Nur Mut, bitte Lächeln! #bloggerfuerfluechtlinge

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Noch habe ich zwar nicht viel darüber zu erzählen, aber mir gefällt die Aktion, deshalb mache ich mit.
Meine Erfahrung mit Flüchtlingen beschränkt sich bisher nur auf meine berufliche Tätigkeit, aber da ich momentan als Quartalsmotto „Soziales und Beziehungen“ habe und ich mir den Kopf um Herausforderungen zerbreche, kam die Einladung zum „refugges welcome“ – Fest für die in den Messehallen untergebrachten Menschen genau richtig!

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Ich liebe Twitter und das Bloggen, aber mein Kopf ist mittlerweile verschmutzt von dieser medialen Filterblase, in der ich mich befinde. Ich finds gut mitzudenken und gesellschaftspolitisch informiert zu sein, aber es wird mir momentan einfach zu viel. Mein Mitgefühl, meine Aversionen und die mediale Reizüberflutung passen gerade überhaupt nicht zusammen. #Minimalismus ist angesagt und ich suchte nach einer einfachen Lösung dafür.
Deshalb war ich Samstagnachmittag offline und bin rausgegangen. Mit Franzbrötchen, Kaffee und nem Teleskop im Gepäck haben wir uns mit Freunden beim Fest verabredet, haben in einer weltoffenen und sehr dankbaren (Party-)Atmosphäre geteilt, gelacht und diskutiert. Mit dem Teleskop haben wir uns die Sonne angesehen und wieder mal festgestellt: Der Blick zum Himmel ist uns allen gemein und funktioniert auch ohne Worte.

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Worauf ich hinaus will: Angst hat man, wenn man etwas nicht kennt. Man weiß nicht, wie man neue Situationen einschätzen soll und ist unsicher und muss seine Vorurteile gegenüber anderen überwinden. Das ist unbequem und deshalb eine Herausforderung. Ich erinnere mich an den Kultur-Großstadt-Schock, als ich Kleinstadtmädchen hier in Hamburg ankam und im Umgang mit den vielen unterschiedlichen Nationen und deren Akzenten noch total unsicher war. Das führte teilweise zu ein paar peinlichen Missverständnissen LOL
Aber das ist doch gerade das Schöne und Spannende am Menschsein: Herausforderungen annehmen und sich selbst vewandeln. Neugierig bleiben, lernen und die Welt entdecken.
Am Anfang braucht man nur ein bisschen Mut für ein Lächeln. Und das ist im Grunde doch ziemlich einfach.

Nachlese: Minimalismus-Stammtisch am 23.8.2015

Gestern war der Minimalismus-Stammtisch in Hamburg. Wir haben uns im Cafe Strauss getroffen, was wirklich ganz nett war (und mich sehr beruhigt hat, ich war etwas nervös, da ich die Locations nie mit einer größeren Gruppe besucht habe). Die Bedienung hat uns angemessen in Ruhe gelassen hat und es ging auch von der Atmosphäre so ruhig zu, dass man jeden gut verstanden hat.
Insgesamt waren wir 9 Leute und ein Teilnehmer ist extra aus Berlin gekommen! (Hey G., falls du das liest – ich hoffe du hast dich nicht gelangweilt!?)
Wir haben auch gerätselt ob mittlerweile Frauen bei diesem Thema deutlicher vertreten sind, als Herren…

Übrigens: Wer selbst mitorganisieren will (das muss ja nicht immer an mich gebunden sein, schlag was vor – ich komm gern hin, wenn es sich einrichten lässt) kann das über das angesprochene Minimalisten-Forum tun.
Ihr könnt dort auch selbst einfach Veranstaltungen eingeben und als User kann man anklicken, ob man hingeht oder nicht.

Im Grunde muss man ja nur einen Ort und ein Datum wählen und abwarten was passiert. :D

Es kamen vielfältige Themen zu Sprache und wir saßen von 16 h bis 20:45 und wir würden wahrscheinlich immer noch sitzen und reden ;D – so ist es aber immer und das macht Spaß!
Unter anderem haben wir über das Thema Geschenke gesprochen, übers Shoppen und den Konsumwahn generell, aber auch über Information Overload, minimalistische Ernährung und das Mysterium der plastikfreien Sonnencreme. Weil mich das nicht losgelassen hat, habe ich ein bisschen gegooglet und hab das hier gefunden.

Das ist für mich das Tollste am Minimalismus – jeder bringt einen anderen Aspekt ins Gespräch mit ein, egal ob es das Leben als 9-5 Minimalist oder als leidenschaftlicher Foodsharing-Aktivist ist.
Hat echt Spaß gemacht und wieder mal zum Nachdenken angeregt!

Ich freu mich schon auf das nächste Treffen!!

Was mich freut…

Der Gratiscomictag war ziemlich cool. Gute Gespräche, gutes Essen und natürlich COMICS!!! Diesmal hat mich die Auswahl der deutschen Comics jetzt nicht sooo sehr vom Hocker gerissen, aber trotzdem war ich a bissl sauer, weil ich mich nicht entscheiden konnte. Und Percy Pickwick hab ich auch liegenlassen, weil ich dachte, ich bekomme es noch wo anders – Mist! – aaaaber – ich habe bei MindsDelight im Bloggewinnspiel das Gesamtpaket gewonnen!!! Wohooo!!
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Mein Bundeswehrrucksack ist eine Augenweide. Ich hypnotisiere mich mit Glitzer!
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…und weil ich immer noch so viel Glitzerfarbe übrig habe, habe ich meine Sommerschuhe aufgepimpt. Noch mehr Selbsthypnose!
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Mein MOOC. Obwohl ich erst Woche 3 (von 5) hinter mir habe, kann ich sagen: Das ist das Coolste was ich je gemacht habe. Ich komm mir fast vor wie ein richtiger Student. Seitdem lässt mich der Gedanke an ein Fernstudium oder ein berufbegleitendes Studium nicht mehr los…mmh…

Ein Flohmarktfund, der nach dem Angucken wieder in den VerschenkKreislauf zurückgeführt wird. Dazu noch Ploop-Bonus. Hatte völlig vergessen, wie lustig Tom & Jerry sind.
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Yeah, minimalistisch kochen! Chris ist ein ziemlich einfallsreicher Bursche und er verkauft Kochtüten, die ich lieber „Fastfood-Baukästen“ nenne. Die Rezepte sind voll einfach und das Essen ist in 20 Min. fertig. Dadurch stehen Herr DingDong und ich tatsächlich gemeinsam in der Küche und kochen etwas Schmackhaftes. Das ist für mich ziemlich neu, weil mich das Kochen mit meinem Profikoch sonst immer total nervös gemacht hat, aber durch dieses Kochtüten-Prinzip klappts zumindest ab und zu mit dem gesunden Essen nach Feierabend. :D
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Was freut dich zurzeit? Schönes Sommerschlürfwetter und Gewittertänze wünsch ich dir! :)

Anders Lernen, neugierig bleiben, andere Lernorte

Vor einiger Zeit haben die Minimamusen gefragt, womit wir durch Minimalismus freigewordene Zeit nutzen. Was das Wesentliche denn dann sei.
Das Wesentliche, das mir erst durch Minimalismus klar geworden ist, ist für mich das Thema lebenslanges Lernen. Dafür will ich Zeit haben. Ich bin neugierig und will WISSEN. Die Welt ist voll von Zeug, das ich nicht verstehe. Von dem ich noch nie gehört habe. Das ist aufregend. Und gleichzeitig irgendwie witzig, so völlig doof durch die Welt zu tapsen. Aber es so viel toller, Sachen endlich auch mal zu kapieren und/oder Dinge dann anders zu machen. (z.B. Bananen wie Affen öffnen, das hat mein Leben enorm verbessert! Zero Bananenmatsche ey :D)
In der Schule hab ich größtenteils nur Zeug gelernt, das ich nicht verstanden habe. Ich habe nix hinterfragt, der Lehrer hat nicht erklärt WARUM man das alles braucht. Erst als ich verstanden habe, wie mein Gehirn lernt, wurde es besser. Da war ich dann aber schon aus der Schule raus. Jetzt lerne ich im Leben und vom Leben. Und das macht total Spaß!

Ich lerne aus Schulbüchern, die ich mir in der Bücherei leihe. Und ja, das nutze ich als Ausrede, um mir hübsche und gut riechende Schulhefte kaufen zu können :D
Gerne nutze ich auch die Bücher aus der „Für Dummies“-Reihe oder Bücher für Kinder. Für Kinder ist alles einfacher erklärt und meistens auch noch schön illustriert.

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Aber was noch viel toller ist: Woanders lernen! Sachen angucken, sie sich zeigen lassen. Experten mit Fragen löchern. Raus aus der Internetblase und den Informationsfluss selbst steuern. Den Warum-Muskel trainieren. Je mehr man fragt, desto weniger Scheu hat man. Es gibt keine blöden Fragen! Es gibt nur unterschiedliche Erfahrungshorizonte und auch wenn die Frage anfangs komisch anmutet, so ist sie doch interessant, weil es wieder eine andere Perspektive anbietet.
Das macht richtig viel Spaß! #nerdalert

So konnte ich schon mal:

  • durch einen aufgeblasenen Dickdarm gehen
  • DNA aus Fischsperma extrahieren
  • Elektronenrastermikroskope bestaunen
  • endoskopisch operieren
  • etwas über bestimmte Strategien von Urwaldpflanzen in Erfahrung bringen
  • mein Gehirn mit wissenschaftlichen Geräten testen
  • Astronauten treffen
  • fliegende Sternwarten besichtigen

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Diese Art etwas Neues in Erfahrung zu bringen, gefällt mir gut. Leicht und locker und weniger mühsam, als sich stundenland durchs Netz zu klicken. Zusammenhänge sind auch leichter verständlich, wenn es jemanden gibt, der sie mir erklären kann.

Es folgen nun einige Tipps, wie du selbst andere Lernorte finden kannst.

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Ich zähle erstmal das auf, was hier in Hamburg alles passiert. Bestimmt gibt es in deiner Stadt oder in deiner nächstgelegenen (Groß-)Stadt auch solche Aktionen. Hinweise darauf findet man oft in Wochenblättern, im Fahrgastfernsehen an U-Bahn-Haltestellen und über Flyer, die oft auch in Bibliotheken oder an der VHS ausliegen.

Lange Nacht der Museen: es kann ziemlich voll und wühlig werden, aber ein bisschen Museumshopping kann auch Spaß machen. Wer es kuscheliger haben möchte, besucht an wenig frequentierten Tagen die Ausstellung oder besucht spezielle Märkte oder Messen z.B. im Völkerkunde- oder Naturkundemuseen und plaudert dort ein bisschen mit den Experten
Auch schön: Freiluftmuseen mit Vorführungen oder Mitmachmuseen wie das phaeno
Nacht des Wissens – in Hamburg leider nur alle zwei Jahre, aber das ist immer ein absolutes Happening.
Tag der offenen Tür bei den jeweiligen Einrichtungen. Bei größeren, öffentlichen Einrichtungen kann man auch mal ne Gruppenführung buchen.
Volkshochschulkurse für jedes Interessengebiet. Es macht Spaß mit anderen etwas zu lernen.
Heimathafen Wissenschaft – Aktionstage der Uni HH (auch besuchenswert: die diversen naturkundlichen Museen der Uni HH)
Bestimmt gibt es auch an deiner hiesigen Uni solche Aktionstage, wo man mal in den Archivbestand oder in den Laboralltag schnuppern kann.
Allgemeines Vorlesungswesen der Uni Hamburg Kostenlose Ringvorlesungen zu bestimmten Themen, die Schwerpunkte sind von Semester zu Semester unterschiedlich
Wer doch lieber Online bleiben will, kann sich ja mal MOOC anschauen. Im Zuge meines Jahresmottos werde ich demnächst bei einem mitmachen.

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Viel Spaß beim Entdecken! Hast du Tipps für tolle Museen? Wo kann man noch lernen? Hast du mal eine freie Uni ausprobiert? Oder lernst du lieber über Online-Plattformen? Hast du schon mal bei einem MOOC mitgemacht?
Wer kennt einen Geheimtipp? (mein Geheimtipp, der wohl gar keiner mehr ist, ist die DDR-Wohnung in Berlin)

Fazit Stilberatung

Weil viele von euch wissen wollten, wie mein Stilberatungskurs war, schreib ich das hier mal schnell auf.

Den Kurs selbst habe ich über die VHS gebucht, fand gestern von 10-18 Uhr statt und kostete 60 Euro.
Ich fand die 60 Euro gut in den Kurs – und somit in mich – gut investiert. Wir waren insgesamt 10 Frauen und haben viel gelernt. (Für die Profis: nach dem Color me Beautiful Prinzip) Der größte Lerneffekt war für mich beim Thema Farben und Farbwahrnehmung. Ich habe endlich verstanden, warum uns einige Farben blass, alt und krank machen, während andere Farben uns die Frische ins Gesicht zaubern. Und damit kann man arbeiten.
Es war aber auch anstrengend, so lange bei 9 Frauen zu sehen und wahrnehmen zu müssen. Der Großteil der Frauen waren kühle Typen, da hielt sich die Abwechslung in Grenzen und ging nur in Nuancen, das war auf die lange Zeit gesehen doch ein bisschen ermüdend.
Nachdem wir uns trölfmillarden Farben vors Gesicht gehalten haben, ging es dann noch um Gesichtsformen und was man am Besten bei Brillen und Frisuren beachten sollte, sowie um Körperformen, Stilpersönlichkeiten und Proportionen.

Die Kursleiterin war sehr nett und witzig. Sie hat praktische, lebensnahe Tipps gegeben, z.B. dass man sich das Geld für einen Farbfächer sparen sollte, weil die Dinger 1. teuer sind und 2. es die Farben meistens sowieso nicht im Laden zu kaufen gibt, wenn sie nicht gerade modern sind. (Denk nur mal an diese ganzen Nude-Töne!) Wenn wir uns in der Farbe vergriffen hätten, sollten wir es einfach wieder zurück bringen und den Verkäufern sagen, dass sie in der Umkleide besseres Licht machen sollen.
Wenn sie welche verkauft hätte, hätte ich mir wahrscheinlich trotzdem einen gekauft, weil ich gerne Farben angucke. :D Aber ich guck erst mal meinen Farbkreis zu Hause an und hol mir dann aus dem Baumarkt ein paar Farbkärtchen, die ich dann in meinen Filofax einhefte.
Letztlich gehts darum, seine Farbwahrnehmung zu schulen.

Und um euch zu beruhigen: Wir sind nicht die kompletten Vollhonks. Man fühlt sich sowieso zu dem hingezogen, was einem auch steht. Man liegt eigentlich nie so sehr daneben, aber manchmal gehts eben schon drum, ob das lila nun einen rötlichen oder bläulichen Unterton hat, gedeckt oder klar ist. Ich habe anhand des Drapings gelernt, dass meine Farbauswahl ziemlich okay ist. (Bis auf eine Camel-farbene Opa Strickjacke, die mich wirklich krank macht, aber das ist mir egal, die zieh ich nur zuhause an) Der Kurs hat mir in dieser Hinsicht noch ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und Mut zugesteckt und ich werde mir mal ein schönes Himbeerrot aussuchen!

Von einigen, denen ich erzählt oder geschrieben habe, dass ich so einen Kurs mache, kam totales Unverständnis – was mich ziemlich überraschte. Ich hörte z.B. „Braucht man nicht“ oder „Das kannst du doch alles im Internet nachgucken“ oder „das kann ICH dir auch sagen!“ Und auch „Stil? Warum sollte mir denn jemand vorschreiben, was ich anzuziehen habe?!“

Das hat mir gezeigt, wie ominös diese ganze Sache für die meisten ist. Für mich war es das ja auch. Ich meine, wir lernen doch aus Frauenzeitschriften alle paar Jahre, dass die Sanduhren bitte A-Linien tragen sollten und Herbsttypen kein lila tragen sollten – aber das ist doch alles nicht in Stein gemeißelt. Und was bringen einem solche Aussagen, wenn man sie nicht umsetzen kann, weil die Läden voll mit abartigem Gruselgraus hängen? Wenn ich einen Typentest mache und herauskommt, dass ich klassische Sachen anziehen soll, ist das ja schön für den Typentest. Interessiert mich nur nicht. Vielleicht ist es aber auch so, dass es mich auf die Idee bringt, tatsächlich mal Loafer oder ein Poloshirt anzuprobieren. Vielleicht stehts mir ja besser als meine ausgelatschten Stiefel.
Alles kann, nichts muss. Es soll Spaß machen und Lust auf Farbe machen. Immerhin sind Klamotten unsere zweite Haut und auch wenn wir nur eine Winzigkeit verändern, könnte das Türen öffnen, die vorher noch nicht geöffnet waren.

Ha! Das klingt so als wäre ich jetzt voll zum Modepüppchen mutiert! Keine Panik, diese Gene trage ich nicht in mir. Aber Stilfindung und Minimalismus gehören für mich schon zusammen, weil es das Einkaufen noch mehr zusammengedampft hat.

Also: So eine Stilberatungs-Kurs ist was für dich, wenn du Lust auf Farbe hast und du eher im Bereich Schwarz, Weiß, Jeansblau angesiedelt bist und du gerne mal Fremdmeinungen hören willst.
So ein Kurs ist aber nix für dich, wenn du Probleme damit hast, vor einer größeren Gruppe beurteilt zu werden, dann wäre vielleicht eine Einzelberatung sinnvoller.

Wer jetzt erstmal ein bisschen was zum Rumklicken braucht, sollte mal bei Materialfehler oder auf into-mind oder bei un-fancy vorbeischauen.

Ankündigung Minimalismus-Treffen in Hamburg

Liebe alle,
falls ihr es noch nicht wisst: Am Samstag, den 21.2.2015 treffen sich ein paar Minimalisten zum Klönen (für Nicht-Hamburger: Ratschen, Quatschen, Plaudern), die sich über das Forum und über die Meetup-Gruppe organisiert haben im Stadtpark. Wir gehen erstmal ein bisschen spazieren (Walk-and-Talk, total fancy) und gucken dann bei der Trinkhalle vorbei. Falls es dort voll ist oder so, suchen wir uns ein Lokal irgendwo in Winterhude.
Es geht um 14 Uhr los.
Treffpunkt: Vor dem Planetarium, beim Wasserbecken (ich werde auf einem Bein warten, damit ihr mich erkennen könnt)
Haltestellen: U Borgweg oder – wer mit dem Bus kommt (Linie 20 oder 179) – Ohlsdorfer-Straße bzw. Stadtpark (Planetarium)

Wer kommt?

LG
Das Doppelding am Montagsgong!

Was mich freut…

Okay, diese Kategorie habe ich im letzten Jahr total vernachlässigt. Dabei tut sie mir so gut! Ich will diese Kategorie wieder aufleben lassen, weil es mir dadurch besser geht. Ich bin dankbarer und aufmerksamer und ich freu mich einfach.

Zum Beispiel über das:

Ich hab eine Woche frei. Das bedeutet: Durchatmen. Lesen. genügend Schlafen. Freunde treffen. Ich werde mich auch dank des Buchtipps an Chemie heranwagen…
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meine neue Geldbörse. Seit einem Monat im Einsatz und jeden Tag, wenn ich sie zur Hand nehme, freue ich mich. Ein echter Handschmeichler und ziemlich winzig, aber es passt alles rein. Jetzt hab ich eher das Problem, dass meine Taschen zu groß sind :D haha #minimalismproblems
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Schnee!!! endlich! Zwar nur kurz, aber immerhin. Die Hamburger nölen ja gerne wegen Schnee rum, vor allem die Autofahrer und ich hab sogar eine Mutter im Bastelladen beim Smalltalk gehört, die sagte: „Das Wetter lädt ja eh zum Drinbleiben ein“ und ich dachte nur WTF? Aber beim Schneespaziergang im Eppendorfer Park war alles auf den Beinen und es überraschte mich eine Schneemann-Armee in allen Größen und Formen. Ich habe 18 Stück gezählt! Und ausnahmslos alle hatten ein Grinsen im Gesicht.
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Neue Stempel für meinen Filofax. Ich bin zu faul fürs Dekorieren, auch find ich es sinnlos, weil ich die Kalenderblätter dann ja auch wegschmeisse. Aber mit Stempel aufhübschen geht. So fallen mir meine Termine auch gleich viel besser ins Auge. Waren sie nötig? Nö! Aber ich bin Ihnen jetzt schon ein paar Wochen online hinterhergestalkt und jetzt hab ich eine kleine Dose voll mit Stempeln über die ich mich jedes Mal freue. Dabei erstaunt es mich gerade, wie oft ich Stempel benutze.

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Mein Monatsmotto „Energie“ läuft gut. Ich hatte einige Erkenntnisse, warum ich es nie pünktlich ins Bett schaffe, obwohl ich eigentlich „nix“ mache. Haha. Schön verarscht. Ich mach natürlich was und zwar Filme mit Überlänge gucken. Klar, dass das dann mit „Früh ins Bett“ nicht hinhaut, wenn der Film erst nach Mitternacht vorbei ist. Ich werde mir also nur noch max. 3 Filme pro Woche ausleihen (wenn überhaupt) und diese dann am WE gucken. Seit ich das geschnallt hab, komm ich wirklich früh ins Bett. An einigen Tagen hab ich gar keine To-Do-Liste mehr und mein 3 Minuten Sport zum Gehirnumprogrammieren läuft auch super! Das Ziel der Liste ist, so viele schwarze Kästchen wie möglich auszufüllen. Ich fühle mich wirklich kräftiger, ausdauernder und schwungvoller als vorher. Obwohl es nur täglich 3 Minuten sind. Das kann natürlich auch mehr sein, wenn ich z.B. Laufen war oder einen Kurs besucht habe, kann ich das Kästchen natürlich auch ausfüllen. Aber wenn ich nur 3 Min. schaffe, habe ich trotzdem nicht versagt und das fühlt sich super an! An den Tagen, wo die Kästchen nicht schwarz sind, war ich abends so müde, dass ich es vergessen habe. :(

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Das war’s auch schon. Wie laufen deine Vorhaben? Was freut dich zurzeit?

Dinge, die mich freuen…

RiiingDiiiingDoooongPüüüüng (<- das müsst ihr euch als Glockengeläut vorstellen, etwa so) – die Blogpause ist vorbei!!

Der Monat sollte bunt werden und das wurde er! Gut, er ist noch nicht ganz vorbei, aber eigentlich hatten wir mit dem Wetter doch wirklich Glück, oder?
Es war manchmal grau, manchmal nebelig, aber doch auch ziemlich bunt. Zumindest habe ich mich bemüht nach viel Buntem Ausschau zu halten und das hat sehr viel Spaß gemacht:

lichtkubus

indieserichtung

LaubHH

blwe

herbstwunder

Ich freu mich auch über meinen neuenalten Freund, der mich immer vergisst, aber mir beim Lesen trotzdem ein bisschen Gesellschaft leistet:
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Der Urlaub hat gut getan. Ich wurde durch die Kleinstadt zu Langsamkeit und Entschleunigung gezwungen. Das war wie immer ein echter Kulturschock, aber auch total erholsam.
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War/Ist dein November auch bunt?

Sonntagsausflug: U Meiendorfer Weg bis U Volksdorf

Vor zwei Wochen waren Herr DingDong und ich unterwegs. Wir wollten raus, aber nicht allzu lange herum wandern. Ein Blick auf die Wanderkarte und schwupp – schon haben wir eine schöne, relativ kurze Strecke gefunden!

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Start: U Bahn Haltestelle Meiendorfer Weg (U1)
Ziel: U-Bahn Haltestelle Volksdorf (U1)
Optional: Einkehr in der Ohlendorffschen Villa (Kaffee & Kuchen als Ziel?! immer! :D) in Volksdorf

Ich habe mit scribblemaps mal eine Karte aus meinem Gedächtnis gezeichnet. Der Waldweg bis nach Volksdorf ist ausgeschildert. Mit Klick auf das Bild landet ihr großen Karte.
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Viel Spaß beim Entdecken!

Was vom Urlaub übrig bleibt

Oh ja. Die Urlaubszeit ist offiziell vorbei. Schön langsam machen die Läden wieder das Weihnachtswarm-up. Und wir hocken in den Büros und hören von allen Seiten ein kollektives Jammern: „Der Urlaub war schön aber viel zu kuuuuuhuuuuurz!“ Buhu.

Aber was ist “Urlaub” eigentlich? Es ist eine kurze Phase des Anders-machens, des Anders-seins. Der Kopf macht Pause von der Arbeit. Und ich kann dadurch ne Menge Lernen.

Ich lege Gewohnheiten ab und lasse Dinge los, die mir im Alltag immer unentbehrlich erscheinen. Ich werfe Ballast ab und erhole mich, weil ich mich von nichts ablenken lasse. Ich tue, was mir gefällt und wann es mir gefällt.

Der Trick ist wohl, das Erholsame des Urlaubs zu erkennen und mit in den Alltag zu holen. Zumindest ein bisschen. So entstehen Ruheinseln, die helfen, dem Stress zu entfliehen. Neue Perspektiven finden. Inspiration und Kraft tanken.

Also habe ich mich gefragt:

>>Was war im Urlaub anders und was kann und will ich mir davon in den Alltag holen?

>> Was mache ich denn eigentlich im Urlaub? Faul herum liegen? Sehenswürdigkeiten besuchen? Nationalgerichte durchprobieren? Lagerfeuer, Mückenstiche und Stockbrot? Was davon erholt mich?

Ich, als Urlaubstyp „neugierige Kulturtouristin, die viel zu viel futtert, aber auch viel zu Fuß unterwegs ist und die Natur auch gut findet“ plane z.B. diese Dinge regelmäßig ein:
– ein Museum besuchen (auch immer wieder gut: Der Denkmaltag oder der Tag der Stadtnatur, beides kostenlos)
– ein neues Restaurant ausprobieren (ganz tolle Neuentdeckung: Zum Spätzle)
– Stadtspaziergänge durch fremde Viertel (Neustadt hat mich doch ganz schön überrascht)
– Waldspaziergang oder durch die Dünen stapfen

In Hamburg lässt sich das z.B. alles super miteinander kombinieren. Vielleicht fülle ich damit mal meine etwas verwaiste „Hamburg“-Kategorie…

Welcher Urlaubstyp bist du? Was sind deine Ruheinseln? Und: ist das wirklich das Erholsamste am Urlaub?!