Frau DingDongs Fastenwoche – ein Bericht

6 Tage ohne Nahrung ist für mich der ultimative Minimalismus. Das habe ich so ähnlich 2008 schon mal gedacht, aber jetzt steht es mir wieder völlig klar vor Augen.

Frau DingDongs Fastenwoche

„Warum fastest du eigentlich?“

Ich fühlte mich nicht wohl, wusste, dass alles zu viel ist. Zu viel Kaffee (meine lächerlichen zwei Tassen am Tag, aber ja: für MICH zu viel), zu viel Zucker, zu viel Fastfood, zu wenig Bewegung, Schlaf und Entspannung – Resultat: Zu viele Wehwehchen. Kurz: Ich fühlte mich nicht wohl. Dazu dann auch noch der ewige Kampf des eigentlichen „sich ändern wollens“. Selbstliebe, abnehmen, Sport machen, in Form kommen. Hat nie so richtig geklappt – sondern nur frustriert (gut, ich übertreibe ein bisschen. Mein minimalistisches Sportprogramm rettet mich regelmäßig).
Ich wollte einfach aus dem Hamsterrad des Zu-wenig-Schlaf-Essen-Stress-Koffein-Müde sein aussteigen.

„Wie lange ging das und was hast du zu dir genommen?“

Das Fasten ging insgesamt 8 Tage. Davon 6 reine Fastentage und 2 Kost-Aufbau Tage, damit sich der Verdauungstrakt wieder langsam an Nahrung gewöhnen kann.
2008 habe ich pures Heilfasten gemacht mit Kräutertee, Brühe und Wasser. Dieses Mal habe ich Saftfasten probiert, weil es mir gesellschaftstauglicher erschien, da ich während der Fastenzeit auch Vollzeit gearbeitet habe. Dabei darf man 3x pro Tag einen Obst-Gemüse-Saft trinken (Lieblingskombi: Orangensaft mit Karottensaft, Ekelkombi: Alles mit Rote-Beete!) und 2x (mittags und abends) klare Gemüsebrühe. Dazwischen Wasser, Wasser, Wasser und Kräutertee.

Und wie war es nun? Hast du irgendwelche Veränderungen bemerkt?

Klar, jede Menge!
Positiv:

  • Die Feststellung, dass ich ein willensstarker Mensch bin, setzt einen wirklichen Glücksschub frei. Ich fühle mich wirklich schön, standfest und stabil und mag mich selbst. Das ist ein tolles Gefühl und hebt die Laune!
  • Ich brauche weniger essen, als ich glaube (haha. Ich weiß. Aber beim Essen ist das noch mal was anderes). Vor allem brauche ich überhaupt keine Genussmittel.
  • Meine Haut juckt nicht mehr so wie vorher und ist schön glatt und fest
  • 4 kg abgenommen (aber die kommen dann wieder drauf, das is normal. Freut mich trotzdem erstmal.)
  • Meine Haare sehen fantastisch aus
  • Das Fastenbrechen war natürlich total toll. Eine richtige Geschmacksexplosion. Ich nehme auch jetzt noch alle Geschmacksrichtungen intensiv wahr.
  • Ich habe kein Nachmittagstief mehr (durch das Fastenhoch musste ich an einem Tag mit 2 Std. Schlaf auskommen und ich hatte trotzdem kein Nachmittagstief, das war ein bisschen gruselig)
  • Ich habe durch die Gesellschaft gemerkt, was meinen Essens-Trigger auslöst.

Negativ:

  • Ich hatte durchaus Hunger. Das hat mich überrascht und irre gemacht.
  • Mundgeruch. Der Belag auf der Zunge und in der Mundhöhle war wirklich nervig. Gerade im Kundenverkehr.
  • eine Darmentleerung is nie schön.
  • Stimmungsschwankungen – aber Hallo. An Tag 4 bin ich abends total weinerlich geworden und hab elendig gefroren. Das war ganz schön hart.
  • gerade die empfohlenen Saftmischungen mit Rote Beete waren so grausig, dass ich davon vermutlich einen Schaden davon getragen habe.
  • Ich hätte mir gerne mehr Ruhe gegönnt. Das nächste Mal werde ich wieder im Urlaub fasten.
  • es war wirklich manchmal ziemlich heftig, wenn die Kollegen leckere Sachen zu Essen hatten oder mal wieder jemand Süßkram mitgebracht hat. Das hätte meine Willenskraft beinahe gekillt.

Und wie gehts jetzt weiter?

Ich taste mich vorsichtig an das Nahrungsspektrum heran und esse sehr achtsam. Werde solange wie möglich auf Genussmittel verzichten, weil ich mich jetzt so gut fühle.
Ich nutze den Fastenerfolg, um mal zu schauen, wie ich meine Ernährung genau verbessern kann. Ich möchte aber trotzdem weiterhin intermittierend fasten, also nur um 10:30 und gegen 20 Uhr essen. Das habe ich ein Jahr lang gemacht und tat mir gut. Ich werde auch ausprobieren, wie sich ein Entlastungstag pro Woche anfühlt und ansonsten die postiven Erfahrungen aus meinem Minus-1-Experiment mitnehmen. Mal sehen.

Ich will jetzt auch fasten! Wie fange ich an?!

Super! Aber:
Fasten ist ein Projekt, für das man Konzentration und Willensstärke braucht. Das kann man nicht so spontan von heute auf morgen. Vor allem, wenn du irgendwelche Vorerkrankungen hast oder sehr dünn bist. Sprich mal mit deinem Arzt darüber. Vielleicht ist ja ne Fastenkur in einer Klinik besser als es selbst alleine zu versuchen?
Leih dir in der Bücherei einen Fastenratgeber aus und lies dich in die Thematik ein. Prüfe genau, ob das was für dich ist.

Weitere Fragen beantworte ich gerne. Hinterlasse mir einfach einen Kommentar oder schreib mir über das Kontaktformular.

Hast du denn schon mal gefastet? Wie war es für dich?

DIY Mundwasser

DIY Mundwasser - plastikfrei, schnell, einfach, selbstgemacht

Früher hatte ich nicht viel für Mundwasser übrig, ich glaub auch nicht, dass man uuuunbedingt Mundwasser braucht. Und egal welche Marke, es brannte im Mund und hinterließ ein ekelhaftes Gefühl.
Mundwasser ist abgefüllt in Plastikflaschen und ziemlich teuer. Von den fiesen Inhaltsstoffen möcht ich gar nicht erst anfangen.
Trotzdem nutze ich hin und wieder Mundwasser, denn ich bin bei Erkältungen sehr anfällig für Mandelentzündungen (Danke Bus mit Klimaanlage…grr!), aber deshalb extra etwas kaufen, was dann eh wieder nur rumsteht? Nö.

Die Lösung? Selber machen!

DIY Mundwasser - plastikfrei, einfach, schnell und selbstgemacht

Du brauchst:

  • 1 leere Flasche
  • Wasser
  • jap. Heilplfanzen-Pfefferminzöl
  • Natron

Alle Zutaten in der Flasche mischen, kräftig schütteln – fertig!

Für meine Flasche (ca. 300 ml) habe ich 2 Tropfen Pfefferminzöl und 1 gestrichenen EL Natron genommen.
Das Pfefferminzöl hinterlässt einen angenehmen frischen Geschmack. Beim Dosieren musst du aber darauf achten, dass du nicht zu viel erwischt, weil es sehr scharf nachbrennt.
Ich werde das nächste Mal nur 1 Tropfen Pfefferminzöl und 1 TL Natron nutzen. Musst mal selber probieren, welche Dosierung für dich passt.

Viel Spaß beim Gurgeln! :D

Apokalypse light oder: ein Leben aus Eimern

apokalypse light - mein leben aus dem eimer

Mein Pfingstwochenende war gesegnet mit einer – für hiesige Verhältnisse und mit weichgespülten Charakteren – Katastrophe.
Im Nachbarhaus, mit dem wir zusammen an der Wasserversorgung hängen, gab es eine geplatzte Leitung. Das Treppenhaus stand unter Wasser, ebenso die Erdgeschosswohnungen. Ein Nachbar ist im Urlaub, der weiß noch nix von seinen schwer durchnässten Polstermöbeln…
Das bedeutete für mich und andere: Von Sonntagvormittag bis Dienstagnachmittag gabs kein Wasser aus der Leitung. Hamburgwasser hat netterweise einen Tank in die Straße gestellt (leider nicht direkt vor das betroffene Haus, sondern in die Nebenstraße) und wir konnten uns dort mit Eimern und Wasserbeuteln unseren Wasservorrat abzapfen. Dort traf man auch hin und wieder nette Leute, mit denen man sofort ins Gespräch kam.

Auch wenn es nervig war, war die ganze Erfahrung interessant.

Wie viel Wasser braucht man eigentlich täglich?
Welche Gefäße im Haushalt lassen sich gut befüllen und tragen?
Wann drücke ich tatsächlich mal die Klospülung und wann gönne ich mir einen Tee oder Kaffee?
Was mache ich, wenn ich nicht mal mehr Strom habe?

Hahn auf. Hahn zu.
So einfach. Jeden Tag.
Ein Reflex.

Hahn auf. Hahn zu.
Duschen mit warmen Wasser.
Hände waschen.
Wäsche waschen.
Ein Glas Leitungswasser trinken.
Plötzlich ein Luxus.

apokalypse light - mein leben aus dem eimer

Interessant an dieser Lightversion der Apokalypse fand ich, dass das ganz eng mit den Fragestellungen „Was brauche ich?“ und „Was ist wirklich nötig?“ zusammenhängt. Und auch über meine Sachen mache ich mir wieder Gedanken. Herr DingDong hat wundersame Dinge aus seinem Globetrotter-Sortiment gezogen! Einen Wasserbeutel zum Aufhängen, damit konnte man prima duschen und Haare waschen. Vor allem, wenn der Sack über Nacht auf der Heizung lag und man WARWMES Wasser hatte. Oder das Faltwaschbecken. Das hat das Hände waschen enorm erleichtert, weil man es endlich wieder alleine tun konnte und man niemanden brauchte, der einem Wasser über die eingeseiften Hände schütten musste. Alles Dinge, die man zwar nicht unbedingt als Großstadtminimalist braucht, die aber plötzlich ein Mehr an Komfort boten in diesem Szenario und das wiederum ist gut, um die Laune oben zu halten.
Wäsche haben wir gottseidank am Freitag schon gewaschen, daher war das kein Problem. Aber was wäre, wenn ich nur eine Mini-Garderobe hätte, wo ich jeden spätestens jeden zweiten Tag hätte waschen müssen? Klar – Waschsalon. Aber was wäre das in einem wirklichen Notfall geworden, wenn es nirgends Wasser gäbe?

Das sind für mich furchtbar interessante Gedankenspiele. Und es geht auch viel ums Aushalten können.

apokalypse light - mein leben aus dem eimer


Was ich gelernt habe und über was ich noch nachdenken muss:

  • In Krisenzeiten (auch wenn sie so lahm auf Level 0 sind wie gerade beschrieben) halten die Menschen zusammen. Ich glaube fest daran, dass das irgendwie in uns drin steckt
  • Pragmatisch denken und nicht jammern ist ein Key Skill. Immer.
  • Bei guter Laune bleiben hilft auch immer
  • Smalltalk mit Fremden ist in solchen Situationen überhaupt kein Problem mehr. Anlassbezogen kann man sofort gut ins Gespräch kommen. Das lässt sich sicherlich auf den Alltag übertragen. Irgendwie.
  • Keine Scheu vor Reden über Fäkalien. Wenn die Klospülung nicht funktioniert, ist alles anders.
  • besondere Lebensstile (z.B. Ernährungsformen, Diäten, müllfrei u.ä.) können unter katastrophalen Umständen nicht unbedingt berücksichtigt werden. Wie flexibel ist der eigene Lebensstil? Wie komm ich damit klar?
  • man kann anderen besser helfen, wenn man selbst weiß, was zu tun ist

Hier in Schland gibts weder große Tornados, Mega-Erdbeben oder Tsunamis, aber wir kennen starke Herbststürme und Hochwasser und den dazugehörigen stinki-Schlamm. Interessant sind Katastrophenszenarien trotzdem. Oder warum sonst schauen wir uns die Hollywood-CGI-gemachten Krisenfilme an?

Deshalb gibts für Interessierte noch ein paar Links:
Ratgeber für die Notfallversorgung
Eine persönliche Checkliste für eine Notfallausrüstung
Ein Buch, das schon länger auf meiner To-Read-Liste steht: Apokalypse jetzt – ein Selbstversuch von Greta Taubert
Und hurra – eine Liste mit apokalyptischen Katastrophen zu jedem Thema und wer Bücher mit dem Thema „Endzeit“ lesen will, kann ja mal in meine Liste gucken.


Welche Erfahrungen hast du ohne Strom oder Wasser gemacht? Wie lang war der längste Zeitraum, den du ohne fließend Wasser oder Strom verbringen musstest? Warst du mal von einem Hochwasser direkt betroffen?

Wie du nie wieder das Klopapier vergisst – ein Einkaufslisten-Hack für Faule

Es ist Samstagabend. Du sitzt aufm Klo und verbrauchst Toilettenpapier. Die Rolle hat gerade noch so gereicht. Die Rolle ist leer, du spülst und gehst ins Bett.
Dann ist Sonntag.
Es ist Sonntag und du stellst fest, dass du kein Klopapier mehr hast. Mit deinen bisherigen Erfahrungspunkten wählst du wahlweise eine Packung Taschentücher oder du zerschneidest eine Küchenrolle, um sie aufzuhängen. Du bist gestresst weil gleich Besuch kommt…

Hand hoch, wer sowas schon mal erlebt hat!?

Okay, ich sehe hier zwar keine Hände, aber ich glaube, sowas hat jeder schon mal erlebt und du willst es nur nicht zugeben :D
Weil man es verpeilt. Und man ja einkaufen war, nur hat man das Klopapier vergessen. Oder die Milch. Arrghh!

Die Lösung?
Eine Einkaufsliste!

Ich weiß, das ist jetzt nicht soooo die Neuigkeit, aber hier kommt der eigentliche Trick:

Eine Einkaufsliste ist ein mächtiges Werkzeug

Anstatt jede Woche einen Einkaufszettel zu schreiben (wo man dann doch wieder die Hälfte vergisst), macht man sich einmal einen Vordruck und hängt ihn gut sichtbar an die Pinnwand oder an den Kühlschrank.

Mit einem Textmarker werden dann die Dinge sofort markiert – und zwar von allen Familienmitgliedern – die nachgekauft werden müssen.

Die Milchpackung ist nur noch halb voll? Markieren!
Es hängt eine Klopapierrolle und es ist nur noch eine auf Vorrat? Markieren!
Du hast bald keine Seife mehr? genau: Markieren!

Mit einer vorgefertigten Einkaufsliste muss man nicht mehr rumsitzen und überlegen, was eigentlich fehlt. Kein nerviges Herumfragen mehr, ob wer noch was bestimmtes braucht oder haben will.


Einfach anfangen:

Schreib alle Artikel auf, die du (und dein Partner, deine Familie) regelmäßig verbrauchst.
Wenn du keine Idee hast, was das sein soll, inspiziere deinen Vorratsschrank, check deine Kassenbons, überlege, was du in den letzten Wochen gekocht hast. Schreib das auf, was du immer brauchst, aber auch das, was seltener gebraucht wird und lass auch ein paar Zeilen frei für Sonderwünsche und Spezifikationen.
Wenn du schon dabei ist, kannst du auch mal überlegen, wo da bei dir der Unterschied zwischen brauchen und wollen liegt. #minimalismus

Schreib alle Artikel in der Reihenfolge auf, in der du sie im Supermarkt oder auf deiner Einkaufsroute findest.
Die meisten Supermärkte sind gleich aufgebaut, es gibt bestimmte Zonen für bestimmte Waren.
Wenn du auf dem Markt einkaufst, sortierst du die Artikel nach Route, denn meistens stehen die Händler auch immer an denselben Stellen.

Erzähl allen Familienmitgliedern davon, wie das Prinzip funktioniert.
Das, was nicht angekreuzt wird, wird nicht gekauft. Das lernen auch Kinder schnell :D
Und vielleicht fehlt ja noch was auf der Liste, das du nachtragen musst?!

Drucke oder kopiere dir die Einkaufsliste auf Schmierpapier.
Wenn du sie gleich 52 Mal machst, hast du einen lückenlosen Einkaufszettel für alle Wocheneinkäufe.
Ich drucke mir immer erstmal ca. 10 auf Vorrat, weil sich einige Vorlieben verändern oder ich merke, dass ich ein paar Produkte nicht mehr brauche. Das ist noch ein konstanter Prozess.

Hänge die Einkaufslisten gut sichtbar auf und befestige gleich einen Stift daneben.
Meine Listen hängen mit einem Magnetclip am Kühlschrank. Den Textmarker habe ich mit Magnetfolie beklebt, damit er auch am Kühlschrank haftet.

Am Einkaufstag nehm ich einfach die Liste vom Kühlschrank, schnapp mir meine Taschen und Behältnisse und kann losgehen. Ich mach nur einmal die Woche einen Großeinkauf, daher ist das auch keine Papierverschwendung sondern eher ein aktives Verbrauchen von Fehldrucken, das wir im Kopierer lagern.

Viel Spaß beim Erstellen deiner Liste und ein schnelles, einfaches, stressfreies Einkaufen!

Meine 3 Tricks für einen vereinfachten Alltag

Auf Pinterest stolpert ja manchmal über diese ganzen „Life-Hacks“ von Leuten, die so dermaßen clever sind, dass man sich fragt, warum man da nicht selbst drauf gekommen ist! Vielleicht gehts nur mir so, aber ich finde einige dieser Lifehacks so nützlich, dass sich mein Leben vereinfach und dadurch verbessert hat.
Daraufhin habe ich überlegt, ob ich nicht auch solche Tricks auf Lager habe und nach einer Woche nachdenken (ja echt!), habe ich doch 3 Sachen gefunden, die ich mache, um mir selbst das Leben zu vereinfachen:

1. Nur schwarze Socken anziehen.
Da gibts beim Kaufen nix zu überlegen (ich find bunte Socken immer ein bisschen stillos, kindisch und zu klein) und die Socken passen immer zusammen. Und ja, ich zieh auch verschiedenartige Socken an, wenn ich sie mal falsch zusammengefügt habe. Is mir egal. Ist ein wirksamer Schutz gegen Pixie-Schabernack und beim nächsten Waschen hab ich ja wieder die Chance es richtig zu machen :D
3 tricks für einen einfachen Alltag | Welche Tricks hast du? - Frau DingDongs Leben.

2. Ein Glöckchen am Schlüsselbund tragen.
Seit Jahren ein ständiger Begleiter. So kann ich hören, ob ich den Schlüssel in der Tasche habe, in dem ich einfach nur Rucksack oder Tasche schüttle. Kein nerviges Herumkramen mehr.
3 tricks für einen einfachen Alltag | Welche Tricks hast du? - Frau DingDongs Leben.

3. Statt Strumpfhosen – (Kokos-)öl oder Fettcreme verwenden.
Ich trage eigentlich nur Hosen. Und alle Hosenträger wissen: Lange Unterhosen oder Strumpfhosen sind unter Hosen nervig. Entweder man muss sich im Büro wieder ausziehen oder man friert unterwegs. Ich schmiere mir seit Jahren Fett auf die Unterschenkel. So wird meine Haut nicht nur gepflegt, nein, die Fettschicht lässt die Kälte nicht so schnell durch! Es erstaunt mich immer wieder, wie gut das hilft.
3 Tricks für einen einfachen Alltag | Welche Tricks hast du? - Frau DingDongs Leben.

Vielleicht hab ich in Wirklichkeit noch Tricks auf Lager, die ich in den Pool werfen könnte, aber mir fällt gerade nix mehr ein. :D
Welche Tricks hast du auf Lager? Was kann ich mir von dir abschauen?

Die Weg-damit-Kiste im Ausmist-Alltag

All die Jahre, all das Ausmisten – aber das hat sich nicht geändert:
Die „Weggeben“-Kiste bzw. Station, wo ausgemistete Dinge landen, die ich verschenken oder spenden will.
(Das Zeug, dass ich reparieren will, landet auf dem Sofa oder auf dem Küchentisch, damit es mir ein schlechtes Gewissen macht und ich mich schnellstmöglich darum kümmere. Das ist zwar jetzt nicht die Martha Stewart Methode, aber sie funktioniert für mich. Ich glaube in diesem Fall nicht daran, dass eine „zu reparieren“ Kiste was bringt, obwohl es in den gängigen Ratgebern immer empfohlen wird. Denn da verschwindet das zu reparierende Teil ja doch wieder und die Kiste staubt zu. *hüstel* Ich spreche aus Erfahrung)

mit einer wegdamit-kiste mehr Ordnung im Ausmistalltag.

Da das Ausmisten bei mir immer noch stattfindet (ich habe mehr als 100 Dinge und ich bin langsam, weil mein Leben viel zu aufregend ist ich faul bin), ist diese Kiste als Sammelort für mich extrem wichtig.
Als 9-5 Angestellte habe ich nicht jeden Tag Zeit, um Sachen sofort wegzubringen, da die Recyclinghöfe oder Sozialkaufhäuser dann schon geschlossen haben. Ich muss das also aufs Wochenende verlegen.

Der Sinn dieser Kiste (oder Tasche, Schachtel, Tonne, was auch immer) ist der, dass man eine permanente Station im Haus hat, in der ausgemistete Dinge ihren Platz finden, bis man sie endlich weggeben kann. Die Kiste soll all den Kleinkram beherbergen, der sonst wieder in der Wohnung rumfliegt. Bücher, Modeschmuck, Hausrat, Accessoires usw.
Ich hab dann auch gleich eine Liste im Kopf zu haben, wo ich das Zeug dann hinbringen will. Ich spende Besteck, Tassen und andern Schnickschnack an Oxfam, die Bücher packe ich in den Bücherschrank in meiner Nachbarschaft oder schenke ich der Bücherei. Aussortierter Bastelkram sammelt sich in der Kiste, bis zur Weitergabe an Grundschule oder Kita (hier im Haus wohnen keine Kinder). Auch Kram, den ich verschenken will, lagert dort, bis ich bei Freund xy angefragt habe, ob er das Ding auch haben will. Der Fall ist aber selten.

Ich lege Wert darauf, dass die Sammelstation nach Ausmistaktionen auch wieder verschwindet. Ich nehme also nur Boxen, Wäschekörbe oder Kartons, die sich hinterher anderweitig benutzen lassen.
Wenn die Box für mehrere Familienmitglieder als Zwischenheim für aussortierte Dinge dienen soll, ist das natürlich was anderes. Achte auf eine entsprechende, gut leserliche Beschriftung und einen Ort, der für jeden leicht zugänglich ist.

Wichtig: regelmäßig leeren und das Zeug endlich loswerden! :) Ich plane immer einen großen Spaziergang zum Bücherschrank und nehme auch gleich Altpapier und Altglas mit und/oder erledige auf dem Weg auch noch ein paar Einkäufe. Und auf dem Rückweg gibts ein Stück Torte, damit es sich auch wirklich lohnt, das Haus zu verlassen! :D #kuchenbattle! Aber meistens ist es mir schon Motivation genug, wenn ich wieder etwas losgeworden bin.

Achso, und weil das auch hin und wieder gefragt wird: Ich habe keine Box für „Zu verkaufen“-Dinge. Ich möchte das unverkaufte Zeug nicht endlos in der Wohnung lagern müssen, mein Fokus liegt auf „schnell loswerden“ und ich glaube auch kaum, dass sich für den Kleinkram der Arbeitsaufwand lohnen würde. Etwas, das so viel Wert ist, dass es sich noch lohnt zu verkaufen, habe ich nicht oder ist in Benutzung. Aber das ist natürlich für jeden anders.

Wie ist das bei dir? Bist du mit dem Ausmisten fertig und hast trotzdem so ne Kiste für den Fall der Fälle? Bist du komplett ohne ausgekommen? Wie?
Falls du (noch) keine hast – Wie klappt das Ausmisten mit Partner/in und Kindern?

Mit einer Masterliste den Alltag erfolgreich organisieren und Klarheit gewinnen

Listen helfen mir, einen klaren Kopf zu bewahren. Sie befreien meinen Geist vom lästigen „Ich muss noch … erledigen“ und „ich hab noch nicht…“, die einem ständig im Kopf herumspuken. Wenn ich nicht schlafen kann, schreib ich ne Liste. Wenn etwas auf Papier gebannt ist, lässt es sich für mich leichter umsetzen. Und ganz ehrlich: Ich bin zu faul für Chaos und Stress. Wenn ich jeden Tag meinen Haustürschlüssel oder meine Brille suchen müsste, würde ich durchdrehen! Ich durchdenke meine Vorhaben immer schriftlich, damit mir nichts ins Chaos abdriftet und habe mit ein bisschen Planung eine Grundlage, die mir hilft, meinen (Arbeits-)Alltag erfolgreich zu organisieren.

Wie ich es schaffe so viel zu lesen, zu bloggen, Filme zu gucken und zu lernen? So.

masterliste

Was ist eine Masterliste?
Eine Masterliste ist nichts weiter als eine Hauptaufgabenliste in einer zunächst unzensierten Version. Sie ist ein „Brain Dump“, auf der alles steht, was erledigt werden soll bzw. könnte, mit dem Ziel, dass der Haushalt mit allem was dazu gehört reibungslos läuft und man im Alltag möglichst viel Zeit für die Sachen hat, die einem Spaß bringen und gut tun. Sie ist eine Mischung aus Zielen und Wünschen und die Quelle für meine Wochenaufgabenlisten und täglichen To-Do-Listen. Masterlisten helfen mir, meinen Kopf zu entrümpeln.

Wie arbeite ich damit?
Am Jahresanfang erstelle ich am PC immer eine Masterliste für alle Aufgaben die in der Wohnung anfallen. Ich schreibe alles untereinander auf, was mir durch den Kopf geht.
Dann suche ich mir Punkte zusammen, die zu einem ähnlichen Projekt oder Raum gehören und kennzeichne sie entsprechend.
Wenn ich eine Liste geschrieben habe, nehme ich mir hinterher noch eine ruhige Minute und prüfe, ob mir das alles tatsächlich so wichtig ist und auch wirklich machen will. Falls nicht, lösche ich es wieder raus. So eine Liste ist bei mir meistens 3 DIN A4 Seiten lang und das macht mir gar nichts. (Geschrieben ist ja leider noch nicht erledigt LOL) Hauptsache, die Sachen sind aus meinem Kopf.

Später übertrage ich das was ich machen will auf meine Wochenaufgabenliste.
Größere Projekte teile ich nochmal in kleinere Schritte, so kann ich häppchenweise die Aufgabe abarbeiten und schließlich ganz erledigen.
Da die meisten Sachen bei mir keine zeitliche Begrenzung haben, mach ich mir auch keinen Druck. Ich will ja auch noch spontan sein im Leben.
Ich überlege auch gleich mit, wo ich welche Besorgungen machen muss und was sich damit verbinden lässt. (Ich hasse es für drei kleine Sachen immer extra losfahren zu müssen!) Dann gucke ich im Kalender und reserviere mir dafür ein bisschen Zeit.

Ich hake die erledigten Aufgaben übrigens nicht ab, sondern male das Kästchen wie beim Bullet Journaling aus. Wenn ich ein Projekt angefangen, aber nicht fertig gemacht habe, ist das Kästchen zwar nur halb angemalt, aber immerhin sehe ich dann, dass ich angefangen habe! Das ist für mich sehr motiverend und hilft mir hinterher auch besser zu überlegen, warum ich eine Aufgabe nicht zu Ende gemacht habe oder gar nicht angefangen habe. In der Entwurfsmasterliste markiere ich die erledigten Sachen mit Textmarker, dann kann ich es besser ausblenden.

masterlistewohnung

Das Tolle an einer Masterliste ist, dass man sich innerhalb von ein paar Minuten aufschreiben schon total organisiert fühlen kann :D Immer wenn ich das Gefühl habe, von den Aufgaben überrollt zu werden, schreib ich eine Masterliste und puff! Schon hab ich weniger Panik, weil ich alles sehen kann und ich die Kontrolle wieder erlange, wenn ich die Aufgaben auf kleine Schritte herunterbreche.

Also hier nochmal die Kurzfassung:

  1. Hirn ausleeren (schriftlich)
  2. Aufgaben zusammenfassen
  3. Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden
  4. In kleine Häppchen schneiden (die Aufgaben, nicht das Hirn!)
  5. Eintragen in Tages-To-Do-Listen oder Wochenaufgabenlisten
  6. Machen

Weitere Ideen für Masterlisten:

  • Raum-für-Raum-Entrümpelungsfahrpläne
  • Aktivitäten im Garten/im Sommer/mit den Kindern/mit dem Partner
  • noch unfertige DIY-Projekte
  • Groß-Putzaktionen
  • Partyorganisation
  • Anrufe und/oder, die gemacht werden müssen
  • Renovierungsprojekte
  • Jobsuche und Bewerbung

Das wars schon. Ich hoffe, der Artikel hat ein bisschen erklärt, wie das funktioniert. So Orga-Kram lässt sich immer schlecht erklären find ich.
Wenn du Fragen oder Anregungen hast, lass mir einfach einen Kommentar da!

Tschüss, 2015! Ein Jahresrückblick.

Der letzte Eintrag in diesem Jahr – waaah!!
2015 war für mich ein sehr interesssantes Jahr, obwohl ich manchmal auch ziemlich kraftlos war. Ich musste dieses Jahr hart daran arbeiten, mir meine Laune aufgrund einer dummen beruflichen Situation nicht verderben zu lassen. Aber ich glaube, das habe ich mit meinem Jahresmotto ganz gut geschafft.
Mein diesjähriges Motto war „Wachstum & Veränderung“ (auf englisch growing & glowing, das find ich griffiger:D) und bot mir genügend Freiräume, mich in diversen Bereichen auszubreiten, abzulenken und einzutauchen. Weil 2014 nicht so gut gelaufen ist, wollte ich mehr Struktur reinbringen und habe jedem Monat auch ein Motto verpasst. Das hat Spaß gemacht, aber es gab auch Monate, wo es nicht geklappt hat. Für 2016 werde ich die monatlichen Absichten wieder bleiben lassen, da ich mir ein anderes Projekt für mehr Struktur ausgedacht habe und mich manchmal die Monatsmottos unter Druck gesetzt haben.

jahresrückblick2015

2015 habe ich quartalsweise unterteilt in Körper, Geist, Soziales und Kreatives.
Der Jahresanfang war gelungen: 8 Stunden Schlaf für mehr Energie war der Plan und obwohl das mit dem ausreichenden Schlaf nicht so wirklich funktioniert hat, habe ich mehr Energie aufgeladen. Erst nach dem Monat kam es, dass ich ausreichend geschlafen habe und es immer noch tue. Seltsam! Mit meinem 3 Min. Sport Dings wars mal so mal so. Das erste Quartal eignet sich meiner Meinung einfach nicht für körperliche Vorsätze. Immer wenn ich den Dreh raus hatte, wurde ich krank und musste von vorne anfangen. Und dann gab es wieder so viel anderes zu tun, dass ich schlicht und einfach vergessen habe, 3 Minuten herumzuhopsen. Das Problem mit der Bewegung habe ich aber im Laufe des Jahres auch noch anders gelöst. Thema gesunde Ernährung ist top! Ich esse kaum noch Fastfood, weil Herr DingDong und ich dank Chris‘ Kochtüten einträchtig nebeneinander in der Küche stehen und uns mit frischen Zutaten etwas Leckeres zu essen zaubern. Wir verursachen dadurch keine Reste, kaum Müll, müssen nicht extra einkaufen und ich gehöre nun zu den Menu-Planern, die einen wöchentlichen Speiseplan vorbereiten! Außerdem habe ich im Urlaub gelernt, dass zwei mal am Tag essen DAS Ding für mich ist und das auch wunderbar im Alltag klappt. Ich habe eine 3. Mahlzeit wegminimalisiert und esse nur noch um 10:30 und abends (gegen 20 Uhr)
Dann durfte ich dieses Jahr viel über Mode und Stil lernen. Danke an dieser Stelle an Materialfehler, für die tatkräftige Unterstützung! Ich habe einen VHS Kurs zur Stilberatung mitgemacht und das waren gut investierte 60 Euro. Das Wissen über Farben, die mir stehen, und einem Stilmotto hat mir so viel Erleichterung beim Shoppen verschafft! Ich kann das gar nicht glauben, wie einfach das geworden ist. Losgehen, wann es Zeit und sich ausschließlich schöne Dinge kaufen, die man wirklich braucht ist mir dieses Jahr gut gelungen. Ich hab jetzt schön langsam sogar den Bogen raus mit SecondHand Shopping und das finde ich klasse!

Im Bereich Kreatives und Soziales haben meine Challenges auch mal mehr, mal weniger gut funktioniert. Ich habe zwar mehr Bilder gestaltet und mein Scrapbook-Postkartenalbum hat mich das ganze Jahr kreativ begleitet, aber solche Sachen wie Streetart oder jeden Tag seine Morgenseiten schreiben, ist etwas, was ich mir vornehmen muss, damit es auch passiert. Diese kleinen Challenges taten gut, weil sie mir aus meiner Komfortzone geholfen haben.

Der Bereich „Soziales“ ist immer noch total schwach. Wird es wohl immer bleiben. Ich brauche einfach genügend Zeit zum Alleinsein, damit meine Batterien wieder aufgeladen werden. Ich muss gut auf mich aufpasssen und das habe ich 2015 gelernt und endlich auch akzeptiert. Der Trick ist – auch was Neues für mich – seine Bedürfnisse den anderen mitzuteilen. Dann ist das überhaupt kein Problem. Mit der Social Media Challenge und der #Konsumauszeit habe ich aber die soziale Komponente im Internet wiederentdeckt und wie viel Spaß das macht, wenn man es denn so nutzt. Denn da steckt die wahre Power drin!
Abgesehen davon war ich auch zu diversen Minimalismus-Stammtischen. Das große Minimalismus-Treffen in Frankfurt war ein grandioser Abschluss meines Urlaubs. Aber auch so ein Konzert, das ich allein besucht habe, hat mich in sozialer Hinsicht weitergebracht.

In meinem Scrapbook-Album hab ich ne Liste mit allem, was ich dieses Jahr zum ersten Mal gemacht habe. Zum Beispiel afrikanisch und koreanisch gegessen. Leeeeecker!!! Ich war zum ersten Mal im Grenzschichtwindkanallabor und im Tropengewächshaus, ich habe einen MOOC mitgemacht und ein Kleid gefunden, ich habe zum ersten Mal Facetime ausprobiert und amerikanischen Käsekuchen gebacken. Und nun bin ich auch noch unter die Ornithologen gegangen! Naja, Vogelbeobachtung bringt schon Spaß, aber wenn Hörnchen zu Besuch kommen zerfließt man vor Niedlichkeit :D #truestory

ferdi

Und wenn ich dann die Liste oben anschau, muss ich immer lachen. Weil das eigentlich ne Wunschliste war, die ich so hingeschrieben habe und dann trotzdem so viel davon passiert ist. Ohne großartige Anstrengung! Laut lache ich beim Punkt „viele Museen (4)“ – ich habe dieses Jahr definitiv mehr als 4 Museen besucht, es waren: 15!

Hahaha, mal sehen was das neue Jahr für mich bereithält! 2015 war jedenfalls toll.

Ich wünsche dir einen guten Rutsch! Hab Spaß, zünd ne Kerze an, gestalte dir dein eigenen Neujahrsritual, mach im Tagebuch einen Rückblick und schreib dir selbst ne Wunschliste für 2016.
Was steht drauf?

To Do – im August

Ich weiß ich bin spät dran mit dem Blogbeitrag, aber das hat auch einen Grund:
Im Monat August mach ich ne Sommerblogpause. Ich habe mich von amerikanischen Bloggern inspirieren lassen, die alljährlich „the August Break“ ausrufen und einen Gang zurückschalten. Da ich auch bald Urlaub habe, passt das auch für mich ganz gut.

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Die Blogpause fülle ich mit einem Tapetenwechsel und einem 30-Tage-Projekt:

Der Tapetenwechsel ist ganz wörtlich zu verstehen. Momentan schreibe ich diesen Artikel in der Wohnung eines befreundeten Paares, das für 2 Wochen verreist ist. Wir kümmern uns um die Pflanzen und entdecken das Leben in einem anderen Stadtteil. Mein Arbeitsweg ist deutlich kürzer, ich wohne hier am Hafen und fühle mich pudelwohl. Fast wie in einer Ferienwohnung. Nur komisch, dass ich mehr eingepackt hab als im letzten Urlaub….(darüber muss ich nochmal nachdenken, minimalistisch ist das überhaupt nicht…)

Der zweite Tapetenwechsel beinhaltet weiteres entrümpeln und renovieren in unserer eigenen Wohnung. Das muss auch mal sein. Und obwohl es bestimmt nicht lustig wird, werde ich froh sein, wenn es erledigt ist.

Und damit der Spaß nicht zu kurz kommt, mache ich ein 30-Tage-Projekt. Im flow Ferienbuch war ein Heftchen dabei und mir war sofort klar, dass ich es im August benutzen mag. Nur welches Projekt?

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Und dann fiel mir das Buch „Acorn“ von Yoko Ono in die Hände. Das Buch ist wirklich ganz ganz gaaaaanz toll, lies es unbedingt!!!
Für mein 30-Tage-Projekt werde ich die Handlungsanweisungen befolgen und im Heftchen dokumentieren. Collage, Gedicht, Text, Foto etc. – alles was mir einfällt.

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Jo, so weit mein Plan. Mal sehen was daraus wird ;D
Ich wünsche dir einen schönen August! Wir lesen uns im September!

Was machst du im August?

Der gelbe Sack + Aufkleberspaß

Herr DingDong und ich wollten im neuen Jahr etwas Neues ausprobieren. Ausgehend von unserem (fast) plastikfreien Monat haben wir uns entschieden, den gelben Sack für unseren Plastikmüll zu nutzen. Mülltrennung ist in Hamburg nicht gerade üblich und eigentlich ist es hier wie im Mittelalter: Müll auf die Straße stellen und hoffen, dass das jemand abholt.

Nun gut, wir probieren das jetzt erstmalig aus. Ein „Starterset“ mit 10 Beuteln zu je 70 L gibts kostenlos beim Recyclinghof. Dort kann man sich auch schicke Aufkleber für den Kalender holen, damit man die Abfuhrtermine für seinen Stadtteil markieren kann. Das hat mich natürlich ganz besonders gefreut :D

ffkelb

Ob das wirklich sinnvoll ist, wird sich zeigen. Langfristig keinen Müll zu produzieren wäre natürlich ein Traum, aber das ist doch noch ganz schön schwierig für uns. Aber schon die Trennung von Plastik- und Restmüll ist erkenntnisreich und sagt viel über unsere Gewohnheiten aus. Es sind 6 Wochen vergangen und der 70 L Sack ist immer noch nicht voll.

Tja und dann treibt uns noch die Frage um, ob das wirklich sinnvoll ist. Einige behaupten, der Müll wird sowieso verbrannt und zwar zu 100%. Andere wiederrum meinen, Recycling ist deshalb idiotisch, weil 2/3 davon verbrannt werden und dann noch ÖL(!!) hinzugefügt werden muss, damit es besser brennt. Das Hamburger Abendblatt berichtete neulich davon, wie Mülltrennfaul die Hamburger doch sind.
Ich bin verwirrt. Bisher konnte ich nur herausfinden: Müll verbrennen gehört angeblich auch zum Thema „Recycling“. Dann wird aus dem Plastikmüll eben kein neuer Joghurtbecher oder Parkbank sondern Fernwärme.

Weiß da jemand genaueres?

Wir sind verwirrt und machen erstmal weiter.