To Do – im Oktober (17 bis 2017 oder so ähnlich)

Zack, da ist er – der Oktober.
Das Internet dreht schon wieder wegen Pumpkin Spice Latte und Halloween durch, das sind zwei Sachen, die mir völlig egal sind. (Pumpkin Pie ist mir aber nicht egal! :D)
Ich interessiere mich nur für das frisch-knisternde Morgenwetter, das meine Wangen rosig aussehen lässt :D
Von der Septemberliste hab ich einiges geschafft, aber eben nicht alles. Meine Vorhaben wurden durch Krankheit vereitelt und ich hoffe, dass das jetzt endlich mal aufhört. Ich schniefe schon wieder!
Verdammt.

Jetzt speziell im Oktober habe ich nichts Großes vor. Besuch bekommen, ins Konzert gehen, ansonsten gönn ich mir Ruhe. Der September war anstrengend genug.
Ich vermix meine Oktobervorhaben lieber mit einer 17 before 2017 Challenge, die mir Sunray neulich in die TL gespült hat. Im Grunde gehts darum, für den Rest des Jahres seinen Arsch hochzukriegen und alle unfertigen Projekte und Vorhaben anzupacken. So wie ich es verstanden habe, gehts nicht um beenden (das wäre natürlich spitze), aber überhaupt mal was anleiern und starten. Irgendwie bleibt im Laufe der Zeit ja doch immer was zurück.

Das soll sich ändern! Und weil ich mich eh kenne und es mit den Listen ständig übertreibe, bin ich nur auf 10 Sachen gekommen. Und ich habe beschlossen: Reicht auch.
Das will ich angehen:

  • Schwimmen
  • Das Biografie-Projekt beenden
  • Das Hansemuseum in Lübeck besuchen
  • Den Schal fertig stricken und meine Angst vor dem Scheitern damit besiegen (ja, genau. Ich rede von DEM Schal…)
  • In die Kunsthalle!
  • mindestens zweimal Kuchen backen und Freunde einladen
  • Einen neuen alten Wintermantel finden. Es ist Zeit, sich von meinem Omamantel zu verabschieden. Das Teil hat mehr als 50 Jahre auf dem Buckel und zerfällt schön langsam…
  • Einen laaaangen Waldspaziergang machen
  • Das Schlafzimmer fertig renovieren
  • Ein neues Paar Schuhe kaufen, weil ich da auch zwei Kandidaten habe, die mir unter den Füßen wegfallen

Und du? 17 vor 2017 oder lieber langsam und stetig? Welche Glücksmomente planst du für den deinen Herbst?

Mein minimalistisches Sportprogramm

Neulich wurde ich per Mail gefragt, was eigentlich aus meinem 3 Minuten-Bewegungsprojekt geworden ist.

Ich mache sie nicht mehr. Wie üblich bin ich irgendwann krank geworden, dann war ich im Urlaub und dann isses eingeschlafen.
Aber gelernt habe ich trotzdem was Entscheidenes: Ich weiß jetzt wie ich mich selbst austricksen kann, um mehr Sport zu machen. Durch dieses 3-Minuten-Dings habe ich nämlich ein paar Kriterien für ein minimalistisches Sportprogramm aufgestellt.

Ein minimalistisches Sportprogramm muss für mich folgende Kriterien erfüllen:

  1. es muss einfach sein
  2. möglichst ohne Geräte auskommen
  3. es muss überall machbar sein
  4. wetterunabhängig
  5. Tag und Nacht
  6. ich kann es allein tun

Boom! Magic. Ich habe was gefunden, was für mich tatsächlich mehrmals die Woche nach Feierabend klappt:

1. Walk @ home
Das ist ein ganz stinkend einfaches Cardioprogramm von Leslie Sansone. Man braucht nicht mal viel Platz und wenn man die Clips schon ein bisschen kennt, kann man sie sogar übers Smartphone im Hotelzimmer abspielen und ein bisschen Ausdauertraining machen. Bei viel Zeit mache ich den 3 Mile Walk, bei wenig Zeit dann eben nur 15 Min.


2. 10 Min. Solution

10 Min. Kurz und Knackiges Kraftworkout. Gibt diverse Videos, z.B. Dance Workout (und ja, ein bisschen muss ich über dieses „Fat Blasting Dance Mix“ lachen) oder Pilates. Es gibt wenige Übungen, aber viele Wiederholungen. Den Anleitungen kann man folgen und es haut teilweise ganz schön rein. Und ey, Bauchworkout ohne Rücklage!

Um dran zu bleiben, habe ich mit ner Kollegin nen Deal: Wenn einer von uns beiden Sport in irgendeiner Form macht, schickt man der anderen ein Foto/Video/Screenshot von der App und die andere muss nachziehen! Es gibt 4 Joker pro Monat, um mal auszusetzen. Anfangs lief gut, dann wurden wir abwechselnd krank, aber da wir ja von niemanden Elektroschocks bei Nicht-Einhaltung des Deals bekommen, versuchen wir es jeden Tag neu :D

Ich weiß, für euch Sportskanonen ist das Pillepalle, aber ich muss mich immer ein bisschen betrügen.

Wie sieht dein minimalistisches Sportprogramm aus? Welche Kriterien hast du dafür?

Werte finden und zufrieden leben: Klarer denken, besser entscheiden

Kennst du eigentlich deine Werte?
Komische Frage, oder?
Denn üblicherweise denkt man da überhaupt nicht drüber nach. Zumindest habe ich es bislang nicht getan, weil es mir immer zu komplex war und ich nicht wusste, wo anfangen.
Und es geht ja auch irgendwie so, das Leben. Ohne Nachdenken.
Ich bin über das Thema gestolpert, weil alle immer vom „Wertewandel der Gesellschaft“ reden. Irgendwie hat mein Gehirn dann einen Umweg genommen und dachte: Hey, das Thema ist ja essentiell und passt zum Minimalismus (Oder?)

Denn wenn man sich mit Minimalismus beschäftigt und sämtliches Zeug rausgeworfen hat, fängt man an, sein Leben selber zu designen. Man streift Schicht für Schicht seine Ideen, Gedanken und Gewohnheiten ab und guckt nach, was da sonst noch ist.
Werte sind toll. Wenn man Werte für sich herausgefunden hat, wird es irgendwie leichter. Zumindest empfinde ich es so. Ich muss mich dann immer nur fragen: Lebe ich im Einklang mit meinen Werten? Und wenn die Antwort „nein“ heißt, kann ich etwas anpassen und mir so ein gutes Leben basteln. Das steckt auch in diesen ganzen Jahresmottos und „Word of Year“ Zeugs mit drin.

Entscheidungen – ich meine die heftigen, die einen neuen Job oder eine neue Beziehung u.ä. betreffen, kann man dann irgendwie einfacher treffen. Weil man gar nicht mehr wirklich drüber nachdenken muss. Weil man sich selbst besser kennengelernt hat.
Schade, dass ich die Sache mit den Werten nicht in der Schule gelernt habe.

Nun, wie findet man seine Werte?
Die Liste ist lang und geht von A wie Abenteuer bis Z wie Zufriedenheit…wer Inspiration braucht, kann ja mal nach Werte-Listen gogolen.

Ich habs mir einfach gemacht und mich gefragt:

Was ist mir wichtig? Und welcher Wert steckt dahinter?
Beispiel: „Ich möchte viel reisen und finanziell unabhängig sein“ – Wert, der möglicherweise dahinter steht: Freiheit

Weitere mögliche Fragen, um deine Werte zu finden:
– Wovon braucht die Welt mehr? Wovon weniger?
– Wie reagiere ich bei Stress oder Konflikten (und welcher Wert wird hier missachtet?)
– Worüber rege ich mich ständig auf? (und welcher Wert wird hier missachtet?)
– Wann fühle ich mich richtig wohl in meiner Haut?
– Was möchtes ich in meinem Leben erreichen?
– Woran sollen sich meine Freunde erinnern, wenn ich nicht mehr bin?

Hast du ein paar Werte gesammelt? Auf wie viel bist du gekommen?
5? 30? 200? 10?
Wie immer gilt: Fokussieren und Prioritäten setzen!
Welcher Wert ist der Wichtigste? Welcher kann als Leitprinzip in deinem Leben gelten?
Sortiere deine Liste neu, setze den wichtigsten Wert nach oben, den nicht ganz so wichtigen nach unten auf die Liste. Lass die Liste ein paar Tage liegen, denk drüber nach, streich was durch, füge etwas hinzu.

Bist du es wirklich? Lebst du diese Werte? Falls nicht: Zeit was zu ändern.

Wie kannst du diese Werte leben?
Wie definierst du ganz persönlich diese Werte?
Was passt jetzt gerade nicht gut zu dem Wert?

Wenn dein Wert „Freiheit“ ist, du dir aber keine Fernreisen leisten kannst oder willst, überlege dir, wie du den Wert trotzdem ausleben kannst.
Vielleicht reicht ja schon ein Tagesausflug an die See oder in die Berge oder mit der U-Bahn bis zur Endstation?

Ich glaub, du verstehst schon was ich meine.

Da steckt ganz schön viel Kraft drin, non? Ich muss das noch weiter durchdenken, aber das ist schon mal ein guter Ausgangspunkt.

Was sind deine Werte?

To – Do und Blogpause Juli 2016

blogpause3

Es ist Juli und ich verabschiede mich in eine Sommer-Blogpause.
Weil es bisher mit meinen Projekten nicht geklappt hat, werde ich ein paar Tage meines Sommerurlaubs opfern, um mich endlich um den Schweinehund zu kümmern! Aus Thüringen wurde doch nix, dafür ist Dessau dran. Bauhaus und so. Wer Tipps für Dessau parat hat, immer gerne her damit!

Damit es nicht allzu fad wird, habe ich mir eine Instagram-Photochallenge für den Juli überlegt und ich würd mich freuen, wenn du mitmachen würdest!

Keine Panik, sie geht nur 14 Tage! (Mehr würd ich selber auch nicht durchhalten, glaub ich :D)
Wichtig ist: Forder dich selbst mal ein bisschen heraus! Fotografierst du nur schwarz-weiß? Dann knips in Farbe! Du benutzt nie Filter? Dann versuchs mal damit. Lerne, anders zu sehen. Mach Bilder aus der Hocke, versuch ein Panorama, denke in Linien, benutze negativen Raum, Makro oder nur Hochkant – fotografier anders als sonst! Wer keine Lust auf Fotos hat, kann natürlich auch zeichnen, malen, kleben oder Videos drehen. Muss auch nicht unbedingt bei Instagram sein, du kannst auch deinen Blog/Tumblr/Twitter benutzen, hauptsache du verlinkst mir das irgendwie!
Erlaubt ist, was Spaß bringt und das Denken erfrischt. Denn dazu ist der Sommer ja da!

Die Photochallenge geht los am 4.7. und endet am 17.7.2016

Und hier sind die Prompts:

1. minimalistisch
2. bunt
3. kontrast
4. unterwegs
5. Wetterlage
6. lecker
7. weniger
8. mehr
9. türkis
10. Dreieck
11. Morgenroutine
12. Linie
13. klein
14. Punkt

#fddblogpause16

#fddblogpause16

Also mal sehen was die Blogpause so bringt! Der nächste Beitrag erscheint hier wieder am 3.8.2016

Machst du mit?

Ein Rezept von Goethes Mutter

Ich weiß leider nicht mehr genau, wie ich darauf gestoßen bin und ich weiß auch nicht, ob es WIRKLICH von Goethes Mutter stammt. Aber alles, was ich bisher in seiner Biografie über ihn und seine Mutter gelesen habe, gibt mir das Gefühl, dass das hinkommt. Anscheinend war Catherina Elisabeth Goethe eine sehr kluge, selbstbewusste und warmherzige Philanthropin, eine gute Gastgeberin, Gesprächspartnerin und ja, auch manchmal eine genervte Mutter, weil ihr Sohn sie nicht oft genug besuchen kam. (Was er nach ihrem Tod – wenn ich mich recht erinnere – auch bereut hat…)

Jedenfalls wird ihr dieses Rezept zugeschrieben und weil ich es witzig finde, möchte ich es mit dir teilen:

rezept von goethes mutter

Ich stelle mir das fertige „Gericht“ sehr gut vor und frage mich, wo ich persönlich eine mehr als eine Prise Takt nötig habe oder ob es ab und an mal ein Esslöffel mehr Optimismus sein sollte. Vielleicht sollte man seinen Alltag mehr in diesem Hinblick betrachten und sich die Zutaten vorher genau bereitlegen. Gibt es Allergien? Wie Zeitaufwändig ist das Gericht? Hilfreiche Werkzeuge, wie scharfe Messer oder Töpfe in einer guten Größe sind auch wichtig. Ich muss unbedingt mal ein Rezept mit mehr Geduld und weniger Angst probieren und vielleicht auch mal ein anderes Messer benutzen um den Tag zu zerteilen :D

Also, wie kochst du dir deinen Tag?

25 Ideen für ein persönliches Reisetagebuch

In meinem Kurzurlaub über Ostern habe ich zum ersten Mal ein Reisetagebuch geschrieben. Warum? Weil ich 1. gerne Sachen aufschreibe, damit ich mich besser daran erinnern kann und 2. meinen Lagerbestand an Notizbüchern reduzieren möchte. #minimalismus

Anstatt typische Souvenirs zu kaufen, habe ich meine Eindrücke und Erfahrungen im Büchlein sichtbar gemacht. Traditionell war es in den letzten Urlauben auch schon immer so, dass wir uns abends nach einem langen Tag voller neuer Begebenheiten unsere Fotos anschauten und so den Tag Revue passieren ließen. Das macht total viel Spaß! Aber nach ein paar Monaten verblasst die Erinnerung und man hat echt Schwierigkeiten die ganzen Ereignisse den einzelnen Tagen zuzuordnen. Vor allem muss das Gehirn joggen, wenn man mehrere Male am selben Ort war.
Da vermischt sich einfach alles!

25 Ideen für ein Reisetagebuch

Ein Reisetagebuch ist für mich ein ideales Hilfsmittel, um ganz bewusst zu reisen und den Urlaub richtig zu genießen.
Außerdem hilft es super, wenn man sich alleine im Lokal ein bisschen verloren vorkommt oder es durch Regenwetter kurzfristig zu Planänderungen kommt. Man kann drin rumkritzeln, schreiben, blättern, sich dran festhalten und sich so die Zeit vertrödeln.
Ich finde es immer ein bisschen traurig, wenn ich daran denke, dass für viele der Urlaub erst am Zielort anfängt. Dabei fängts doch schon mit Koffer packen und vor-sich-hin-träumen an, oder? Es wird zwar alles geknipst und gefilmt, aber die vielen neuen Eindrücke werden irgendwie dann doch nicht verarbeitet und die Fotos bleiben unbeachtet auf der Festplatte und schmurgeln vor sich hin. Good old Goethe meinte „Für Naturen wie die meine ist eine Reise unschätzbar: sie belebt, berichtigt, belehrt und bildet.“, aber was bringt eine Reise, ein (für die eigene Geldbörse und die Natur kostspieliger) Urlaub, wenn man nix davon wirklich mitkriegt? Der Urlaub schrumpft zum Konsumgut zusammen, nur damit man ein bisschen was für seinen Instagramfeed hat. Das ist doch traurig, non?

Dinge aufschreiben ist schwierig, wenn man keine Übung drin hat. Wenn du gerne zu den Tagebuchschreibern gehören willst, es aber bisher nie durchgehalten hast: Versuchs mit einem Reisetagebuch! Der Zeitraum des Schreibens ist begrenzt, du hast ein vorgefertigtes Thema (der Urlaub) und es ist ein schönes Ritual, um den Tag anzufangen oder zu beenden.

Reisetagebuch führen für Dummies - 25 Schreibideen


Und was soll ich da reinschreiben?
Hier ein paar Ideen:

1. Am Anfang der Reise: Wie stellst du dir den Urlaub vor? Ist es das erste Mal im Ferienhaus/Hostel/Gruppenreise/Luxusressort?
2. Was möchtest du dort unternehmen? Worauf freust du dich?
3. Gibt es etwas, was dich verunsichert?
4. Ich packe meinen Koffer und nehme mit: _______ [eine Liste]
5. Angekommen! Dein erster Eindruck?
6. Beschreibe dein Hotel/-zimmer, Ferienwohnung
7. Wo und was hast du gegessen? Wie hat es dir geschmeckt? Beschreibe ortstypische Speisen und das Lokal. Hat dir das Lokal ein Einheimischer empfohlen?
8. Beschreibe dein Stadtteil/Ortschaft/Nachbarschaft in der du dich befindest. Was ist daran besonders?
9. Skizziere eine Sehenswürdigkeit, die du besucht hast
10. Wie hört sich die Stadt/das Land dort an?
11. Wie riecht es dort?
12. Wie ist das Klima und das Wetter? Kommst du gut damit zurecht? Ist es die gleiche Wärme/Kälte, wie an deinem Heimatort?
13. Beschreibe die Einheimischen. Worin unterscheiden sie sich? Was ist anders? Was habt ihr gemeinsam?
14. Was sind landestypische Souvenirs? Fertige eine Liste an oder zeichne sie.
15. Wer ist/sind dein/e Reisepartner? Welche Meinung haben sie zum Reiseort? Was gefällt ihm/ihr/ihnen? Was nicht?
16. Vergleiche den Zielort mit deiner Heimat – was ist anders? Was ist gleich?
17. Hast du ein paar Slang- Wörter (Dialekt?) aufgeschnappt? Wenn ja, welche?
18. Was hat dich – im Gegensatz zu deinen Erwartungen – am meisten überrascht?
19. Wie fühlst du dich?
20. Was hast du bei dieser Reise über dich gelernt? Hat dich die Reise verändert?
21. Hast du deine Komfortzone verlassen? Was war der Auslöser/Anlass?
22. Was hast du bei dieser Reise über die Leute und das Land gelernt?
23. Gibt es irgendetwas, was du für deinen Alltag übernehmen willst? Wenn ja, was?
24. Wovor hattest du Angst? Hast du eine Mutprobe überstanden?
25. Was wirst du am meisten vermissen, wenn du wieder zuhause bist? Was überhaupt nicht?

Reisetagebuch führen für Dummies - 25 Schreibideen

Und noch ein kleiner Organisations-Tipp:
Hinten ins Notizbuch einen Umschlag kleben für Eintrittskarten, Bierdeckel etc. die du dann zuhause einkleben kannst (dann musst du nicht Klebstoff und Schere mitschleppen), dazu Briefmarken und eine Adressliste für Leute, die eine Postkarte bekommen sollen. Denn Postkarten schreiben ist auch etwas, was man alleine im Café erledigen kann.

Ich beschäftige mich momentan in meinem Reisetagebuch mit den verschiedenen Arten der Unterkünften und der Art des „Urlaubens“ und wie das zu mir passt…

Hast du schon mal ein Reisetagebuch geführt? Klebst du oder schreibst du?
Hast du weitere Ideen für Gedanken, die man sich im Reisetagebuch notieren kann?

Meine 3 Tricks für einen vereinfachten Alltag

Auf Pinterest stolpert ja manchmal über diese ganzen „Life-Hacks“ von Leuten, die so dermaßen clever sind, dass man sich fragt, warum man da nicht selbst drauf gekommen ist! Vielleicht gehts nur mir so, aber ich finde einige dieser Lifehacks so nützlich, dass sich mein Leben vereinfach und dadurch verbessert hat.
Daraufhin habe ich überlegt, ob ich nicht auch solche Tricks auf Lager habe und nach einer Woche nachdenken (ja echt!), habe ich doch 3 Sachen gefunden, die ich mache, um mir selbst das Leben zu vereinfachen:

1. Nur schwarze Socken anziehen.
Da gibts beim Kaufen nix zu überlegen (ich find bunte Socken immer ein bisschen stillos, kindisch und zu klein) und die Socken passen immer zusammen. Und ja, ich zieh auch verschiedenartige Socken an, wenn ich sie mal falsch zusammengefügt habe. Is mir egal. Ist ein wirksamer Schutz gegen Pixie-Schabernack und beim nächsten Waschen hab ich ja wieder die Chance es richtig zu machen :D
3 tricks für einen einfachen Alltag | Welche Tricks hast du? - Frau DingDongs Leben.

2. Ein Glöckchen am Schlüsselbund tragen.
Seit Jahren ein ständiger Begleiter. So kann ich hören, ob ich den Schlüssel in der Tasche habe, in dem ich einfach nur Rucksack oder Tasche schüttle. Kein nerviges Herumkramen mehr.
3 tricks für einen einfachen Alltag | Welche Tricks hast du? - Frau DingDongs Leben.

3. Statt Strumpfhosen – (Kokos-)öl oder Fettcreme verwenden.
Ich trage eigentlich nur Hosen. Und alle Hosenträger wissen: Lange Unterhosen oder Strumpfhosen sind unter Hosen nervig. Entweder man muss sich im Büro wieder ausziehen oder man friert unterwegs. Ich schmiere mir seit Jahren Fett auf die Unterschenkel. So wird meine Haut nicht nur gepflegt, nein, die Fettschicht lässt die Kälte nicht so schnell durch! Es erstaunt mich immer wieder, wie gut das hilft.
3 Tricks für einen einfachen Alltag | Welche Tricks hast du? - Frau DingDongs Leben.

Vielleicht hab ich in Wirklichkeit noch Tricks auf Lager, die ich in den Pool werfen könnte, aber mir fällt gerade nix mehr ein. :D
Welche Tricks hast du auf Lager? Was kann ich mir von dir abschauen?

Hallo 2016!

Hallihallo! Willkommen im neuen Jahr!
Es liegt frisch gebügelt vor uns und wir haben dieses Mal sogar 366 Tage zur Verfügung um den Planeten zu retten, Träume zu verwirklichen und dabei hoffentlich jede Menge zu lernen, gut zu essen und viel Spaß zu haben!
Das mit dem Essen meine ich Ernst! Im Berlin-Urlaub im November habe ich sooooo einen genialen Burger mit einem im Halloumi-Käse verbackenen Austerpilz als Patty gegessen, dass ich mir vorgenommen habe, dieses Jahr viel mehr Burger zu essen! Dazu gabs übrigens Pommes mit Rosmarin und Parmesan – der Hammer! Food Trucks here I come!

Jahresmotto 2016 | Frau DingDongs Leben.

Okay, was noch?
Ach ja! Mein Jahresmotto! (der eigentlich Grund des Postings, das Essen hat mich gerade abgelenkt…)

Wie jedes Jahr habe ich auch für 2016 ein Jahresmotto.
Es heißt „Master Teacher“.
Ich habe ewig nach einem tollen Wort gesucht, dass meine Absicht/ meinen Wunsch ein bisschen besser konkretisiert und dann fiel es mir vor die Füße als ich ein paar meiner Lieblingssongs durchgehört habe.
„Master Teacher“ ist eigentlich ein Songtitel von der großartigen, von mir heiß verehrten Erykah Badu.

I am in the search of something new
(a beautiful world im trying to find)
Searchin‘ me,
Searching inside of you
And thats fo‘ real

Es geht mir darum, mehr voneinander zu lernen. Was kann ich von Leuten lernen, die etwas erreicht haben, die ich bewundere, die ich nicht mag und was hat das alles mit mir zu tun? Was veranlasst Menschen dazu, sich keinen anderen Sitzplatz zu suchen oder sich vor nen Panzer zu stellen? Wann beginnt der zivile Ungehorsam, der Mut, der Wahnsinn und die Tyrannei? Wie ist es jetzt? Wie kann es sein?

2016jahresmotto

Darauf gekommen bin ich durch 3 Ereignisse:
1. Habe ich in meinem Bücherregal zu viele ungelesene Bücher, die ich endlich mal lesen will. Eigentlich ja schon letztes Jahr. *hüstel* Beim Notieren der Titel ist mir aufgefallen, wie viele davon Biografien sind.
2. In Weimar auf Goethes und Schillers Spuren und danach das Lesen der Goethe Biografie hat mir gezeigt, wie sehr ich es mag, auf einfache Art und Weise etwas zu lernen und das geht aus Biografien ziemlich gut.
3. Das Sci-Fi-Dystopien-Leseprojekt hat so viele Fragen aufgeworfen, dass ich genauer wissen will, was die Menschheit zusammenhält, warum wir uns mal mehr oder weniger stark verbunden fühlen und wie wir solche Verbindungen nutzen können, um eine Zukunft zu gestalten, die ein bisschen besser aussieht, als das Chaos und die Umweltverschmutzung, die wir jetzt gerade haben.

Deshalb werde ich im neuen Leseprojekt nun die Genres Biografien, Briefe, Tagebücher und Erinnerungen genauer erforschen. Natürlich werde ich noch was anderes lesen, aber mir gehts darum endlich mal das Zeug aus meinem Bücherregal „wegzulesen“, damit ich weiter aussortieren kann.
Wie im Rückblick schon geschrieben, werde ich dieses Mal keine monatlichen Mottos haben und eigentlich habe ich auch keine richtigen großen „Wünsche“. Ich will mind. 1x pro Monat zum Schwimmen, besser GIMP verstehen und mich endlich mal um meine unfertigen Projekte kümmern. Oh und ich habe wieder total Lust zu backen!

Womit wir wieder beim Essen sind. Hm. :D
Für Januar gibts keine To-Do-Liste (die ja eigentlich mehr Spaß-Listen sind…), ich lass alles mal auf mich zu kommen.

Hast du ein Jahressmotto? Wenn ja, welches? Du kannst gerne deinen Blogbeitrag verlinken und mir einen Kommentar hinterlassen!

Tschüss, 2015! Ein Jahresrückblick.

Der letzte Eintrag in diesem Jahr – waaah!!
2015 war für mich ein sehr interesssantes Jahr, obwohl ich manchmal auch ziemlich kraftlos war. Ich musste dieses Jahr hart daran arbeiten, mir meine Laune aufgrund einer dummen beruflichen Situation nicht verderben zu lassen. Aber ich glaube, das habe ich mit meinem Jahresmotto ganz gut geschafft.
Mein diesjähriges Motto war „Wachstum & Veränderung“ (auf englisch growing & glowing, das find ich griffiger:D) und bot mir genügend Freiräume, mich in diversen Bereichen auszubreiten, abzulenken und einzutauchen. Weil 2014 nicht so gut gelaufen ist, wollte ich mehr Struktur reinbringen und habe jedem Monat auch ein Motto verpasst. Das hat Spaß gemacht, aber es gab auch Monate, wo es nicht geklappt hat. Für 2016 werde ich die monatlichen Absichten wieder bleiben lassen, da ich mir ein anderes Projekt für mehr Struktur ausgedacht habe und mich manchmal die Monatsmottos unter Druck gesetzt haben.

jahresrückblick2015

2015 habe ich quartalsweise unterteilt in Körper, Geist, Soziales und Kreatives.
Der Jahresanfang war gelungen: 8 Stunden Schlaf für mehr Energie war der Plan und obwohl das mit dem ausreichenden Schlaf nicht so wirklich funktioniert hat, habe ich mehr Energie aufgeladen. Erst nach dem Monat kam es, dass ich ausreichend geschlafen habe und es immer noch tue. Seltsam! Mit meinem 3 Min. Sport Dings wars mal so mal so. Das erste Quartal eignet sich meiner Meinung einfach nicht für körperliche Vorsätze. Immer wenn ich den Dreh raus hatte, wurde ich krank und musste von vorne anfangen. Und dann gab es wieder so viel anderes zu tun, dass ich schlicht und einfach vergessen habe, 3 Minuten herumzuhopsen. Das Problem mit der Bewegung habe ich aber im Laufe des Jahres auch noch anders gelöst. Thema gesunde Ernährung ist top! Ich esse kaum noch Fastfood, weil Herr DingDong und ich dank Chris‘ Kochtüten einträchtig nebeneinander in der Küche stehen und uns mit frischen Zutaten etwas Leckeres zu essen zaubern. Wir verursachen dadurch keine Reste, kaum Müll, müssen nicht extra einkaufen und ich gehöre nun zu den Menu-Planern, die einen wöchentlichen Speiseplan vorbereiten! Außerdem habe ich im Urlaub gelernt, dass zwei mal am Tag essen DAS Ding für mich ist und das auch wunderbar im Alltag klappt. Ich habe eine 3. Mahlzeit wegminimalisiert und esse nur noch um 10:30 und abends (gegen 20 Uhr)
Dann durfte ich dieses Jahr viel über Mode und Stil lernen. Danke an dieser Stelle an Materialfehler, für die tatkräftige Unterstützung! Ich habe einen VHS Kurs zur Stilberatung mitgemacht und das waren gut investierte 60 Euro. Das Wissen über Farben, die mir stehen, und einem Stilmotto hat mir so viel Erleichterung beim Shoppen verschafft! Ich kann das gar nicht glauben, wie einfach das geworden ist. Losgehen, wann es Zeit und sich ausschließlich schöne Dinge kaufen, die man wirklich braucht ist mir dieses Jahr gut gelungen. Ich hab jetzt schön langsam sogar den Bogen raus mit SecondHand Shopping und das finde ich klasse!

Im Bereich Kreatives und Soziales haben meine Challenges auch mal mehr, mal weniger gut funktioniert. Ich habe zwar mehr Bilder gestaltet und mein Scrapbook-Postkartenalbum hat mich das ganze Jahr kreativ begleitet, aber solche Sachen wie Streetart oder jeden Tag seine Morgenseiten schreiben, ist etwas, was ich mir vornehmen muss, damit es auch passiert. Diese kleinen Challenges taten gut, weil sie mir aus meiner Komfortzone geholfen haben.

Der Bereich „Soziales“ ist immer noch total schwach. Wird es wohl immer bleiben. Ich brauche einfach genügend Zeit zum Alleinsein, damit meine Batterien wieder aufgeladen werden. Ich muss gut auf mich aufpasssen und das habe ich 2015 gelernt und endlich auch akzeptiert. Der Trick ist – auch was Neues für mich – seine Bedürfnisse den anderen mitzuteilen. Dann ist das überhaupt kein Problem. Mit der Social Media Challenge und der #Konsumauszeit habe ich aber die soziale Komponente im Internet wiederentdeckt und wie viel Spaß das macht, wenn man es denn so nutzt. Denn da steckt die wahre Power drin!
Abgesehen davon war ich auch zu diversen Minimalismus-Stammtischen. Das große Minimalismus-Treffen in Frankfurt war ein grandioser Abschluss meines Urlaubs. Aber auch so ein Konzert, das ich allein besucht habe, hat mich in sozialer Hinsicht weitergebracht.

In meinem Scrapbook-Album hab ich ne Liste mit allem, was ich dieses Jahr zum ersten Mal gemacht habe. Zum Beispiel afrikanisch und koreanisch gegessen. Leeeeecker!!! Ich war zum ersten Mal im Grenzschichtwindkanallabor und im Tropengewächshaus, ich habe einen MOOC mitgemacht und ein Kleid gefunden, ich habe zum ersten Mal Facetime ausprobiert und amerikanischen Käsekuchen gebacken. Und nun bin ich auch noch unter die Ornithologen gegangen! Naja, Vogelbeobachtung bringt schon Spaß, aber wenn Hörnchen zu Besuch kommen zerfließt man vor Niedlichkeit :D #truestory

ferdi

Und wenn ich dann die Liste oben anschau, muss ich immer lachen. Weil das eigentlich ne Wunschliste war, die ich so hingeschrieben habe und dann trotzdem so viel davon passiert ist. Ohne großartige Anstrengung! Laut lache ich beim Punkt „viele Museen (4)“ – ich habe dieses Jahr definitiv mehr als 4 Museen besucht, es waren: 15!

Hahaha, mal sehen was das neue Jahr für mich bereithält! 2015 war jedenfalls toll.

Ich wünsche dir einen guten Rutsch! Hab Spaß, zünd ne Kerze an, gestalte dir dein eigenen Neujahrsritual, mach im Tagebuch einen Rückblick und schreib dir selbst ne Wunschliste für 2016.
Was steht drauf?

Weihnachten Unplugged

weihnachten2015

Um die Feiertage richtig zu genießen, habe ich eine Offline-Pause eingeplant. Ich werde vom 24.12. bis zum 29.12. nicht online sein, keine Nachrichten auf Twitter versenden, keine bunten Bilder auf Pinterest oder Instagram anklicken, keine Mails beantworten, keine Blogbeiträge schreiben und erforschen, was das mit mir macht.
Ich bin ein bisschen nervös, weil ich sowas schon lange nicht mehr gemacht habe und ich es vermutlich schlecht durchhalten kann. Ich bin gespannt!


Ich wünsche dir ein fröhliches Fest und entspannte Feiertage!

Hier gehts am 30.12. wieder weiter.