WENIGER | MEHR

Langjährige Leser wissen, dass ich nicht viel von Neujahrsvorsätzen halte. Mir genügt ein Jahresmotto, das in irgendeiner Weise meine Absichten umreisst.

Wovon will ich 2016 weniger? Was brauche ich dagegen mehr?

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Auch wenn ich keine Neujahrsvorsätze mache, hilft mir diese Liste beim brainstormen für ein Jahresmotto und um ganz allgmein meine Absichten ein bisschen zu konkretisieren. Mir tun solche „Erinnerungszettel“ gut, wenn ich sie sehe. Ich kann innehalte und mich neu ausrichten.

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Was steht auf deiner Weniger | Mehr – Liste für 2016 drauf?

Literaturliste Umdenken – Anders leben

Dieser Beitrag ist für das Apfelmädchen und natürlich auch für alle anderen, die sich mit anderen Lebensstilen und Wertesystemen auseinandersetzen möchten. Ich habe mir neulich eine Menge Bücher in meine Bibliotheksmerkliste gepfeffert, die ich hier einfach teile, daher habe ich auch noch keine Meinung dazu. Ich hab natürlich selbst nicht vor, alles zu lesen. Es soll mir nur Anregungen geben, falls mir mal wieder nix einfällt. (hahhahaha)
Die Themenblase reicht von Bruttosozialglück, Generation Y, Ökodörfer, digitaler Wandel bis zum Zeitwohlstand, Transformationsdesign, Postwachstumsökonomie usw.
Ich habe absichtlich auf eine Verlinkung verzichtet, aber du kannst ja einfach per copy/paste in deinem Bibliothekskatalog, Lieblingssuchmaschine, social reading circle wasauchimmer danach suchen. Und ich habe versucht, die Liste grob zu sortieren, was nicht leicht war, da sich viele Themen überschneiden…

Politik
Jetzt reicht’s! : 50 Anleitungen zum Bürgerprotest – was jeder gegen Missstände tun kann / Harro Honolka
Revolution – Anleitung für eine neue Weltordnung / Russell Brand (<- ja genau der!!! das find ich oberspannend) Höllensturz und Hoffnung – warum unsere Welt zusammenbricht und wie sie sich erneuern kann / Hans-Joachim Hahn
Europa nach dem Fall / Walter Laquer
Kampf dem Kamikaze-Kapitalismus – es gibt Alternativen zum herrschenden System / David Graeber
An die Empörten dieser Erde – vom Protest zum Handeln / Stephane Hessel
Land unter – ein Pamphlet zur Lage der Nation / Wolfram Weimer

Zukunftsforschung
Das Megatrend-Prinzip / Matthias Horx
Wie wir morgen leben werden – 15 Lebensstiltrends, die unsere Zukunft prägen / Elke Wenzel et al
Die Zukunft – eine Einführung / Sascha Mamczak

Selbstversuche
Apokalypse jetzt! – wie ich mich auf eine neue Gesellschaft vorbereite / Greta Taubert
Der Mann ohne Geld – meine Erfahrungen aus einem Jahr Konsumverweigerung / Mark Boyle

Wirtschaft/Postwachstumsgesellschaft
Gut leben – eine Gesellschaft jenseits des Wachstums / Barbara Muraca
Wege aus der Wachstumsgesellschaft / Hrsg. von Harald Welzer und Klaus Wiegandt
Buen Vivir – Das Recht auf ein gutes Leben / Alberto Acosta
Transformationsdesign – Wege in eine zukunftsfähige Moderne / Bernd Sommer, Harald Welzer
Völlig utopisch – 17 Beispiele einer besseren Welt / Marc Engelhardt
Wohlstand ohne Wachstum – Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt / Tim Jackson

Arbeitswelt
Die heimlichen Revolutionäre – wie die Generation Y unsere Welt verändert / Klaus Hurrelmann

Zeit
Warten – Erkundungen eines ungeliebten Zustands / Friederike Gräff
Anleitung zum Müßiggang / Tom Hodgkinson
Alles hat seine Zeit, nur ich hab keine – Wege in eine neue Zeitkultur / Karlheinz A. Geißler
Zeitwohlstand – wie wir anders arbeiten, nachhaltig wirtschaften und besser leben / Hartmut Rosa, Niko Paech et al

Bildung/Digitalität
Digitale Renaissance – Manifest für eine neue Welt / Burckhardt, Martin
Besser als die Wirklichkeit! – warum wir von Computerspielen profitieren und wie sie die Welt verändern / Jane McGonigal
Wem gehört die Zukunft? : du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne, du bist ihr Produkt / Jaron Lanier

Was hast du davon gelesen? Hast du weitere Tipps?

List-o-Manie: Meine Herbst-Playlist

Nach einem abenteuerlichen „draussen“-Sommer zieht es mich im Herbst immer mein Zimmer. Da ist es türkis, gemütlich warm und bei einem Kakao macht Lesen und Vögel und Eichhörnchen beobachten noch mehr Spaß. Das Internetsurfen macht auch viel mehr Spaß, weil man kein schlechtes Gewissen wegen gutem Wetters haben muss :D YEAH!
Und weil mal wieder Zeit für ne Liste ist (also dacht ich so. Vielleicht ist auch Zeit für Pizza oder Eis mit heißen Himbeeren, keine Ahnung, was meinst du?), kommt hier meine Herbst-Playliste. Und zwar verlink ich hier schön anzusehende Musikvideos und tolle Songs.

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1. Grimes – REALITi
…weil sie orangene Haare hat und das ja wohl DIE Farbe des Herbstes ist (und schöne Ohren hat sie auch)

2. Cosmo Sheldrake – The Moss
…weil er mich mit seinen dicken Pullovern und seinen roten Wangen immer an das frische, knackige Herbstwetter erinnert, das ich so mag

3. Abby – Time is golden
…weil das Herbstlicht alles in Gold tunkt. Okay, die Assoziation ist etwas verwegen.

4. Bon Iver – Hinnom, TX
…weil man es gut hören kann, wenn man Eichhörnchen beim Nüsse futtern beobachtet

5. Tycho – See
…weils irgendwie diese Herbststimmung für mich gut zusammenfasst. Irgendwie hat Herbst für mich immer auch was von Aufbruchsstimmung und Neuanfängen, mehr als die Neujahrsnacht.

Machst du mit? Deine Herbstmusikauswahl sollte alles beeinhalten, was du mit Herbst in Verbindung bringst.
Ich würde mich über neue Musikentdeckungen sehr freuen und brauche noch Tee-trink-Lieder und einen Kastanientiere-Song! :D

Fazit Social-Media-Challenge

Für dieses Quartal habe ich ja Beziehungen/Soziales als Motto. Und im August habe ich damit angefangen, das Wort „Social“ wieder in „Social Media“ hineinzutun. Denn eigentlich ist es schon so, dass ich zwar einerseits Artikel produziere, Tweets raushaue oder Bilder pinne, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass ich doch eher Social-Media-Konsument bin. Das konsumieren von Inhalten ist eben auch leichter – oder?
Naja jedenfalls wollte ich ordentlich kommentieren und mitmischen in diesem Zirkus was ich für meine Verhältnisse auch getan habe.

Hier eine kleine (total unwissenschaftliche) Vorher-Nachher-Liste:
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Das habe ich gelernt:

  • Kommentieren und „mitmachen“ kann man wie einen Muskel trainieren. Man muss nur anfangen. Und dann wirds eigentlich auch schnell ein Automatismus
  • Ja, manchmal ist es anstrengend. Wenn man nicht mehr richtig gucken kann, weil man zu müde ist und dann durch diese Challenge den Zwang hat, etwas kommentieren zu müssen. Da hat es nur für ein paar Emojis gereicht. Aber ich habe gezeigt: Ich bin da.
  • Ich glaube, das ist schon eine Form von Dankbarkeit, die man auch im digitalen Raum weitergeben kann. Viele Instagrammer haben sich bei mir bedankt, als ich ihnen einen Kommentar auf dem Posting hinterlassen habe. Das hat mich auch gefreut.
  • Man wird sichtbar im digitalen Raum.
  • In diesem Zusammenhang auch interessant: Diese ganzen Guides „How to be a pro-blogger“, „ultimate guide to gain more followers“ – sind wirklich nur blabla. Wenn die Leute merken, dass du da bist und teilnimmst und es ernst nimmst, bemerken sie dich auch. In Zeiten von käuflichen Followern und Bots ist Authentizität die neue Währung. Das ist alles.
  • Deshalb auch: Social Media ist ein Fulltime-Job, wenn man es auf dieser Ebene machen will.
  • Mein eingerostetes Schrift-Englisch hat mich ein bisschen daran gehindert, längere Kommentare zu verfassen. Vor der Challenge wusste ich gar nicht, dass es so eingerostet ist. Zeit für ein bisschen Nachhilfe.
  • Bei Pinterest kommentieren ist irgendwie total unspassig und sinnlos, außer man hat mit Leuten die man kennt ein gemeinsames Board.
  • Am einfachsten geht Kommentieren über Twitter und Instagram, dann bei Blogs. Wobei ich anfangs totale Schwierigkeiten bei .blogspot Blogs hatte – ich musste meinem Browser erstmal sagen, dass er Cookies zu lassen soll, dann gings. Interessanterweise habe ich bemerkt, dass ich gar nicht mehr sooo viele Blogs lese wie früher und ich deshalb so wenig auf Blogs kommentiert habe.
  • ein bisschen FOMO hat sich entwickelt, wenn ich wieder mal festgestellt habe, dass alles mögliche über Facebook läuft. Das nervt mich total. Ich will mich da nicht mal unter einem Fake-Namen anmelden, ich will mir nicht schon was Neues anbinden, aber gerade für kuratierte Gruppen ist das schon irgendwie cool. Grr…Ich lass es trotzdem. Mein Stolz lässt es einfach nicht zu.

Weil der Muskel schon ein bisschen trainiert ist, werde ich das Kommentieren für die nächsten zwei Monate beibehalten.

Abgesehen davon würde mich mal dein Kommentier-Verhalten interessieren. Gehörst du auch zur Lurker-Gruppe? Oder kommentierst du fleißig? Bei bestimmten Plattformen/Blogs häufiger?
Ach übrigens, hier auf diesem Blog funktioniert die Kommentarfunktion wieder ganz gut. Du kannst es gerne mal testen ;D

List-o-Manie: Lieblingsfilme für das PLOOP Projekt

(Diejenigen, die überhaupt nicht schnallen worum es geht klicken erstmal hier)

Als leichten Einstieg in meine PLOOP-Welt fange ich einfach damit an, meine Lieblingsfilme und Lieblingsserien von damals zu gucken. Ich habe alle Filme mindestens 5 Mal gesehen, aber auch das ist schon wieder lange her.

  • Hackers

einer meiner All-Time Favoriten! Hab den Film schon tausend mal gesehen und er wird mir nicht langweilig. Cyberpunk, Teenagerprobleme, Angelina Jolie und Johnny Lee Miller. Der Film hat Tempo, nen tollen Soundtrack und coole Outfits.

  • Singing in the Rain

Mit Gene Kelly. Eigentlich sind alle Filme mit Gene Kelly Lieblingsfilme, weil mich diese Technicolor-Revuefilme total glücklich machen.

  • Stolz und Vorurteil

Bitte nicht hauen! Ich mag die Version mit Keira Kneightly lieber.

  • The Ren & Stimpy Show

Ich glaube, das ist die gemeingefährlichste und bekloppteste Zeichentrickserie, die es je gab. Ich weiß gar nicht, was passieren würde, wenn man mehrere Folgen hintereinander guckt, aber ich werde es im Namen der Wissenschaft versuchen!!!

  • Clarissa

Uh, Clarissa hat mich durch die Pubertät begleitet und ist fast sowas wie ne große Schwester. Hat sehr viel Spaß gemacht das damals zu gucken.

  • Die fabelhafte Welt der Amelie

An diesem Film stimmt einfach alles. Vor allem aber der Soundtrack.

  • Bill und Teds verrückte Reise durch die Zeit

Wer Bill und Ted nicht kennt MUSS.DIESE.BILDUNGSLÜCKE.SCHLIESSEN!! Sonst dürft ihr hier nicht mehr mitlesen! ;D

Ich könnte natürlich noch viel mehr aufzählen, aber ich weiß jetzt schon, dass 1 Monat dafür überhaupt nicht reichen wird. Ich versuche es zumindest.

Beim Durchsehen meiner verbliebenen 4 Kistchen mit DVDs habe ich mich ziemlich erschrocken. In einer Box war ein Haufen Zeug drin, dass ich schon völlig vergessen habe. Ich dachte eigentlich, ich hätte alles ordentlich durchsortiert und ausgemistet und wäre fertig, aber nix da – da geht noch einiges! Wieder einmal stellte ich mir die Frage, warum ich das nicht schon DAMALS aussortiert habe…mmh…dieses immer wiederkehrende Problem ist überhaupt nicht minimalistisch!

Was ist dein Lieblingsfilm? Und wann hast du ihn zuletzt gesehen?

List-o-Manie: Mein Geisterleben

Wenn ich nichts Wichtiges zu erledigen habe, produziert mein Gehirn die erstaunlichsten Ideen.
Zum Beispiel diese Liste:

Wenn ich ein Geist wäre, würde ich

  • überprüfen, ob mich Kinder sehen können
  • überprüfen, ob Katzen mich sehen können
  • mit Beetlejuice einen Kaffee trinken
  • bei fiesen Menschen Poltergeist spielen
  • Verrückte besuchen und ihnen sagen, dass alles ok ist
  • Leuten auf dem Friedhof einen Streich spielen
  • übers Wasser gehen
  • herumschweben
  • das Schicksal eines einzigen Menschen beeinfluss und beobachten, was dann passiert (bissl so wie in Ghost, ne?)
  • andere Leute beim XXX zusehen. Aber nur, wenn mir langweilig ist. Die o.g. Punkte sind doch viel interessanter! :D

Was würdest du tun, wenn du ein Geist wärst?

Leseliste Sci-Fi Klassiker und Dystopien

Auf vielfachen Wunsch (okay, eigentlich nur 3 Leute hehe) gibts hier nun meine bisherige Liste der Titel, die ich in meinem „Leseprojekt 2015“ lesen will. Ich hatte noch nie ein Leseprojekt, fühlt sich auch komisch an das zu schreiben. Aber irgendwie war mir danach, mal ein Genre genauer zu beleuchten. Passt auch zu meinem Jahresmotto, aber wie das genau damit zusammenhängt erkläre ich zu einem späteren Zeitpunkt. Die Liste selbst ist keine To-Do Liste sondern eine Ideen-Sammlung. Es sind mittlerweile auch Titel dabei, die recht aktuell sind.
(Auf eine Verlinkung zu Online-Buchhändler habe ich bewusst verzichtet)

Bisher gelesen:
Schöne neue Welt – A. Huxley
Fahrenheit 451 – R. Bradbury
Uhrwerk Orange – A. Burgess
Der Circle – D. Eggers

„Die linke Hand der Dunkelheit“ – Ursula Le Guin
„Der ewige Krieg“ – J. Haldemann
„Neuromancer-Trilogie“ – W. Gibson
„Bedenke Phlebas“ – Ian Banks
„Metro 2033 / Metro 2034“ – D. Glukhowsky
„V wie Vendetta“ (Comic) – Alan Moore
„Der Report der Magd“ – Margaret Atwood
„Alles was wir geben mussten“ – Kazuro Ishiguro
„Im Land der leeren Häuser“ – P.D. James
„Memoroiren einer Überlebenden“ – Doris Lessing
„Blade Runner“ bzw. „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ – Philip K. Dick
„Der futurologische Kongress“ – Stanislav Lem
„Solaris“ – Stanislav Lem
„Robotermärchen“ – Stanislav Lem
„Ich, der Robot“ – Isaac Asimov
„2001 – Odysee im Weltraum“ – Arthur C. Clarke
„Das Restaurant am Ende des Universums“ – D. Adams
„Das neue Buch Genesis“ – B. Beckett
„Die letzte Arche“ – Stephen Baxter
„Das Komitee“ – Neal Asher
„Terror der Tentakel“ – A. Lee Martinez
„Daemon“ – D. Suarez
„Das Testament der Jessie Lamb“- Jane Rogers
„Sperling“ – Mary Doria Russell
„Er, Sie und Es“ – Marge Piercy
„Der Tunnel“ – B. Kellermann
„Nacht der braunen Schatten“ – Katherine Burdekin

So, Was fehlt auf der Liste?

Wer noch mehr Input will:
Liste Sci-Fi Autoren
Preisträger des Arthur C. Clarke Preises
Interessante, ältere Diskussion über weibliche Sci-Fi Autoren

Minimalist-TAG

Im Dezember geisterte das Video von Cathy durch die Blogosphäre und war sehr interessant. Und als ich neulich wieder drüber gestolpert bin, dachte ich mir, ich beantworte die Fragen aus Spaß auch mal. Ich mag es zwar nicht, so „Stöckchen“ zu werfen, aber wer die Fragen auch beantworten möchte (als Kommentar oder im eigenen Blog) kann das natürlich gerne tun.

So, geht los:


1. What drew you to minimalism?

Ich bin da irgendwie über die Organisationsschiene reingerutscht. Ich suchte damals nach einer Möglichkeit, Haushalt, Hobby, Ausbildungsplatz im Betrieb und in der Berufsschule unter einen Hut zu kriegen. Vom Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ und „Nie wieder Chaos“ bin ich dann irgendwie auf zenhabits gestoßen und hab mich erstmal festgelesen. Wow, ich merke gerade wie lang ich schon dabei bin. Die meisten Minimalismus-Blogs von damals lese ich gar nicht mehr, weil die sich irgendwie im Kreis drehen – oder die Leute aufgehört haben zu bloggen. Sie haben alles mögliche minimalisiert und dann fiel ihnen nix mehr ein oder sie haben einfach komplett radikal das Thema geändert. Naja, jedenfalls hab ich dann angefangen mich besser zu organisieren und zu entrümpeln.

2. How did you start the de-cluttering process?
Ich hab einfach angefangen. Ohne mir großartig Theorie anzulesen. Das kam erst später, als ich nicht genau wusste, wo ich bestimmte Sachen am Besten entsorgen oder loswerden kann. Entrümpeln ist eine sehr intuitive Sache. Man weiß einfach, was man nicht mehr haben will. Bei persönlichen Gegenständen wie Fotoalben, Briefe usw. ist es natürlich schwieriger, aber bei diesen Sachen lasse ich mir Zeit oder bewahre sie einfach auf.


3. Have you ever counted all your things? If so, how many things do you own?

Das Einzige was ich mal gezählt habe, waren meine Klamotten. Im Sinne einer Inventur, um endlich mal zu wissen, was ich so alles habe und wovon ich erst mal nix mehr kaufen muss. Das werde ich auch nach jeder Ausmistaktion auch weiterhin tun. Diese Marotte Dinge zu zählen rührt daher, dass es natürlich ganz einfach ist, wenn ich nur einen Koffer voll Zeug habe. Hab ich aber nicht. Ich hab noch tausende von Sachen, deshalb würde ich mich auch nicht als Minimalistin bezeichnen. Der Unterschied ist aber zu den meisten anderen Menschen, dass ich ganz genau weiß was ich alles habe und was ich brauche.
Abgesehen davon finde ich es einfach unnötig seine Dinge zu zählen. Das ist für mich eine völlig unnötige Information.

4. What are your tips for dealing with the desire for more?
Gute Frage! Schwierige Frage! Auch wenn ihr nicht mitmachen solltet, beantwortet euch die Frage selbst mal. Das ist wohl die wichtigste Frage, die man sich beim Thema Minimalismus und Konsum stellen sollte!
Ich habe mich damit schon mal hier im Blog beschäftigt. Ich glaube, wenn da irgendwo ein Kaufwunsch herumschwirrt, hat das immer etwas mit einem anderen Bedürfnis zu tun. Was will man verbessern? Wie will man sich fühlen? Kaufe ich die schönen Buntstifte nur, weil ich mir heimlich einbilde damit kreativer zu sein? Was regt meine Kreativität stattdessen an? Warum will ich unbedingt das rote Kleid? Will ich mich weiblicher fühlen? Jemanden beeindrucken?
Du verstehst was ich meine. Der Knackpunkt ist, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Fragen zu stellen. Und das ist schwierig, wenn man gerade im Laden steht und schöne Dinge anguckt.

5. How do you deal with non-minimalists in your life?
Akzeptieren. Drüber reden, warum es mir wichtig ist, nicht noch mehr Zeug anzuhäufen. Erzählen, wie ich mich fühlen möchte und warum mir eine minimalistische Lebensweise gut tut. Hilfe anbieten. Reden, wenn der andere fragt. Abwarten und Tee trinken.
Thema Geschenke ist ein bisschen schwieriger, weil ich es so müde geworden bin, Sachen zu verschenken. Ich habe Probleme damit, anderen noch mehr Zeugs zu schenken. Ich hoffe, die Wahrnehmung „Gutscheine sind lahm“ ändert sich bald.
Wenn ich etwas geschenkt bekomme, fühle ich mich in erster Linie gestresst. Die meisten Leute schenken mir nichts mehr, was völlig ok ist oder treffen total ins Schwarze. Puh! Das war viel Arbeit und ging nicht von heute auf morgen, aber es funktioniert jetzt.

6. Do you have any guilty pleasures where minimalism doesn’t apply?
Jepp. Superheldencomics. Ja, jetzt wisst ihr es. Total komisch, aber dieses Heldengetue gefällt mir total gut und ich hab meine bisherigen Hefte schon ein paar Mal gelesen und tausche sie regelmäßig mit einem Kollegen. Ich mag es, mich auf das neue Heft zu freuen und extra zum Comicladen zu gehen, weil da nette Leute sind und ich mag die Zeichnungen und die Farben sind auch super, das Heft riecht gut und überhaupt!!! Ich weiß auch nicht, aber diese Geschichten inspirieren mich, weil die immer so megahyperkrassderbe Probleme haben und trotzdem immer eine Lösung finden :D

Das war’s schon. Wenn du magst, leg los!

Adventskalender Minimalismus 2014

Mmadventskal

So das wars mit der minimalistischen Nabelschau in 24 Türchen. Puh, das war ganz schön viel Arbeit. Wird wohl der einzige seiner Art bleiben :D
Vielen Dank an minimalismus-leben, schlichtheit.com, die Mädels von einfachhaferbrei und sofaheldin fürs Mitmachen.

Falls du was verpasst hast oder nochmal im nächsten Jahr gucken möchtest:
Hier noch mal übersichtlich alle 24 Türchen aufgereiht zum Nachklicken!

Türchen Nr. 1 – Sport und Bewegung
Türchen Nr. 2 – Ernährung
Türchen Nr. 3 – Vitalität, Energie und Stress
Türchen Nr. 4 – Aussehen und Stil
Türchen Nr. 5 – Körpergefühl und Wahrnehmung
Türchen Nr. 6 – Computer und Technik
Türchen Nr. 7 – Smartphones und Social Media
Türchen Nr. 8 – Ausmistaktionen
Türchen Nr. 9 – Morgen- und Abendroutine
Türchen Nr. 10 – Hobbies und Freizeitgestaltung
Türchen Nr. 11 – persönliche Organisation
Türchen Nr. 12 – Geld, Finanzen und Konsum
Türchen Nr. 13 – Nicht abgeschlossene Projekte / Loslassen
Türchen Nr. 14 – Partnerschaft und Familie
Türchen Nr. 15 – Neue Bekanntschaften und Soziale Gewohnheiten
Türchen Nr. 16 – Freunschaften
Türchen Nr. 17 – Kollegen, Teamworking und Netzwerken
Türchen Nr. 18 – Arbeitsplatz generell
Türchen Nr. 19 – Kreativität und neue Projekte
Türchen Nr. 20 – Mentales Gerümpel
Türchen Nr. 21 – Information und Bücher
Türchen Nr. 22 – Meditation und Achtsamkeit
Türchen Nr. 23 – Glück und Zufriedenheit
Türchen Nr. 24 – Zukunft und Ziele

To Do – im September

Halliiihalloooo *kreisch* – da bin ich wieder. Die Blogpause hats voll gebracht! Ich fühl mich richtig vollgepumpt mit Ideen, die niedergeschrieben werden wollen :D

Der Sommer ist vorbei, auch wenn es so noch nicht im Kalender steht. Und wie jedes Jahr freue ich mich auf den offiziellen ersten Herbsttag. Klar, ich hab nix dagegen, wenn es nochmal warm und golden wird, aber Herbst ist auch schön.

Das habe ich im September vor:

  • meine jährlichen Arztbesuche machen
  • STOMP! sehen. Mal sehen wie es wird.
  • Besuch empfangen
  • Comics kaufen
  • Ins Kino gehen (Planet der Affen, Lucy, SinCity 2)
  • „Weniger ist mehr“ am 8.9. schauen
  • den Tag des offenen Denkmals besuchen
  • weiter renovieren

Freust du dich schon auf den Herbst? Was planst du im September?