To Do – im Oktober

Ja, Sommer find ich gut. Aber der Herbst ist soooooooo schön, oder?? Die Eichhörnchen haben Puschel an den Ohren und stopfen sich mit Nüssen voll, die Blätter rascheln durch die Straßen, das Licht macht alles golden, es riecht nach Büchern und Bleistiften. Naja. Gut, nicht wirklich. Aber in meiner Welt schon :D
Herbst ist herrlich und ich habe wieder diese Jahresendspurtmotivation!
Da ich zwei Wochen mit ner Bronchitis flach lag, lass ich es diesen Monat noch ruhiger angehen, aber ich möchte:

  • wieder ins Schwimmbad!!!
  • lesen, lesen, lesen…vor allem die ganzen Comics, die sich hier schon wieder ansammeln *räusper*
  • die 2. Staffel „the Expanse“ gucken
  • viel im Wald herumspazieren
  • noch eine Wand in meinem Zimmer türkis anmalen

Was planst du im Oktober?

Blogpause! + Fotochallenge auf Instagram

Ihr Lieben, ich habe Urlaub und mache deshalb auch eine Blogpause.
Bis zum 10.September werden keine neuen Beiträge erscheinen. Der nächste Beitrag erscheint somit erst am Mittwoch, den 13. September 2017.

Aber keine Panik, damit uns nicht langweilig wird gibts wie letztes Jahr eine kleinen Foto-Kreativchallenge!
Mitmachen könnt ihr per Twitter oder Instagram. Facebook hab ich nicht, aber da könnt ihr natürlich trotzdem was hochladen, wenn ihr mögt. Es ist außerdem nicht nur als Fotochallenge zu verstehen, ihr könnt auch basteln, malen oder zeichnen. Hauptsache ich erfahre davon :D

Hier sind also meine Themenvorschläge:

  1. ein Selfie
  2. etwas Rotes
  3. Aussicht
  4. etwas Altes
  5. Action
  6. Routine
  7. Muster
  8. ganz nah dran
  9. Symmetrie
  10. etwas Neues
  11. Lieblingsfarbe
  12. Gefühl

Erlaubt ist, was gefällt. Bitte nutze den Hashtag #fddblogpause17 damit ich deine Beiträge sehen kann. Also: Am Mittwoch, den 23. August gehts los! Die Challenge endet am 3.9.
Jeden Tag ein Bild.

Viel Spaß!

Ab ins Kunstmuseum – aber langsam

Ich gehe gerne ins Kunstmuseum. Egal in welcher Stadt – ich muss rein. Und bin hinterher ganz entspannt, begeistert und inspiriert.
Nur leider geht fast nie jemand mit. Was nicht schlimm ist, denn Gemälde kann man sich ja auch alleine anschauen. Schlimm ist der Satz „ich kann mit Kunst nichts anfangen“.
Dieser Satz macht mich nicht nur traurig, sondern bricht mir immer das Herz.
Ich weiß, woher der Satz kommt. Der hat sich irgendwann in der 3. oder 4. Klasse eingenistet, als ne blöde Handarbeitslehrerin oder ein strenger Werklehrer gesagt hat, wie unsinnig dein Werk ist, wie hässlich etwas gestrickt wurde, wie unsauber gearbeitet wurde. Ein anderes Kind in der Klasse konnte alles viel besser und schöner und du hast dein Gekrakel betrachtet und beschlossen: Kunst ist blöd.
Das wars dann.

An dieser Stelle übrigens einen Gruß an meine Handarbeitslehrerin der 4. Klasse, die mich immer vor der ganzen Klasse bloßgestellt hat, weil meine Arbeiten immer so unglaublich hässlich waren. Anscheinend hat ihr das Kopfschmerzen verursacht :D
Mein Kerzenlichthalter in Engelsform war nicht rosa und hellblau bemalt, sondern hatte lila-orange Streifen (mehr Farben hatte die Alte nich zur Auswahl) und ich fand ihn gut und sie war scheisse. Also Frau S. – ich rufe Ihnen ein fröhliches „Fuck-you!“ entgegen und sage Ihnen nun etwas, was ich ihnen schon vor 22 Jahren hätte sagen sollen: Tennissocken in Pumps gehen gar nicht! (ich mein…sie zog sich SO an und hat mich fertig gemacht, weil ich ein Stirnband in blau und rot gestrickt habe??? Ich war 10 und mochte damals schon keine Stirnbänder)

Ich will eigentlich damit sagen: Wühl dich da heraus, weil es sich lohnt. Geh ins Museum und entdecke dich selbst. Da drin ist es kühl, still, seltsam und wunderbar. Ja, manchmal ist es auch nervig und anstrengend.

Als die hiesige Kunsthalle fertig renoviert war und „1 Monat Eintritt frei für alle!“ ausrief, sind Herr DingDong und ich auch hingegeangen. Es war Sonntag und wir wussten, dass es voll wird. Also haben wir uns diese Klappstühle an der Museumskasse geschnappt und haben ausgemacht: Es wird geschlendert und wenn uns etwas auffällt, schauen wir es an. Wir nehmen uns so viel Zeit, wie wir wollen. Auch wenn wir dann nur 3 Bilder sehen. Da saßen wir in mitten des Gewusels und starrten abstrakte Kunst und alte Meister an. Nicht jedes Bild war schön. Aber es hat uns interessiert und wir kamen ins Gespräch. Und hinterher? Beseelt und glücklich.

Hier also ein paar Tipps und Fragen für einen interessanten Museumsbesuch:

    Was sehe ich? ruhig auch mal näher ans Werk oder weiter weg gehen (nur nix anfassen!!)
    Welche Farben und Muster nehme ich wahr?
    Weiß ich etwas über die künstlerische Epoche oder den Künstler? Wie hängen diese Aspekte mit dem Bild zusammen?
    (ja, per Handy bei Wikipedia nachlesen ist erlaubt :D)
    Wie fühle ich mich? Was fühle ich, wenn ich das Werk anschaue? Welche Reaktionen beobachte ich bei mir? Ist es Langeweile? Überforderung? Faszination? Ekel?
    Was hat das Werk mit mir zu tun? Warum mag ich es, warum nicht? Was genau mag ich daran bzw. daran nicht?
    Kann ich etwas vom Kunstwerk für eine bestimmte Situation lernen? Und wenn ja, was genau?

  1. Klappsessel mitnehmen. Auf diese schwarzen Dinger kann man sich auch gut abstützen und sind nicht nur was für alte Leute
  2. am Besten viel Zeit mitbringen. Mit Genuß trödeln und ein Bild auch ruhig mal 20 Minuten anschauen. Das entspannt total!
  3. Wer von knarzendem Parkett oder Gemurmel alter Leute in hässlichen Pullundern genervt ist, nimmt sich bitte Ohrstöpsel oder Musik mit
  4. ein Notizbuch ist vielleicht auch nützlich
  5. anstatt Kunstwerke abzuknipsen, lieber ne Postkarte im Museumshop kaufen

Das wars schon, mehr wollt ich gar nich erzählen. Und wem der Eintritt zu teuer ist, der guckt sich mal diesen tollen Kunstblog an.

Gehst du gern ins Museum? Hast du ein Lieblingsmuseum, das du immer wieder aufsuchst? Magst du Kunst? Oder wurde dir Kunst und Handwerksarbeiten in der Grundschule auch verleidet?

To Do – im August

Schon August und bald endlich Urlaub! Ich bin so dermaßen überarbeitet, deshalb war die letzten Wochen hier auf dem Blog nicht viel los. Ich vergesse Wörter, laufe in die falsche Richtung, trinke wieder richtigen Kaffee, obwohl ich es ja eigentlich aufgegeben hatte und bin so richtig schön im Zombie-Modus mit wenig Schlaf und noch weniger Freizeit. Hoffentlich reicht der Urlaub aus, um diesen Modus abzustellen. Kein Wunder, dass man irgendwann von zu viel Arbeit verrückt wird. Das ist einfach nicht gesund. Aber das Projekt auf das ich 3 Jahre hingearbeitet habe, ist mit viel Hurra endlich beendet.
Gut, zurück zum Wesentlichen: Bald habe ich Urlaub und das bedeutet – es ist wieder Zeit für eine Instagram-Challenge! Ich muss mir noch was ausdenken, aber sie kommt. Versprochen. Also Augen auf – Twitter, Instagram, Blog – ich werde rechtzeitig informieren!

Das steht sonst noch an:

  • Urlaub machen! Und zwar wird im Teutoburger Wald gewandert und Potsdam besucht (und evtl. irgendwas dazwischen)
  • programmieren lernen (vermutlich muss ich wieder bei NULL anfangen)
  • schwimmen
  • ganz viele Comics lesen
  • Heilfasten, wenn es in meinem Urlaubsplan passt
  • viel Eis essen
  • Tagesausflug in die Hauptstadt

Was hast du für den August geplant? Wie sehen deine Urlaubspläne aus?

To Do – im Juli

Der Juli ist da. Das bedeutet: Der Juni ist vorbei. Ein halbes 2017 ist rum. Zeit für eine Innenschau, um zu prüfen, was von den Jahresvorsätzen oder vom Jahresmotto übrig geblieben ist.

Mein Jahresmotto ist zwar gut gewählt, aber ich bin total enttäuscht, weil ich es irgendwie nicht richtig füllen kann. Ich habe nicht so viel Energie wie sonst und es überschneidet sich aufgrund einer Weiterbildung sowieso mit meinem Job, das macht die Sache nicht leicht. Andererseits: Na und? Ich muss das doch gar nicht abgrenzen? Es soll doch auch Spaß machen. Also brauch ich ein paar Ideen, wie ich das alles bewusster angehen kann.

Im Juni wollte ich die Zeit anhalten und da ich nicht wusste, wie das geht, hat sich mein Körper mit ner Erkältung darum gekümmert. Diese Auszeit war auch bitter nötig und hat mir so gut getan. Traurig ist das! Eigentlich müsste ich doch in der Lage sein, dem Stress ein Schnippchen zu schlagen…
Ich habe die Alsterschwimmhalle ausprobiert und festgestellt, dass da gar nich so viele Profis herumschwammen, wie ich mir vorgestellt habe. Auch wenn es jetzt nicht mein Lieblingsschwimmbad wird, ist es gut zu erreichen und ich werde definitiv öfter hin gehen. Vor allem, weil ich jetzt Badelatschen habe und keine Angst mehr, dass mich bei meinem Hühnergang alle anstarren.
Die Blutspende habe ich gut überstanden und die vielen Torten auf den Geburtstagen auch. Jetzt reichts aber wieder mit dem Kuchen essen…
Ansonsten kann ich stolz verkünden, dass mir nun endlich der Python Start gelungen ist! Als mein erstes winziges Geisterspiel fertig war, hatte ich einen nahezu hysterischen Lachanfall, weil das wirklich unglaublich war :D
Es war nur eine Frage der Zeit, keine Motivationsfrage. Bin gespannt, wie es damit weitergeht…

Deshalb im Juli:

  • weiter programmieren lernen
  • mehr schwimmen
  • die #fddblogpause17 für den August vorbereiten
  • ins Kino gehen
  • mich mit dem Thema Selbstbestimmung/Fremdbestimmung auseinandersetzen
  • ins Museum gehen
  • ein Wochenende in Berlin verbringen

Was machst du im Juli? Wie läuft dein Jahresmotto? Gelang es dir, einen Vorsatz einzuhalten?

6 Tipps zum Secondhand Shopping – wie der Stoffwechsel auch Minimalisten Spaß macht

Okay – es folgt eine Tatsache und eine Beichte.
Die Tatsache: Ich hasse Shopping als Freizeitbeschäftigung. Den Sinn davon habe ich noch nie verstanden.
Die Beichte: Shoppen in Secondhandläden macht mir dagegen richtig viel Spaß. Das war nicht immer so. Und genau deshalb möchte ich davon berichten.

Lange Zeit habe ich überlegt, wie Secondhand Shopping als Minimalst vereinbar ist. Man kann nämlich beim Secondhand Shopping nich losgehen und genau das Teil finden, was man benötigt, sondern muss sich immer überraschen lassen. Dafür braucht man Geduld und Nervenstärke. Doch die Idee, möglichst nachhaltig und günstig seinen Kleiderschrank zu „füllen“ ohne Fairtrade Mode kaufen zu müssen, fand ich ziemlich gut. Also habe mich darauf eingelassen und werde seit dem ich es geschnallt habe regelmäßig belohnt.

Vielleicht findest du es eklig gebrauchte Kleidung zu kaufen. Falls das der Fall sein sollte, überleg mal, was das geringste Übel für dich ist: Vielleicht fängst du erstmal mit Accessoires an, wie Gürtel oder Taschen. Guck dich einfach mal um, was der Secondhandladen in deiner Nähe anbietet.
Unterwäsche, Socken, Bademode und Nachtwäsche kaufe ich auch nur neu und das finde ich völlig in Ordnung. Hosen auch, aber das lag bisher daran, dass ich noch keine im Secondhandladen gefunden habe.
Oder veranstalte mal mit deinen Freundinnen und Freunden eine Kleidertauschparty. Von einer Freundin würdest du doch einen Pullover anziehen, oder? Warum nicht auch von einem Unbekannten, aus dem Secondhandladen?

Hier nun das Destillat aus meiner bisherigen Secondhand-Shopping-Erfahrung:

1. Wissen, was einem steht und wie man sich kleiden will
Seit ich mein Stilmotto (Galaxy Warrior) gefunden habe und durch die Typberatung weiß, welche Farben mir stehen, gucke ich ganz anders in den Läden. Das gilt natürlich auch für Secondhand. Dort ist es sogar noch besser, weil die Kleidung meistens nach Kategorie und innerhalb der Kategorie nach Farben sortiert ist. Ich kann also wunderbar alles, was mir nicht steht ausblenden. Wer keine Ahnung von seinem Stilmotto hat, guckt mal bei into-mind.com oder theorganizedcardigan rein. Das Prinzip zur Stilfindung lässt sich übrigens auch als Mann anwenden.

2. Qualität erkennen (lernen)
Gute Qualität erkennen lernt man am Besten, wenn die Klamotten schon ein paar Mal getragen und gewaschen wurden und immer noch gut aussehen. Sind Fusseln zu sehen („Pilling“)? Zieht das Teil Fäden? Wie sehen die Säume aus? Gibt es Löcher oder Verfärbungen? (z.B. Deoränder) Kratzt der Stoff/das Material?. Ist das Teil noch in Form oder hat es sich schon verzogen? Welche Marken sind langlebig, welche nicht? Was steht auf der Waschanleitung? Bedruckte Kleidungsstücke oder besondere Stoffe bedürfen eventuell der Handwäsche. Bist du bereit, das Teil so zu pflegen? wenn nicht, lass es liegen.
Ich notiere mir auch ein paar Markennamen, wenn mir das Teil nicht gepasst hat, aber die Qualität top war. Man weiß ja nie.

3. Stöbern macht Spaß
Wenn ein Laden auf deiner Strecke liegt, guck regelmäßig rein. Secondhand Shopping funktioniert nicht auf Knopfdruck. Das braucht Zeit, es ist #slow – man braucht auch Geduld um tolle Sachen zu finden.
Ich mache jährlich eine Inventur von all meinen Klamotten und weiß daher, dass ich mal ein paar Shirts brauche. Manchmal sind es Hosen, ein anderes Mal wäre eine neue Bluse oder ein dicker Pullover nicht verkehrt, je nachdem, was ich aussortiert habe und glaube zu brauchen. Mit diesem groben Ziel geh ich los und klapper regelmäßig meine Lieblingsshops ab. Im Laden vor Ort steuer ich den Kleiderständer mit den Blusen an und sehe mir jedes Teil der gewählten Farbe an. Zwischen den Bügeln verbergen sich Schätze.

4. Sprich mit den Verkäufern
Die Verkäufer in den Läden kennen sich gut aus. Frag nach, wann und wie oft sie beliefert werden und plane deine Shopping-Ausflüge entsprechend. Gerade wenn du was Spezielles suchst, können dir die Verkäufer weiterhelfen.

5. Zieh dich bequem und funktional an
Wenn du tatsächlich einen Secondhand-Shopping-Samstag planst, denk an funktionale und bequeme Kleidung, da du vermutlich viel anprobieren wirst. Wenn du Schuhe hast und noch ein Kleid für einen besonderen Anlass brauchst, zieh die Schuhe an oder nimm sie mit. Wenn du weißt, dass der Secondhandladen eher ne dürftige Umkleidekabine hat, zieh ne Leggins und ein Tanktop drunter. Anprobieren vor Ort ist wichtig, weil man 1. die gebraucht erstandenen Sachen meistens nicht mehr umtauschen kann und 2. sich alle paar Jahre mal die Kleidergrößen ändern und bei Vintagemode komplett anders sind.

6. Spickzettel basteln
Gut, das ist ein Tipp, der für normales Shopping auch gilt. In meinem Filofax habe ich eine extra Kategorie für Stil und Klamotten, denn gute Vorbereitung erspart mir Stress und Zeit. Da drin befindet sich nicht nur meine Farbpalette, sondern auch diverse Maße, z.B. Handschuhgröße, perfekte Kleider- bzw. Rocklänge, Stylingideen, Kleider- und Schuhgrößen USA, Europa und GB. Den Rest habe ich als geheimes Pinboard in der Pinterest-App immer im Smartphone dabei.

In Hamburg gehe ich übrigens gerne in diese Läden:

  • Oxfam Shops (kleine Auswahl, dafür sehr günstig)
  • Stilbruch (neben Gebrauchtmöbeln gibts in der Ruhrstraße auch Klamotten)
  • Vintage & Rags (ausgefallene Vintage-Mode und Accessoires. Wer Vintage Sportswear oder Amerikanische Shirts sucht, wird hier fündig)
  • Humana Second Hand in Harburg (große Auswahl, teilweise qualitativ
  • Second Live in Harburg, ein paar Häuser nach dem Humana Secondhand Landen (große Auswahl, auch für Männer. Toll für dicke Jacken und Mäntel sowie große Größen)
  • Pick ’n Weight am Pferdemarkt (vintage, leider ziemlich kleiner Laden, aber wer Geduld hat findet Schätze)

weitere Läden in Hamburg findet man in dieser Broschüre von Greenpeace Hamburg.

Kaufst du deine Kleidung Secondhand? Was hast du gelernt? Welche Tipps und Tricks magst du teilen?

To Do – im Juni

Es ist Juni und ich hab immer noch nix programmiert. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich mit meiner Zeit so anfange. Im Mai hatte ich Bildungsurlaub und dann war ich über Himmelfahrt auch noch an der Müritz. Dazwischen drehte sich die Arbeit so schnell, dass ich kaum mehr mitkomme. Es ist traurig. Ich will versuchen, im Juni das Tempo ein bisschen rauszunehmen. Vorschläge für slow living nehme ich daher gerne an. Wie kann man die Zeit anhalten?

Aber es ist etwas passiert! ich habe nach langer Sucherei endlich doch ein Sommerkleid gefunden. Ich bin sehr glücklich. Vermutlich stellt sich für dich die Frage, warum das für mich so schwer ist, aber ich bin halt auch kein Kleider-Mädchen. Vielleicht werde ich es ja jetzt :D
Meine Routine mit der ich so gehadert habe, hat sich übrigens auch gebessert, seit ich mir wieder Wochen-To-Do-Liste im Filofax notiere. Damit behalte ich wieder den Überblick und das funktioniert sehr gut.

Okay, Zeit für den Juni:

  • das Jahresmotto evaluieren und ein bisschen aufpeppen. Damit habe ich gerade ein paar Schwierigkeiten. Andererseits hab ich letzte Woche eine VR-Brille aus Karton zusammengebastelt und das Ding funktioniert :D
  • die Alsterschwimmhalle ausprobieren (davor hab ich ein bisschen Angst, weil da glaub ich nur die Profis schwimmen?!)
  • Blutspende…irks
  • Gedichte schreiben (oder ne andere Kreativchallenge, mal sehen)
  • diverse Geburtstage mitfeiern (eigentlich hat fast mein gesamter Bekannten- und Kollegenkreis im Juni Geburtstag – es wird anstrengend :D)
  • wirklich mit dem Programmieren starten oder zumindest herausfinden, was mich davon abhält. Hm.
  • natürlich Wonder Woman im Kino anschauen!!!
  • Comics lesen

Puh. Wie ich da Zeit fürs Programmieren finden soll, ist mir jetzt schon ein Rätsel…aber ich versuchs.

Was hast du dir vorgenommen? Wie läuft dein Jahresmotto?

Mein erster Bildungsurlaub

Da bin ich wieder – erholt und gebildet!
Vom 8.5. bis zum 12.5.2017 habe ich in Berlin einen Bildungsurlaub zum Thema „Meinung, Macht und Medien – Medienstadt Berlin“ mitgemacht und weil schon im Vorwege so viele Nachfragen kamen, schreibe ich hier mal einen kurzen Bericht auf.

Am Montagmorgen trafen wir uns alle im Gewerkschaftshaus der DGB für eine Kennenlernrunde (die ohne peinliche Spielchen statt fand!!). Die anderen Teilnehmer waren alle schon älter und hatten mehr Bildungsurlauberfahrung, es war sogar eine Gruppe dabei, die sich immer zum „Bildungsurlauben“ trifft. Obwohl alle aus unterschiedlichen Bereichen und unterschiedlichen Bundesländern kamen, war die Stimmung sofort sehr entspannt und neugierig. Das Gruppengefüge war im Laufe der Woche aber dann doch so, dass sich ein paar Cliquen gebildet haben. Das fand ich sehr lustig. Einiges ändert sich wohl wirklich nie :D
Gleich am Anfang stellte sich jedoch heraus, dass sich das Programm ein bisschen veränderte, da einige Institutionen absagen mussten. Aber es wurde für Ersatz gesorgt und gestört hat es uns nicht großartig.
Als Bildungsurlaub-Neuling hatte ich ja ohnehin keine Vergleichsmöglichkeiten.

Also, was haben wir gemacht?
Es gab ein Gespräch mit einem freien Journalisten, der damals auch schon für Willy Brandt gearbeitet hat, wir besuchten das ARD-Hauptstadtstudio, machten einen Rundgang mit Lobbycontrol (unabhängig vom Bildungsurlaub sehr zu empfehlen), saßen in Redaktionssitzungen beim Tagesspiegel und bei der TAZ, waren beim rbb inforadio zu Besuch, huschten durch den Newsroom der dpa und ließen uns erklären, was Reporter ohne Grenzen so macht. Achja! Einen Vortag über die Berliner Journalistenschule gabs auch noch. Wir waren dann auch außerhalb dieser Veranstaltungen noch in der Bundeszentrale für politische Bildung und einer der Seminarleiter hat uns auf einen Rundgang durch das alte Zeitungsviertel rund um Checkpoint-Charlie mitgenommen. Das war auch cool.

Alles in allem sehr vielfältig, jeweils als Programmpunkt am Morgen und am Nachmittag. Meistens ging es von 9 bis 17 Uhr, manchmal fing es früher an, manchmal später und entsprechend war dann auch mal früher Schluss.
Es soll ja auch Urlaub sein :D Für mich war gut, dass es nur am Montag und am Freitag ein gemeinsames Essen gab. Das hat die Seminarleitung auch bewusst so gesagt, weil ja einige auch alleine sein wollen. Ich konnte zwischendurch sogar mal zurück ins Hotel, das war ganz entspannt.

Nun, was habe ich für mich mitgenommen? So einiges.
Es war sehr viel Input, den ich auch nochmal durchdenken muss.
Aber ich weiß jetzt, dass man den Journalisten und den Redakteuren doch einiges zutrauen kann, weil ich gesehen habe, dass sie sich bemühen und gegenseitig kontrollieren. Da sitzen wirklich schlaue Leute, die den ganzen Tag miteinander und mit anderen reden (müssen). So ein Job würde mich fertig machen. Da ist überhaupt nix mit Freizeit und ich weiß gar nicht, wie man so exisitieren kann. Die Welt würde sich verlangsamen, wenn Journalisten das Tempo rausnehmen würden…
Ich weiß jetzt auch, dass Radio- und Fernsehbeiträge die 1:30 nicht überschreiten sollten und dass man von jeder Nachricht immer etwas weglassen muss, um einen anderen Aspekt mehr Gewicht geben zu können. Kurzum: Da sitzen Menschen, die aus der Informationsflut das Interesssanteste herausfischen wollen. Da passieren natürlich auch Fehler und meine Aufgabe als Leser, Zuschauer oder Informationskonsument ist es, der Berichterstattung generell kritisch gegenüber zu stehen.
„Lügenpresse!“ zu schreien wäre zu einfach und ist ganz schön undankbar. Lieber wäre mir da eine ehrliche, gesamtgesellschaftliche Fehlerkultur, die uns immer wieder daran erinnert, dass wir Menschen sind. Überhaupt, dieses Kritisieren. Das hat mich von den Redaktionssitzungen am meisten beeindruckt. Beim Tagesspiegel war das sehr intellektuell untermauert, bei der taz eher auf Augenhöhe – aber immer mit Respekt. Das war sehr konstruktiv und fruchtbar. Loben gehörte da übrigens auch dazu und das kann man sich absschauen für eigene Meetings.
Bei allen Gesprächen mit den Redakteuren kam das Thema irgendwann auf die Zukunft der Medien und das die Demokratie auf dem Spiel steht.
Wie schnell das mit dem Entzug bzw. Einschränkung der Pressefreiheit gehen kann, zeigen ja die Beispiele Türkei und USA, deshalb bin ich sehr froh und glücklich, dass es bei uns noch so harmlos ist, obwohl man natürlich auch hier einiges verbessern muss.
Ich glaube, dass die Tageszeitung, so wie wir sie jetzt noch kennen (raschelndes Papier, dass einem beim Lesen dreckig macht) in 10 Jahren weg vom Fenster ist. Twitter ist vor allem für die dpa eine heftige Konkurrenz und warum soll man einen Tag auf ein Printprodukt warten, wenn es online schon innerhalb weniger Minuten zu lesen ist? Als ich das in der Gruppe mit hauptsächlich 50+ Menschen geäußert habe, war natürlich wieder dieses „aber ich mag es Papier anzufassen“-Argument. Das ist zwar schön aber zu kurz gedacht. Eine gedruckte Zeitung kann nicht von einem Menschen mit einer Sehschwäche gelesen werden, eine e-Ink-Paper, bei der man sich die Buchstaben vergrößern kann schon. Die Zukunft ist – unter anderem – barrierefrei, liebe Verleger. Wer soll die Dinger überhaupt ausliefern? Selbstfahrende LKWs? Drohnen? Oder einfach Geld in einen Schlitz stecken und die jeweiligen Ressorts am Kiosk der Zukunft ausdrucken lassen?
Von den Ressourcen und der Müllentsorgung fange ich besser gar nicht erst an. Oder den Stapel ungelesener Zeitung im Korb neben dem Sofa…(gibts den eigentlich noch?) Liest du noch Zeitung?

Am meisten überrascht hat mich die Erkenntnis, dass als einziges klassisches Medium das Radio die besten Zukunftsaussichten hat. (Und das lass ich jetzt bewusst so stehen.)
Das Fernsehen schafft sich ja gerade selbst ab.

Gut, genug von der Zukunft. Ist auch wie gesagt nicht fertig gedacht, sondern soll nur mal kurz Einblick in meine Gedankengänge bieten. Es ist ziemlich komplex. Und da hab ich noch nicht mal den Komplex Meinungsmache eingebastelt. Da haben sich die Gesprächspartner nämlich auch ein bisschen zurückgehalten…

Bildungsurlaub ist jedenfalls sehr sinnvoll und wenn du die Chance hast, einen zu machen, dann tu das bitte.

Noch ein paar Tipps, Hinweise und Links:
Informiere dich im Bildungsurlaubsgesetz deines Bundeslandes über die Formalien oder frag bei deinem Chef oder direkt im Personalbüro nach. Seminare der Anbieter sind immer entsprechend „als Bildungsurlaub anerkannt“ gekennzeichnet.
Es gibt übrigens auch eintägige Seminare, Radfahrer-Bildungsurlaube usw. Meistens sind die Bildungsurlaube aber mit Exkursionen verbunden.
Es muss ja nicht mal was direkt mit deinem Job zu tun haben, es reicht völlig aus, wenn der Chef einen „Mindestnutzen“ erkennt. Aber bei „politischer Grundbildung“ als Ziel des Seminars ist das ja schon gegeben.
Schau dich mal bei der VHS um, oder guck mal in Weiterbildungsdatenbanken nach Anbietern. Wichtig ist, dass du dich frühzeitig anmeldest, da alle Seminare eine begrenzte Teilnehmerzahl haben. Die neuen Programme der Anbieter erscheinen im Herbst, deshalb solltest du schnellstmöglich mit deinem Chef klären, ob es nächstes Jahr möglich ist, Bildungsurlaub zu machen.

http://www.bildungsurlaub-machen.de/
https://www.arbeitundleben.de/
Bundeszentrale für politische Bildung
Nachrichtentisch bietet nen schnellen Überblick, worüber was berichtet wird
die dpa nutzt Twitterlisten, die jeder abonnieren kann. Sehr nützlich
auf newstral kann man vergleichen, was die Presse schreibt
Der übermedien Blog berichtet -genau- über Medien und guckt den Journalisten auf die Finger
Lobbycontrol – es lohnt sich, sich mit dem Thema Lobbyismus genauer zu beschäftigen.

Wenn du noch Fragen hast, gerne. Auch bin ich daran interessiert, wie du Nachrichten eigentlich konsumierst (ich z.B. nur noch über Twitterlinks auf Nachrichtenseiten) und wie du die Zukunft der Medienlandschaft so siehst.

To Do – im Mai

Ups, heut schon Donnerstag…aber irgendwie vergeht die Zeit so schnell und der Monat is schneller rum, als mir lieb war.
Gut, also Zeit für einen kurzen Rückblick in den April!

Irgendwas mit Python programmiert? Fehlanzeige. Ich hatte einfach nicht die Ruhe dafür.
neues Schwimmbad ausgesucht? Fehlanzeige.
Wandern auf dem grünen Ring? Nope. Da war mir das Wetter echt zu schlecht.
Alltag routinieren? Joah. Klappt soweit. Wobei es echt immer noch sehr viele Ausnahmen gibt und das noch besser laufen könnte. Das mit dem Kalender muss ich mir echt noch überlegen.

Kleiderschrank ausmisten? Jepp. Und nicht nur das: Ich habe haufenweise Bücher, Spiele und Bastelkram aussortiert. Das tat gut. Aber da geht noch einiges.
Ich hab ansonsten viel gelesen und Zeug geguckt, das hat Spaß gemacht und hat meine Batterien aufgeladen.

Frische Batterien kann ich im Mai gut gebrauchen, denn das will ich machen:

1 Woche Bildungsurlaub in Berlin
– darauf freue ich mich schon sehr und hoffe, dass ich neue Einblicke bekomme. Thema ist „Medienstadt Berlin“
Python programmieren lernen.
Ja, jetzt aber wirklich
Schwimmbad suchen und schwimmen
… kommt auch wieder auf die Liste. Gestern habe ich versucht zu laufen und ich hake das Thema Laufen jetzt endgültig ab. Es ist nicht mein Sport.
Ein Sommerkleid finden.
Laut Klamottenkalender ist jetzt was zu finden. Mal sehen. Noch glaube ich nicht daran.
Wieder besser auf die Ernährung achten und weiter abnehmen
Kurzurlaub und Birding am Fleesensee
lesen, lesen, lesen– vor allem Comics! also. Hoffentlich.
ein paar Ideen sammeln, damit mein Jahresmotto ein bisschen aufgefrischt werden kann.
Ich merk schon wieder, wie ich ins Schneckenhaus krieche…das is nicht gut.

Naja…mal sehen was der Monat bringt. Gefühlt ist er mir jetzt schon wieder so kurz. Eigentlich will ich ja nur ein bisschen Sonne :D

Was hast du vor?

To Do – im April

Joah, Hallo. Ist noch jemand da?
Die letzten Wochen rasten an mir vorbei, dazu kam eine völlig Inspirationslosigkeit und wenn ich meine Sonntage nicht routiniert angehe (was ja auch manchmal ganz schön ist), dann klappts auch nicht mit dem Bloggen. (das ist dann nicht so schön.)
Also neuer Monat, neuer Versuch.
Der April fing gut an, ich war ein Wochenende in Berlin bei schönstem Frühlingswetter und ich habe viele Dinge gesehen und gemacht, die ziemlich cool waren. Zum Beispiel habe ich mir zwei Bunker angesehen, salzige Limo getrunken und schillernde Schals gekauft. Das war alles sehr spannend und machte, dass sich zwei Tage wie zwei Wochen Erholung anfühlten. Das war dringend nötig.

Hoffentlich kann ich noch mehr Entspannungsinseln im April einbauen.
Aber das steht auch noch auf dem Ziele-Zettel:

  • Python lernen. Waaah! Bin gespannt wie ich mich anstelle.
  • meinen Alltag besser routinieren und evtl. meine Kalenderorganisation neu überdenken, denn ich befürchte, die hat was damit zu tun
  • ein neues cooles Schwimmbad aussuchen, das irgendwie zu ner Sportroutine passen könnte
  • Kleiderschrank ausmisten. Durch das Abnehmen passen einige Sachen wieder und andere Sachen nicht mehr, da kann was weg bzw. was neues rein.
  • Wenn das Wetter passt, möchte ich gerne ein bisschen auf dem grünen Ring wandern

So, mal sehen was ich davon hinbekomme.
Wie sehen deine Pläne aus?