To Do – im April

Joah, Hallo. Ist noch jemand da?
Die letzten Wochen rasten an mir vorbei, dazu kam eine völlig Inspirationslosigkeit und wenn ich meine Sonntage nicht routiniert angehe (was ja auch manchmal ganz schön ist), dann klappts auch nicht mit dem Bloggen. (das ist dann nicht so schön.)
Also neuer Monat, neuer Versuch.
Der April fing gut an, ich war ein Wochenende in Berlin bei schönstem Frühlingswetter und ich habe viele Dinge gesehen und gemacht, die ziemlich cool waren. Zum Beispiel habe ich mir zwei Bunker angesehen, salzige Limo getrunken und schillernde Schals gekauft. Das war alles sehr spannend und machte, dass sich zwei Tage wie zwei Wochen Erholung anfühlten. Das war dringend nötig.

Hoffentlich kann ich noch mehr Entspannungsinseln im April einbauen.
Aber das steht auch noch auf dem Ziele-Zettel:

  • Python lernen. Waaah! Bin gespannt wie ich mich anstelle.
  • meinen Alltag besser routinieren und evtl. meine Kalenderorganisation neu überdenken, denn ich befürchte, die hat was damit zu tun
  • ein neues cooles Schwimmbad aussuchen, das irgendwie zu ner Sportroutine passen könnte
  • Kleiderschrank ausmisten. Durch das Abnehmen passen einige Sachen wieder und andere Sachen nicht mehr, da kann was weg bzw. was neues rein.
  • Wenn das Wetter passt, möchte ich gerne ein bisschen auf dem grünen Ring wandern

So, mal sehen was ich davon hinbekomme.
Wie sehen deine Pläne aus?

To Do – im März

Der März ist da! Und damit auch die Fastenzeit. Dieses Mal mach ich mit und ich versuche, bis Ostern auf Zucker zu verzichten. Das erscheint dir vermutlich total wahnsinnig, aber da ich in den letzten Wochen eh so wenig Zucker gegessen habe, bin ich zuversichtlich und wenn es beim Abnehmen hilft – umso besser.

Der Februar war sehr ereignisreich. Der Besuch der Elbphilharmonie war sehr schön, das Gebäude hat mich sehr beeindruckt. Ich hab mich mit den Programmiergrundlagen auseinander gesetzt und bin schon ein bisschen schlauer geworden, auch wenn das für mich trotzdem noch wahnsinnig kompliziert ist, aber es macht mir Spaß mich da einzufuchsen. Ein Buch vom SUB hab ich nicht gelesen, dafür aber nen Haufen Comics, die schon ewig rumlagen. Das zählt also irgendwie auch, oder? :D
Oh und dann war ich ganz spontan noch bei TAO – die Kunst des Trommelns, weil ich vergünstigte Karten bekommen habe. Das war total gut! Im Prinzip sind das schreiende, halbnackte Ninjaritter, die völlig bekloppt auf riesige japanische Trommeln einschlagen. Das hat echt Spaß gemacht :D

Das sind meine Pläne im März:

  • auf Zucker verzichten und ein bisschen Digital Detox, auch wenn das als Blogger irgendwie nicht geht. Naja. Und weil ich Twitter liebe.
  • Konzert: Tycho – darauf freu ich mich schon sehr!
  • lesen, lesen, lesen! Comics und Bücher
  • Schwimmen und auch maml ein neues Schwimmbad ausprobieren
  • Kleiderschrank frühjahrsfit machen und Sachen aussortieren
  • so oft wie möglich raus in die Natur und Vögel beobachten

Beruflich steht gerade viel an, bleibt die Liste kurz.
Wie sehen deine Pläne aus?

To Do – im Februar

Willkommen im Monat Februar!
Wie laufen deine Vorhaben?
Der Januar war gut. Irgendwie hab ich es seit dem Fasten raus, das mit den Zielen und dem Durchziehen. Vielleicht weil das mit dem Schal so gut geklappt hat? Oder weil ich dieses 10 vor 2017 gemacht hab? Da gabs ja ein zeitliches Limit, das hat mich gefordert. Keine Ahnung. Ich erforsche das weiter.

Also im Januar lief mein erstes nebenan.de Event. Ich hatte zu einer Buchtauschbörse geladen, an einem Sonntag. Ich hatte ein bisschen Angst, weil ich mich am Wochenende eigentlich gern verkrümel und nicht unbedingt mit Leuten reden will, schon gar nicht mit Fremden. Aber ich dachte „go for it!“ und es war tatsächlich eine Nachbarin da. Sie fand die Aktion ziemlich cool und ich habe daraufhin beschlossen, dass jetzt mindestens einmal pro Quartal durchzuziehen. (Vielleicht sogar öfter, aber meinen inneren Angsthasen muss ich erstmal in Schach halten)

Im Januar hab ich mir ja nix großartiges vorgenommen, aber trotzdem ist einiges passiert. Zum Beispiel habe ich im Büro OneNote entdeckt und eingeführt. Keine Ahnung wie ich darauf kam, ich glaub, ich bin mal an einem Wochenende bei nem Pin/Blogbeitrag vorbeigekommen und dachte: „Hey, das haste doch auf Arbeit, gucks dir mal an!“ – und dann öffnete ich das Programm, habe ein bisschen damit herumgespielt und nach 10 Minuten war klar: DAS IST ES!!
Mein innerer Minimalist jubelt. Es ist leicht zu handhaben und die Teamarbeit wird enorm erleichtert, weil man die digitalen Notizbücher teilen kann. Mein Schreibtisch soll leer sein und bleiben. Vermutlich kennt ihr das alles schon und ich bin wie immer die letzte auf dem Planeten, die es benutzt, aber falls nicht: Gucks dir mal an.
Privat bleib ich aber wohl meinem Filofax und meinen Notizbüchern treu.

Das sind meine Vorhaben für Februar:

  • 1 Buch von meinem Stapel ungelesener Bücher lesen
  • mich mit den Grundlagen der Programmierung auseinandersetzen
  • gaaaaanz viele Comics lesen!!
  • mindestens 2 mal zum Schwimmen gehen
  • Das Kings of Leon Konzert besuchen
  • Zum ersten Mal die Elbphilharmonie besuchen und ein hoffentlich gutes Konzert hören. Bin schon sehr gespannt!

Was sind deine Pläne für den Februar?

Hallo 2017!!!

Willkommen im neuen Jahr! Ich finde immer, dass das neue Jahr wie frischgewaschene Wäsche riecht. Das Gefühl, wenn man in ein frischbezogenes Bett steigt. So ist das neue Jahr. Und ich freu mich tierisch drauf, weil 2016 gut zu mir war. Es war so gut, dass ich am liebsten mein Jahresmotto „Masterteacher“gar nicht aufgeben wollte. Nun, muss ich auch nicht. Weil mir mein neues Motto auch wieder wie durch Zauberhand in den Kopf gesteckt wurde.

Mein neues Jahresmotto für 2017 heißt „Ubuntu“.

2016 war eine Zeit der Nabelschau, des Sich-Entdeckens. 2017 will ich das ein bisschen mehr nach Außen tragen; Gemeinsinn erforschen und gemeinsam mit anderen Dinge anpacken, die ich alleine nicht machen kann oder würde.
Desmond Tutu erklärt das Prinzip so:

„Ich brauche dich, damit ich ich sein kann. Du brauchst mich, damit du du sein kannst.“

Das finde ich ziemlich einleuchtend und spannend. Aber auch für mich als Intro ziemlich schwierig. Jedenfalls kam der Aspekt mit „den anderen“ letztes Jahr ein bisschen zu kurz für meinen Geschmack, deshalb erschien es mir richtig, den „Masterteacher“ in ein „Ubuntu“ zu verwandeln.
Es ist erstaunlich, wie mir diese Mottos zufliegen. Im Herbst dachte ich noch daran, ein Philosophie-Projekt für 2017 zu planen, weil mir Hannah Arendt so gut gefiel und ich früher auch schon viel Philosophie gelesen habe. Dann entdeckte ich das Wort im Buch „Der leise Atem der Zukunft: Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise“ von Ulrich Grober und wusste sofort: DAS IST ES!

Bam! Obwohl ich dieses Jahr kein Leseprojekt habe, kann ich mir doch den einen oder anderen Philosophie-Schmöker gönnen :D

Und jaa, bestimmt hast du bei dem Wort an die Software denken müssen. Das passt auch, denn ich will mich in diesem Jahr auch ein bisschen mehr mit Technik auseinandersetzen. Ich liebe Science-Fiction-Filme und gucke mir gerne Technikvideos an, aber mich selbst mal länger mit einen Computerproblem beschäftigen? Nö, keine Geduld.
Der Minimalist in mir hat etwas gegen komplizierte Dinge, deshalb tendiere ich eher dazu, Technik zu verweigern. Ich will keine Touch-Lampe, ich will einen einfachen Lichtschalter. Ich will keinen Kühlschrank programmieren, ich will ihn nur öffnen und mein Essen rausholen. Dazu braucht es keine Software. Und ja, bis letzten August hab ich noch Nachrichten mit meinem Zeigefinger getippt, weil mir das mit den Daumen einfach nie gezeigt wurde.
Aber gut. Digitalisierung ist in aller Munde, die Zukunft steht vor der Tür und bevor ich den Anschluss komplett verliere, werde ich mich dieses Jahr mal ein bisschen bemühen.
Ich will Programmieren lernen und einen Roboter bauen. Vielleicht auch mal bei der Codeweek mitmachen oder bei einer Cryptoparty. Mal sehen, was sich alles vor mir auftut.

Für den Januar selbst habe ich mir außer regelmäßigem Schwimmen nichts vorgenommen, da ich viel Besuch bekomme und damit meine Freizeit schon ausgefüllt ist.

Was ist dein Jahresmotto? Was wünscht du dir für 2017?

Falls du einen Blogbeitrag darüber geschrieben hast, verlink ihn mir bitte. Ich liebe sowas zu lesen!!

Was ich durch mein Biografie-Projekt gelernt habe

Wir erinnern uns: Mein Jahresmotto heißt dieses Jahr „Masterteacher“ und dazu gab es auch ein Leseprojekt mit Biografien, Tagebüchern, Erinnerungen und Briefen. Als Mini-Ziel habe ich beschlossen, mir selbst im Tagebuch 52 Fragen über mich selbst zu stellen, damit am Jahresende sowas wie eine Autobiografie herauskommt. Das ist natürlich ein bisschen hochtrabend, weil ich ja noch so jung bin und nicht sooo viel erlebt habe, dass es zu einem Buch taugen würde, aber ich wollte mich mit Fragen ein bisschen entlang hangeln, damit ich den Faden nicht verliere.
Was ich durch mein Biografie-Projekt gelernt habe | Frau DingDongs Leben.
Diese Nabelschau war furchtbar anstrengend und hat mich manchmal ganz schön runtergezogen. Aber: Ich habe mich dadurch sehr viel besser kennengelernt und ich habe das Gefühl, dieses Jahr persönlich richtig gewachsen zu sein.
Dabei halfen mir viele liebe nette Herzensmenschen, die ich kennenlernen durfte und immer noch kennenlerne. Masterteacher gibts genug, jeder ist das. Man muss sich nur mal jemanden genauer anschauen und Gespräche sehr bewusst führen.

Ich mochte es, wie sich beim Lesen von dicken Biografien ein rundes Bild eines mir unbekannten Menschen formt. Ich kann dadurch sein/ihr Leben in einem Zusammenhang sehen und einordnen. Das ist ziemlich spannend.
Und: Das kann ich bei mir auch, wenn ich über mich schreibe. Ich kann Leitmotive erkennen und einen roten Faden sehen, an dem ich zupfen kann. Ich kann erkennen: Bin ich am richtigen Platz? Ja? Nein? Wieso nicht? Und: Wie komme ich da hin?

Mein eigenes Biografie-Projekt half mir dabei, meine Handlungsmuster zu erkennen. Ich bin zwar noch weit davon entfernt, konkret in bestimmten Situationen anders zu reagieren als ich will, aber bewusst darauf zu achten und es überhaupt zu erkennen, ist für mich schon sehr viel wert!
Mittlerweile glaube ich, dass das genau der Punkt ist, an dem man blöde Handlungsmuster, die einen nicht weiterbringen, aktiv loslassen kann. #minimalismus
Ich kann das noch nicht so gut. Vielleicht können das andere besser.

Das Lesen von Biografien hat wirklich Spaß gemacht. Das Genre selbst ist supergut geeignet, etwas historisch einzuordnen und sich selbst zu reflektieren. Ich mochte auch biografische Portraits zu einem bestimmten Thema, z.B. die Frauen aus Weimar und deren Einfluss. Oder Briefsammlungen, die entweder einen Charakter zeichnen oder Lust auf Biografien lesen machen.
Ich glaube am meisten Spaß bringen Biografien, von Leuten, die ähnlich ticken wie man selbst. Oder wo man es sich zumindest einbilden kann, dass es so ist. Bei mir waren das Virginia Woolf und Hannah Arendt. (Letztere hat mich mit ihren politischen Gedanken echt gut durch den Sommer gebracht und hat meine Lust am Denken gefördert). Biografien können inspirieren, sich selbst zu hinterfragen und gute Ideen und Eigenschaften zu übernehmen und auszuprobieren.

Übrigens: Genau daran erkennt man eine gute Biografie! Sie macht es möglich, dass wir das Denken, Handeln und Fühlen der portraitierten Person nachempfinden können und lässt uns an ihrer Entwicklung teilhaben und auch Dinge im größeren Zusammenhang sehen.
Und auch noch interessant: Biopics, also verfilmte Biografien fand ich bisher immer ziemlich unsinnig und öde. Aber durch das Lesen von Biografien habe ich diese Art von Filmen auch besser verstanden. Jetzt kann ich Biopics sogar genießen, weil ich weiß, dass sich die FIlmemacher immer auf einen bestimmten Aspekt konzentrieren und davon ausgehend die Person herausarbeiten. Weißt du vermutlich schon längst. Ich hab das bisher noch nicht so wahrgenommen.

Lust, eine Biografie zu lesen?
Diese Fragen können dein Leseerlebnis verstärken:

  • Was hat diese Person mit mir hier und heute zu tun?
  • Welche 3 Fakten, die du über die Person erfahren hast, interessieren dich am meisten oder haben dich erstaunt? Warum?
  • Welche Hindernisse musste die Person in ihrem Leben überwinden?
  • Welche Eigenschaften haben der Person geholfen, erfolgreich zu sein?
  • Welche Lektionen kann ich lernen, wenn ich etwas über andere lese?
  • In welcher Art und Weise beeinflussen sich Leute in dem Umfeld der Person gegenseitig?


Welche gute Biografie hast du zuletzt gelesen? Hat sie dir gefallen? Hast du auch mal eine Biografie von jemanden gelesen, der dir unsympathisch war? Wie war es?
Könntest du dir vorstellen, mal deine Biografie zu schreiben?

To Do – im Dezember

Es ist soweit. Der letzte Monat des Jahres 2016 ist da und irgendwie ist das Jahr insgesamt betrachtet wirklich total an mir vorbeigerast.
Wir werfen mal einen Blick auf die Liste und was davon noch übrig ist:

  • Schwimmen
  • Das Biografie-Projekt beenden
  • Das Hansemuseum in Lübeck besuchen
  • Den Schal fertig stricken und meine Angst vor dem Scheitern damit besiegen (ja, genau. Ich rede von DEM Schal…)
  • In die Kunsthalle!
  • mindestens zweimal Kuchen backen und Freunde einladen
  • Das Schlafzimmer fertig renovieren

Schon erledigt:
✔️ Einen laaaangen Waldspaziergang machen
✔️ Ein neues Paar Schuhe kaufen, weil ich da auch zwei Kandidaten habe, die mir unter den Füßen wegfallen
✔️ Einen neuen alten Wintermantel finden. Es ist Zeit, sich von meinem Omamantel zu verabschieden. Das Teil hat mehr als 50 Jahre auf dem Buckel und zerfällt schön langsam…

Das Biografie-Projekt ist in der Mache, im Urlaub konnte ich gut nachholen. Es kommen aber jetzt auch Fragen, die total ans Eingemachte gehen…
Schwimmen und Kunsthalle krieg ich wohl diese und nächste Woche hin, weil ich mir da ein bisschen Zeit freigeschaufelt habe. Ich hab schon einen Kuchen gebacken, aber keine Freunde eingeladen :D
Der Schal…ja….mmh…daran arbeite ich. Gedanklich. Aber da ich jetzt Podcasts hören kann, könnte das wirklich was werden.
Das Schlafzimmer nehm ich mir für Weihnachten vor.

Ansonsten will ich im Dezember, neben diversen Weihnachtsfeiern, Geburtstag, Inventur und Urlaub

  1. zu d Vorträgen gehen, sofern es mein Dienstplan erlaubt
  2. Berlin besuchen
  3. wie jedes Jahr eine Innenschau machen und mein Jahresmotto für 2017 vorbereiten

Reicht jetzt.

Und du? Wie klappen deine Vorhaben? Hast du schon aufgegeben und wartest schon auf den Neujahrspush? :D

To Do – im November

Bäm! November. Bald ist das Jahr um und ich finde es gerade wieder mal unglaublich, wie sehr es an mir vorbeirast!
Im November darf ich noch eine Woche Resturlaub abbummeln und da hab ich hoffentlich genügend Zeit meine Freunde zu treffen und ein paar Sachen von der Liste abzuhaken. Die sieht bisher so aus:

  • Schwimmen
  • Das Biografie-Projekt beenden
  • Das Hansemuseum in Lübeck besuchen
  • Den Schal fertig stricken und meine Angst vor dem Scheitern damit besiegen (ja, genau. Ich rede von DEM Schal…)
  • In die Kunsthalle!
  • mindestens zweimal Kuchen backen und Freunde einladen
  • Einen laaaangen Waldspaziergang machen
  • Das Schlafzimmer fertig renovieren
  • Ein neues Paar Schuhe kaufen, weil ich da auch zwei Kandidaten habe, die mir unter den Füßen wegfallen
    Einen neuen alten Wintermantel finden. Es ist Zeit, sich von meinem Omamantel zu verabschieden. Das Teil hat mehr als 50 Jahre auf dem Buckel und zerfällt schön langsam…

    Da muss ich mich noch ein bisschen bemühen, denn das will ich auch noch machen:

    • den riiiiesigen Stapel Comics weglesen, der sich hier angesammelt hat
    • Saftfasten, 1 Woche lang
    • Wie jedes Jahr die Weihnachtsbasare der nordischen Seemannskirchen besuchen und sich durch Skandinavien futtern
    • Ins Fahrgeschäft Encounter auf den Dom gehen. Da wurde ICH das letzte Mal als Vorlage für den bösen Alienklon ausgesucht und das war soooo toll :D

    Und was hast du im November vor?

    Hilfe, ich bin ein Smombie! – Digital Detox, Selbstakzeptanz und Minimalismus

    Da hab ich jetzt zwei Wochen gegrübelt, worüber ich schreiben könnte und dann fliegt mir das Thema direkt vor die Füße. Ich beherzige also die alte Bloggerweisheit: „Schreibe darüber, was du gerade erlebst und was dir wichtig ist“ und das tue ich. Denn es herrscht Alarmstufe Rot – ich bin zum Smombie mutiert!

    Hilfe, ich bin ein Smombie - Digital Detox, Minimalismus und Selbstakzeptanz | Frau Ding Dongs Leben.

    Ich knips hier und da mal ein Foto, lade es auf Instagram oder auch nicht, teile Blödsinn mit Freunden via Telegram, treffe Verabredungen und checke hin und wieder Pinterest und Twitter auf dem Telefon. Sonst eigentlich nix. Wenn ich mit anderen unterwegs bin, bleibt das Handy in der Tasche. Eigentlich nicht schlimm, wenn man das so liest. Fühlt sich auch nicht schlimm an, wenn ich alle 20 Minuten zum Handy greife.

    Aber: ich check auch schnell mal meine Mails im Gehen. Ich höre nicht mehr richtig zu und kann mich schlechter aufs Lesen konzentrieren (was, zugegeben, auch an meiner Literaturauswahl liegt…) und jetzt kommt wohl das Allerallerschlimmste: Ich habe angefangen mich mit diesen Menschen in diesen gekünstelten Instagram-Bilderwelten zu vergleichen! Das ich da so reingerutscht bin, erschreckt mich. Denn ICH WEIß es doch eigentlich besser. Nicht so schlank und fit wie die Mädels in den Yogahosen, kein besonderes Essen morgens, keine atemberaubende Natur und auch kein minimalistisches Arbeitszimmer mit Designerstücken. Ich gucke ins Handy. Ich sehe mich um und fühle mich schäbig. Ich wurde unzufrieden mit mir und meinem Leben. (ich neige auch ohne Instagram zu Übertreibungen)

    Darüber kann ich, wenn ich länger reflektiere und das alle für mich sortiere, herzlich lachen. :D
    Viel zu spät habe ich jedoch bemerkt, was da wirklich los ist. Der Mechanismus des Sich-Scheiße-Fühlens durch Instagram ist nämlich viel subtiler und gemeiner und geht so: Ich sehe, was Leute, die ich kenne und mag alles „liken“ und ordne mich da sofort irgendwie ein. Ich vergleich mich mit Leuten und Dingen, weil ICH gerne geliked werden will.

    Als mir das am Sonntag zum ersten Mal klar wurde, wusste ich: Zeit, was zu ändern und zu verzichten. Deshalb experimentiere ich diese Woche ein bisschen mit Digital Detox.
    Ich lass das Telefon zu Hause.
    Abends ein bisschen im Internet surfen, nette Mails beantworten und Twitter checken, darf ja passieren. Bei Instagram gucke ich nur den Feed, aber erstmal nicht, was die anderen mögen.
    Damit lässt sich die Perspektive hoffentlich wieder gerade rücken.

    Das habe ich mir überlegt:

    1. Allen wichtigen Menschen Bescheid geben, die sich höchstwahrscheinlich melden werden. Einige werden es nicht mal bemerken, wenn du mehrere Tage aus der Matrix verschwindest.
    2. Baby Steps zählen auch. Klar könnt ich das Handy abschalten und erst am Sonntag wieder anstellen. Aber das wäre mir gerade viel zu heftig und überfordern will ich mich nicht. Also Reduktion.
    3. Die Umwelt wahrnehmen. Ich hab gestern in der Mittagspause einen 30-minüten Spaziergang durchs Herbstlaub gemacht und es war wunderschön.
    4. Offen sein für neue Erfahrungen
    5. Sich selbst diese wichtige Frage stellen: Was brauchst du jetzt? und lernen, auf seine Bedürfnisse zu hören.

    Gestern war Tag 1. Heute ist Tag 2. Am Sonntag erzähle ich im Wochenrückblick dann kurz, wie es insgesamt gelaufen ist und ob es was gebracht hat.

    Wie ist das bei dir? Wann hattest du das letzte Mal das Gefühl, zu viel „Phone“ zu suchteln? Wie gehtst du damit um? Hast du eine Smartphone-Knigge? Braucht man das? Wann? (Und wieso, wenn sich keiner dran hält?)
    Welche Apps sind bei dir ständig offen?

    To Do – im Oktober (17 bis 2017 oder so ähnlich)

    Zack, da ist er – der Oktober.
    Das Internet dreht schon wieder wegen Pumpkin Spice Latte und Halloween durch, das sind zwei Sachen, die mir völlig egal sind. (Pumpkin Pie ist mir aber nicht egal! :D)
    Ich interessiere mich nur für das frisch-knisternde Morgenwetter, das meine Wangen rosig aussehen lässt :D
    Von der Septemberliste hab ich einiges geschafft, aber eben nicht alles. Meine Vorhaben wurden durch Krankheit vereitelt und ich hoffe, dass das jetzt endlich mal aufhört. Ich schniefe schon wieder!
    Verdammt.

    Jetzt speziell im Oktober habe ich nichts Großes vor. Besuch bekommen, ins Konzert gehen, ansonsten gönn ich mir Ruhe. Der September war anstrengend genug.
    Ich vermix meine Oktobervorhaben lieber mit einer 17 before 2017 Challenge, die mir Sunray neulich in die TL gespült hat. Im Grunde gehts darum, für den Rest des Jahres seinen Arsch hochzukriegen und alle unfertigen Projekte und Vorhaben anzupacken. So wie ich es verstanden habe, gehts nicht um beenden (das wäre natürlich spitze), aber überhaupt mal was anleiern und starten. Irgendwie bleibt im Laufe der Zeit ja doch immer was zurück.

    Das soll sich ändern! Und weil ich mich eh kenne und es mit den Listen ständig übertreibe, bin ich nur auf 10 Sachen gekommen. Und ich habe beschlossen: Reicht auch.
    Das will ich angehen:

    • Schwimmen
    • Das Biografie-Projekt beenden
    • Das Hansemuseum in Lübeck besuchen
    • Den Schal fertig stricken und meine Angst vor dem Scheitern damit besiegen (ja, genau. Ich rede von DEM Schal…)
    • In die Kunsthalle!
    • mindestens zweimal Kuchen backen und Freunde einladen
    • Einen neuen alten Wintermantel finden. Es ist Zeit, sich von meinem Omamantel zu verabschieden. Das Teil hat mehr als 50 Jahre auf dem Buckel und zerfällt schön langsam…
    • Einen laaaangen Waldspaziergang machen
    • Das Schlafzimmer fertig renovieren
    • Ein neues Paar Schuhe kaufen, weil ich da auch zwei Kandidaten habe, die mir unter den Füßen wegfallen

    Und du? 17 vor 2017 oder lieber langsam und stetig? Welche Glücksmomente planst du für den deinen Herbst?

    Mein minimalistisches Sportprogramm

    Neulich wurde ich per Mail gefragt, was eigentlich aus meinem 3 Minuten-Bewegungsprojekt geworden ist.

    Ich mache sie nicht mehr. Wie üblich bin ich irgendwann krank geworden, dann war ich im Urlaub und dann isses eingeschlafen.
    Aber gelernt habe ich trotzdem was Entscheidenes: Ich weiß jetzt wie ich mich selbst austricksen kann, um mehr Sport zu machen. Durch dieses 3-Minuten-Dings habe ich nämlich ein paar Kriterien für ein minimalistisches Sportprogramm aufgestellt.

    Ein minimalistisches Sportprogramm muss für mich folgende Kriterien erfüllen:

    1. es muss einfach sein
    2. möglichst ohne Geräte auskommen
    3. es muss überall machbar sein
    4. wetterunabhängig
    5. Tag und Nacht
    6. ich kann es allein tun

    Boom! Magic. Ich habe was gefunden, was für mich tatsächlich mehrmals die Woche nach Feierabend klappt:

    1. Walk @ home
    Das ist ein ganz stinkend einfaches Cardioprogramm von Leslie Sansone. Man braucht nicht mal viel Platz und wenn man die Clips schon ein bisschen kennt, kann man sie sogar übers Smartphone im Hotelzimmer abspielen und ein bisschen Ausdauertraining machen. Bei viel Zeit mache ich den 3 Mile Walk, bei wenig Zeit dann eben nur 15 Min.


    2. 10 Min. Solution

    10 Min. Kurz und Knackiges Kraftworkout. Gibt diverse Videos, z.B. Dance Workout (und ja, ein bisschen muss ich über dieses „Fat Blasting Dance Mix“ lachen) oder Pilates. Es gibt wenige Übungen, aber viele Wiederholungen. Den Anleitungen kann man folgen und es haut teilweise ganz schön rein. Und ey, Bauchworkout ohne Rücklage!

    Um dran zu bleiben, habe ich mit ner Kollegin nen Deal: Wenn einer von uns beiden Sport in irgendeiner Form macht, schickt man der anderen ein Foto/Video/Screenshot von der App und die andere muss nachziehen! Es gibt 4 Joker pro Monat, um mal auszusetzen. Anfangs lief gut, dann wurden wir abwechselnd krank, aber da wir ja von niemanden Elektroschocks bei Nicht-Einhaltung des Deals bekommen, versuchen wir es jeden Tag neu :D

    Ich weiß, für euch Sportskanonen ist das Pillepalle, aber ich muss mich immer ein bisschen betrügen.

    Wie sieht dein minimalistisches Sportprogramm aus? Welche Kriterien hast du dafür?