Tschüss, 2017 – Hallo, 2018!

Ein herzliches Willkommen im funkelnigelnagelneuen Jahr 2018!

2017 fand ich irgendwie doof, obwohl auch viele gute Dinge passiert sind. Der Bildungsurlaub zum Beispiel oder auch die Nacht des Wissens. Ich habe mich mit Selbstfürsorge beschäftigt und habe viel über die Zukunft nachgedacht. Mein Jahresmotto „Ubuntu“ hat sich eigentlich nur im beruflichen Sinne verwirklicht und das auch ziemlich gut. Aber mit dem Programmieren lernen bin ich kaum weitergekommen, weil ich oft keine Energie hatte und auch keinen guten Zugang gefunden habe. Vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif dafür.

Aber gut. Der Dezember war wie immer mein Kehraus-Monat. Ich habe wieder viel aussortiert (CDs zum Recyclinghof gebracht, Klamotten), geputzt und geplant, das Äußere und das Innere aufgeräumt und herausgekommen ist ein neues Motto, das mich irgendwie nervös macht, aber deshalb vermutlich gut wird.

Es heißt: „Freiheit“

Das Wort ist ziemlich aufgeladen, findest du nicht? Irgendwie bedeutungsschwer, aber auch so abstrakt, dass es sich wie Nebel und dadurch irgendwie leicht anfühlt. Ich will 2018 nutzen, dieses Wörtchen mal für mich zu erforschen.
Momentan schweben mir dazu diese Begriffe durch den Kopf: Autonomie und Selbstbestimmung, Abgrenzung, Wahlmöglichkeiten, Freiwilligkeit, freiheitlich-demokratisch, Privatsphäre, Für-sich-sein, Freigeist sein, FREIräume sehen und nutzen, FREIzeit gestalten, verreisen und noch viele mehr.

Wie ich darauf gekommen bin? über eine ganz schreckliche Werbung! Die Werbung ist von einer großen Bank und auf dem Plakat ist eine junge Frau zu sehen, die aus dem Flugzeugfenster guckt und darüber steht „Freiheit. Erinnern Sie sich?“ – das fand ich so abartig ekelhaft und gemein, gerade in Zeiten wo die Demokratie von allen Seiten geboxt wird. Puh, was hab ich mich aufgeregt!!! (auch jetzt noch…*grrrr*) Naja…jedenfalls hab ich daraufhin mal überlegt, was bedeutet es denn eigentlich in der heutigen Gesellschaft frei zu sein? Frei wählen zu können? (Und warum wollen das alle kaputt machen??) Und wie es dann so ist, überlegt man sich halt auch mal, wie frei man eigentlich selber ist…in seinen Kommunikationsmustern, auf der Arbeit, im Alltag, alleine, in der Familie, in der Partnerschaft, in seinen Rollen als Schwester, Chef, Kollege mit all seinen Zwängen und Gewohnheiten.

Um das Ganze ein bisschen zu unterstützen, werde ich die vielen noch ungelesenen philosophischen Texte in meinem Bücherregal lesen und/oder wiederlesen, Meditation ausprobieren, evtl. mal einen Klosterurlaub machen, wieder Fasten und auch mal außerhalb Deutschlands Urlaub machen. Ich möchte mich vor allem mit meinen (Kommunikations-)Mustern auseinandersetzen und diese – wenn sie ungünstig für mich sind – loslassen (#Minimalismus lässt grüßen)
Überhaupt…Minimalismus…irgendwie habe ich Lust, das Thema für mich wiederzubeleben. Also nicht unbedingt schriftlich hier im Blog, aber als ich neulich alle meine CDs weggebracht habe, erfuhr ich wieder mal wie schön es ist, nichts zu brauchen und irgendwie ist das Gefühl in den letzten Jahren dann doch eingeschlafen. Man wird mit dem Thema dann doch nicht fertig :D

Also mal sehen was 2018 bringt!

Für den Januar ist geplant:

  • ich hab mich wieder mal zu einem MOOC gemeldet
  • möchte wieder öfter ins Schwimmbad und mir eine Stretching-Routine ausdenken
  • steht noch an, meinen Filofax besser zu trimmen, damit ich gut organisiert ins neue Jahr starte
  • in die Elbphilharmonie zu Hauschka!!
  • dazu noch Ringsgwandl und Nutcracker Reloaded
  • Hotel spielen und Gäste beherbergen

Was ist mit dir? Hast du ein Jahresmotto für 2018? Wie heißt es und was planst du?

To Do – im Dezember

So meine Lieben, der Kehraus-Monat steht an! Ich fand 2017 nicht soooo gut, wenn ich ehrlich zu mir bin. Aber vielleicht ändert sich meine Meinung noch.

Das habe ich im Dezember vor:

  • nichts.

Natürlich steht in Wirklichkeit viel an. Mein Geburtstag zum Beispiel, der Geburtstag von anderen, Weihnachtsfeiern, Urlaub, Inventur, Dienstplanverschiebungen, Entscheidungen, das Beenden meiner Fortbildung usw.
Aber die letzten Monate haben mir so viel Energie abgezogen, dass ich jetzt einfach keine mehr habe. Außer für „auf dem Sofa liegen und lesen“ – und selbst das kam in letzter Zeit irgendwie zu kurz. Also gehe ich den Dezember so entspannt wie möglich an und wende mich meiner Seele zu. Mein Geburtstag ist immer mein persönliches Silvester und ich werde Bilanz ziehen und hoffentlich ein paar Ideen und Lösungen für mich entwickeln.

Und du? Wie war dein Jahr, dein Motto, deine Ziele?

To Do – im November

Irgendwie stellt sich der November komischerweise immer häufiger als mein Lieblingsmonat heraus. Vermutlich weil man schon eine Ahnung von Winter hat, aber noch Herbst ist und meistens im November viele gute Dinge passieren.
Zum Beispiel der Spielmannszug beim hiesigen Laterne laufen. Diese Musik schwebt durch die Straßen, der Feierabendverkehr gerät ins Stocken, weil Kinder mit schiefen kleinen Laternen durch die Gegend laufen. Das dauert leider nicht lang, aber danach gibt es Punsch für alle und selbstgebackene Kekse und ich hoffe, ich komme diesmal nicht zu spät. Ich hatte mal überlegt so eine richtig heftig megageile Star Wars Laterne zu basteln, damit alle Kinder neidisch werden, aber irgendwie find ich nie Zeit dazu :D (Todesstern-Laterne, btw – wär doch gut, oder?)
Außerdem ist wieder #Konsumauszeit und Kauf-nix-Tag Bei beidem werde ich nicht mitmachen, weil ich 1. sowieso grundsätzlich wenig Geld ausgebe und 2. das im Urlaub total unpraktisch ist (November ist mein Resturlaubs-Verbummel-Monat, deshalb passt das nie so gut…)
Aber ich werde mir mal Advents-Dates überlegen, die kein oder kaum Geld kosten und trotzdem Spaß machen.

Apropos kein Geld kosten…November ist hier in Hamburg alle zwei Jahre Nacht des Wissens. Diesmal ist es auch wieder soweit und es ist immer toll. Wirklich. Ich hatte noch keine Nacht des Wissens, die blöd war. Die Stimmung ist immer gut, die Leute sind motiviert, staunen und sind neugierig und trotz Theorien, Modell, Experimente ist überall Partystimmung in der Luft. Ein Fest für alle!

Der Oktober raste nur so an mir vorbei, das hat mich echt ein bisschen genervt. Dafür hatte ich ein supertolles Konzert von Sigur Ròs erlebt und ich wurde von einer ehemaligen Kollegin zum Rentenabschied eingeladen, was mir sehr viel bedeutet hat. Ich war auch wieder ein paar Mal beim Frauenschwimmen, aber das hätte ruhig noch öfter vorkommen dürfen. Schwimmen macht mir einfach viel zu viel Spaß und ich bin so froh, endlich einen Sport wieder gefunden zu haben, der mir wirklich gut tut und mir Spaß bringt. Manchmal sind die besten Ideen, die, die man schon mal vor 15 Jahren hatte.

So! Jetzt zum November – das steht auf meiner Spaßliste:

  • Freunde + Familie treffen
  • die Nacht des Wissens besuchen!! Diesmal hab ich mir das ganze Zeug bei der HAW ausgesucht. Ich bin schon sehr gespannt!
  • Thor!!! na gut auf Justice League bin ich auch gespannt. Aber nur wegen Ezra Miller und Jason Momoa :D
  • Ein Konzert von Conchita!! aufgeregt? ich??? NIIIIEMALS!!!
  • zum Frisör gehen und mir einen möglichst futuristischen Haarschnitt verpassen lassen…hm. Vielleicht mit Farbe?
  • so oft wie möglich ins Schwimmbad. Die Herausforderung diesen Monat besteht darin, auch mal nach Feierabend zu gehen und zu erforschen, wann es mich aufpusht und wann es mich müde macht
  • meinen Filofax für 2018 vorbereiten
  • mir ein Jahresmotto für 2018 überlegen
  • leeeeeeesen!! Im Herbst lesen ist soooo schön, oder?
  • auf den ersten Schnee warten
  • wie üblich werde ich mich bei den Weihnachtsbasaren der nordischen Seemannskirchen durch deren Spezialitäten futtern. Und vielleicht das ein oder andere Mumin-Merchandise erstehen :D

Wie machst du dir den November schön?

To Do – im Oktober

Ja, Sommer find ich gut. Aber der Herbst ist soooooooo schön, oder?? Die Eichhörnchen haben Puschel an den Ohren und stopfen sich mit Nüssen voll, die Blätter rascheln durch die Straßen, das Licht macht alles golden, es riecht nach Büchern und Bleistiften. Naja. Gut, nicht wirklich. Aber in meiner Welt schon :D
Herbst ist herrlich und ich habe wieder diese Jahresendspurtmotivation!
Da ich zwei Wochen mit ner Bronchitis flach lag, lass ich es diesen Monat noch ruhiger angehen, aber ich möchte:

  • wieder ins Schwimmbad!!!
  • lesen, lesen, lesen…vor allem die ganzen Comics, die sich hier schon wieder ansammeln *räusper*
  • die 2. Staffel „the Expanse“ gucken
  • viel im Wald herumspazieren
  • noch eine Wand in meinem Zimmer türkis anmalen

Was planst du im Oktober?

Blogpause! + Fotochallenge auf Instagram

Ihr Lieben, ich habe Urlaub und mache deshalb auch eine Blogpause.
Bis zum 10.September werden keine neuen Beiträge erscheinen. Der nächste Beitrag erscheint somit erst am Mittwoch, den 13. September 2017.

Aber keine Panik, damit uns nicht langweilig wird gibts wie letztes Jahr eine kleinen Foto-Kreativchallenge!
Mitmachen könnt ihr per Twitter oder Instagram. Facebook hab ich nicht, aber da könnt ihr natürlich trotzdem was hochladen, wenn ihr mögt. Es ist außerdem nicht nur als Fotochallenge zu verstehen, ihr könnt auch basteln, malen oder zeichnen. Hauptsache ich erfahre davon :D

Hier sind also meine Themenvorschläge:

  1. ein Selfie
  2. etwas Rotes
  3. Aussicht
  4. etwas Altes
  5. Action
  6. Routine
  7. Muster
  8. ganz nah dran
  9. Symmetrie
  10. etwas Neues
  11. Lieblingsfarbe
  12. Gefühl

Erlaubt ist, was gefällt. Bitte nutze den Hashtag #fddblogpause17 damit ich deine Beiträge sehen kann. Also: Am Mittwoch, den 23. August gehts los! Die Challenge endet am 3.9.
Jeden Tag ein Bild.

Viel Spaß!

Ab ins Kunstmuseum – aber langsam

Ich gehe gerne ins Kunstmuseum. Egal in welcher Stadt – ich muss rein. Und bin hinterher ganz entspannt, begeistert und inspiriert.
Nur leider geht fast nie jemand mit. Was nicht schlimm ist, denn Gemälde kann man sich ja auch alleine anschauen. Schlimm ist der Satz „ich kann mit Kunst nichts anfangen“.
Dieser Satz macht mich nicht nur traurig, sondern bricht mir immer das Herz.
Ich weiß, woher der Satz kommt. Der hat sich irgendwann in der 3. oder 4. Klasse eingenistet, als ne blöde Handarbeitslehrerin oder ein strenger Werklehrer gesagt hat, wie unsinnig dein Werk ist, wie hässlich etwas gestrickt wurde, wie unsauber gearbeitet wurde. Ein anderes Kind in der Klasse konnte alles viel besser und schöner und du hast dein Gekrakel betrachtet und beschlossen: Kunst ist blöd.
Das wars dann.

An dieser Stelle übrigens einen Gruß an meine Handarbeitslehrerin der 4. Klasse, die mich immer vor der ganzen Klasse bloßgestellt hat, weil meine Arbeiten immer so unglaublich hässlich waren. Anscheinend hat ihr das Kopfschmerzen verursacht :D
Mein Kerzenlichthalter in Engelsform war nicht rosa und hellblau bemalt, sondern hatte lila-orange Streifen (mehr Farben hatte die Alte nich zur Auswahl) und ich fand ihn gut und sie war scheisse. Also Frau S. – ich rufe Ihnen ein fröhliches „Fuck-you!“ entgegen und sage Ihnen nun etwas, was ich ihnen schon vor 22 Jahren hätte sagen sollen: Tennissocken in Pumps gehen gar nicht! (ich mein…sie zog sich SO an und hat mich fertig gemacht, weil ich ein Stirnband in blau und rot gestrickt habe??? Ich war 10 und mochte damals schon keine Stirnbänder)

Ich will eigentlich damit sagen: Wühl dich da heraus, weil es sich lohnt. Geh ins Museum und entdecke dich selbst. Da drin ist es kühl, still, seltsam und wunderbar. Ja, manchmal ist es auch nervig und anstrengend.

Als die hiesige Kunsthalle fertig renoviert war und „1 Monat Eintritt frei für alle!“ ausrief, sind Herr DingDong und ich auch hingegeangen. Es war Sonntag und wir wussten, dass es voll wird. Also haben wir uns diese Klappstühle an der Museumskasse geschnappt und haben ausgemacht: Es wird geschlendert und wenn uns etwas auffällt, schauen wir es an. Wir nehmen uns so viel Zeit, wie wir wollen. Auch wenn wir dann nur 3 Bilder sehen. Da saßen wir in mitten des Gewusels und starrten abstrakte Kunst und alte Meister an. Nicht jedes Bild war schön. Aber es hat uns interessiert und wir kamen ins Gespräch. Und hinterher? Beseelt und glücklich.

Hier also ein paar Tipps und Fragen für einen interessanten Museumsbesuch:

    Was sehe ich? ruhig auch mal näher ans Werk oder weiter weg gehen (nur nix anfassen!!)
    Welche Farben und Muster nehme ich wahr?
    Weiß ich etwas über die künstlerische Epoche oder den Künstler? Wie hängen diese Aspekte mit dem Bild zusammen?
    (ja, per Handy bei Wikipedia nachlesen ist erlaubt :D)
    Wie fühle ich mich? Was fühle ich, wenn ich das Werk anschaue? Welche Reaktionen beobachte ich bei mir? Ist es Langeweile? Überforderung? Faszination? Ekel?
    Was hat das Werk mit mir zu tun? Warum mag ich es, warum nicht? Was genau mag ich daran bzw. daran nicht?
    Kann ich etwas vom Kunstwerk für eine bestimmte Situation lernen? Und wenn ja, was genau?

  1. Klappsessel mitnehmen. Auf diese schwarzen Dinger kann man sich auch gut abstützen und sind nicht nur was für alte Leute
  2. am Besten viel Zeit mitbringen. Mit Genuß trödeln und ein Bild auch ruhig mal 20 Minuten anschauen. Das entspannt total!
  3. Wer von knarzendem Parkett oder Gemurmel alter Leute in hässlichen Pullundern genervt ist, nimmt sich bitte Ohrstöpsel oder Musik mit
  4. ein Notizbuch ist vielleicht auch nützlich
  5. anstatt Kunstwerke abzuknipsen, lieber ne Postkarte im Museumshop kaufen

Das wars schon, mehr wollt ich gar nich erzählen. Und wem der Eintritt zu teuer ist, der guckt sich mal diesen tollen Kunstblog an.

Gehst du gern ins Museum? Hast du ein Lieblingsmuseum, das du immer wieder aufsuchst? Magst du Kunst? Oder wurde dir Kunst und Handwerksarbeiten in der Grundschule auch verleidet?

To Do – im August

Schon August und bald endlich Urlaub! Ich bin so dermaßen überarbeitet, deshalb war die letzten Wochen hier auf dem Blog nicht viel los. Ich vergesse Wörter, laufe in die falsche Richtung, trinke wieder richtigen Kaffee, obwohl ich es ja eigentlich aufgegeben hatte und bin so richtig schön im Zombie-Modus mit wenig Schlaf und noch weniger Freizeit. Hoffentlich reicht der Urlaub aus, um diesen Modus abzustellen. Kein Wunder, dass man irgendwann von zu viel Arbeit verrückt wird. Das ist einfach nicht gesund. Aber das Projekt auf das ich 3 Jahre hingearbeitet habe, ist mit viel Hurra endlich beendet.
Gut, zurück zum Wesentlichen: Bald habe ich Urlaub und das bedeutet – es ist wieder Zeit für eine Instagram-Challenge! Ich muss mir noch was ausdenken, aber sie kommt. Versprochen. Also Augen auf – Twitter, Instagram, Blog – ich werde rechtzeitig informieren!

Das steht sonst noch an:

  • Urlaub machen! Und zwar wird im Teutoburger Wald gewandert und Potsdam besucht (und evtl. irgendwas dazwischen)
  • programmieren lernen (vermutlich muss ich wieder bei NULL anfangen)
  • schwimmen
  • ganz viele Comics lesen
  • Heilfasten, wenn es in meinem Urlaubsplan passt
  • viel Eis essen
  • Tagesausflug in die Hauptstadt

Was hast du für den August geplant? Wie sehen deine Urlaubspläne aus?

To Do – im Juli

Der Juli ist da. Das bedeutet: Der Juni ist vorbei. Ein halbes 2017 ist rum. Zeit für eine Innenschau, um zu prüfen, was von den Jahresvorsätzen oder vom Jahresmotto übrig geblieben ist.

Mein Jahresmotto ist zwar gut gewählt, aber ich bin total enttäuscht, weil ich es irgendwie nicht richtig füllen kann. Ich habe nicht so viel Energie wie sonst und es überschneidet sich aufgrund einer Weiterbildung sowieso mit meinem Job, das macht die Sache nicht leicht. Andererseits: Na und? Ich muss das doch gar nicht abgrenzen? Es soll doch auch Spaß machen. Also brauch ich ein paar Ideen, wie ich das alles bewusster angehen kann.

Im Juni wollte ich die Zeit anhalten und da ich nicht wusste, wie das geht, hat sich mein Körper mit ner Erkältung darum gekümmert. Diese Auszeit war auch bitter nötig und hat mir so gut getan. Traurig ist das! Eigentlich müsste ich doch in der Lage sein, dem Stress ein Schnippchen zu schlagen…
Ich habe die Alsterschwimmhalle ausprobiert und festgestellt, dass da gar nich so viele Profis herumschwammen, wie ich mir vorgestellt habe. Auch wenn es jetzt nicht mein Lieblingsschwimmbad wird, ist es gut zu erreichen und ich werde definitiv öfter hin gehen. Vor allem, weil ich jetzt Badelatschen habe und keine Angst mehr, dass mich bei meinem Hühnergang alle anstarren.
Die Blutspende habe ich gut überstanden und die vielen Torten auf den Geburtstagen auch. Jetzt reichts aber wieder mit dem Kuchen essen…
Ansonsten kann ich stolz verkünden, dass mir nun endlich der Python Start gelungen ist! Als mein erstes winziges Geisterspiel fertig war, hatte ich einen nahezu hysterischen Lachanfall, weil das wirklich unglaublich war :D
Es war nur eine Frage der Zeit, keine Motivationsfrage. Bin gespannt, wie es damit weitergeht…

Deshalb im Juli:

  • weiter programmieren lernen
  • mehr schwimmen
  • die #fddblogpause17 für den August vorbereiten
  • ins Kino gehen
  • mich mit dem Thema Selbstbestimmung/Fremdbestimmung auseinandersetzen
  • ins Museum gehen
  • ein Wochenende in Berlin verbringen

Was machst du im Juli? Wie läuft dein Jahresmotto? Gelang es dir, einen Vorsatz einzuhalten?

6 Tipps zum Secondhand Shopping – wie der Stoffwechsel auch Minimalisten Spaß macht

Okay – es folgt eine Tatsache und eine Beichte.
Die Tatsache: Ich hasse Shopping als Freizeitbeschäftigung. Den Sinn davon habe ich noch nie verstanden.
Die Beichte: Shoppen in Secondhandläden macht mir dagegen richtig viel Spaß. Das war nicht immer so. Und genau deshalb möchte ich davon berichten.

Lange Zeit habe ich überlegt, wie Secondhand Shopping als Minimalst vereinbar ist. Man kann nämlich beim Secondhand Shopping nich losgehen und genau das Teil finden, was man benötigt, sondern muss sich immer überraschen lassen. Dafür braucht man Geduld und Nervenstärke. Doch die Idee, möglichst nachhaltig und günstig seinen Kleiderschrank zu „füllen“ ohne Fairtrade Mode kaufen zu müssen, fand ich ziemlich gut. Also habe mich darauf eingelassen und werde seit dem ich es geschnallt habe regelmäßig belohnt.

Vielleicht findest du es eklig gebrauchte Kleidung zu kaufen. Falls das der Fall sein sollte, überleg mal, was das geringste Übel für dich ist: Vielleicht fängst du erstmal mit Accessoires an, wie Gürtel oder Taschen. Guck dich einfach mal um, was der Secondhandladen in deiner Nähe anbietet.
Unterwäsche, Socken, Bademode und Nachtwäsche kaufe ich auch nur neu und das finde ich völlig in Ordnung. Hosen auch, aber das lag bisher daran, dass ich noch keine im Secondhandladen gefunden habe.
Oder veranstalte mal mit deinen Freundinnen und Freunden eine Kleidertauschparty. Von einer Freundin würdest du doch einen Pullover anziehen, oder? Warum nicht auch von einem Unbekannten, aus dem Secondhandladen?

Hier nun das Destillat aus meiner bisherigen Secondhand-Shopping-Erfahrung:

1. Wissen, was einem steht und wie man sich kleiden will
Seit ich mein Stilmotto (Galaxy Warrior) gefunden habe und durch die Typberatung weiß, welche Farben mir stehen, gucke ich ganz anders in den Läden. Das gilt natürlich auch für Secondhand. Dort ist es sogar noch besser, weil die Kleidung meistens nach Kategorie und innerhalb der Kategorie nach Farben sortiert ist. Ich kann also wunderbar alles, was mir nicht steht ausblenden. Wer keine Ahnung von seinem Stilmotto hat, guckt mal bei into-mind.com oder theorganizedcardigan rein. Das Prinzip zur Stilfindung lässt sich übrigens auch als Mann anwenden.

2. Qualität erkennen (lernen)
Gute Qualität erkennen lernt man am Besten, wenn die Klamotten schon ein paar Mal getragen und gewaschen wurden und immer noch gut aussehen. Sind Fusseln zu sehen („Pilling“)? Zieht das Teil Fäden? Wie sehen die Säume aus? Gibt es Löcher oder Verfärbungen? (z.B. Deoränder) Kratzt der Stoff/das Material?. Ist das Teil noch in Form oder hat es sich schon verzogen? Welche Marken sind langlebig, welche nicht? Was steht auf der Waschanleitung? Bedruckte Kleidungsstücke oder besondere Stoffe bedürfen eventuell der Handwäsche. Bist du bereit, das Teil so zu pflegen? wenn nicht, lass es liegen.
Ich notiere mir auch ein paar Markennamen, wenn mir das Teil nicht gepasst hat, aber die Qualität top war. Man weiß ja nie.

3. Stöbern macht Spaß
Wenn ein Laden auf deiner Strecke liegt, guck regelmäßig rein. Secondhand Shopping funktioniert nicht auf Knopfdruck. Das braucht Zeit, es ist #slow – man braucht auch Geduld um tolle Sachen zu finden.
Ich mache jährlich eine Inventur von all meinen Klamotten und weiß daher, dass ich mal ein paar Shirts brauche. Manchmal sind es Hosen, ein anderes Mal wäre eine neue Bluse oder ein dicker Pullover nicht verkehrt, je nachdem, was ich aussortiert habe und glaube zu brauchen. Mit diesem groben Ziel geh ich los und klapper regelmäßig meine Lieblingsshops ab. Im Laden vor Ort steuer ich den Kleiderständer mit den Blusen an und sehe mir jedes Teil der gewählten Farbe an. Zwischen den Bügeln verbergen sich Schätze.

4. Sprich mit den Verkäufern
Die Verkäufer in den Läden kennen sich gut aus. Frag nach, wann und wie oft sie beliefert werden und plane deine Shopping-Ausflüge entsprechend. Gerade wenn du was Spezielles suchst, können dir die Verkäufer weiterhelfen.

5. Zieh dich bequem und funktional an
Wenn du tatsächlich einen Secondhand-Shopping-Samstag planst, denk an funktionale und bequeme Kleidung, da du vermutlich viel anprobieren wirst. Wenn du Schuhe hast und noch ein Kleid für einen besonderen Anlass brauchst, zieh die Schuhe an oder nimm sie mit. Wenn du weißt, dass der Secondhandladen eher ne dürftige Umkleidekabine hat, zieh ne Leggins und ein Tanktop drunter. Anprobieren vor Ort ist wichtig, weil man 1. die gebraucht erstandenen Sachen meistens nicht mehr umtauschen kann und 2. sich alle paar Jahre mal die Kleidergrößen ändern und bei Vintagemode komplett anders sind.

6. Spickzettel basteln
Gut, das ist ein Tipp, der für normales Shopping auch gilt. In meinem Filofax habe ich eine extra Kategorie für Stil und Klamotten, denn gute Vorbereitung erspart mir Stress und Zeit. Da drin befindet sich nicht nur meine Farbpalette, sondern auch diverse Maße, z.B. Handschuhgröße, perfekte Kleider- bzw. Rocklänge, Stylingideen, Kleider- und Schuhgrößen USA, Europa und GB. Den Rest habe ich als geheimes Pinboard in der Pinterest-App immer im Smartphone dabei.

In Hamburg gehe ich übrigens gerne in diese Läden:

  • Oxfam Shops (kleine Auswahl, dafür sehr günstig)
  • Stilbruch (neben Gebrauchtmöbeln gibts in der Ruhrstraße auch Klamotten)
  • Vintage & Rags (ausgefallene Vintage-Mode und Accessoires. Wer Vintage Sportswear oder Amerikanische Shirts sucht, wird hier fündig)
  • Humana Second Hand in Harburg (große Auswahl, teilweise qualitativ
  • Second Live in Harburg, ein paar Häuser nach dem Humana Secondhand Landen (große Auswahl, auch für Männer. Toll für dicke Jacken und Mäntel sowie große Größen)
  • Pick ’n Weight am Pferdemarkt (vintage, leider ziemlich kleiner Laden, aber wer Geduld hat findet Schätze)

weitere Läden in Hamburg findet man in dieser Broschüre von Greenpeace Hamburg.

Kaufst du deine Kleidung Secondhand? Was hast du gelernt? Welche Tipps und Tricks magst du teilen?

To Do – im Juni

Es ist Juni und ich hab immer noch nix programmiert. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich mit meiner Zeit so anfange. Im Mai hatte ich Bildungsurlaub und dann war ich über Himmelfahrt auch noch an der Müritz. Dazwischen drehte sich die Arbeit so schnell, dass ich kaum mehr mitkomme. Es ist traurig. Ich will versuchen, im Juni das Tempo ein bisschen rauszunehmen. Vorschläge für slow living nehme ich daher gerne an. Wie kann man die Zeit anhalten?

Aber es ist etwas passiert! ich habe nach langer Sucherei endlich doch ein Sommerkleid gefunden. Ich bin sehr glücklich. Vermutlich stellt sich für dich die Frage, warum das für mich so schwer ist, aber ich bin halt auch kein Kleider-Mädchen. Vielleicht werde ich es ja jetzt :D
Meine Routine mit der ich so gehadert habe, hat sich übrigens auch gebessert, seit ich mir wieder Wochen-To-Do-Liste im Filofax notiere. Damit behalte ich wieder den Überblick und das funktioniert sehr gut.

Okay, Zeit für den Juni:

  • das Jahresmotto evaluieren und ein bisschen aufpeppen. Damit habe ich gerade ein paar Schwierigkeiten. Andererseits hab ich letzte Woche eine VR-Brille aus Karton zusammengebastelt und das Ding funktioniert :D
  • die Alsterschwimmhalle ausprobieren (davor hab ich ein bisschen Angst, weil da glaub ich nur die Profis schwimmen?!)
  • Blutspende…irks
  • Gedichte schreiben (oder ne andere Kreativchallenge, mal sehen)
  • diverse Geburtstage mitfeiern (eigentlich hat fast mein gesamter Bekannten- und Kollegenkreis im Juni Geburtstag – es wird anstrengend :D)
  • wirklich mit dem Programmieren starten oder zumindest herausfinden, was mich davon abhält. Hm.
  • natürlich Wonder Woman im Kino anschauen!!!
  • Comics lesen

Puh. Wie ich da Zeit fürs Programmieren finden soll, ist mir jetzt schon ein Rätsel…aber ich versuchs.

Was hast du dir vorgenommen? Wie läuft dein Jahresmotto?