8 Tipps für einen gelungenen Gratis-Comic-Tag

Es ist Mai und das bedeutet: Gratis-Comic-Tag!
Und was passiert da? Genau – es gibt Comics für umme!!!!

Okay, stopp, auch wenn dich Comics gerade (noch) nicht interessieren – lauf nich weg! Denn du verpasst was. Comics sind klasse. Es sind nicht nur coole Zeichnungen, das Medium selbst transporiert mehr als man denkt. Und das Spannende passiert zwischen den Bildern – ist es nicht faszinierend, eine Bildergeschichte zu erfassen, die mit wenigen (oder sogar keinen) Wörtern auskommt und in denen zwischen den Zeichnungen Lücken herrschen? Wie kann unser Gehirn sowas? Das ist doch unglaublich, non?

Nun ja, jedenfalls kann ich dir als Einsteiger empfehlen, mal einen Gratis Comic Tag mitzumachen. Da ist in den Comicläden immer viel los und es sind so viele Neulinge da, dass man als Normalo zwischen den Nerds gar nicht auffällt. Und: Es gibt Comics. Kostenlos. Man kann aus ca. 30 Heften wählen. Es gibt Mangas, Superheldencomics aus dem Hause Marvel und DC, meistens auch Disney und so Zeug aber auch kleine, feine Comicperlen, die man sonst übersehen würde. Meist handelt es sich um gekürzte Ausgaben oder extra für den Gratis Comic Tag zusammengestellte Geschichten. Wenn du sie gelesen hast, kannst du sie weiterschenken und es ist auch ein super Zeitvertreib mit Kindern im Gepäck. Darüber hinaus werden auch Workshops oder Signierstunden veranstaltet.

Klingt gut, oder?

Um die Hemmschwelle zu senken, gibts also jetzt meine gesammelten Tipps der letzten Jahre. Also – los geht’s!


1. Finde raus, wer überhaupt mit macht.

Du lebst in einer Kleinstadt und es gibt gar keinen Comicladen? Kein Problem. Es machen auch Bahnhofsbuchhandlungen mit oder große Buchhändler in Kaufhäusern. Guck einfach auf der Seite nach.
Oder du planst einfach gleich nen Ausflug in die nächst größere Stadt und guckst dich da mal um.

2. Finde raus, was es überhaupt an Comics gibt und triff ne Vorauswahl
die meisten Händler reglementieren die Abgabe der Hefte, weil der Andrang so groß ist. Bei dem einen kann man sich nur 2 aussuchen, beim nächsten 3 und beim letzten 5. Wähle weise!

3. Checke, ob es auch amerikanische Comics des freecomicbookday gibt und triff dann noch ne Auswahl
Comichändler, die auch amerikanische Comics verkaufen, haben oft auch Exemplare des free comic book day parat.

4. Plane einen gemütlichen Samstag mit viiiiiel Zeit ein – aber fang früh an!
Comicläden sind ziemlich winzig und platzen schnell aus den Nähten, deshalb muss man auch mal anstehen um an die gewünschten Hefte zu kommen. Ideal ist, wenn du schon früh los startest, weil es dann noch die größte Auswahl hat.

5. Deshalb: Nimm dir Snacks und was zum Trinken mit – und ne große Tasche
Snacks schaden nie! Und wenn es warm ist, darf die Sonnenbrille und Sonnencreme auch nicht fehlen

6. Pack dir Freunde ein.
Dann machts noch mehr Spaß und man ist nicht so unsicher in einem fremden Territorium

7. Sei offen für interessante Begegnungen
Die Atmosphäre ist meistens gut gelaut und entspannt. Comicleser sind durch und durch entspannte Menschen, mit denen man leicht ins Gespräch kommen kann. Also ruhig mal lächeln und neugierig sein :)

8. „Beute“ begutachten
Okay das ist ein Muss und für mich eigentlich der schönste Teil. Gemeinsam kann man hinterher bei nem schönen Mittagessen oder Kaffee & Kuchen die Heftauswahl begutachten und evtl. noch mal tauschen. :D

Naaaa? Bock auf Comics? Ja oder Ja?!

To Do – im Mai

So, der April ist vorbei, alles neu macht der Mai, aber ich glaube eigentlich eher nicht.
Will ich auch gar nicht, weil der letzte Monat anstrengend genug war. (Ich lass mich aber gerne überraschen)
Ich hab vegane Ernährung ausprobiert und das lief OKAY. Ein ausführliches Fazit reiche ich bei ausreichendem Interesse gerne nach.
Im Kino war ich natürlich wieder nicht, die Kleiderschrank-Inventur musste auch verschoben werden aber dafür war das Cosmo Sheldrake Konzert richtig toll!

Nun, heute habe ich spontan die #meetthebloggerde Instagram-Challenge von Anne Häusler gestartet und bin mal gespannt, wie ich das alles hinbekommen soll :D Anscheinend war mir nach einer Herausforderung.

Gut, also weiter gehts:

  • die Kleiderschrank-Inventur! Diesmal radikaler als sonst. Ich will nix mehr behalten, was nicht mind. 80% meinem Stilmotto entspricht
  • Murakami Teil II lesen
  • weiter auf meine Ernährung achten und wenns gut läuft, weiter abnehmen
  • eine Fahrt mit der historischen S-Bahn machen und ergründen, warum ich mich wohl langsam aber sicher in einen Eisenbahnnerd verwandle??? WTF?!
  • Infinity War gucken

Was hast du vor im Mai? Irgendwelche Kurzurlaube geplant? Oder lieber Gartenarbeit?

To Do – im April

Mit dem heutigen Tag endet das Fasten und ich freue mich tierisch!! Es ist so schön, zu wissen, was der Körper kann und was er braucht und nicht braucht.
Jetzt muss ich mich langsam an Nahrung gewöhnen und das führt mich gleich zum ersten Ziel auf der To Do Liste:

  • bis Monatsende vegane Ernährung ausprobieren
  • zum Cosmo Sheldrake Konzert
  • eine Kleiderschrank-Inventur durchführen und evtl. was ändern lassen oder aussortieren
  • ins Kino!

Allzu viel habe ich mir wegen der Ernährungsumstellung nicht vorgenommen, da gilt es viel zu erforschen.
Wer Tipps und Tricks für die Umstellung zu einer veganen Ernährung hat, gerne verlinken oder in die Kommentare schreiben. Ihr könnt mir auch ein leckeres, veganes Kuchenrezept da lassen. Ich will alles ausprobieren. Na oder ich fantasiere gerade zu viel vom Essen.

1 Jahr Habit Tracker und was es mir gebracht hat

Letztes Jahr habe ich das ganze Jahr über einen Habit Tracker benutzt. Über die Konsequenz bin ich selbst erstaunt :D Und ja, auch das habe ich mir von den ganzen Bullet Journal Begeisterten abgeguckt. Genutzt habe ich eine Vorlage, die ich auf pinterest gefunden habe. Sie ist von clementine creative, aber man kann sich ja auch selbst einen gestalten oder einfach einen Kalenderausdruck machen, wenn es nur um eine Gewohnheit geht. Ich habe das ja schon mal so ähnlich gemacht, nur dann eben nicht so konsequent.

Aber halt – was ist Habit Tracking und was soll das? Wenn du nicht wie ich den halben Tag auf pinterest herumgurkst, weißt du das wahrscheinlich gar nicht. Ich habe leider keine Ahnung, wer auf diese gute Idee gekommen ist, aber es ist sehr einfach: Man setzt sich Ziele, verwandelt diese in möglichst kleine, machbare Schritte und versucht, diese Schritte sichtbar zu machen, um den anstehenden Erfolg feiern zu können. Oder anders: Kleine Verhaltensänderungen führen irgendwann zum Ziel. Und wenn das nicht klappt, kann man anhand des Trackings nachvollziehen, warum das nicht geklappt hat.

Die Vorlage war einfach und schnell gedruckt, also gings sofort los. Mein persönliches Motto „Fortschritt statt Perfektion“ stand dabei über allem. Abends vorm Schlafengehen habe ich Bilanz gezogen und meine Kästchen ausgemalt.

Was ich gut finde:

  • grafisch, daher auf einem Blick erkennbar wie es läuft
  • Kästchen ausmalen macht mir Spaß
  • man kann kurzfristiger nachsteuern in dem man sofort bzw. am nächsten Tag was ändert, weil man sein Scheitern schwarz auf weiß hat

Achtung: Stolpersteine:

  • Gewohnheiten, die keinen Rahmen haben, werden nicht abgebildet. Ein Vorsatz „3 x am Tag Obst zu essen“ lässt sich nicht so gut abbilden wie ein „Obst essen“. Das muss man bedenken, sonst kann man nie ein Kästchen markieren und das frustriert. Wenn ich aber 3 x am Tag Obst esse und dies tracken will, muss ich es auch dreimal hinschreiben, und dann wirds wieder kompliziert.
  • ohne ordentliche Reflektion am Monatsende bringt es nicht viel. Der Trick beim Habittracking ist ja, herauszufinden, was man so tut bzw. nicht tut und vor allem wann man es tut, damit man seine Ziele erreichen kann. Also setz dich am Monatsende oder am Anfang oder auch in der Mitte mal eine halbe Stunde hin und überlege, was nicht so ganz rund läuft.
  • wenn das Papier nicht gut sichtbar auf meinem Schreibtisch ist, vergesse ich, meine erledigten Punkte zu markieren

Fragen zum Monatsende:

  • Wie ist es insgesamt gelaufen? Was habe ich über mich gelernt?
  • Was kann ich im nächsten Monat besser machen?
  • Was hat super geklappt? Will ich das im nächsten Monat auch noch tracken?
  • Welche Gewohnheit, die ich ändern wollte, hat überhaupt nicht geklappt? Woran lag das?
  • Was könnte mir konkret dabei helfen, diese Gewohnheit zu ändern? Kann ich es realistisch ausprobieren?
  • Wie gehe ich mit Hindernissen & Rückschlägen um?
  • An welchen Tagen gelingt es mir leichter, etwas umzusetzen? An welchen Tagen gar nicht? Woran liegt das genau?
  • Was motiviert mich? Gibt es jemanden, der mich bei der Umsetzung unterstützen kann? Wie?

Natürlich muss man nicht alle Fragen beantworten, aber sie sollten dir eine Idee geben, wie man mit diesem wunderbaren Werkzeug umgeht.

Dann kommt die Kür – und da bin ich selbst noch nicht so weit – diese ganzen Antworten auch einbauen und weitermachen. Wenn ich mir das letzte Jahr so anschaue, kann ich hervorragend Muster entdecken. Z.B. dass ich im ersten Quartal echt super dabei war. Es war diese Neujahrsmotivation, die mich getragen hat. Ich habe mich gesund ernährt, viel Sport gemacht usw. Dann brach es ein, weil die erste Erkältung kam. Dann gabs Stress auf der Arbeit, dann war Urlaub, dann wieder krank. (ja, 2017 war nicht mein bestes Jahr :D) Ich habe es nicht geschafft, mich da wieder rauszuwühlen, weil mir dazu die Energie fehlte, aber den Habit Tracker habe ich trotzdem genutzt. Jetzt kann ich mir anschauen, was gut funktioniert hat und einen neuen Versuch starten.

Gewohnheiten, die sich 3-4 Monate etabliert haben, muss man nicht mehr weiter tracken.
Wenn du etwas tracken willst, aber dich eh nicht dran hältst, kannst du es auch bleiben lassen und vielleicht einfach deinen Frieden damit machen, dass es so ist? (Zum Beispiel habe ich versucht jeden Abend rechtzeitig ins Bett zu gehen, damit ich ausgeschlafen bin. Das war echt frustierend, weil ich es einfach nie hinbekommen habe. Jetzt lass es einfach und finds ok. Den fehlenden Schlaf hol ich mir über Nickerchen und am Wochenende – ich kann jeden Monat einen neuen Versuch starten!)

Wie gehst du deine Gewohnheitsänderungen an? Nutzt du einen Habit Tracker? Wie läuft es? Hast du Tipps für mich?

To Do – im März

Der März ist da und der Frühling kommt bald, ich spürs schon.

Aber blicken wir noch mal kurz zurück auf den Februar. Der war super. Das war mein erster Monat ohne Führungsverantwortung und mein Leben hat sich schlagartig verbessert. Das mit den neuen Routinen und Aufgaben hat sich noch nicht sooo eingespielt, aber ich bin vermutlich nur zur ungeduldig.
Black Panther hab ich immer noch nicht gesehen, obwohl ich mich so auf den Film freue. Seltsam. Der Blog bleibt erstmal, von Twitter hab ich mich gelöscht. Vielleicht werde ich nach 30 Tagen rückfällig, aber ich glaube nicht.
Oh und die Kündigung fürs Sportcenter hab ich auch nicht geschafft, vermutlich war der Februar tatsächlich zu kurz oder ich zu faul, who knows? :D
Aber dann war da noch der großartige Bildungsurlaub zum Thema „Berlin im Untergrund – die Stadt unter der Stadt“ – das war wirklich richtig gut. Also insgesamt betrachtet überwiegt das Positive :D

Kommen wir nun zum März. Eigentlich war geplant, einen Monat vegan zu essen. Wir haben in letzter Zeit uns durch diverse Fleischersatzprodukte getestet und dachten, man könne sich das Thema Vegan mal näher anschauen.
Tjoah. Dann stellten wir unsere Überlegungen dazu an und merkten: oha, da muss man ja noch ein paar Hausaufgaben machen. (obwohl viele unserer Gerichte eh schon vegan sind, aber so richtig drauf geachtet haben wir nie) Tja und dann entdeckte ich noch, wie fantastisch es mir nach ein paar Proteinshakes geht.
Keine guten Vorraussetzungen für ne Challenge, also verschieben wir es auf April. Da wir aber Ende des Monats Besuch von einem vegan essenden Menschen bekommen, können wir mit ihm lernen, wie das alles geht.

So jetzt aber:
Neuer Monat, neue To Do Liste!

  • Black Panther und The Shape of Water im Kino angucken, verdammt noch mal!!
  • die Kündigung im Sportcenter abgeben
  • vegane Hausaufgaben machen
  • zur Blutspende gehen
  • meine Blogplanung überarbeiten und evtl. neu organisieren
  • hoffentlich einen Ausflug ins Grüne machen, wenn das Wetter entsprechend frühlingshaft ist
  • etwas über gewaltfreie Kommunikation lernen #freiheit von Mustern
  • sich mit dem „inneren Kind“ beschäftigen

Mal gucken wie der März wird.

Was planst du für den März?

To Do – im Februar

Der erste Monat des Jahres 2018 ist um – und er war durchwachsen. Die typische Neujahrsmotivation hat sich nicht eingestellt, es war meistens stressig, ich habe den Start meines MOOCs verpasst, dafür hatte ich als Herbergsmutter aber sehr viel Spaß. Nur das mit dem Sport wollte überhaupt nicht klappen, keine Ahnung was da los war.
Das werde ich mir im Februar mal genauer anschauen, denn ich habe mir gedacht, dass ich mich mal mehr pampern könnte. Also besser auf die Ernährung achten, Sport treiben und hoffentlich endlich mal Platz für eine Fastenwoche finden. Aber vermutlich sind das eh nur wieder Illusionen :D

Denn…*trommelwirbel* seit dem 1.2. bin ich keine Führungskraft mehr und das ist wunderschön! #freiheit :D Ich habe nun neue Aufgabengebiete und muss mir sowieso komplett neue Routinen und Arbeitsweisen ausdenken. Dazu gehört auch zu prüfen, ob und wie ich mich wirklich als Kollegin und nicht als Chef ins Team einfügen kann.

  • ich mache wieder Bildungsurlaub!
  • meine Mitgliedschaft in Sportcenter kündigen. Ich glaub ich mag einfach keinen Sport mit und unter Menschen machen. Schwimmen geht, aber da tauche ich ja ab :D
  • Black Panther im Kino anschauen. Ich kanns echt kaum mehr erwarten!!!
  • konsequenter überlegen, wie es mit meinem Blog hier weitergeht und was aus Twitter, Instagram und Co. wird
  • lesen, lesen, lesen

Was hast du im Februar vor?

Getestet: 3 Monate Bullet Journal

Okay, also ich habs 3 Monate lang versucht mit dem Bullet Journal.
Die ganzen hübschen Bilder auf Instagram sind wirklich schön, wobei ich lieber bei der minimalen Variante ohne Schnörkel, Tape und Kalligrafie blieb.

Aber ganz ehrlich: Mir gefällts tatsächlich nicht so gut, wie ich als Organisations- und Schreibfreak erwartet habe. Ich merk auch nicht, dass ich „ultimativ produktiv“ geworden bin, aber das liegt daran, dass ich das auch nicht sein muss. Ich arbeite Vollzeit und hab dann irgendwann Feierabend, den ich mir beliebig gestalten kann und meistens fülle ich die Zeit vor dem Schlafen gehen mit Spaß aus, anstatt irgendwas „Produktives“ zu machen. Wobei die Wand anzustarren für mich schon sehr produktiv ist, weil es mich erholt, aber das muss ich mir nicht notieren.

Was ich am Bullet Journal schlecht finde:

  • es ist wirklich elendig viel Schreiberei

Eigentlich macht mir schreiben wirklich Spaß und ich bin auch ein Mensch, der schriftlich nachdenken MUSS, aber irgendwie war es mir dann komischerweise doch zu viel. Vor allem dann, wenn das Heft voll ist und man seine gesammelten Erkenntnisse irgendwie behalten will, aber die To-Do Listen eben nicht. Das führt mich gleich zum 2. Punkt.

  • Man schleppt immer alles mit sich herum

Ich habe mir neben einer Monatsübersicht nur meine Tages To-Dos notiert, dazu am Ende des Monats eine Monatsreview. Der Rest waren die sog. „Collections“, also Sammlungen von Gedankengrütze in beliebiger Form. Ich hatte Geschenkelisten, Film- und Musiktipps, Notizen zu Büchern, die ich gelesen habe, Zitate, meine Werte, Ideen zur Selbstfürsorge usw.
Mich stört es wirklich total, dass ich alten Ballast nicht zwischendurch abwerfen kann. Ich will das Bullet Journal auch nicht behalten, es soll mir ja nur ein Werkzeug sein. Aber wenn ich die Seiten aus den Collection-Bereich behalten will, muss ich alles wieder irgendwo hin übertragen, siehe Punkt 1.
Die Mischung aus Alltags-To-Do und einem Destillat von Gedanken passt für mich nicht so gut zusammen.

Ich hatte auch überlegt, ob es an dem Heft lag. Denn ein solches Problem hätte ich z.B. nicht, wenn ich ein Buch mit Spiralbindung nehmen würde und alles rausreisse, was ich nicht brauche. Aber da ich Spiralbindung nich so gern mag, kommt das wohl eher nicht in Frage für mich.


Was ich am Bullet Journal aber gut finde:

  • Man sieht in der Monatsübersicht sofort genau, was man alles gemacht hat

…und man erkennt auch sofort, obs zu viel war. Das hat mir sehr genützt, weil ich so meinen Energiehaushalt besser in Balance halten konnte.

  • die sogenannten Signifiers sind brauchbar und sehr nützlich

wobei ich die Signifier sehr beschränkt habe und ich eh schon seit längerem Symbole benutze, um meine Notizen zu organisieren.



So und wie gehts weiter?

Also ich verteufle natürlich niemanden, der es nutzt, denn es ist ein sehr mächtiges Werkzeug. Aber ich muss mich selbst gar nicht so sehr strukturieren. Ich arbeite Vollzeit, habe am Wochenende frei und kann nach der Arbeit machen was ich will. Mir reicht mein (Filofax-)Kalender für meine Termine und kurzen Ideen. Sonstiges Gedankengeschwurbel notiere ich mir dann in ein schönes Notizbuch und behalte die dann auch. Das angefangene Bullet Journal Heft werde ich vollkritzen und dann wegwerfen.

Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass Menschen, die selbstständig arbeiten (Hausfrauen und Hausmänner, Studenten, Freiberufler etc.) und ein hohes Maß an Organisation brauchen, gut damit fahren, wenn sie Stift und Papier mögen.

Nutzt du das Bullet Journal? In welcher Weise ist es dir nützlich? Hast du es ausprobiert und für nicht so geeignet befunden?

Tschüss, 2017 – Hallo, 2018!

Ein herzliches Willkommen im funkelnigelnagelneuen Jahr 2018!

2017 fand ich irgendwie doof, obwohl auch viele gute Dinge passiert sind. Der Bildungsurlaub zum Beispiel oder auch die Nacht des Wissens. Ich habe mich mit Selbstfürsorge beschäftigt und habe viel über die Zukunft nachgedacht. Mein Jahresmotto „Ubuntu“ hat sich eigentlich nur im beruflichen Sinne verwirklicht und das auch ziemlich gut. Aber mit dem Programmieren lernen bin ich kaum weitergekommen, weil ich oft keine Energie hatte und auch keinen guten Zugang gefunden habe. Vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif dafür.

Aber gut. Der Dezember war wie immer mein Kehraus-Monat. Ich habe wieder viel aussortiert (CDs zum Recyclinghof gebracht, Klamotten), geputzt und geplant, das Äußere und das Innere aufgeräumt und herausgekommen ist ein neues Motto, das mich irgendwie nervös macht, aber deshalb vermutlich gut wird.

Es heißt: „Freiheit“

Das Wort ist ziemlich aufgeladen, findest du nicht? Irgendwie bedeutungsschwer, aber auch so abstrakt, dass es sich wie Nebel und dadurch irgendwie leicht anfühlt. Ich will 2018 nutzen, dieses Wörtchen mal für mich zu erforschen.
Momentan schweben mir dazu diese Begriffe durch den Kopf: Autonomie und Selbstbestimmung, Abgrenzung, Wahlmöglichkeiten, Freiwilligkeit, freiheitlich-demokratisch, Privatsphäre, Für-sich-sein, Freigeist sein, FREIräume sehen und nutzen, FREIzeit gestalten, verreisen und noch viele mehr.

Wie ich darauf gekommen bin? über eine ganz schreckliche Werbung! Die Werbung ist von einer großen Bank und auf dem Plakat ist eine junge Frau zu sehen, die aus dem Flugzeugfenster guckt und darüber steht „Freiheit. Erinnern Sie sich?“ – das fand ich so abartig ekelhaft und gemein, gerade in Zeiten wo die Demokratie von allen Seiten geboxt wird. Puh, was hab ich mich aufgeregt!!! (auch jetzt noch…*grrrr*) Naja…jedenfalls hab ich daraufhin mal überlegt, was bedeutet es denn eigentlich in der heutigen Gesellschaft frei zu sein? Frei wählen zu können? (Und warum wollen das alle kaputt machen??) Und wie es dann so ist, überlegt man sich halt auch mal, wie frei man eigentlich selber ist…in seinen Kommunikationsmustern, auf der Arbeit, im Alltag, alleine, in der Familie, in der Partnerschaft, in seinen Rollen als Schwester, Chef, Kollege mit all seinen Zwängen und Gewohnheiten.

Um das Ganze ein bisschen zu unterstützen, werde ich die vielen noch ungelesenen philosophischen Texte in meinem Bücherregal lesen und/oder wiederlesen, Meditation ausprobieren, evtl. mal einen Klosterurlaub machen, wieder Fasten und auch mal außerhalb Deutschlands Urlaub machen. Ich möchte mich vor allem mit meinen (Kommunikations-)Mustern auseinandersetzen und diese – wenn sie ungünstig für mich sind – loslassen (#Minimalismus lässt grüßen)
Überhaupt…Minimalismus…irgendwie habe ich Lust, das Thema für mich wiederzubeleben. Also nicht unbedingt schriftlich hier im Blog, aber als ich neulich alle meine CDs weggebracht habe, erfuhr ich wieder mal wie schön es ist, nichts zu brauchen und irgendwie ist das Gefühl in den letzten Jahren dann doch eingeschlafen. Man wird mit dem Thema dann doch nicht fertig :D

Also mal sehen was 2018 bringt!

Für den Januar ist geplant:

  • ich hab mich wieder mal zu einem MOOC gemeldet
  • möchte wieder öfter ins Schwimmbad und mir eine Stretching-Routine ausdenken
  • steht noch an, meinen Filofax besser zu trimmen, damit ich gut organisiert ins neue Jahr starte
  • in die Elbphilharmonie zu Hauschka!!
  • dazu noch Ringsgwandl und Nutcracker Reloaded
  • Hotel spielen und Gäste beherbergen

Was ist mit dir? Hast du ein Jahresmotto für 2018? Wie heißt es und was planst du?

To Do – im Dezember

So meine Lieben, der Kehraus-Monat steht an! Ich fand 2017 nicht soooo gut, wenn ich ehrlich zu mir bin. Aber vielleicht ändert sich meine Meinung noch.

Das habe ich im Dezember vor:

  • nichts.

Natürlich steht in Wirklichkeit viel an. Mein Geburtstag zum Beispiel, der Geburtstag von anderen, Weihnachtsfeiern, Urlaub, Inventur, Dienstplanverschiebungen, Entscheidungen, das Beenden meiner Fortbildung usw.
Aber die letzten Monate haben mir so viel Energie abgezogen, dass ich jetzt einfach keine mehr habe. Außer für „auf dem Sofa liegen und lesen“ – und selbst das kam in letzter Zeit irgendwie zu kurz. Also gehe ich den Dezember so entspannt wie möglich an und wende mich meiner Seele zu. Mein Geburtstag ist immer mein persönliches Silvester und ich werde Bilanz ziehen und hoffentlich ein paar Ideen und Lösungen für mich entwickeln.

Und du? Wie war dein Jahr, dein Motto, deine Ziele?

To Do – im November

Irgendwie stellt sich der November komischerweise immer häufiger als mein Lieblingsmonat heraus. Vermutlich weil man schon eine Ahnung von Winter hat, aber noch Herbst ist und meistens im November viele gute Dinge passieren.
Zum Beispiel der Spielmannszug beim hiesigen Laterne laufen. Diese Musik schwebt durch die Straßen, der Feierabendverkehr gerät ins Stocken, weil Kinder mit schiefen kleinen Laternen durch die Gegend laufen. Das dauert leider nicht lang, aber danach gibt es Punsch für alle und selbstgebackene Kekse und ich hoffe, ich komme diesmal nicht zu spät. Ich hatte mal überlegt so eine richtig heftig megageile Star Wars Laterne zu basteln, damit alle Kinder neidisch werden, aber irgendwie find ich nie Zeit dazu :D (Todesstern-Laterne, btw – wär doch gut, oder?)
Außerdem ist wieder #Konsumauszeit und Kauf-nix-Tag Bei beidem werde ich nicht mitmachen, weil ich 1. sowieso grundsätzlich wenig Geld ausgebe und 2. das im Urlaub total unpraktisch ist (November ist mein Resturlaubs-Verbummel-Monat, deshalb passt das nie so gut…)
Aber ich werde mir mal Advents-Dates überlegen, die kein oder kaum Geld kosten und trotzdem Spaß machen.

Apropos kein Geld kosten…November ist hier in Hamburg alle zwei Jahre Nacht des Wissens. Diesmal ist es auch wieder soweit und es ist immer toll. Wirklich. Ich hatte noch keine Nacht des Wissens, die blöd war. Die Stimmung ist immer gut, die Leute sind motiviert, staunen und sind neugierig und trotz Theorien, Modell, Experimente ist überall Partystimmung in der Luft. Ein Fest für alle!

Der Oktober raste nur so an mir vorbei, das hat mich echt ein bisschen genervt. Dafür hatte ich ein supertolles Konzert von Sigur Ròs erlebt und ich wurde von einer ehemaligen Kollegin zum Rentenabschied eingeladen, was mir sehr viel bedeutet hat. Ich war auch wieder ein paar Mal beim Frauenschwimmen, aber das hätte ruhig noch öfter vorkommen dürfen. Schwimmen macht mir einfach viel zu viel Spaß und ich bin so froh, endlich einen Sport wieder gefunden zu haben, der mir wirklich gut tut und mir Spaß bringt. Manchmal sind die besten Ideen, die, die man schon mal vor 15 Jahren hatte.

So! Jetzt zum November – das steht auf meiner Spaßliste:

  • Freunde + Familie treffen
  • die Nacht des Wissens besuchen!! Diesmal hab ich mir das ganze Zeug bei der HAW ausgesucht. Ich bin schon sehr gespannt!
  • Thor!!! na gut auf Justice League bin ich auch gespannt. Aber nur wegen Ezra Miller und Jason Momoa :D
  • Ein Konzert von Conchita!! aufgeregt? ich??? NIIIIEMALS!!!
  • zum Frisör gehen und mir einen möglichst futuristischen Haarschnitt verpassen lassen…hm. Vielleicht mit Farbe?
  • so oft wie möglich ins Schwimmbad. Die Herausforderung diesen Monat besteht darin, auch mal nach Feierabend zu gehen und zu erforschen, wann es mich aufpusht und wann es mich müde macht
  • meinen Filofax für 2018 vorbereiten
  • mir ein Jahresmotto für 2018 überlegen
  • leeeeeeesen!! Im Herbst lesen ist soooo schön, oder?
  • auf den ersten Schnee warten
  • wie üblich werde ich mich bei den Weihnachtsbasaren der nordischen Seemannskirchen durch deren Spezialitäten futtern. Und vielleicht das ein oder andere Mumin-Merchandise erstehen :D

Wie machst du dir den November schön?