1 Jahr Habit Tracker und was es mir gebracht hat

Letztes Jahr habe ich das ganze Jahr über einen Habit Tracker benutzt. Über die Konsequenz bin ich selbst erstaunt :D Und ja, auch das habe ich mir von den ganzen Bullet Journal Begeisterten abgeguckt. Genutzt habe ich eine Vorlage, die ich auf pinterest gefunden habe. Sie ist von clementine creative, aber man kann sich ja auch selbst einen gestalten oder einfach einen Kalenderausdruck machen, wenn es nur um eine Gewohnheit geht. Ich habe das ja schon mal so ähnlich gemacht, nur dann eben nicht so konsequent.

Aber halt – was ist Habit Tracking und was soll das? Wenn du nicht wie ich den halben Tag auf pinterest herumgurkst, weißt du das wahrscheinlich gar nicht. Ich habe leider keine Ahnung, wer auf diese gute Idee gekommen ist, aber es ist sehr einfach: Man setzt sich Ziele, verwandelt diese in möglichst kleine, machbare Schritte und versucht, diese Schritte sichtbar zu machen, um den anstehenden Erfolg feiern zu können. Oder anders: Kleine Verhaltensänderungen führen irgendwann zum Ziel. Und wenn das nicht klappt, kann man anhand des Trackings nachvollziehen, warum das nicht geklappt hat.

Die Vorlage war einfach und schnell gedruckt, also gings sofort los. Mein persönliches Motto „Fortschritt statt Perfektion“ stand dabei über allem. Abends vorm Schlafengehen habe ich Bilanz gezogen und meine Kästchen ausgemalt.

Was ich gut finde:

  • grafisch, daher auf einem Blick erkennbar wie es läuft
  • Kästchen ausmalen macht mir Spaß
  • man kann kurzfristiger nachsteuern in dem man sofort bzw. am nächsten Tag was ändert, weil man sein Scheitern schwarz auf weiß hat

Achtung: Stolpersteine:

  • Gewohnheiten, die keinen Rahmen haben, werden nicht abgebildet. Ein Vorsatz „3 x am Tag Obst zu essen“ lässt sich nicht so gut abbilden wie ein „Obst essen“. Das muss man bedenken, sonst kann man nie ein Kästchen markieren und das frustriert. Wenn ich aber 3 x am Tag Obst esse und dies tracken will, muss ich es auch dreimal hinschreiben, und dann wirds wieder kompliziert.
  • ohne ordentliche Reflektion am Monatsende bringt es nicht viel. Der Trick beim Habittracking ist ja, herauszufinden, was man so tut bzw. nicht tut und vor allem wann man es tut, damit man seine Ziele erreichen kann. Also setz dich am Monatsende oder am Anfang oder auch in der Mitte mal eine halbe Stunde hin und überlege, was nicht so ganz rund läuft.
  • wenn das Papier nicht gut sichtbar auf meinem Schreibtisch ist, vergesse ich, meine erledigten Punkte zu markieren

Fragen zum Monatsende:

  • Wie ist es insgesamt gelaufen? Was habe ich über mich gelernt?
  • Was kann ich im nächsten Monat besser machen?
  • Was hat super geklappt? Will ich das im nächsten Monat auch noch tracken?
  • Welche Gewohnheit, die ich ändern wollte, hat überhaupt nicht geklappt? Woran lag das?
  • Was könnte mir konkret dabei helfen, diese Gewohnheit zu ändern? Kann ich es realistisch ausprobieren?
  • Wie gehe ich mit Hindernissen & Rückschlägen um?
  • An welchen Tagen gelingt es mir leichter, etwas umzusetzen? An welchen Tagen gar nicht? Woran liegt das genau?
  • Was motiviert mich? Gibt es jemanden, der mich bei der Umsetzung unterstützen kann? Wie?

Natürlich muss man nicht alle Fragen beantworten, aber sie sollten dir eine Idee geben, wie man mit diesem wunderbaren Werkzeug umgeht.

Dann kommt die Kür – und da bin ich selbst noch nicht so weit – diese ganzen Antworten auch einbauen und weitermachen. Wenn ich mir das letzte Jahr so anschaue, kann ich hervorragend Muster entdecken. Z.B. dass ich im ersten Quartal echt super dabei war. Es war diese Neujahrsmotivation, die mich getragen hat. Ich habe mich gesund ernährt, viel Sport gemacht usw. Dann brach es ein, weil die erste Erkältung kam. Dann gabs Stress auf der Arbeit, dann war Urlaub, dann wieder krank. (ja, 2017 war nicht mein bestes Jahr :D) Ich habe es nicht geschafft, mich da wieder rauszuwühlen, weil mir dazu die Energie fehlte, aber den Habit Tracker habe ich trotzdem genutzt. Jetzt kann ich mir anschauen, was gut funktioniert hat und einen neuen Versuch starten.

Gewohnheiten, die sich 3-4 Monate etabliert haben, muss man nicht mehr weiter tracken.
Wenn du etwas tracken willst, aber dich eh nicht dran hältst, kannst du es auch bleiben lassen und vielleicht einfach deinen Frieden damit machen, dass es so ist? (Zum Beispiel habe ich versucht jeden Abend rechtzeitig ins Bett zu gehen, damit ich ausgeschlafen bin. Das war echt frustierend, weil ich es einfach nie hinbekommen habe. Jetzt lass es einfach und finds ok. Den fehlenden Schlaf hol ich mir über Nickerchen und am Wochenende – ich kann jeden Monat einen neuen Versuch starten!)

Wie gehst du deine Gewohnheitsänderungen an? Nutzt du einen Habit Tracker? Wie läuft es? Hast du Tipps für mich?

Getestet: 3 Monate Bullet Journal

Okay, also ich habs 3 Monate lang versucht mit dem Bullet Journal.
Die ganzen hübschen Bilder auf Instagram sind wirklich schön, wobei ich lieber bei der minimalen Variante ohne Schnörkel, Tape und Kalligrafie blieb.

Aber ganz ehrlich: Mir gefällts tatsächlich nicht so gut, wie ich als Organisations- und Schreibfreak erwartet habe. Ich merk auch nicht, dass ich „ultimativ produktiv“ geworden bin, aber das liegt daran, dass ich das auch nicht sein muss. Ich arbeite Vollzeit und hab dann irgendwann Feierabend, den ich mir beliebig gestalten kann und meistens fülle ich die Zeit vor dem Schlafen gehen mit Spaß aus, anstatt irgendwas „Produktives“ zu machen. Wobei die Wand anzustarren für mich schon sehr produktiv ist, weil es mich erholt, aber das muss ich mir nicht notieren.

Was ich am Bullet Journal schlecht finde:

  • es ist wirklich elendig viel Schreiberei

Eigentlich macht mir schreiben wirklich Spaß und ich bin auch ein Mensch, der schriftlich nachdenken MUSS, aber irgendwie war es mir dann komischerweise doch zu viel. Vor allem dann, wenn das Heft voll ist und man seine gesammelten Erkenntnisse irgendwie behalten will, aber die To-Do Listen eben nicht. Das führt mich gleich zum 2. Punkt.

  • Man schleppt immer alles mit sich herum

Ich habe mir neben einer Monatsübersicht nur meine Tages To-Dos notiert, dazu am Ende des Monats eine Monatsreview. Der Rest waren die sog. „Collections“, also Sammlungen von Gedankengrütze in beliebiger Form. Ich hatte Geschenkelisten, Film- und Musiktipps, Notizen zu Büchern, die ich gelesen habe, Zitate, meine Werte, Ideen zur Selbstfürsorge usw.
Mich stört es wirklich total, dass ich alten Ballast nicht zwischendurch abwerfen kann. Ich will das Bullet Journal auch nicht behalten, es soll mir ja nur ein Werkzeug sein. Aber wenn ich die Seiten aus den Collection-Bereich behalten will, muss ich alles wieder irgendwo hin übertragen, siehe Punkt 1.
Die Mischung aus Alltags-To-Do und einem Destillat von Gedanken passt für mich nicht so gut zusammen.

Ich hatte auch überlegt, ob es an dem Heft lag. Denn ein solches Problem hätte ich z.B. nicht, wenn ich ein Buch mit Spiralbindung nehmen würde und alles rausreisse, was ich nicht brauche. Aber da ich Spiralbindung nich so gern mag, kommt das wohl eher nicht in Frage für mich.


Was ich am Bullet Journal aber gut finde:

  • Man sieht in der Monatsübersicht sofort genau, was man alles gemacht hat

…und man erkennt auch sofort, obs zu viel war. Das hat mir sehr genützt, weil ich so meinen Energiehaushalt besser in Balance halten konnte.

  • die sogenannten Signifiers sind brauchbar und sehr nützlich

wobei ich die Signifier sehr beschränkt habe und ich eh schon seit längerem Symbole benutze, um meine Notizen zu organisieren.



So und wie gehts weiter?

Also ich verteufle natürlich niemanden, der es nutzt, denn es ist ein sehr mächtiges Werkzeug. Aber ich muss mich selbst gar nicht so sehr strukturieren. Ich arbeite Vollzeit, habe am Wochenende frei und kann nach der Arbeit machen was ich will. Mir reicht mein (Filofax-)Kalender für meine Termine und kurzen Ideen. Sonstiges Gedankengeschwurbel notiere ich mir dann in ein schönes Notizbuch und behalte die dann auch. Das angefangene Bullet Journal Heft werde ich vollkritzen und dann wegwerfen.

Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass Menschen, die selbstständig arbeiten (Hausfrauen und Hausmänner, Studenten, Freiberufler etc.) und ein hohes Maß an Organisation brauchen, gut damit fahren, wenn sie Stift und Papier mögen.

Nutzt du das Bullet Journal? In welcher Weise ist es dir nützlich? Hast du es ausprobiert und für nicht so geeignet befunden?

Zurück auf Start – eine Erinnerung

Anstatt viel zu schreiben, hab ich einfach mal eine Notiz abfotografiert:
Zeit, etwas zu ändern

Weil ich mich in diesem Monat mehr mit dem Themen Ordnung, Klarheit und Struktur auseinandersetze, beschäftigt mich wieder wieder mal das Thema „Dinge auf die Reihe kriegen“. Mich nerven diese Produktivitätstipps von Selbstständigen, die als Punkt 3 immer „Fokussier dich und lass mal Facebook, Twitter und Co. weg“ in ihren Blogs anbieten und dann doch morgens um 11 Uhr mit ihrem Smartphone vor den Coffeeshopsläden abhängen.
Okay, das war gemein. Genießt euren Kaffee. Tschuldigung. Aber hilfreich ist es für mich trotzdem nicht.

Warum? Ich arbeite Vollzeit. Und ich will auch mal was erreichen. Ich will keine clean-eating-yogini-instagram-Schnecke werden, ich will mich nur nich mehr so chaotisch und schlampig fühlen. :D

Aber wann soll ich meine Projekte und Vorhaben verwirklichen, wenn mir nach Feierabend 5-6 Stunden für Sozialleben, Partnerschaft, Haushalt und Ausruhen bleiben? Und dann sollen am Wochenende auch noch Großprojekte realisiert werden.
Tipps dafür hab ich noch nirgends im Netz entdecken können.
Die Idee mit den Prioritäten ist gut und richtig, aber irgendwie is halt alles ein bisschen wichtig und ich muss auch auf mich aufpassen, damit ich mich nicht überfordere.

Momentan lass ich den Haushalt ziemlich schleifen (Priorität: wie immer gaaaaaaanz unten auf der To-Do Liste), aber das macht mich auch nicht froh.

Vielleicht muss man Ziele realistischer sehen und sich einfach mehr auf kleine Schritte konzentrieren und das dann aber bitte auch nicht schlimm finden.
Statt beispielsweise „Bis zum 31.12. wiege ich xx“ sollte es eher „ich esse einfach ein bisschen mehr Obst statt ungesunden Süßkram“ heißen. Und sich dann über den Fortschritt freuen.

Perfektionismus loslassen. Einen Gang runterschalten.
Denn: Weniger erreichen ist immer noch besser als gar nichts zu erreichen.
Leben.

Wie bekommst du da die Balance hin? Ich bin da für Tipps total dankbar!

Was passiert mit deinem Zeug, wenn du stirbst?

Das ist eine beschissene Frage. Für alle.
Wenn du jung bist, interessiert dich die Frage nicht, weil der Tod noch weit weg ist.
Wenn du alt bist, hast du Angst vor der Frage, weil sich der Tod langsam heranschleicht.
Und trotzdem ist die Frage wichtig. In Wirklichkeit weiß das auch jeder.

Vorsorge furr NichtMinimalisten

Also: Was passiert mit deinen Sachen, deinen Aufgaben, all deinem Zeug, wenn du stirbst? Was hinterlässt du den Menschen, die dich lieben und sich kümmern (müssen)?

Wissen deine Kollegen, woran du eigentlich genau arbeitest? Würde die Arbeit weiterlaufen, wenn du morgen vom Bus überrollt wirst? Was werden deine Kinder in deinen geheimen Schatzkisten finden?

Wer sein Jetzt organisiert, macht die Zukunft für alle anderen leichter.

Der Tod ist für alle anderen da draussen ein Verwaltungsakt. Für die Betroffenen nie. Heulen will man, sich verkriechen, durchdrehen, wütend sein. Und trotzdem muss man sich um all die vollen Keller und Dachböden und Schränke kümmern. Akten ordnen, schreddern, Sperrmüll wegbringen, Formulare ausfüllen und Verträge kündigen. Das ist scheisse.

Je minimalistischer man sein JETZT gestaltet, desto mehr Raum bleibt später für die Trauer. Und das ist ein Geschenk für die Hinterbliebenen.

Vorsorgeplanung für Minimalisten

Wo fange ich beim Thema Vorsorgeplanung überhaupt an?

1) Aktuelle Lebenslage einschätzen.
Wo stehe ich? Was tue ich den ganzen Tag? Wer ist wichtig? Was ist mir wichtig? Welchen Leuten in meinem Umfeld vertraue ich?

2) Fragen klären
Wer soll im Notfall sofort benachrichtigt werden, wenn mir etwas passiert? Wie kann ich das organisieren?
Wer entscheidet im Notfall über ärztliche Behandlungen und wer setzt das gegenüber Ärzten durch?
Wer kümmert sich um meine Bankgeschäfte? Wer verwaltet mein Vermögen?
Wo will ich wohnen, wenn ich mich nicht mehr gut bewegen kann oder sogar ein Pflegefall bin?
Will ich meine Organe spenden? Teile davon? Gar nichts?
Wie will ich eigentlich beerdigt werden?
Was soll mit meinem Nachlass passieren? Gibts überhaupt was zu vererben? An wen?

3) Informationen sammeln und organisieren
Nimm dir Zeit zum Überlegen, hole Infos ein. Wie sieht eine Vollmacht genau aus? Welchen Regeln müssen dabei beachtet werden?
Gibt es vielleicht schon eine Patientenverfügung? Hast du bereits einen Organspendeausweis? Sind die Dokumente noch aktuell? Sind sie leicht für andere zu finden? Wo und wie hast du sie aufbewahrt?
Hast du mit jemanden schon mal über das Thema gesprochen?
Falls du im Job eine spezielle Aufgabe hast, ist es vielleicht sinnvoll sie kurz zu skizzieren und ein „in case of death“ File auf dem Computer oder sogar in der Personalabteilung zu hinterlassen. Selbstständige sollten sich auf jeden Fall mal mit einem Anwalt hinsetzen.

4) Mit den Bevollmächtigten sprechen
Wichtig: Will der/die Auserkorene das überhaupt? Traut sich das dein bester Freund, dein Ehemann, werauchimmer überhaupt zu an deiner Stelle zu handeln? Falls ja, sprich mit ihm/ihr darüber. Der Bevollmächtigte sollte auf jeden Fall gut über den Inhalt der Vollmacht Bescheid wissen, dass er so gut wie möglich in deinem Sinne handeln kann.

Schon alleine diese Auflistung macht mich müde. Es ist sehr viel Arbeit, sich mit seiner Sterblichkeit auseinanderzusetzen und spätestens dann wird das Thema „Minimalismus“ noch um einiges attraktiver. Wenn ich nichts habe, muss ich auch nicht daran denken. Wenn ich mich durch das ganze Entrümpeln besser kennengelernt habe, weiß ich was ich will und wem ich vertrauen kann.
Und natürlich gehts auch nicht nur um die eigene Sterblichkeit, sondern auch die von deinen Eltern oder Geschwistern…

Es ist ein saublödes Thema, ich weiß.
Trotzdem hoffe ich, dass dieser Beitrag irgendwie hilfreich ist.

Wie du nie wieder das Klopapier vergisst – ein Einkaufslisten-Hack für Faule

Es ist Samstagabend. Du sitzt aufm Klo und verbrauchst Toilettenpapier. Die Rolle hat gerade noch so gereicht. Die Rolle ist leer, du spülst und gehst ins Bett.
Dann ist Sonntag.
Es ist Sonntag und du stellst fest, dass du kein Klopapier mehr hast. Mit deinen bisherigen Erfahrungspunkten wählst du wahlweise eine Packung Taschentücher oder du zerschneidest eine Küchenrolle, um sie aufzuhängen. Du bist gestresst weil gleich Besuch kommt…

Hand hoch, wer sowas schon mal erlebt hat!?

Okay, ich sehe hier zwar keine Hände, aber ich glaube, sowas hat jeder schon mal erlebt und du willst es nur nicht zugeben :D
Weil man es verpeilt. Und man ja einkaufen war, nur hat man das Klopapier vergessen. Oder die Milch. Arrghh!

Die Lösung?
Eine Einkaufsliste!

Ich weiß, das ist jetzt nicht soooo die Neuigkeit, aber hier kommt der eigentliche Trick:

Eine Einkaufsliste ist ein mächtiges Werkzeug

Anstatt jede Woche einen Einkaufszettel zu schreiben (wo man dann doch wieder die Hälfte vergisst), macht man sich einmal einen Vordruck und hängt ihn gut sichtbar an die Pinnwand oder an den Kühlschrank.

Mit einem Textmarker werden dann die Dinge sofort markiert – und zwar von allen Familienmitgliedern – die nachgekauft werden müssen.

Die Milchpackung ist nur noch halb voll? Markieren!
Es hängt eine Klopapierrolle und es ist nur noch eine auf Vorrat? Markieren!
Du hast bald keine Seife mehr? genau: Markieren!

Mit einer vorgefertigten Einkaufsliste muss man nicht mehr rumsitzen und überlegen, was eigentlich fehlt. Kein nerviges Herumfragen mehr, ob wer noch was bestimmtes braucht oder haben will.


Einfach anfangen:

Schreib alle Artikel auf, die du (und dein Partner, deine Familie) regelmäßig verbrauchst.
Wenn du keine Idee hast, was das sein soll, inspiziere deinen Vorratsschrank, check deine Kassenbons, überlege, was du in den letzten Wochen gekocht hast. Schreib das auf, was du immer brauchst, aber auch das, was seltener gebraucht wird und lass auch ein paar Zeilen frei für Sonderwünsche und Spezifikationen.
Wenn du schon dabei ist, kannst du auch mal überlegen, wo da bei dir der Unterschied zwischen brauchen und wollen liegt. #minimalismus

Schreib alle Artikel in der Reihenfolge auf, in der du sie im Supermarkt oder auf deiner Einkaufsroute findest.
Die meisten Supermärkte sind gleich aufgebaut, es gibt bestimmte Zonen für bestimmte Waren.
Wenn du auf dem Markt einkaufst, sortierst du die Artikel nach Route, denn meistens stehen die Händler auch immer an denselben Stellen.

Erzähl allen Familienmitgliedern davon, wie das Prinzip funktioniert.
Das, was nicht angekreuzt wird, wird nicht gekauft. Das lernen auch Kinder schnell :D
Und vielleicht fehlt ja noch was auf der Liste, das du nachtragen musst?!

Drucke oder kopiere dir die Einkaufsliste auf Schmierpapier.
Wenn du sie gleich 52 Mal machst, hast du einen lückenlosen Einkaufszettel für alle Wocheneinkäufe.
Ich drucke mir immer erstmal ca. 10 auf Vorrat, weil sich einige Vorlieben verändern oder ich merke, dass ich ein paar Produkte nicht mehr brauche. Das ist noch ein konstanter Prozess.

Hänge die Einkaufslisten gut sichtbar auf und befestige gleich einen Stift daneben.
Meine Listen hängen mit einem Magnetclip am Kühlschrank. Den Textmarker habe ich mit Magnetfolie beklebt, damit er auch am Kühlschrank haftet.

Am Einkaufstag nehm ich einfach die Liste vom Kühlschrank, schnapp mir meine Taschen und Behältnisse und kann losgehen. Ich mach nur einmal die Woche einen Großeinkauf, daher ist das auch keine Papierverschwendung sondern eher ein aktives Verbrauchen von Fehldrucken, das wir im Kopierer lagern.

Viel Spaß beim Erstellen deiner Liste und ein schnelles, einfaches, stressfreies Einkaufen!

Die Weg-damit-Kiste im Ausmist-Alltag

All die Jahre, all das Ausmisten – aber das hat sich nicht geändert:
Die „Weggeben“-Kiste bzw. Station, wo ausgemistete Dinge landen, die ich verschenken oder spenden will.
(Das Zeug, dass ich reparieren will, landet auf dem Sofa oder auf dem Küchentisch, damit es mir ein schlechtes Gewissen macht und ich mich schnellstmöglich darum kümmere. Das ist zwar jetzt nicht die Martha Stewart Methode, aber sie funktioniert für mich. Ich glaube in diesem Fall nicht daran, dass eine „zu reparieren“ Kiste was bringt, obwohl es in den gängigen Ratgebern immer empfohlen wird. Denn da verschwindet das zu reparierende Teil ja doch wieder und die Kiste staubt zu. *hüstel* Ich spreche aus Erfahrung)

mit einer wegdamit-kiste mehr Ordnung im Ausmistalltag.

Da das Ausmisten bei mir immer noch stattfindet (ich habe mehr als 100 Dinge und ich bin langsam, weil mein Leben viel zu aufregend ist ich faul bin), ist diese Kiste als Sammelort für mich extrem wichtig.
Als 9-5 Angestellte habe ich nicht jeden Tag Zeit, um Sachen sofort wegzubringen, da die Recyclinghöfe oder Sozialkaufhäuser dann schon geschlossen haben. Ich muss das also aufs Wochenende verlegen.

Der Sinn dieser Kiste (oder Tasche, Schachtel, Tonne, was auch immer) ist der, dass man eine permanente Station im Haus hat, in der ausgemistete Dinge ihren Platz finden, bis man sie endlich weggeben kann. Die Kiste soll all den Kleinkram beherbergen, der sonst wieder in der Wohnung rumfliegt. Bücher, Modeschmuck, Hausrat, Accessoires usw.
Ich hab dann auch gleich eine Liste im Kopf zu haben, wo ich das Zeug dann hinbringen will. Ich spende Besteck, Tassen und andern Schnickschnack an Oxfam, die Bücher packe ich in den Bücherschrank in meiner Nachbarschaft oder schenke ich der Bücherei. Aussortierter Bastelkram sammelt sich in der Kiste, bis zur Weitergabe an Grundschule oder Kita (hier im Haus wohnen keine Kinder). Auch Kram, den ich verschenken will, lagert dort, bis ich bei Freund xy angefragt habe, ob er das Ding auch haben will. Der Fall ist aber selten.

Ich lege Wert darauf, dass die Sammelstation nach Ausmistaktionen auch wieder verschwindet. Ich nehme also nur Boxen, Wäschekörbe oder Kartons, die sich hinterher anderweitig benutzen lassen.
Wenn die Box für mehrere Familienmitglieder als Zwischenheim für aussortierte Dinge dienen soll, ist das natürlich was anderes. Achte auf eine entsprechende, gut leserliche Beschriftung und einen Ort, der für jeden leicht zugänglich ist.

Wichtig: regelmäßig leeren und das Zeug endlich loswerden! :) Ich plane immer einen großen Spaziergang zum Bücherschrank und nehme auch gleich Altpapier und Altglas mit und/oder erledige auf dem Weg auch noch ein paar Einkäufe. Und auf dem Rückweg gibts ein Stück Torte, damit es sich auch wirklich lohnt, das Haus zu verlassen! :D #kuchenbattle! Aber meistens ist es mir schon Motivation genug, wenn ich wieder etwas losgeworden bin.

Achso, und weil das auch hin und wieder gefragt wird: Ich habe keine Box für „Zu verkaufen“-Dinge. Ich möchte das unverkaufte Zeug nicht endlos in der Wohnung lagern müssen, mein Fokus liegt auf „schnell loswerden“ und ich glaube auch kaum, dass sich für den Kleinkram der Arbeitsaufwand lohnen würde. Etwas, das so viel Wert ist, dass es sich noch lohnt zu verkaufen, habe ich nicht oder ist in Benutzung. Aber das ist natürlich für jeden anders.

Wie ist das bei dir? Bist du mit dem Ausmisten fertig und hast trotzdem so ne Kiste für den Fall der Fälle? Bist du komplett ohne ausgekommen? Wie?
Falls du (noch) keine hast – Wie klappt das Ausmisten mit Partner/in und Kindern?

Geschenk-Idee: Ein DIY Buchabo für alle, die gern lesen!

Ich lese gerne. Ich rede und schreibe gerne über Bücher. Ich bastel gerne und Post mag ich auch. Und zu Weihnachten wollte ich dann doch noch was verschenken. An jemanden, der genauso gerne liest wie ich.
Keine Ahnung wie ich darauf gekommen bin, aber ich finde die Idee genial! :D

Warum? Weil ich glaube, dass ich durch die Geschenke-Verlängerung jede Menge Spaß und Lust auf das Hobby Lesen verbreiten kann :)

diy buchabo verschenken

Du brauchst:

  1. 12 Blanko Postkarten bzw. dünnen, weißen Karton im Format A6
  2. 12 Briefmarken für die Postkarten
  3. Zeit, mindestens 1 Stunde
  4. 1 Umschlag
  5. Textverarbeitungsprogramm und Drucker

Optional:
Sticker, Washi-Tape, Adressstempel, Stifte

Die Idee:
Der/Die Beschenkte kann sich jeden Monat ein Buch wünschen. Entweder einen konkreten Titel, ein Buch zu einem Sachthema oder einen Roman aus einem ausgewählten Genre.
Dadurch, dass die Adresse aufgedruckt ist und die Briefmarke bereits klebt, ist die Hürde für den Beschenkten niedrigschwellig. Der Beschenkte muss also nur nachdenken, etwas ankreuzen und zum nächsten Briefkasten.
Auf der Rückseite ist genügend Platz um zu notieren, wie das letzte Buch gefallen hat. Da man im Kontakt steht, kann man bestimmt über das Buch sprechen und so auch für sich selbst evtl. neue Titel und Genres entdecken.
Beraten lasse ich mich von Freunden, Bibliothekaren, im Internet und bei meinem Buchhändler. Ich habe die Genre bewusst nicht allzu sehr eingeschränkt, damit ich auch möglichst viel Auswahl habe.

Das Kleingedruckte
Ich habe auch eine persönliche Anleitung dazu geschrieben, in der erklärt wird, wie es funktioniert und ich habe die Genre genauer erläutert, damit der/die Beschenkte eine Idee bekommt, wie er die Genre einschränken kann. „Spannung“ kann ja Krimi, Thriller, Spionagegeschichte oder nichts von alldem sein. Natürlich kann man auch zwei Kategorien ankreuzen, z.B. Liebe und Historisches, wird halt ein historischer Liebesroman :D
Ich habe auch noch notiert, dass die Bücher nicht unbedingt neu sind, sondern auch antiquarisch vom Flohmarkt oder aus Buchtauschschränken oder aus meinem Bücherregal sein können. Ich richte mich da nach Verfügbarkeit, bin aber durchaus bereit, Geld auszugeben :) (z.B. habe ich überhaupt keine Historischen Romane. Das wird auch für mich spannend)

Den Überblick behalten
Falls der Beschenkte das Buch bereits kennt, kann er es mir zurückschicken oder einfach selbst weiterverschenken. Die Dinge sollen im Fluss sein. Die Karten sind zwar nummeriert, aber mir ist es egal, in welcher Reihenfolge die Karten ankommen. Für mich ist das nur wichtig, weil ich im Filofax eine nummierte Liste habe, wo ich mir die Titel notieren kann, damit ich nix doppelt versende. Außerdem ist es mir auch egal, ob pro Monat 2 Karten kommen oder die Wunschkarten seltener kommen. Je nachdem verkürzt oder verlängert sich dann halt die Abo-Laufzeit.

Da die erste Karte schon angekommen ist, werte ich das mal als Erfolg! :)

Viel Spaß beim Gestalten und Verschenken!

Hast du schon mal ein DIY-Abo verschenkt? Für was? Für wen? Wie kam es an? Welche Abo-Ideen könnten sonst noch funktionieren? Ich habe neulich ziemlich viele coole bunte Socken gesehen, ich kann mir also auch ein Socken-Abo vorstellen :D

Mit einer Masterliste den Alltag erfolgreich organisieren und Klarheit gewinnen

Listen helfen mir, einen klaren Kopf zu bewahren. Sie befreien meinen Geist vom lästigen „Ich muss noch … erledigen“ und „ich hab noch nicht…“, die einem ständig im Kopf herumspuken. Wenn ich nicht schlafen kann, schreib ich ne Liste. Wenn etwas auf Papier gebannt ist, lässt es sich für mich leichter umsetzen. Und ganz ehrlich: Ich bin zu faul für Chaos und Stress. Wenn ich jeden Tag meinen Haustürschlüssel oder meine Brille suchen müsste, würde ich durchdrehen! Ich durchdenke meine Vorhaben immer schriftlich, damit mir nichts ins Chaos abdriftet und habe mit ein bisschen Planung eine Grundlage, die mir hilft, meinen (Arbeits-)Alltag erfolgreich zu organisieren.

Wie ich es schaffe so viel zu lesen, zu bloggen, Filme zu gucken und zu lernen? So.

masterliste

Was ist eine Masterliste?
Eine Masterliste ist nichts weiter als eine Hauptaufgabenliste in einer zunächst unzensierten Version. Sie ist ein „Brain Dump“, auf der alles steht, was erledigt werden soll bzw. könnte, mit dem Ziel, dass der Haushalt mit allem was dazu gehört reibungslos läuft und man im Alltag möglichst viel Zeit für die Sachen hat, die einem Spaß bringen und gut tun. Sie ist eine Mischung aus Zielen und Wünschen und die Quelle für meine Wochenaufgabenlisten und täglichen To-Do-Listen. Masterlisten helfen mir, meinen Kopf zu entrümpeln.

Wie arbeite ich damit?
Am Jahresanfang erstelle ich am PC immer eine Masterliste für alle Aufgaben die in der Wohnung anfallen. Ich schreibe alles untereinander auf, was mir durch den Kopf geht.
Dann suche ich mir Punkte zusammen, die zu einem ähnlichen Projekt oder Raum gehören und kennzeichne sie entsprechend.
Wenn ich eine Liste geschrieben habe, nehme ich mir hinterher noch eine ruhige Minute und prüfe, ob mir das alles tatsächlich so wichtig ist und auch wirklich machen will. Falls nicht, lösche ich es wieder raus. So eine Liste ist bei mir meistens 3 DIN A4 Seiten lang und das macht mir gar nichts. (Geschrieben ist ja leider noch nicht erledigt LOL) Hauptsache, die Sachen sind aus meinem Kopf.

Später übertrage ich das was ich machen will auf meine Wochenaufgabenliste.
Größere Projekte teile ich nochmal in kleinere Schritte, so kann ich häppchenweise die Aufgabe abarbeiten und schließlich ganz erledigen.
Da die meisten Sachen bei mir keine zeitliche Begrenzung haben, mach ich mir auch keinen Druck. Ich will ja auch noch spontan sein im Leben.
Ich überlege auch gleich mit, wo ich welche Besorgungen machen muss und was sich damit verbinden lässt. (Ich hasse es für drei kleine Sachen immer extra losfahren zu müssen!) Dann gucke ich im Kalender und reserviere mir dafür ein bisschen Zeit.

Ich hake die erledigten Aufgaben übrigens nicht ab, sondern male das Kästchen wie beim Bullet Journaling aus. Wenn ich ein Projekt angefangen, aber nicht fertig gemacht habe, ist das Kästchen zwar nur halb angemalt, aber immerhin sehe ich dann, dass ich angefangen habe! Das ist für mich sehr motiverend und hilft mir hinterher auch besser zu überlegen, warum ich eine Aufgabe nicht zu Ende gemacht habe oder gar nicht angefangen habe. In der Entwurfsmasterliste markiere ich die erledigten Sachen mit Textmarker, dann kann ich es besser ausblenden.

masterlistewohnung

Das Tolle an einer Masterliste ist, dass man sich innerhalb von ein paar Minuten aufschreiben schon total organisiert fühlen kann :D Immer wenn ich das Gefühl habe, von den Aufgaben überrollt zu werden, schreib ich eine Masterliste und puff! Schon hab ich weniger Panik, weil ich alles sehen kann und ich die Kontrolle wieder erlange, wenn ich die Aufgaben auf kleine Schritte herunterbreche.

Also hier nochmal die Kurzfassung:

  1. Hirn ausleeren (schriftlich)
  2. Aufgaben zusammenfassen
  3. Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden
  4. In kleine Häppchen schneiden (die Aufgaben, nicht das Hirn!)
  5. Eintragen in Tages-To-Do-Listen oder Wochenaufgabenlisten
  6. Machen

Weitere Ideen für Masterlisten:

  • Raum-für-Raum-Entrümpelungsfahrpläne
  • Aktivitäten im Garten/im Sommer/mit den Kindern/mit dem Partner
  • noch unfertige DIY-Projekte
  • Groß-Putzaktionen
  • Partyorganisation
  • Anrufe und/oder, die gemacht werden müssen
  • Renovierungsprojekte
  • Jobsuche und Bewerbung

Das wars schon. Ich hoffe, der Artikel hat ein bisschen erklärt, wie das funktioniert. So Orga-Kram lässt sich immer schlecht erklären find ich.
Wenn du Fragen oder Anregungen hast, lass mir einfach einen Kommentar da!

Der Klamotten-Kalender

Es ist Ende Juli und du brauchst einen neuen Badeanzug. Du gehst bei 30 Grad Außentemperatur in den Laden deiner Wahl und denkst: „WTF?!“ – in Braun und Grau: Wintermäntel, Tweedhosen, Fleecejacken. Du siehst dich schwitzend um und entdeckst in der hintersten Ecke 3 Langweiler-Badeanzüge. In Geschäft Nr. 2 und Boutique 3 ist es der gleiche Anblick. Nichts gefällt, die Auswahl ist mies, du ziehst frustriert von dannen.
Ging es dir schon mal genauso?

Von Frühling, Sommer, Herbst und Winter haben wir uns in der Mode leider schon längst verabschiedet. „Fast-Fashion“ heißt die Devise. Und dann diese ominöse „Übergangssaison“ mit Kleidungsstücken, die in Wirklichkeit keinen Sinn machen (kurzärmelige Jacken, ungefütterte Jacken, Pullover in Kombi mit Daunenwesten…die Liste ist endlos). Ich sehe überall nur diese roten Schaufensteraufkleber die kurz nach einem Sale sofort den Mid-season-Sale ankündigen.

Ich habs hier ja schon oft genug erwähnt: Ich hasse einkaufen. Das war schon immer so und das wird vermutlich auch für immer so bleiben. Aber noch viel mehr hasse ich es, wenn ich tatsächlich mal was brauche, ich mich also in die Läden bequeme und es dort exakt nichts gibt, das mir gefällt und meinen Ansprüchen genügt.

Das macht mich völlig fertig. Und deshalb bin ich mal in mich gegangen und habe meine Beobachtungen aufgeschrieben, das Ganze mal ein bisschen recherchiert, erfragt und in Kladde gegossen. Ich will hier nicht zum sinnlosen Shoppen aufrufen sondern Frustration vermeiden. Deshalb gibt es nun – trommelwirbel – den Klamotten-Kalender!

klamottenkalender

Januar
Die erste Frühjahrsmode taucht auf, die bisher nicht vekaufte Winterware landet in der Sale-Ecke

Februar/März
Noch mehr Frühjahrsmode, in den von den Designern formulierten Trendfarben des Jahres (Dauertrendfarben sind türkis, hellgrün, koralle und erdbeerrot, seeeehr viel Pastell…) Die Stoffe sind auch für den Übergang abgestimmt (Baumwolle, Seide, Polyester). Wer sich vorgenommen hat, im Sommer eine luftige Leinenbluse zu kaufen, sollte es jetzt tun. (Oder hast du im August schon mal ne Leinenbluse in den Läden gesehen?)

April/Mai
Anfang April herrscht Hochsommerlaune in den Läden. Jetzt gibts alles, was kurzärmelig ist inkl. große Auswahl bei der Bademode. Sommerkleider, leichte Stoffe und ja – schon die ersten Schnäppchen bei der Frühjahrsmode.

Juni/Juli
Die letzte Lieferung von Sommermode kommt rein, bevor alles auf im Sommerschlussverkauf landet (Der SSV wird eigentlich immer in der letzten Juli-Woche angekündigt). Die Geschäfte räumen ihre Lager für die ankommende Herbstmode. Die Stoffe werden schon ein bisschen dicker und die Farben dunkler.

August
Die ersten Sticksachen kommen in die Läden, ebenso wie Kleidung aus robusteren Stoffen (Lederjacken!)

September
Dieser Monat bietet die wohl breiteste Auswahl an Herbstmode. Zumindest kommts mir immer so vor. Verrückterweise gibts ja auch ab September schon Stollen und Schokonikoläuse…

Oktober
Hurra, die Wintermode ist da. Jogginganzüge, dicke Pullover, Skisportklamotten. Bester Zeitpunkt um seine Wintergarderobe aufzustocken. Oh und was auch noch rüberschwappt ist dieses komische Black-Friday-Shopping, also meidet Ende Oktober ganz besonders die EKZ.

November/Dezember
Noch mehr Winterklamotten, diesmal mit einem Hauch Luxus. Klar – Weihnachten steht vor der Tür. Samt, Cashmere und viel Blingbling für Silvester. Nach Weihnachten fallen die Preise.


Es ist nicht ganz einfach, sich das alles zu merken und klar, manchmal funken die Trends auch dazwischen, aber generell kommt das wohl hin. Da ich mir ja sehr gut überlege, was ich als Ergänzung für meine Garderobe brauche, kann ich anhand der Liste gezielter danach gucken und mich für den Rest der Zeit entspannt zurücklehnen.

Was fehlt in der Liste? Was ist dir in den Läden aufgefallen?

Nachlese: Minimalismus-Stammtisch am 23.8.2015

Gestern war der Minimalismus-Stammtisch in Hamburg. Wir haben uns im Cafe Strauss getroffen, was wirklich ganz nett war (und mich sehr beruhigt hat, ich war etwas nervös, da ich die Locations nie mit einer größeren Gruppe besucht habe). Die Bedienung hat uns angemessen in Ruhe gelassen hat und es ging auch von der Atmosphäre so ruhig zu, dass man jeden gut verstanden hat.
Insgesamt waren wir 9 Leute und ein Teilnehmer ist extra aus Berlin gekommen! (Hey G., falls du das liest – ich hoffe du hast dich nicht gelangweilt!?)
Wir haben auch gerätselt ob mittlerweile Frauen bei diesem Thema deutlicher vertreten sind, als Herren…

Übrigens: Wer selbst mitorganisieren will (das muss ja nicht immer an mich gebunden sein, schlag was vor – ich komm gern hin, wenn es sich einrichten lässt) kann das über das angesprochene Minimalisten-Forum tun.
Ihr könnt dort auch selbst einfach Veranstaltungen eingeben und als User kann man anklicken, ob man hingeht oder nicht.

Im Grunde muss man ja nur einen Ort und ein Datum wählen und abwarten was passiert. :D

Es kamen vielfältige Themen zu Sprache und wir saßen von 16 h bis 20:45 und wir würden wahrscheinlich immer noch sitzen und reden ;D – so ist es aber immer und das macht Spaß!
Unter anderem haben wir über das Thema Geschenke gesprochen, übers Shoppen und den Konsumwahn generell, aber auch über Information Overload, minimalistische Ernährung und das Mysterium der plastikfreien Sonnencreme. Weil mich das nicht losgelassen hat, habe ich ein bisschen gegooglet und hab das hier gefunden.

Das ist für mich das Tollste am Minimalismus – jeder bringt einen anderen Aspekt ins Gespräch mit ein, egal ob es das Leben als 9-5 Minimalist oder als leidenschaftlicher Foodsharing-Aktivist ist.
Hat echt Spaß gemacht und wieder mal zum Nachdenken angeregt!

Ich freu mich schon auf das nächste Treffen!!