Geschenk-Idee: Ein DIY Buchabo für alle, die gern lesen!

Ich lese gerne. Ich rede und schreibe gerne über Bücher. Ich bastel gerne und Post mag ich auch. Und zu Weihnachten wollte ich dann doch noch was verschenken. An jemanden, der genauso gerne liest wie ich.
Keine Ahnung wie ich darauf gekommen bin, aber ich finde die Idee genial! :D

Warum? Weil ich glaube, dass ich durch die Geschenke-Verlängerung jede Menge Spaß und Lust auf das Hobby Lesen verbreiten kann :)

diy buchabo verschenken

Du brauchst:

  1. 12 Blanko Postkarten bzw. dünnen, weißen Karton im Format A6
  2. 12 Briefmarken für die Postkarten
  3. Zeit, mindestens 1 Stunde
  4. 1 Umschlag
  5. Textverarbeitungsprogramm und Drucker

Optional:
Sticker, Washi-Tape, Adressstempel, Stifte

Die Idee:
Der/Die Beschenkte kann sich jeden Monat ein Buch wünschen. Entweder einen konkreten Titel, ein Buch zu einem Sachthema oder einen Roman aus einem ausgewählten Genre.
Dadurch, dass die Adresse aufgedruckt ist und die Briefmarke bereits klebt, ist die Hürde für den Beschenkten niedrigschwellig. Der Beschenkte muss also nur nachdenken, etwas ankreuzen und zum nächsten Briefkasten.
Auf der Rückseite ist genügend Platz um zu notieren, wie das letzte Buch gefallen hat. Da man im Kontakt steht, kann man bestimmt über das Buch sprechen und so auch für sich selbst evtl. neue Titel und Genres entdecken.
Beraten lasse ich mich von Freunden, Bibliothekaren, im Internet und bei meinem Buchhändler. Ich habe die Genre bewusst nicht allzu sehr eingeschränkt, damit ich auch möglichst viel Auswahl habe.

Das Kleingedruckte
Ich habe auch eine persönliche Anleitung dazu geschrieben, in der erklärt wird, wie es funktioniert und ich habe die Genre genauer erläutert, damit der/die Beschenkte eine Idee bekommt, wie er die Genre einschränken kann. „Spannung“ kann ja Krimi, Thriller, Spionagegeschichte oder nichts von alldem sein. Natürlich kann man auch zwei Kategorien ankreuzen, z.B. Liebe und Historisches, wird halt ein historischer Liebesroman :D
Ich habe auch noch notiert, dass die Bücher nicht unbedingt neu sind, sondern auch antiquarisch vom Flohmarkt oder aus Buchtauschschränken oder aus meinem Bücherregal sein können. Ich richte mich da nach Verfügbarkeit, bin aber durchaus bereit, Geld auszugeben :) (z.B. habe ich überhaupt keine Historischen Romane. Das wird auch für mich spannend)

Den Überblick behalten
Falls der Beschenkte das Buch bereits kennt, kann er es mir zurückschicken oder einfach selbst weiterverschenken. Die Dinge sollen im Fluss sein. Die Karten sind zwar nummeriert, aber mir ist es egal, in welcher Reihenfolge die Karten ankommen. Für mich ist das nur wichtig, weil ich im Filofax eine nummierte Liste habe, wo ich mir die Titel notieren kann, damit ich nix doppelt versende. Außerdem ist es mir auch egal, ob pro Monat 2 Karten kommen oder die Wunschkarten seltener kommen. Je nachdem verkürzt oder verlängert sich dann halt die Abo-Laufzeit.

Da die erste Karte schon angekommen ist, werte ich das mal als Erfolg! :)

Viel Spaß beim Gestalten und Verschenken!

Hast du schon mal ein DIY-Abo verschenkt? Für was? Für wen? Wie kam es an? Welche Abo-Ideen könnten sonst noch funktionieren? Ich habe neulich ziemlich viele coole bunte Socken gesehen, ich kann mir also auch ein Socken-Abo vorstellen :D

Was soll ich lesen? DIY Leseorakel für Buchclubs

Mein Lesezirkel, die „Buxtehuder Bookworm Bitches“ (ähm ein Arbeitstitel, über den wir uns immer noch schlapplachen) ist immer auf der Suche nach neuem Lesestoff! Und weil wir überhaupt keine Ahnung von diesem etepetete-Kram haben, suchten wir eine spielerische Lösung, die uns eine Starthilfe gibt.
Ta-Da! Lose ziehen!

Du brauchst:
Ein leeres Einmachglas
zwei Blatt Papier in unterschiedlichen Farben + einen Stift
eine Schere
optional: Sticker, doppelseitiges Klebeband, Glitzerpapier, Washitape
…denn schließlich soll es ja auch hübsch aussehen!

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Die Idee:
Auf das eine Blatt Papier schreibt man die Genres (bei mir orange), auf das andere Blatt die Länder (bei mir blau). Mit der Schere alles zerschneiden und klein zusammenfalten. Alles ins Glas werfen, kräftig schütteln, mit den Fingern rumrühren und hoffen.
Dann wird ein Land und ein Genre gezogen und mit diesen Infos kann man dann seinen SUB durchgehen und Bücher vorschlagen oder gemeinsam googlen und seine Ideen im Pinterestboard sammeln.
(als Suchbegriffe reichen z.B. Roman + Regionalkrimi + Italien)

Es bleibt dir überlassen, wie spezialisiert die Lose sein sollen.
Bei den Genres habe ich sehr viele Subgenres eingebaut, bei den Ländern war ich ein bisschen großzügiger und eher wahllos. Das fand ich auch sehr schwierig. Kontinente sind zu weitläufig, bei allen einzelnen Ländern ist es zu viel Arbeit und zu kleinteilig. Es ist irgendwie ne Mischung geworden. Es steht also durchaus mal Skandinavien drauf, aber auch Finnland. Es gibt auch „Sonnensystem“, das kann im Weltall sein (Sci-Fi!!!) oder aber auch auf der Erde.
Ebenso ist es offen, ob der Roman in dem Land spielen soll/kann oder ob die Herkunft des Autors/der Autorin das Kriterium sein soll.

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Hier eine Liste der Genres, die ich verwendet habe:

Klassiker
Kinderbuch
Krimi
– Landhauskrimi (die klassischen Whodunit wie Sherlock Holmes oder Agatha Christie)
– Regionalkrimi
– Hardboiled
– Splatterkrimi
– Crime Noir
– Polizei- oder Gerichtskrimi
Thriller
– Politthriller
– Katastrophenthriller
– Verschwörungsthriller
– Thriller mit Romantikelementen
– Agenten/Spionage-Thriller
Liebesroman
– historischer Liebesroman
– Contemporary Romance
– Mystery Romance (diess ganze Twilightzeug z.B.)
– Erotik
– Nackenbeisser (diese „Schundromane“ mit den etwas öhm seltsamen Covern)
– Gay
Science-Fiction
– Apokalypse/Postapokalypse
– Cyberpunk
– Aliens & Alien Invasion
– KI und Robotik
– Space Opera
– Steampunk
– Near-Future
– Zeitreisen
Fantasy
– Urban Fantasy (also eher reale Welt mit Fantasy-Elementen)
– Dark Fantasy (mit Horrorelementen)
– Mystery Romance (Schwerpunkt Fantasy aber mit Liebesgeschichte)
– Märchen
Horror
– Gothic Horror
– Splatter
– Slasher
– Paranormal
Historischer Roman
– Historischer Liebesroman, Krimi oder Thriller mit dem Setting in der Vergangenheit
– Abenteuer
– Biographien und Dokumentation einer Person aus der Vergangenheit
Gesellschaftsroman (gesellschaftliche Umbrüche)
Entwicklungs- und Bildungsroman (junge Erwachsene und Teenager, Coming of Age)

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Wer gerne Sachbücher liest, kann natürlich nur ein Themen-Glas basteln. Dann zieht man sich immer ein Los zu einem Thema und sucht nach aktueller Literatur. Oder man baut in obige Liste einfach Sachbuch ein und sucht dann Sekundärliteratur zu einem Genre oder eben etwas über das gezogene Land bzw. über die gesellschaftlichen Umwälzungen, Problematiken, historische Ereignisse oder berühmte Personen aus diesem Land.

In diesem Sinne – viel Spaß beim Lesen!

DIY Loopschal

Um meine persönliche Stil-Idee voranzutreiben, habe ich mich für ein einfaches Projekt entschieden. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt, weil ich im Umgang mit der Nähmaschine überhaupt nicht geübt bin, aber es ist aus einem Stück Stoff ein tragbares Accessoire im Metallic-Look entstanden, deshalb bin ich total stolz und kann es eigentlich noch gar nicht glauben. Herr DingDong war dabei die treibende Kraft. Ich habe mich fleißig davor gedrückt und als ich ihm das sagte, ist er aufgesprungen und hat die Maschine aufgestellt. Es gab also kein Entkommen!

Dabei ist es so einfach und gelingt mit einem Stoffrest. *andiestirnklatsch*
Ich habe mir silber-grau schimmernden Polyester-Stoff ausgesucht und bei der Auswahl des Stoffes darauf geachtet, das er nicht kratzt. Mein Stoffrest hatte die Maße 40 x 140 cm. Er sollte ausreichend lang sein, damit man ihn um den Hals schlingen kann.

LoopschalDIY

  1. Den Stoff ausbreiten und rechts auf rechts zur Mitte falten.
  2. Die Längskanten mit einer gleichmäßigen Nahtzugabe zusammennähen.
  3. Den Schal wenden. Die Nahtzugaben liegen nun innen.
  4. An einer Öffnung die Kanten gleichmäßig nach innen falten und kurz drüber bügeln.
  5. Die Kanten der ungebügelten Seite in die Öffnung mit den gebügelten Kanten stecken und mit Stecknadeln fixieren. Das war ein bisschen nervig, weil mein Stoff so rutschig war. Aber wir haben es geschafft. So entsteht jedenfalls der Loop.
  6. Die Öffnung vernähen, in dem man über alle Stofflagen näht.

FERTIG!

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Zuerst wollte ich eine riesige bebilderte Anleitung machen, aber wenn du ein Stück Papier nimmst und dir die Schritte mal damit durchfaltest, wirst du sofort merken, was du zu tun hast. Viel Erfolg!

Kleine Erinnerung – aus alt mach neu

Das schreib ich in erster Linie für mich auf. Als Erinnerung dafür, dass ich alten Sachen ein neues Leben einhauchen kann.
(Und wenn es dich auch inspiriert, juhu!!)
Als ich neulich meinen Kleiderschrank radikaler als sonst entrümpelt habe, hat sich das irgendwie merkwürdig angefühlt. Die Sachen, die übrig sind, tragen sich gemütlich, aber öfter als sonst hab ich sie auch nicht angezogen. (Das merke ich übrigens so.)
Ich habe mich gefragt, warum das so ist. Ich glaube, es liegt daran, dass mir die Sachen so langweilig geworden sind.

Beim Entrümpeln der Taschen und Rucksäcke wollte ich meinen Bundeswehrrucksack schon weggeben. Ganz Teenager-like war er vollgeschmiert mit total tiefen Gedankengängen und obwohl er praktisch war, fühlte ich mich zu erwachsen dafür. Also was tun? Glitzer drauf schmieren und aufs Erwachsen sein pfeifen. (Was soll das überhaupt sein, Erwachsen sein?! hat mir bisher auch niemand erklären können…)

Ta – Da! Er sieht BAM! aus, oder??? Kleines Highlight ist der Han Solo Textilsticker den ich im Phaeno-Museumsshop gekauft habe. Also wenn ihr mich daran erkennt, sagt mal „Hallo“ okay?

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Das Glitzer heißt offiziell „Hologramm“ und schimmert blau, grün und durchsichtig. Manchmal auch lila.

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Ich werde also jetzt meine „langweiligen“ Klamotten ein Update verpassen. Knöpfe ändern. Stickereien. Buttons anbringen.

Wer für den Anfang ein paar Ideen braucht, kann mal in meinem DIY Pinboard gucken.
Meine Highlights:
Hausschuhe aus Filzresten
Comic-Schuhe, oh ja!!
Seidentücher werden zu nem schicken Sommertop
Aus Socken Handschuhe machen!

Verlink mir doch mal ein paar coole DIYs für die Garderobe! Welchem Kleidungsstück hast du zuletzt ein Update verpasst?

Quick and Easy DIY: Glitzer-Clips

Auf Instagram werden ja Bedürfnisse geschürt, das ist manchmal voll übel. Ich frage mich, wie viele Kaufentscheidungen aufgrund hübscher Fotos getroffen werden!? Ich sollte aufhören, diese Filofax-Bildchen anzugucken…
Naja jedenfalls sehe ich da hin und wieder diese hübschen Bulldogg-Klammern, die ich unendlich praktisch finde. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Farben und Mustern. Aber extra buntgemusterte Kaufen, obwohl ich schon so viele habe? Nööööö.
Eines Abends nach einer Nailart-Aktion hatte ich die Idee!

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Man nimmt die Klammer und bestreicht sie ganz einfach mit Glitzernagellack.
Ta-Da. Schon fertig. Und schon hab ich meinen Kaufreflex ausgetrickst!

Was soll ich sagen? Ich liebe Glitzer. Alles muss glitzern. Das erinnert mich an die Sonne, die das Wasser zum Glitzern bringt. Edelsteine. An die Sterne, die nachts funkeln. An Elfenstaub und knackenden Reisig, der im Feuer aufgeht.
Meine Damen und Herren – die Welt kann nicht genug glitzern!!!

GlitterClips

Entschuldigt meinen Gefühlsausbrauch. Dieses Aufmiezel-Thema steigt mir ein bisschen zu Kopf.

Im Flow mit Yoko Ono

…so lautete der Titel meines 30-Tage-Projektes, das ich im August gemacht habe.
Der Großteil meines Urlaubs lag im August und ich dachte daran, wie es wäre mal etwas Spaßigeres für 30 Tage zu machen. Sonst hatte ich den Fokus immer auf „weniger“ bis „kein“ Kaffee/Limo/was auch immer, aber für den Urlaub wollte ich mehr Alltagspoesie, Gedankenstürme, Blickpunkte und Erinnerungsfetzen.
Im Flow Ferienbuch lag dieses Heftchen bei, das ich gleich dazu genutzt habe. Die Papierqualität ist zwar nicht sonderlich gut, reichte aber auch um Plastik und Metall aufzukleben.

Yoko Onos „Anleitungen“
sind seltsam, poetisch und inspirierend. Ich hatte das Buch „Acorn“ nur als eBook zur Verfügung und gegen Ende des Projekts hatte es mir sogar jemand „weggeschnappt“, daher musste ich improvisieren. Ich habe geklebt, geschrieben, zerschnitten, gezeichnet und gemalt.

Die meiste Zeit war ich ziemlich ratlos. Wie soll man denn „Stell dir vor, du würdest alle Statuen der Welt in der Farbe des Himmels anmalen“ umsetzen?

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Aber diese Ratlosigkeit gefiel mir, vor allem als ich das Buch nicht mehr hatte. Die Links zu Instagram und Twitter habe ich für den Beitrag gefunden, vorher bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, danach zu suchen. Mein Gehirn hat mich in kreativer Hinsicht nicht im Stich gelassen. Heraus kamen dann so seltsame Fragestellungen wie: „Gibt es Außenseiterdinge?“ oder „Wäre es möglich, wenn man in Hamburg an zwei unterschiedlichen Orten losgeht, trotzdem aufeinander zu treffen?“ oder „Wie riecht das Weltall?“

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Weitere Ideen für ein 30 Tage Projekt:

  • Jeden Tag einen Zentangle zeichnen (das kann jeder, auch solche, die meinen nicht zeichnen zu können. Vorsicht! Suchtgefahr!)
  • Jeden Tag ein Foto eines Fundstücks machen, das dir auf den Weg zur Arbeit/Uni/Schule begegnet.
  • Jeden Tag ein Gedicht schreiben (Ein Haiku pro Tag wäre sehr minimalistisch :)

Tja, und so schnell stolpert man irgendwie ins Art Journaling rein.
Hast du schon mal ein kreatives 30-Tage-Projekt durchgeführt? Hast du ne Idee für ein neues Projekt? Erzähl mir davon!

To Do – im August

Ich weiß ich bin spät dran mit dem Blogbeitrag, aber das hat auch einen Grund:
Im Monat August mach ich ne Sommerblogpause. Ich habe mich von amerikanischen Bloggern inspirieren lassen, die alljährlich „the August Break“ ausrufen und einen Gang zurückschalten. Da ich auch bald Urlaub habe, passt das auch für mich ganz gut.

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Die Blogpause fülle ich mit einem Tapetenwechsel und einem 30-Tage-Projekt:

Der Tapetenwechsel ist ganz wörtlich zu verstehen. Momentan schreibe ich diesen Artikel in der Wohnung eines befreundeten Paares, das für 2 Wochen verreist ist. Wir kümmern uns um die Pflanzen und entdecken das Leben in einem anderen Stadtteil. Mein Arbeitsweg ist deutlich kürzer, ich wohne hier am Hafen und fühle mich pudelwohl. Fast wie in einer Ferienwohnung. Nur komisch, dass ich mehr eingepackt hab als im letzten Urlaub….(darüber muss ich nochmal nachdenken, minimalistisch ist das überhaupt nicht…)

Der zweite Tapetenwechsel beinhaltet weiteres entrümpeln und renovieren in unserer eigenen Wohnung. Das muss auch mal sein. Und obwohl es bestimmt nicht lustig wird, werde ich froh sein, wenn es erledigt ist.

Und damit der Spaß nicht zu kurz kommt, mache ich ein 30-Tage-Projekt. Im flow Ferienbuch war ein Heftchen dabei und mir war sofort klar, dass ich es im August benutzen mag. Nur welches Projekt?

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Und dann fiel mir das Buch „Acorn“ von Yoko Ono in die Hände. Das Buch ist wirklich ganz ganz gaaaaanz toll, lies es unbedingt!!!
Für mein 30-Tage-Projekt werde ich die Handlungsanweisungen befolgen und im Heftchen dokumentieren. Collage, Gedicht, Text, Foto etc. – alles was mir einfällt.

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Jo, so weit mein Plan. Mal sehen was daraus wird ;D
Ich wünsche dir einen schönen August! Wir lesen uns im September!

Was machst du im August?

DIY Smartphone Hülle – schnell und einfach

Inspiriert durch ein Bastelbuch für Kinder habe ich mir mal eben eine simple Smartphone Hülle gebastelt, damit mein Telefon im Rucksack ein bisschen besser geschützt ist. Geld ausgeben wollte ich nicht und Moosgummi hatte ich noch herumliegen.

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Du brauchst:

  • Ein Stück Moosgummi in der Farbe/dem Muster deiner Wahl
  • Schere
  • Hefter
  • Heftklammern (ich habe diese benutzt)

Handy auf den Moosgummi legen und die Umrisse nachzeichnen. Bisschen „Nahtzugabe“ lassen.
Ausschneiden.
Ränder fest zusammentackern und zwischendurch checken, ob die Heftklammern den Moosgummi gut zusammenhalten.

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Fertig!

Das Moosgummi fühlt sich ein bisschen wie Neopren an, das finde ich toll und schützt das Telefon perfekt! Wer mag, kann die Hülle noch verzieren (bestempeln, bekleben, mit Plusterpens oder Edding drauf rummalen…)

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Steine bestempeln

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Neulich an der Ostsee habe ich wohlgeformte Steine gesammelt. Einfach weil ich sie gerne in den Händen halte. Mir wurde gesagt, dass man dem Meer nichts klauen soll, denn das bringe Unglück.
Obwohl ich es als lächerlichen Aberglauben abgetan habe, ließ es mich nicht los.
Zuhause fiel mir mein Stempelkissen ins Auge und ich hatte eine Idee! Wenn ich sie dem Meer entwedet habe, kann ich die hübschen Steine doch einfach wieder der Natur zurückschenken?! Und vielleicht freuen sich andere darüber. (yeah! #Streetart)

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Das StazOn Stempelkissen ist übrigens in gut sortierten Bastelläden erhältlich. Es riecht gefährlichgut nach Marzipan und man kann damit alles Mögliche bestempeln, weil es auf Lösungsmittel basiert.

Die bestempelten Steine kann man als Story Stones, Briefbeschwerer oder kleines Geschenk u.v.m. verwenden.

…und ich geh jetzt mit den Taschen voller Steine spazieren. :D

Stempel mit Modelliermasse

Ich glaube es war wieder mal irgendein Pin, der mich auf ein DIY neugierig gemacht hat.

Stempel liebe ich über alles! Ich könnte alles mögliche vollstempeln und ich habe auch schon einige Stempel, mit denen ich Briefe, Postkarten und Notizzettel verziere. Als Hintergrund für eine Collage sind sie auch brauchbar, deshalb wollte ich unbedingt auch mal Stempel selbst machen.

Schnitzen ist aber kompliziert, man braucht Werkzeug und ich konnte bis jetzt (offline) keine Stempelplatten finden.

Der Pin hat mich auf eine neue Idee gebracht – lufttrocknende Modelliermasse!
Im Bastelladen habe ich mich für Superfluffy entschieden, weil ich für ein Experiment nicht 250 g kaufen wollte.

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Der Rest ist ganz einfach:

Ein Stück Modelliermasse abzupfen, zur Kugel rollen, ggf. flach drücken und ein Muster eindrücken oder einritzen. Trocknen lassen, losstempeln.

Zu Testzwecken habe ich erstmal drei Stempel gebastelt, bei Bedarf klebt man sie an Korken oder Holzklötzchen oder formt einen Griff.
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Die ersten beiden Muster habe ich einfach mit einem Lineal gedrückt, der untere Stempel besteht eigentlich nur aus einer langen Wurst, die ich aufgerollt habe.

Die abstrakten Muster eignen sich sehr gut für Hintergründe, z.B. Collagen, Mixed-Media, Scrapbooking usw. oder um Geschenkpapier ein bisschen aufzupeppen.