Stempel mit Modelliermasse

Ich glaube es war wieder mal irgendein Pin, der mich auf ein DIY neugierig gemacht hat.

Stempel liebe ich über alles! Ich könnte alles mögliche vollstempeln und ich habe auch schon einige Stempel, mit denen ich Briefe, Postkarten und Notizzettel verziere. Als Hintergrund für eine Collage sind sie auch brauchbar, deshalb wollte ich unbedingt auch mal Stempel selbst machen.

Schnitzen ist aber kompliziert, man braucht Werkzeug und ich konnte bis jetzt (offline) keine Stempelplatten finden.

Der Pin hat mich auf eine neue Idee gebracht – lufttrocknende Modelliermasse!
Im Bastelladen habe ich mich für Superfluffy entschieden, weil ich für ein Experiment nicht 250 g kaufen wollte.

stempeldiy

Der Rest ist ganz einfach:

Ein Stück Modelliermasse abzupfen, zur Kugel rollen, ggf. flach drücken und ein Muster eindrücken oder einritzen. Trocknen lassen, losstempeln.

Zu Testzwecken habe ich erstmal drei Stempel gebastelt, bei Bedarf klebt man sie an Korken oder Holzklötzchen oder formt einen Griff.
diystempelmuster
Die ersten beiden Muster habe ich einfach mit einem Lineal gedrückt, der untere Stempel besteht eigentlich nur aus einer langen Wurst, die ich aufgerollt habe.

Die abstrakten Muster eignen sich sehr gut für Hintergründe, z.B. Collagen, Mixed-Media, Scrapbooking usw. oder um Geschenkpapier ein bisschen aufzupeppen.

Filofax Lineal-Lesezeichen DIY

Der Herbst ist da und mein Filofax braucht etwas Frisches! Inspririert von diversen Instagram Bildern habe ich ein bisschen mit Laminierfolienresten und Washitape gespielt. Heraus kam dieses superschnelle DIY:

fftrennerdiy

1. Ein Stück Plastikfolie auf Filo-Lineal zuschneiden.
2. Mit Washitape bekleben. Übergangslose Muster wirken am Besten
3. Bei Bedarf mit wasserfester Tinte stempeln (Ich nutze StazOn in schwarz)
4. Lochen, einheften und sich freuen.

Tres chic, non? Wie pimpst du deinen Filofax?

Wie man eine Krone aus Papier bastelt

Manchmal muss man dem Tag selbst zu einem krönendem Abschluss verhelfen. Da es fürs Schmieden bei den meisten nicht reicht, gibt es hier nun die ultimative Faltanleitung, um sich selbst zu krönen! Perfekt für Kindergeburstage, Hochzeiten, Karneval und als Erkennungszeichen bei einem Blogger-Treffen ;)

Ausgangsbasis ist die Origami Form „Bodenkissen“. Die Krone selbst setzt sich aus einzelnen Modulen zusammen, die jedes Kind falten kann:
bodenkissen

…nachdem dies erledigt wurde, wendet man das Stück und faltet alle Ecken zur Mitte. Wenn man das gemacht hat, sieht das Modul so aus:
moduledelstein45

…Umdrehen!
…und das gleiche nochmal: Die Ecken zur Mitte falten.
…ZACK! Erledigt. Ihr ahnt es schon. Dasselbe nochmal – umdrehen und die Ecken zur Mitte falten.Je kleiner die „Edelsteine“ desto friemeliger wird die Angelegenheit, aber auch desto stabiler wird die Krone!

Wenn die Edelsteine die gewünschte Größe haben, fährt man mit dem Zeigefinger in eine der Taschen und drückt sie nach oben, so dass eine gerade Kante entsteht. Das macht man auf 3 Seiten. Fertig ist das Modul!
origamiedelstein

Man macht so viele wie man braucht. Große Köpfe machen 10 oder 11 Stück, für kleine (Kinder-) Köpfe benötigt man 8-9 Stück. Durch das Zusammenbasteln und tragen dehnt sich das Papier noch ein bisschen. Also lieber kleiner basteln, damit die Krone auch schön sitzt.
edelsteine

Und nun ein bisschen Zauberei (und Geduld. Naa. ein bisschen viel Geduld und noch mehr Geschick) – das Zusammenstecken. Hier darf man auch mogeln und Klebstoff benutzen, damit die einzelnen Edelsteine zusammenhalten. Wenn man Folienpapier oder Alufolie verwendet, kann man bestmmt darauf verzichten.
zusammenstecken

Ta-da! Fertig ist die Krone!
origamicrown

Sooo, viel Spaß beim Nachbasteln! Und noch mehr Spaß beim Tragen :D

Aus Neugier kann man Schmuck machen!

Ein Instant-DIY, hergestellt aus Neugier!

In der Arbeit entsorge ich gerne den Müll, weil unten im Keller die anderen Läden auch ihre Sachen wegwerfen. Da findet man dann allerhand praktische Dinge, z.B. diese lange Kette, die an einem Creme-Aufsteller befestigt war.

kette

Und als neulich auch ein Nintendo-DS-Spiel kaputt gegangen ist (wusste gar nicht dass sowas geht), habe ich es aufgebrochen, um mal zu sehen, wie es innen aussieht. Da habe ich dann diese zwei Löcher gesehen und geschickt kombiniert:

nininside

Ta-da! Ein schönes neues Schmuckstück für 0 Euronen. Ein ganz praktisches Ding, was beim Partysmalltalk hilft ;) (Feldversuch war erfolgreich)

dskette

Also: Den Müll wegbringen und Augen auf! :D

Transporttasche für Gartenabfälle

„Gärtnern in der Stadt“ trifft es bei uns nur, wenn wir Gräber pflegen. So wie gestern auf dem Friedhof.
Um die Pflanzenabfälle nicht immer per Hand zum Mülleimer tragen zu müssen – denn
das dauert ewig – habe ich mir das hier ausgedacht!
Einfach die Ränder einer Plastiktüte aufschneiden und fertig ist die Transporttasche! Am Besten klappt das mit Tüten aus stabileren Plastik mit Henkel

transporttasche

Solche Transporttaschen für Gartenabfälle gibt es sicherlich in jedem Euroshop und Baumarkt zu kaufen, aber so hat die ausgediente Plastiktüte noch ein weiteres Leben und ist für diesen Zweck furchtbar nützlich!

fantastische Frühblüher aus Papier

Der Frühling lässt sich dieses Jahr seeehr bitten. Da aber meine norddeutschen Kollegen hier mehr Probleme damit haben als ich, habe ich ihnen einen fantastischen Papierblumenregen für’s Fenster geschenkt!

Nach ein paar Testschnipseleien kam das hier raus:

frühblüherauspapier

Ich habe sie im Endeffekt genauso gemacht wie Papierschneeflocken. Da ich nur quadratisches Origamipapier habe, musste ich zwar einiges wegschneiden, aber das war auch okay. Man kann natürlich auch rundes Papier nehmen.
Guckt einfach mal via Suchmaschine nach der Schneeflockenbasis. Ich habe eine ganz einfache genutzt, in dem ich das Papier zu erst zur Hälfte, dann gedrittelt habe.
An der Spitze habe ich ein kleines Loch geschnitten und oben einfache, blütenähnliche Formen. Einige sind sehr „organisch“ geworden, andere nicht so sehr, abe das macht nix – denn hauptsache bunt! Die zweifarbigen Blüten sind aus großen und kleinen Blumen zusammengesetzt und leuchten schön am Fenster!
Gut auch für Kinderhände!

Viel Spaß!!!

Laminierfolienreste

Wuaa, ja, böses Plastik.
In der Arbeit muss ich teilweise ziemlich viel laminieren, da fallen manchmal Reste ab. Bisher habe ich diese Reste immer weggeworfen, aber neulich dachte ich, dass es doch auch eine Verwertungsmöglichkeit geben muss…

LaminierfolienresteDIY1

Und siehe da – gibt es!

1) Lesezeichen, total minimalistisch! (Man kann trotz Lesezeichen weiterlesen, ist das nicht genial?! Vermutlich bin ich davon etwas zu begeistert :D)

2) Filofax-Lesezeichnen-Lineal-Dingsbums-Trenner. Warum kaufen, wenn man sich die Dinger in allen Breiten und Höhen selber basteln und verzieren kann?
LaminierfolienresteDIY2

3) Farbtafel für Nagellack. Wozu?! Man sieht nicht nur selbst, was man alles an Farben hat, neiiiin – viel besser! Man nimmt das Ding mit und verleiht und tauscht sich Nagellack mit Arbeitskolleginnen und Freundinnen, die Blautöne brauchen und nur Rottöne im Angebot haben!
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4) Filter für die Knipse. Ich hab ein Stück Folie vor die Linse gehalten und abgedrückt. Es entsteht so eine Art milchiger Glow, sehr interessante Spielerei!
LaminierfolienresteDIY4

Und, fällt dir noch was ein?

Alles, was ich habe: Organisation 2013

Nachdem ich letztens Jahr über meine Organisationswerkzeuge geschrieben habe, wurde mir eines immer klarer: Je mehr Systeme, desto unübersichtlicher wird alles. Die „Unfälle“ die ich aus Spaß benutzt habe, wurden ein Klotz am Bein, waren aber trotzdem irgendwie praktisch (weil einzeln für sich betrachtet, jeder Kalender seinen Vorteil hat).
Ich wusste, für dieses Jahr muss ich ein System finden, was zu meiner Organisation und zu meinem Jahresmotto passt.

Ich wollte eine Jahresübersicht, aber nichts Neues für den Filofax kaufen. Ich wollte alles in meinem Filo haben, damit ich es immer parat habe. Und ja, das Problem mit der Technikfaulheit gibt es immer noch. Anfangs dachte ich daran, iCal zu benutzen, weil es im Büro mit Outlook so gut klappt, aber da ich kein Smartphone habe, hab ich mir die Idee wieder aus dem Kopf geschlagen.
Und ich wollte eine Übersicht, damit ich meine Ziele loggen kann (oh wow, komme mir gerade total zwanghaft vor. Bitte sagt mir, dass ihr sowas auch macht :D) Ich habe letztes Jahr damit angefangen und irgendwie hat mir das immer wieder einen Motivationsschub gegeben, wenn ich gesehen habe, dass ich „mal wieder Sport machen sollte“ oder ich entdeckt habe, dass ich „gerade so gut dabei bin“
Oh und was man alles loggen könnte! Ich logge, ob ich im Sportverein war, ob ich mit der DVD rumgehopst bin, ob ich laufen war, wann ich wie lange krank war – die Möglichkeiten sind ja endlos! (Mir fallen jetzt spontan auch noch Ausflüge oder Reisen ein, oder Dates mit dem Partner)

Zuerst habe ich mir also Gedanken gemacht, WAS ich alles notiere. Dann habe ich mich darum gekümmert WIE ich es notieren möchte. Zusammen mit der Prämisse, dass ich nur das nutzen will, was vorhanden ist – kam ich zu folgenden Mitteln:

– Mein Pocket-Filofax (mit neuem Cover, damit mir das Jahresmotto täglich ins Auge springt), der sich bewährt hat (wobei ich mittlerweile von einem Größeren fantasiere, da ich alles hineinquetsche…)
filocover2013

– Ein selbstgebastelter Jahresplan, den ich vom letzten Wochenkalender herausgetrennt und eingeheftet habe
diyjahreskalenderfilofax

– Und ein ausgedruckter Jahreskalender von der Seite schulferien.org
Man kann eingeben, ob und wie man die Ferien für ein jeweiliges Bundesland eingezeichnet haben möchte und ob Kalenderwochen und Mondphasen auftauchen sollen. Ziemlich praktisch und schnell erstellt und ausgedruckt.
LOGKalender

Der Trick beim Loggen ist, sich einfache Kürzel auszudenken. Feiertage sind Lila, Urlaub und freie Tage sind türkis. Wenn ich Sport gemacht habe, mal ich ein Herz und ein Kürzel z.b. SS = Sportverein, L für Laufen und D für DVD-Herumgehopse, wenn ich krank war, male ich ein schwarzes K an den Rand
usw.
Am Jahresende hat man so einen schönen Überblick über alles, was man 2013 gemacht hat. So kann man dranbleiben!

Wie läufts mit deinen Vorsätzen/deinem Jahresmotto? Hast du irgendwas an deiner Organisation geändert?