Gelesen 2011

Wie aufregend – die letzte Woche des Jahres! Hast du auch schon so ein Kribbeln im Bauch mit Vorfreude auf das neue Jahr?
Die letzten Tage waren erholsam und ich habe mir viele Gedanken über 2011 gemacht.
Dabei ist mir wieder eingefallen, dass ich es mir dieses Jahr angewöhnt habe, eine Liste mit den Buchtiteln zu führen, damit ich endlich mal eine Statistik darüber habe, wie viel ich eigentlich so lese.

Ich habe im Jahr 2011 78 Bücher gelesen, viele davon hier besprochen (Siehe Link).
Ist das viel? Oder wenig? Ich habe keine Ahnung, aber es hat viel Spaß gemacht :D
Hier jedenfalls die komplette Liste. Die Titel, die mit einem Sternchen * versehen sind, haben mir besonders gut gefallen.

1)* Zen to Done – Leo Babauta
2) *Das Happiness-Projekt – Gretchen Rubin
3) Die erstaunlichen Talente der Audrey Flowers – Jessica Grant
4)* Genug – John Naish
5)* Focus – Leo Babauta
6) Hard-boiled. Hardluck – Banana Yoshimoto
7)* Federkleid – Banana Yoshimoto
8) Weg damit! – Rita Pohle
9) Ein geschenkter Tag – Anna Gavalda
10) 77 Wege zum Glück – Wolf Horbach
11) Was ich wirklich brauche – Hildegard Ressel
12) Die Kunst des Einfachen – Manfred Koch und Angelika Overrath (Hg.)
13) Das Twitterbuch
14) 1984 – George Orwell
15)* Wovon ich rede, wenn ich vom laufen rede – Haruki Murakami
16)* Die Wand – Marlen Haushofer
17) Wuwei: die Kunst des Loslassens – Theo Fischer
18) Meditieren in Laufschuhen – Warren A. Kay
19) Besser einfach einfach besser – Bianka Bleier & Birgit Schilling
21) Simplify your life: Haushalt, Keller, Küche – Marion Küstenmacher & Werner Tiki Küstenmacher
22) Alles öko oder was? – Dominic Muren
23)* Barfuß in Manhattan – Colin Beavan
24) Zen Running – Günter Heidinger
25) Piercing – Ryu Murakami
26)* Siddharta – Hermann Hesse
27)* Die Glasglocke – Silvia Plath
28)* Gefährliche Geliebte – Haruki Murakami
29) Payback – Frank Schirrmacher
30)* Kulturschock USA – Ingrid Henke
31)* Zen rund um die Uhr – Philip Toshio Sudo
32) Zen für jeden Tag – Diane Enshin Rizzetto
33)* Ich lerne fotografieren (Kinderbuch)
34) Zum Wohl aller Wesen
35) Kurzgeschichten schreiben
36) Ich bin dann mal schlank – Patric Heizmann
37) Frei sein, wo immer du bist – Thich Nhat Hanh
38) Die perfekte Ordnung der Dinge – David Gilmour
39) Fight Club – Chuck Palahniuk
40) Eidechse – Banana Yoshimoto
41)* Die Kunst, sich zu verlieren – Rebecca Solnit
42) Mit Buddha unterm Sonnenschirm – Brigitte Hellmann (Hg.)
43) Lessness – Michael Simperl
44) Sly – Banana Yoshimoto
45)* Tsugumi – Banana Yoshimoto
46)* Viel Genuss für wenig Geld – Martin Amanshauser
47) Hector und die Geheimnisse der Liebe – Francois Lelord
48) Lebe einfacher! – Janet Luhrs
49) Die Kunst des stilvollen Verarmens – Alexander von Schönhausen
50) Information Overload – Alexander Greisle
51) Lass los, was deine Seele belastet – Rita Pohle
52)* Der Spatz meiner Herrin ist tot – Jeffrey Eugenides (Hg.)
53)* Winterreise – Amelie Nothomb
54)* Wie ich mich einmal in alles verliebte – Stephan Merill Block
55)* Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauger – Meir Shalev
56)* Populärmusik aus Vittula – Mikael Niemi
57)* Schluss mit der Anstrengung! – Barbara Berkhan
58) Finde deinen Style!
59) Lass los, was deinem Glück im Weg steht – Sigrid Engelbrecht
60)* Das Kult-Buch – Robert Musik
61)* Das Gehirn: Wissen was stimmt
62) Relax at work – Chris Grijns
63)* Immer Lust auf immer mehr – Renate Göckel
64)* Das war’s dann wohl – Sybille Berg
65)* Erschieß die Apfelsine – Mikael Niemi
66) Am Meer ist es wärmer – Hiromi Kawakami
67)* Classy – Dereck Blasberg
68) Unterwegs – Jack Kerouac
69) Allgemeinbildung für Dummies (naja, bin nicht fertig geworden…)
70) Klarheit, Ordnung, Stille – Anselm Grün und Petra Altmann
71)* Wer nichts hat, kann alles geben – Karl Rabeder
72) Nähen lernen im Handumdrehen
73) Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt – Luise Reddemann
74) Easy Style
75) Das Geheimnis des Loslassens – Master Han Shan (abgebrochen)
76)* Ein gewisses Lächeln – Francoise Sagan
77) 1Q84 – Haruki Murakami
78) Jane Eyre – Charlotte Bronte

Uff, das war viel Arbeit! Und dabei ist mir jetzt erst aufgefallen, dass ich mehr besprechen wollte – und ich habs verbummelt. Sorry, ist mir durchgerutscht! Falls du Fragen zu einem der nicht verlinkten Bücher hast, beantworte ich sie dir gerne!

Übrigens habe ich den großen Teil der Bücher aus der Bibliothek. Meine Lieblingstatistik sagt, ich habe mir im Jahr 2011 169 Medien ausgeliehen. Da waren natürlich auch viele E-Books, DVDs und CDs dabei. (Vergleich 2010)

Das Erforschen der Nahrungsmittelmengen habe ich aufgegeben. Da ich die letzten 3 Monate keinen Kaffee mehr getrunken habe, auf Chips und Limonaden verzichte, hat sich die Menge sowieso verringert. Die Zählerei hat zwar Spaß gemacht, aber jetzt brauch ich das nicht mehr.

*LOL* Klingt das eigentlich sehr nach Zwangsneurose?! :D

Wieviele Bücher hast du gelesen? Könntest du deine Top 5 aufzählen? Hast du vor, im nächsten Jahr mal was komplett anderes zu lesen? Was soll ich 2012 lesen? (Ich würde gerne mal etwas aus dem Bereich Horror oder Science Fiction lesen, aber ich traue mich nicht…)

Statistik 2010

Als bekennender Statistikliebhaber zähle ich mich durchs Jahr. Als Hobby-Wissenschaftlerin analysiere ich das dann hinterher und bin erstaunt über die Ergebnisse. Ich führe Haushaltsbuch, um meine Ausgaben und Einnahmen zu überwachen, notiere mir regelmäßig mein Gewicht, weil ich gerne wissen will, wie sich bestimmte Dinge (Nahrungsmittel, Bewegung und Zeiten) auf meinen Stoffwechsel auswirken und wie oft ich etwas aus der Bücherei ausgeliehen habe.

Heute habe ich meine Jahresgebühr bezahlt und weil ich wissen will, ob sich das immer noch lohnt, in die Bücherei zu gehen, notiere ich mir monatlich, wieviel ich an Medien ausgeliehen habe.
Im Jahr 2010 waren es 183 Medien (darunter Bücher, DVDs, CDs, Stadtpläne und E-Books)
In 2009 waren es 211 Medien (sehr viele Bücher und E-Books)
Grund für den Rückgang könnte meine Prüfungsvorbereitung und die Urlaube im Ausland sein.
Aber die Zahl beweist mir: Als Vielleser und Möchtegern-Minimalist lohnt es sich eine Bibliothek aufzusuchen :)

Leider sieht die Bilanz bei den Nahrungsmitteln nicht so toll aus.
Ich habe ca. 321 Liter Kaffee getrunken und an ca. 318 Tagen Süßigkeiten gegessen.
Das ist krass oder? Wenn man mal solche Dimensionen sieht, wird einem ganz schlecht, vor allem wenn man vor hat, etwas gesundheitsbewusster zu leben. Obwohl ich da vielleicht ein bisschen streng war: Ich habe jedes einzelne Mini-Fitzelchen Naschkram mitgezählt, auch wenn es vielleicht „nur“ eine Praline war. Ebenso habe ich auch Chips oder Salzstangen dazu gezählt, was war nicht süß ist, aber trotzdem ungesund.

Beim Kaffee bin ich von einer durchschnittlichen Menge von 150 ml pro Tasse Kaffee ausgegangen. Es gab einen Monat ganz ohne Kaffee und das war ein interessantes Gefühl, doch dann kam Helsinki und – leider wissen die Finnen wie man Kaffee trinkt….:( Ich habe aber herausgefunden, dass mein Koffeinentzug bei 2 Wochen liegt. In diesen 2 Wochen bin ich müde, habe einen ungesunden Schlaf-Wach-Rhythmus (vor allem zu wenig Schlaf) und bin mies gelaunt. Danach bin ich fit wie ein Turnschuh. Ich weiß nicht, ob diese Zahlen nicht doch ein bisschen popelig wirken…ich bleibe stets bei einer Tasse Kaffee pro Tag. Andere trinken da weitaus mehr. Habe versucht Zahlen zu finden, habe aber nix entdeckt.

Nunja, meine Pläne für 2011 beinhalten natürlich auch, in dieser Hinsicht einen neuen persönlichen Rekord aufzustellen!
Allerdings werde ich nicht mehr so genau Statistik bei den Nahrungsmitteln führen, da ich damals eigentlich nur herausfinden wollte, wie sich das auf mein Gewicht auswirkt. Ich habe dadurch die Erkenntnis gewonnen, das bei mir – wenn ich denn mal abnehmen möchte – sowieso nur Sport oder generell viel Bewegung was bringt. Oder einfach kein Naschzeug mehr. So einfach ist das.

Oh, es könnte so viel erforscht werden! Wieviele Windeln verbraucht dein Kind? Wie verändert man sich im Laufe eines Lebens? Wie oft wird man von Anderen ausgenutzt? Wie viele Kopfschmerztabletten schluckt man im Laufe seines Lebens?
Man hört immer so viele Ergebnisse von irgendwelchen Studien, dabei kann man sich seine eigenen basteln…

Aber gut, ich hör schon mit dieser Schwärmerei auf. Ist ja auch ein bisschen verrückt und eigentlich interessiert es ja keinen. Oder doch?
Was sammelst du?
:D