…der plastikfreie Samen

…ist gesät! Anstatt zu jammern verfolge ich einen geheimen Masterplan, der wie folgt aussieht:

– Alle Biosupermarktketten anschreiben und ihnen „in Bulk“-Shopping vorschlagen. (Ich sende Ihnen auch gleich einen Link zu whole foods mit, um das mal zu illustrieren)
-Antwort abwarten. Und sich zurücklehnen. Die Gedankenmühle der Anderen kreiseln lassen.

Denn es wäre doch möglich, dass sich dann der Gedanke des „oh das ist NEU und nachhaltig“ in den Köpfen der Chefetage festsetzt und dann will jeder der erste sein, der möglichst nachhaltig verpackungsloses Einkaufen ermöglichen will. Und wenn das einer macht und die Verbraucher kaufen fröhlich und fast müllfrei ein, machen es die anderen nach, weil sie es natürlich noch besser als die Konkurrenz machen wollen :D

Bam. Soweit die Theorie. Macht doch Sinn oder?

Eine Antwort von Alnatura hab ich schon. Die Dame vom Verbraucherservice leitet meinen Vorschlag an die interne Verpackungs-Expertenrunde weiter. Mal sehen. Vielleicht ist das auch total blödsinniger Schwachsinn, aber irgendwie macht es Spaß ein mündiger Verbraucher zu sein und mal seine Meinung zu schreiben. Besser als nix, ne?.

12 Gedanken zu “…der plastikfreie Samen

  1. Hey, das ist genial!
    Als ich die In-Bulk-Shops im Video von Bea Johnson gesehen habe, dachte ich: Weshalb gibt es das nicht auch bei uns in der Schweiz.
    Deine Idee greife ich mal auf und schaue ob ich Reaktionen erhalte.
    Auf meine Anfrage bei unserem grössten Händler Migros ob ich das Gemüse auch in selbstmitgebrachten Netzen abwägen dürfte, blieb bis heute unbeantwortet – so kaufe ich Gemüse möglichst auf dem Gemüsemarkt.

  2. Vielleicht sollten das mehrere machen? Das Anschreiben, meine ich? Dann steht nicht nur eine dahinter, sondern die Ketten merken, dass die Nachfrage was größer ist? Allerdings komme ich gerade nicht dazu ein derartiges Schreiben aufzusetzen… Vertagt. Mist. Dennoch: Großartige Idee!!

  3. Super Idee!
    Und ich gebe rage absolut recht, es müssten noch viel mehr machen.
    Übrigens gab es „in bulk shopping“ vor Jahren schon mal bei Alnatura. Da standen mehrere Fässer voll mit verschiedenen Getreidesorten und Müslis zum Selbstabwiegen! Das Getreide konnte auch direkt gemahlen werden. Aber wenn man sich die Läden in den USA anschaut, kann man nur neidisch und doof gucken ;-) Die haben ja wirklich alles zum Abwiegen: von Erdnussbutter zu Gewürzen!

  4. Huh! Ich glaub ich schreib jetzt auch ein paar Geschäfte an!
    Hier in Wien gibts ja das Corns’n’Pops, wo man sich sein Müsli selber zusammenmischen kann (http://www.cornsnpops.com/) – und da geht offen ja auch! Allerdings kann man dort eben auch frühstücken, es gibt auch Mehlspeisen, Suppe und Salat glaub ich, und somit läuft das Geschäft eher unter „Gastronomie“. Vielleicht weil ja eben die Hygienebestimmungen…
    Also dann wollen wir mal. Tordis wünscht sich offenes Trockenfutter.

    (Sojajoghurt im (Pfand)Glas ist übrigens auch noch eine schlimme Marktlücke!)

  5. Die Idee finde ich super!
    Mir fällt dazu spontan folgendes ein:

    Everybody thinks about changing the world, instead of changing himself – Tolstoy

    und

    Kleinvieh macht auch Mist.

    Vielleicht ist genau deine Email die eine, die die Entscheider zur letztendlichen Umstellung bewegt. Finde ich toll, dass du das machst. Hast ja schließlich nichts zu verlieren und blödsinnigen Schwachsinn finde ich das überhaupt nicht. Es hat nämlich Sinn. Und dieser Sinn ist weder „blöd“ noch „schwach“ ;)

    Vielleicht solltest du mal eine Unterschriftenaktion starten. Und wie es hier von meinem Vorgänger in den Kommentaren schon vorgeschlagen wurde, eine ganze Bewegung daraus machen.
    Vielleicht auch mit einem super hübschen Button, den man dann kopieren und auf der eigenen Internetseite einbinden kann. So ein „ich bin dabei“ „ich sage ja, zu müllfreiem Einkaufen“ oder so.

    Uuuund du könntest mal bei change.org vorbeischauen. Eine Seite die sich für gute Zwecke engagiert und die Möglichkeit bietet Unterschriften zu sammeln. Habe da schon mehrfach mitgemacht. Bei „nein zur mieserablen Behandlung der Leiharbeiter bei Amazon“ oder „Rettet die East-Side-Gallery – die Mauer soll bleiben“ z.B.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nicht auf Veränderungen warten dürfen und nicht hoffen sollen, dass einer von den „Großen“ mal einen glorreichen Einfall hat, sondern dass wir, jeder Einzelne von uns, die Welt besser und schöner und toller und glücklicher machen können :)

    Immer weiter so Fräulein Revolution ;)

  6. Hat mich gerade nachdenklich gemacht. Ich habe auch schon soo oft gedacht „warum gibts das bulk buying bei uns nicht“. Ja, vielleicht ist es genau diese eine Mail, die was bewirkt. Klar ist es frustrierend, wenns dann nichts wird, aber man hat zumindest was versucht. Und vielleicht setzt der eigene Text dann bei anderen doch was in Gange. Vielleicht gar nicht das, was beabsichtigt war, aber eben andere positive Konzepte die entstehen, Veränderungen, die beginnen.

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