ein bisschen mehr zero waste home

Wisst ihr, was ich das gesamte Wochenende getan habe? 1. Recherchiert, an wen ich mich wenden kann um herauszufinden, ob man hier in Deutschland nicht auch diese „Bulk-Shopping-Supermärkte“ machen könnte (Ich bin auf der Suche nach Hygienevorschriften) und 2. sämtliche zero waste home Blogs angeguckt.
Dabei bin ich über das hier gestolpert: zero waste home tour & waste reduction tips

Ganz viele einzelne Detailvideos über Bea Johnson. Was sie zum Putzen benutzt, was sie für Vorräte hat, wie sie Zahnputzpulver macht usw. Tooooolll!!!
Die Schublade mit den Küchenutensilien macht mich total neidisch. Ich zeigs das gleich mal Herrn DingDong…

12 Gedanken zu “ein bisschen mehr zero waste home

  1. Oh da bin ich aber gespannt! Habe ich heute drüber nachgedacht, als ich in einem Wutanfall meinen ApothekerSchrank mit all den PlastikSchüsseln etcpp. aussortiert habe. Da musste ich an Bea Johnsons GLasAufbewahrungsSystem denken. Und der Typ, Attila Hildmann, scheint zumindest für sein Kochbuch auch nur aus GlasBehältnissen zu essen. Ich will auch. …

    Und wenn ich mir dann nicht drei Päckchen VollkornNudeln, sondern ein oder zwei Kilo in drei Gläsern abholen könnte… Das wäre sowas von cool! Bitte Frau DingDong, gib nicht auf. Angesichts dt. Hygienevorschriften und Bürokraten …

  2. guten abend ding dong,

    bulk supermarkets in deutschland – dass da noch keiner draufgekommen ist! ich unterschreibe sofort jede petition! ich bin auch zusehends genervt von all den leeren plastikverpackungen, die ständig anfallen!
    bea johnsons blog kenne ich auch, viele gute ideen und sie ist wohl sehr konsequent in der umsetzung, aber ich fand den rundgang durch ihr zero waste haus ziemlich gespenstisch. es wirkt als würde sie mit ihrer familie in weissem schleiflack wohnen.

    das ist mein lieblingsblog:
    http://www.improvisedlife.com
    genau so ist das ganze leben wenn mans genau betrachtet – improvisiert

  3. Bitte, wenn Du eine Antwort hast, wo es so etwas in Deutschland gibt:

    Ich will es UNBEDINGT wissen :-D.

    Bin auch gerade dabei den Plastikmüll Schritt für Schritt zu reduzieren – leider ist das oftmals schwieriger, als man denkt.

    LG
    M21.

  4. Super Sache, besten Dank für die Links in Beitrag und Kommentar! Ich verfolge das weiter mit Spannung!
    Diese Müllreduktion steht bei mir auch noch auf den angestrebten Lebensweisen. Dazu werd ich mich die Tage auch nochmal durch deine alten Kein-Shampoo&Co-Experimente lesen :)

  5. Spannendes Thema und ein spanndender Link zur Familie Johnson. Es ist ja eine recht untypische amerikanische Familie – leben doch die meisten Amerikaner richtiggehend mit Müll. Aber Béa (Béatrice?) Johnson scheint mir ja auch eine Französin (oder Frankokanadierin) zu sein (allein schon der extreme Akzent verrät sie :-) und daher uns Europäern vielleicht ein bisschen näher. Oder sind die Amis wirklich so viel weiter als wir?
    Aber so zu leben ist vermutlich sehr kompliziert und anstrengend. Dennoch geben solche Geschichten Anreiz zum Nachdenken. Ich packe zum Beispiel die Sachen immer schon im Grossverteiler aus (vielleicht lernen sie es dann, das Gemüse nicht so extrem zu verpacken). Und bei uns in der Schweiz gibt es ja jetzt dann die Verordnung, dass die Geschäfte keine Plastiksäcke mehr abgeben dürfen (auch schon ein Schritt in die richtige Richtung).
    Ich bleib dran!

  6. Hallo zusammen,

    ich kenne Bulk Food Shops auch aus dem Ausland und habe leider noch keinen gefunden hier…. dabei wohne ich in einer größeren Stadt, ich habe wirklich gedacht, dass es irgendwo einen Laden gibt und mag er noch so klein sein!
    Ein Leben ohne Shampoo werde ich mir demnächst auch vornehmen.

    Neuen Plastikmüll im Alltag zu vermeiden, puh… der gelbe
    Sack ist jedesmal nach 2 Monaten voll…. aber da geht noch was!

    Plastiktütenverbot: bin ich für!

  7. Über Béa wurde ich auch auf das Thema aufmerksam und gleich ausgebremst: Rückfragen meinerseits bei einer Supermarktkette und einem Kaffeeanbieter landeten erst einmal in der Sackgasse der Hygienevorschriften. Nur bei Obst und Gemüse scheint es kein Problem zu sein. Mein nächstes Ziel ist ein Ökoladen hier und mal sehen, wie die reagieren.

    Manchmal habe ich das Gefühl, in dieser Hinsicht wird etwas zu empfindlich reagiert. Immunsysteme hebeln wir mit antibakteriellen Reinigungsmitteln aus und fahren die Leistungsfähigkeit damit selbstverschuldet runter.

    Dabei wären bulk-Abteilungen auch für mich ein absoluter Shoppingtraum!

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