Ein Multimillionär will einfacher leben.

Interessante Geschichte, die ich im Netz gefunden habe. (Leider weiß ich nicht mehr wo…)
Tom Shadyac, Hollywood-Regisseur und ein Typ mit einem Haufen Kohle, hat einen schwerzen Fahrradsturz und beschließt während seiner Krankheits- und Genesungsphase, sein Leben radikal zu ändern.
Er verkaufte seine Villa mit 17 Badezimmern, seinen Privatjet, verschenkte alles, was er besaß an wohltätige Organisationen und zieht es vor, von nun an in einem (naja, etwas exklusiveren) Wohnwagenpark zu wohnen. Er fliegt in der Normalklasse, fährt mit dem Rad zur Arbeit und geht in seinem Dokumentarfilm „I am“ der Frage nach, was mit der Welt nicht stimmt und was wir dagegen tun können.

Der Film würde mich interessieren, habe aber nicht rausbekommen ob der irgendwann in Deutschland gezeigt wird. Vielleicht irgendwann mal auf arte.

Hier gibt es noch mehr Infos:

‘I Am’ director Tom Shadyac gets more out of life by giving up

From Multimillionaire to Mobile Home

Und nun gehe ich der Frage nach, wie man überhaupt auf die Idee kommt, ein Haus mit 17 Badezimmern besitzen zu wollen. Ob das eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Minijobber sein soll? Und wieso haben diese Superreichen in Amerika immer mehrere Autos und keine Doppelgänger?
Wenn ich so ein Celebrity wäre, würde ich mir mehrere Doppelgänger und einen verdammt guten Special-Effects-Maskenbildner einstellen. Diese werden dann die Paparazzi ablenken, damit ich mit einem Haufen Bücher in eine Hütte in den Wald flüchten kann. Dort bleib ich dann solange, bis mir jemand neue Drehbücher schickt. :D

2 Gedanken zu “Ein Multimillionär will einfacher leben.

  1. Wenn es um Hollywood-Sternchen geht, dann lässt sich die Frage danach, warum die so viele Autos, Klamotten etc. besitzen, leicht beantworten: weil sie von den Herstellern damit – kostenlos – überhäuft werden. Das schreiben sie leider nicht in den Frauenzeitschriften, in denen darüber berichtet wird, was Sternchen XY gerade wieder auf dieser oder jener Party an hatte und welchem tollen Wagen Leonardo Di Caprisonne wieder vorgefahren ist. Sind halt gute Werbeträger… Mit dieser Praxis wird die Illusion genährt, dass man so viel besitzen müsse, um wirklich ein toller Hecht zu sein. Dann sehen das Neureiche oder – wie in dem geschilderten Fall – Leute aus der Filmindustrie, die dann leider mithalten müssen, um im Geschäft zu bleiben. („Wie, dein Haus hat keinen Pool!?“) Nicht dass Tom Shadyac plötzlich gemerkt hat, dass er den ganzen Schei.. nicht mehr brauchen würde. Das wusste dieser intelligente Mensch auch schon vorher. Er dürfte aber gemerkt haben, wie albern es ist, das Spiel mitzuspielen.

  2. Ach, ich würde mal sagen, das ganze ist nur Marketing. Er will damit Webung machen für sich und seinen Film. Und es funktioniert. Ich habe diesselbe Meldung schon an verschiedenen Stellen im Internet gefunden.

    Wenn ich so ein paar Millionen zu verschenken hätte und ein „neues“ Leben beginnen möchte, würde ich das heimlich, still und leise machen. Die Villa über eine Agentur verkaufen lassen, die Millionen anonym den wohltätigen Organisationen zukommen zu lassen und mich OHNE Pressebegeleitung mit den vielen Büchern in die Waldhütte verziehen (ich persönlich würde ein Segelboot bevorzugen).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*