Etikettenschwindel

Von Donna Smallins „Gut aufgeräumt! Platz und Ordnung in einer Minute“ bin ich ganz begeistert. Neben Vorschlägen, wie man seine Verhaltensweisen ändert, gibt es viele 1-minütige-Tipps, die man sofort erledigen kann. Schon vor längerer Zeit habe ich damit angefangen, die Etiketten von meinen Haushalts- und Kosmetik-/Pflegeprodukten abzuziehen. Das wäre dann also auch so ein „Einminüter“, im Buch habe ich ihn allerdings nicht gefunden…
Als visueller Mensch fällt mein Blick ständig auf irgendwelche Sachen, und es nervt einfach, wenn man dauernd Werbebotschaften lesen MUSS.
Es sieht einheitlich aus und beruhigt das Auge, man braucht nichts mehr in schmucke Döschen und Seifenspender umzufüllen und spart dadurch Zeit. Produktdesignliebhaber finden das bestimmt auch genial.
Oh ja noch was! diese Frage bekomme ich sehr oft gestellt: „Woher weißt du, was wo drin ist?“ – Wenn man wenig Zeug besitzt, merkt man sich auch wo was drin ist. Ganz einfach. Notfalls kann man es auch mit einem wasserfesten OHP Stift auf die Unterseite der Flaschen schreiben oder man schneidet vom Originaletikett einfach das jeweilige Wort aus, das man als Info benötigt. Also nicht wie im Beispiel „Balea PH hautneutrral Duschgel“ sondern einfach nur „Duschgel“ – das reicht doch als Information, oder?

5 Gedanken zu “Etikettenschwindel

  1. … sieht doch gleich viel geordneter aus, kein Hirnsalat mehr beim duschen :D Mach das nun auch schon seit längerem und es ist doch unglaublich, was man unterbewusst alles aufsaugt … nun möglicher Weise kommt es seit dem vor, dass ich mich mit Shampoo einseife und mit Sonnenmilch die Haare wasche. Aber wen störts ;-) Hauptsache mein Kopf ist frei von Werbung ! Jiharr! *Daumenhoch*

  2. ich wasche mich nur mit seife – und creme oder so zeug habe ich sowieso noch nie großartig benutzt ;-)

    aber es ist schon beeindruckend, wie es die markenhersteller geschafft haben, dass man nicht nur kostenlos werbung für sie macht, sondern darauf auch noch stolz ist…

    1. ja, das haben sie in der Tat gut hingekriegt…:(
      Ich ziehe mittlerweile die Ettiketten von allem ab. Also nicht von nur Körperpflege sondern auch von Haushaltsreinigern. Dann wird alles irgendwie _noch_ klarer.

  3. Wow, ich bin gestern erst darauf gestoßen, dass es doch schon einige andere sehr aktive Minimalismus-Blogger im deutschsprachigen Raum gibt, und dieses Blog hier ist ja toll. Jetzt lese ich mich durch’s Archiv und stoße auf viele spannende Sachen. Auf die Idee mit dem Etikettenabziehen bin ich noch gar nicht gekommen. Sieht schön aus, alles so in weiß und türkis. Danke für die Anregung. Schöne Grüße aus Dresden, Sandra

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