Gelesen: „Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen …“ von Annette Pehnt

Frauen, Männer, Kinder, Alte, Familienmenschen und Einzelgänger – das Leben gefährdet den Gesundheitszustand und das beweist Anette Pehnt in ihren sechs Erzählungen mit dem wundervollen Titel „Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern“ In schlichten Sätzen zaubert Pehnt den Leser in die Atmosphären von Einsamkeit, Verlusten, Hoffnungen, Träume, Lust und Liebe ihrer Protagonisten. Es gelingt ihr, „Stenogramme“ von großer Alltagspoesie heraufzubeschwören und zutiefst berührend zu vermitteln.
Klingt das jetzt geschwafelt? Vermutlich. Anders kann ich es leider nicht beschreiben.
Für dieses Büchlein braucht man Zeit. Zeit, die man sich nehmen sollte, um die ganze Intensität, die sich zwischen den Zeilen verdichtet hat, in sich aufzusaugen.
Fazit: Dieses kleine Glück ist absolut lesenswert. Manchmal lohnt es sich also doch, einen Blick auf ungewöhnliche Titel zu werfen. Vor allem für Leser zu empfehlen, die gerne in die Leben anderer abtauchen und sich von feinen Zwischentönen und Gefühlen gerne daran erinnern lassen, dass das Leben – trotz aller Tragik – wunderschön ist.

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