Gelesen: Ausgeliehen von Rebecca Makkai

Wupps, so völlig aus der Reihe. Verwirrt dich das? :D
Ich wollte das unbedingt noch loswerden und nicht ewig liegen lassen.
Also, was habe ich vor ein paar Wochen ausgeliehen und gelesen? „Ausgeliehen“. Ja, so heißt das Buch :D
Worum geht es?
Lucy ist Bibliothekarin einer amerikanischen Kleinstadtbücherei. Ihr liebster Kunde ist der 10-jährige Ian, der Bücher förmlich verschlingt. Nur leider hat er eine überfürsorgliche, gläubige Mutter, die ihm nicht erlaubt, bestimmte Dinge zu lesen, denn Ian ist „anders“ bzw. die Eltern befürchten, dass Ian schwul werden könnte, weswegen sie ihn in einen Unterricht zur „Umerziehung“ stecken. Lucy hilft ihm, die Bücher an der Mutter vorbeizuschmuggeln. Eines Morgens entdeckt Lucy den kleinen Ian in der Kinderbuchabteilung, wie er inmitten von Büchern kampiert. Sie will den kleinen Ausreißer nach Hause bringen, aber Ian dirigiert sie in eine völlig andere Richtung – und in ein anderes Leben. Auf der Reise quer durch die USA muss sich Lucy mit einigen Geschichten aus ihrer Familie auseinandersetzen und erkennt Stück für Stück ihre eigene Identität.
Fazit: eine nette Geschichte, aber ehrlich gesagt auch nix Besonderes. Kann man lesen, muss man aber nicht. Mir waren die Charaktere zu flach und farblos, einige Handlungen nicht nachvollziehbar. Das Ganze hätte man auch ein bisschen mit mehr Witz und Dynamik gestalten können, aber letztlich geht es einfach nur 300 Seiten darum, dass die beiden herumfahren, sich Süßigkeiten kaufen und sich Lucy Sorgen macht, ob sie wegen „Entführung“ ins Gefängnis kommt oder nicht. Hätte man auch mehr daraus machen können. Schade.

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