Gelesen: Der illustrierte Mann von Ray Bradbury

Spätnachmittags, auf dem Land. Ein Wanderer macht Pause. Da kommt ein nicht gerade vertrauenserweckender, tatowierter Mann über den Hügel auf ihn zu und erzählt ihm sein Leid. Arbeitslos. Rastlos. Ständig unterwegs. Der Mann zieht sein Hemd aus und zeigt dem Wanderer seine Tattoos. Von einer Hexe aus der Zukunft „illustriert“, mit Bildern verflucht. Seitdem reist der illustrierte Mann durch die Welt um die Hexe zu finden und um sie zu töten. Denn es sind keine normalen Tattoos, keine starren Bilder – nachts fangen sie an, sich zu bewegen und erzählen Geschichten aus der Zukunft.
Und aus diesen bewegten Bildern entstehen die Geschichten, die das Buch füllen.

Fazit: sehr gute Sci-Fi Literatur, die auch männliche Nichtleser zum Lesen bringt. :D Ich lese normalerweise nicht viel aus dem Genre Science-Fiction, aber mit solchen Geschichten komme ich sehr gut zurecht. Es ist nicht alles vollgestopft mit Weltraummonstern und High-Tec Robotern, da geht es um Mensch und Moral, um die Sehnsucht nach den Sternen, die Einsamkeit, Melancholie, Rassismus, Seuchen, Gewalt, Wahnsinn, Atomkriege und Betrügereien. Ich mochte die Geschichten sehr, auch wenn mir zwischendurch ein bisschen die Rahmenhandlung mit dem illustrierten Mann gefehlt hat.

2 Gedanken zu “Gelesen: Der illustrierte Mann von Ray Bradbury

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