Gelesen: Die Leichtigkeit des Zen von A. Meutes-Wilsing und J. Bossert

Manchmal bin ich dann doch überrascht was sich in einer Bücherei so alles findet…
Ganz schön abgegrabbelt lag es da und ich hab es ausgeliehen, damit es vor Vernichtung verschont bleibt. Ich hab es natürlich nicht nur aus Mitleid ausgeliehen sondern wegen dem Wort „Leichtigkeit“. Was hat Leichtigkeit mit Zen zu tun und warum wird Zen immer mit Minimalismus verbunden? (Das ist der Hauptgrund warum ich überhaupt etwas darüber lese) Mit 200 Seiten kann man ja zwischendurch auch nicht viel falsch machen.
Das Buch ist in 4 Kapitel untergliedert:
1. Teil: Was ist Zen? Warum Zen?
2. Teil: Zen mit allen Sinnen
3. Teil: Zen im Alltag (vom Abspülen bis Zähneputzen)
4. Teil: Zenrituale
Teil 1 und 4 hätte man auch gut zusammenfassen können, aber so wie es aufgebaut ist, macht es Sinn, da man als Laie nicht von der Zen-Theorie überfahren wird.
Dazu gibt es im Anhang ein Quellenverzeichnis, weiterführende Literatur und Adressen von buddhistischen Institutionen.
Fazit: ein super Buch zum Thema Zen, auch wenn es aus bibliothekarischer Sicht schon uralt ist (von 2000). Immerhin ist das Thema zeitlos und so kommt es auch rüber. Ohne lange theoretische Erklärungen wird einfach erzählt was Zen ist. Es vermischen sich Zitate, Gedanken, Gedichte und das Aufzählen von Handlungen zu einer spürbarer Zen-Erfahrung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*