Gelesen: iBuddhismus von Joachim Wetzky

Okay, also manchmal geschehen echte, brauchbare Denkstücke. Die Geschichte, wie ich zu dem Buch gekommen bin, geht so: Den Film Rebellen der Weisheit angesehen, über spirtuellen Aktivismus nachgedacht, und dann immer die Frage „Soll ich auf Demos gehen, mich anketten, laut Parolen schreien – obwohl ich mich dabei total unwohl fühle – oder geht Welt verändern vielleicht auch anders?!“ Und dann fange ich an ein bisschen in den Untiefen des Webs zu tauchen und komme über ein paar Seiten zu diesem Artikel und sehe, der Autor hat auch ein Buch rausgebracht und das habe ich dann in meiner GoldgrubeBücherei entdeckt.
Ich finde das Thema ein bisschen komplex für eine Buchbesprechung, aber im Kern geht es um die Frage, wie man ein kreativer Bodhisattva wird und wie sich spirituelles Erwachen bzw. buddhistische Praxis mit einer äußeren Revolution bzw. Protest verbinden lässt.
Fazit: Zu dem Thema „spiritueller Aktivismus“ wohl das einzige Buch im deutschsprachigen Raum. Zumindest ist mir noch kein anderes untergekommen. Es ist eher ein „Nischenbuch“ aber gerade wegen dieser spannenden Thematik sehr sehr lesenswert. Nur leider ist es so, dass ich weder von Integraler Therapie noch von Buddhismus ausreichend Ahnung habe, weshalb ich mich stellenweise ein bisschen hilflos gefühlt habe. Es hätten z.B. bei dem Kapitel über die Boddhisattva-Farben ruhig mehr Beispiele stehen können. Ich hatte also teilweise nicht so viel davon, aber wenn du dich für Buddhismus, Pädagogik und Psychologie interessierst, ist das Buch wirklich empfehlenswert.

2 Gedanken zu “Gelesen: iBuddhismus von Joachim Wetzky

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