Gelesen im August

Der Vollständigkeit halber möchte ich diese Kategorie auch nachtragen.

Im August habe ich das hier gelesen:

„Aufgeräumt leben“ von C. Köpp
Beim Blick ins Inhaltsverzeichnis hat mich vor allem der Abschnitt „Aufgeräumt leben – in allen Lebenslagen“ interessiert, wo auch über Themen wie Soziale Netzwerke, Trennungen, Todesfälle und Datenmüll geredet wird.
Fazit: für mich nix Neues, das Buch verliert sich in Allgemeinplätzen. Für Neulinge, die noch nie ein anderes Buch darüber gelesen haben, kann der Stil vielleicht hilfreich sein. Mir hat er überhaupt nicht gefallen, er war mir viel zu bevormundend. Keine Leseempfehlung.

„Watchmen“ von Alan Moore und Dave Gibbons
Szenario: ein alternatives Amerika im Jahr 1985, die Welt steht kurz vor einem Atomkrieg: Der Comedian, ein verkleideter Abenteurer und „Crimebuster“ wird von einem Unbekannten brutal ermordet. Sein Ex-Kollege Rohrschach fahndet nach dem Täter und wittert bald eine Verschwörung nachdem Dr.Manhattan, das einzige Superwesen der Gruppe, mit übler Verleumdung konfrontiert wird und ins Exil auf den Mars flüchtet. Ozymandias, der „klügste Mann der Welt“, entkommt nur knapp einem Attentat. Silk Spectre II und der zweite Nite Owl leben ihr normales Leben ohne Maske, müssen aber nochmal als Crimebusters verkleidet Rohrschach befreien. Gemeinsam kommen sie dem Täter näher…
Fazit: nicht ohne Grund die „wichtigste Graphic Novel aller Zeiten“. Wenn ihr mal ein Comic lesen wollt, dann damit. Mit Watchmen macht man nix falsch.


„Die Krähen – ein Portrait von Cord Riechelmann“

Der Inhalt ist genau das: Eine Ansammlung von Essays und Anekdoten über verschiedene Krähenarten.
Fazit: leider nicht allzu detailliert, ich hätte gerne genaueres über die Verhaltensweisen der Krähen erfahren. Trotzdem lesenswert. Ich wurde gut unterhalten. Das Buch hat zwar nur 150 Seiten, ist aber toll ausgestattet: Schwarzer Einband, schwarzer Buchschnitt, neongelbes Kapitalband, schön gedruckte Krähenportraits am Ende mit den jeweiligen Steckbriefen.

„Der Comic: Geschichte, Stile, Künstler“ von Klaus Schikowski
Das Buch behandelt das Thema Comics von den Anfängen in Amerika bis zum modernen Webcomic. Comics in Deutschland, Mangas in Japan oder der frankobelgische Comic – alles abgedeckt. Mit dabei ist ein Personenverzeichnis, ein Glossar und weitere Literaturhinweise.
Fazit: absolut lesenwert. Für ein Sachbuch las es sich flüssig und schnell und ist daher ziemlich unterhaltsam. Man kann hinterher so richtig schön klugscheissern. Dem Buch hätten zwar mehr Bilder gut getan, gerne auch farbig, aber nur weils so interessant war. Wer sich für Comicgeschichte interessiert oder mal einen Überblick über die Comicwelt bekommen möchte, möge sich bitte hiermit fortbilden.

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