Gelesen im August

Trotz Urlaub habe ich nur wenig gelesen. Warum? keine Ahnung. Dieses Jahr ist irgendwie kein Lesejahr (sagt zumindest die Statistik). Neben ein paar Paris Reiseführern habe ich das hier gelesen:


Am Tag und in der Nacht von Camilla Macpherson

Die Ehe von Claire und Rob erfährt eine Krise, als Claire das noch ungeborene Kind verliert. Sie macht Rob dafür verantwortlich, weil er nicht da war als sie ihn brauchte. Claire zieht sich immer mehr zurück. Eines Tages bekommt Rob ein Päckchen mit Briefen von Daisy, der Cousine und besten Freundin seiner verstorbenen Großmutter. Daisy hat sich in London während der Kriegsjahre jeden Monat die ausgestellten Bilder in der National Gallery angesehen und beschreibt die Bilder und was ihr sonst noch wiederfährt ihrer Freundin. Claire lernt durch die Briefe eine wagemutige und hoffnungsfrohe junge Frau kennen und lernt dabei, Schritt für Schritt ein neues Leben zu wagen.
Fazit: Das Buch war ein Tombola-Gewinn, ich habe es wegen dem Cover ausgesucht und weil sich der Klappentext gut las. Die Story ist ok, plätschert stellenweise ein bisschen dahin und ich habe mich nicht sonderlich in die Charaktere hineinversetzen können. Am meisten gefallen hat mir Daisys Grundidee, sich jeden Monat ein Bild anzuschauen.

Die Evolution von Walter Kleesattel
Weil das Kapitel in meinem Biologie-Schulbuch zu kurz kam, wollte ich es nochmal vertiefen. Evolution geht da los, wo es soll: Ganz am Anfang!
Fazit:Hut ab, das Buch ist grandios vollgepackt mit nützlichen Informationen, die sauber und verständlich in 200 Seiten für den Laien aufbereitet sind. Neben ausführlichen Texten gibt es immer wieder Exkurse sowie Abbildungen, ein Register und ein Glossar. Das Schönste ist aber, dass der Verlag für sämtliche andere Themen ebenfalls solche Büchlein im Angebot hat!

Gebrauchsanweisung für Paris von Stephen Clarke
Wer kennt die Reihe „Gebrauchsanweisung für…“ nicht? Die perfekte Urlaubslektüre für jedes Land und jede Stadt. Ich habe zum ersten Mal ein Buch dieser Reihe gelesen und mich aufgrund der bevorstehenden Reise für Paris entschieden. Stephen Clarke ist Engländer und lebt seit mehreren Jahren in Paris, er hat also genug wichtige Informationen für Zugezogene und Touristen im Gepäck.
Fazit: lesenswert! Es liest sich leicht und flüssig, ist gespickt mit kleinen Witzchen und ist im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam, auch wenn es manchmal sinnlose Fußnoten gibt. Die einzelnen Kapitel sind allerdings recht unterschiedlich: einige wirken sehr leidenschaftlich, andere eher zusammengeschustert um Seiten vollzukriegen. Aber das stört eigentlich nicht so sehr. Wir haben den Test gemacht und mussten immer wieder Grinsen, als wir die von Clarke beschriebenen Situationen im echten Pariser Stadtdschungel wiederentdeckt haben :)

So, das wars schon. Was hast du gelesen?

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