Gelesen im Dezember

Bevor meine Jahresliste kommt, hier noch mal das Gelesene für Dezember 2015.
gelesen

Fangen wir an mit der Buchauswahl der Buxtehuder Bookworm Bitches (immer noch Arbeitstitel für unseren Literaturkreis)für Dezember:

„Der erste fiese Typ“ von Miranda July
Cheryl Glickman ist eine Frau Mitte 40 und lebt ihr Leben mit System: Sie hat nur was sie braucht und lebt sehr effizient und ordentlich. Seit Jahren ist sie in ihren Chef Philip verliebt. Allerdings wird ihr Ordnungssinn und ihre Tagträume schnell gestört, als die ungepflegte, vollbusige Tussi-Tochter der Firmengründer bei ihr „vorübergehend“ einzieht…
Fazit: eine ziemlich chaotische, wilde Geschichte, die sich schnell wegliest. Für mich kein Lieblingsbuch, aber doch lesenswert. Ich mochte die Geschichte, würde das Buch aber nicht jedem empfehlen. Für Fans von Else Buscheuer.

Das letzte Buch meines Sci-Fi-Leseprojekts war das hier:

„Im Land der leeren Häuser“ von P.D. James
2021. Die Menschen haben ihre Fortpflanzungsfähigkeit verloren, die Menschheit vergreist. Die letzte Generation, die „Omegas“ genannt werden, werden verehrt, obwohl sie mitunter als Schlägertrupps durchs Land ziehen. In England herrscht der Warden of England und strukturiert die vergreisende Gesellschaft mit Sklavenarbeitern („Zeitgänger“) und Selbsttötungsritualen („Quietus“). Was an der Oberfläche wie eine Demokratie erscheint, ist in Wahrheit ein grausames Regime, das mit Hilfe der Geheimpolizei durchgedrückt wird. Alle Straffälligen werden auf die Kolonie „Isle of Man“ verbannt.
Theo Faron, ein ehemaliger Oxford-Professor für viktorianische Geschichte wird eines Tages von einer Dissidenten-Gruppe angesprochen und schließt sich der Gruppe an.
Fazit:Tolles Setting, interessantes Gedankenspiel. Trotzdem ein bisschen langatmig. Der Wechsel zwischen Tagebuch und Erzählung fand ich ein bisschen unsinnig. Die Autorin hätte mehr Spannung aufbauen können, wenn sie sich für eines der beiden Varianten entschieden hätte. Kann man lesen, muss man aber nicht. Übrigens mit Clive Owen und Julianne Moore als „Children of Men“ verfilmt.

Aber ich habe auch noch das gelesen:

„Das Licht der letzten Tage“ von Emily St. John Mandel
Eine Mution der Vogelgrippe, die sogenannten Georgische Grippe, rafft die Menschheit darnieder. Die wenigen Menschen, die zurückbleiben, müssen ihr Leben neu ausrichten. Allen voran eine Shakespeare-Theatergruppe, die als „Fahrende Symphonie“ erklärt, dass „Überleben allein nicht ausreicht“.
Fazit: eigentlich kann man den Inhalt des Buches schwer beschreiben, weil es so vielschichtig ist. Es kommt ein Comic darin vor, es gibt mehrere Charaktere und durch die vielen Rückblenden hat man mehreren Ebenen. Klingt verwirrend, ist aber lesenswert, da alles elegant miteinander verwoben wurde und eine grandiose Stimmung heraufbeschwört. Es ist traurig, schön und hoffnungsvoll und dadurch eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Hat mir seeeehr gefallen.

und

„Gregs Tagebuch, Band 10: So ein Mist“ von Jeff Kinney
Greg hat wieder allerhand Probleme. Weil seine Mutter denkt, die Jugend von heute ist „Elektronik-Süchtig“, setzt sie in der Stadt ein „Offline“-Wochenende durch, was als Teenager natürlich die Hölle bedeutet. Als er dann auch noch kompletten Mist baut, entschließt sich Greg doch noch an der Klassenfahrt zur „Fleiß und Schweiß-Farm“ teilzunehmen. Aber ob das so eine gute Idee war?
Fazit: genauso lesenswert wie die anderen Teile. Ich finde das alles sehr amüsant

„Edition.Film – Filmanalyse“ von Martin Ganguly
Das kleine Themenheft enthält alles, was man in der Oberstufe zum Thema Filmanaylse wissen muss: Geschichte des Films, Filmgenres, Bild & Ton, Filmerzählung, Filmemacher und Filmkontext.
Fazit: Leicht zu lesen, toller in sich logischer Aufbau, daher lesenswert.

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