Gelesen im Dezember

Ups, da ist mir schon wieder das Datum durcheinander geraten. Aber vermutlich ist euch das gar nicht aufgefallen. Es gab zumindest nirgends Beschwerdebriefe!
Also der Beitrag wird nich lang. Ich hab gar nicht viel gelesen…

Gregs Tagebuch, Band 11: Alles Käse! von Jeff Kinney
Gregs Mutter will, dass er sich ein Hobby sucht, damit er seinen Horizont erweitert. Er testet sich als Horrorfilmregisseur und als Mitglied der Schulband. Mit eher mäßigem Erfolg.
Fazit: Dieser Band hat mir tatsächlich besser gefallen, als die letzten beiden. Aber eigentlich isses egal. Es ist einfach wirklich sehr unterhaltsam. Und Kinder denken, man is voll cool :D

„We love code! – Das kleine 101 des Programmierens“ von Julia Hoffmann und Natalie Sontopski
Die beiden Autorinnen sind Geisteswissenschaftlerinnen und haben sich das Coden selbst beigebracht. In dem Buch teilen sie ihre Erfahrungen begeistert mit. Nebenbei werden Fachbegriffe erklärt, interessante Persönlichkeiten vorgestellt und ein paar Ideen für einen eigenen Coding-Workshop beschrieben.
Fazit: sehr eigenwillig und witzig geschrieben, fast so, als würden einem gute Freundinnen etwas übers Programmieren erzählen. Super Einsteigerlektüre für alle, die sich mal mit dem Thema Programmierung auseinandersetzen wollen. Lesenswert! Wirklich sehr niedrigschwellig und leicht zu lesen. Auch perfekt für Mädels im Teenie-Alter, die sich für MINT-Berufe interessieren. Die Aufmachung des Buches gefiel mir auch sehr gut.

„Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami
In 11 Kapiteln erzählt Murakami vom Leben eines Schriftstellers, dem Leben im Ausland, lästert über Literaturpreise und fragt sich, welche Figuren er auftreten lassen soll.
Fazit: ne richtige Autobiografie gibts ja (noch) nicht von ihm, aber das kommt schon ziemlich nah dran. Ein Muss für alle Murakami Fans.

Das wars schon. Zu mehr bin ich nicht gekommen.

Was hast du gelesen? Lagen unterm Weihnachtsbaum Bücher? Welche?

4 Gedanken zu “Gelesen im Dezember

  1. Hallo Frau DingDong,

    das Buch von Murakami hatte ich auch kürzlich in den Händen und mir dann überlegt, ob ich nicht mal ein Buch von ihm lesen sollte – 1984 zum Beispiel. Kannst du seine Bücher empfehlen?

    Ich habe mir zu Weihnachten selbst ein paar Bücher geschenkt und mir fürs neue Jahr vorgenommen, pro Woche ein Buch zu lesen. Ist zwar ein sehr ambitioniertes Ziel, aber wenn ich unter der Woche am Abend das Fernsehen weglasse, ist es durchaus machbar.

    Gibt’s denn noch eine Gesehen-im-Dezember-Liste von dir? Da kann ich wahrscheinlich mehr mitreden als bei den Büchern, die du gelesen hast :-)

    Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg bei deinen Plänen und Wünschen.

    Außerdem freue ich mich auch weiterhin auf tolle und inspirierende Blogbeiträge von dir, die ich immer wieder sehr gerne lese.

    Liebe Grüße
    Isabelle

    1. Liebe Isabelle,
      ich bin seeeehr seeeehr großer Murakami Fan, deshalb lautet meine Antwort natürlich: Lies unbedingt was von ihm! :D
      Er hat eine ganz eigene Art, die leisen Stimmungen zu beschreiben. Seine Protagonisten sind introvertierte Einzelgänger, die gerne Alkohol trinken, Schwimmen und Jazz hören. Das klingt erstmal langweilig, aber irgendwie gelingt es ihm, ein bisschen Surrealität da mit reinzumischen und das macht seine Romane so vielschichtig.
      Für den Anfang würde ich dir „Gefährliche Geliebte“ oder „Wenn der Wind singt / Pinball 1973“ empfehlen. Wenn du es surrealer magst, kannst du auch mit „Nach dem Beben“ anfangen.

      Meine Gesehen-Liste ist online! Was hast du angesehen?

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