Gelesen im Dezember

Tja, der letzte Monat neigt sich dem Ende und damit ich alles auf die Reihe bekomme, gibt es jetzt endlich meinen Monatsbereicht (der Jahresbericht über das Gelesene 2013 folgt)

„Holly Beckers wunderbare Wohnideen: 8 Schritte zu einem kreativen Zuhause“ von Holly Becker
Endlich konnte ich dieses Buch ausleihen, es hat ewig gedauert. Kein Wunder, denn dieses Buch liest man nicht mal eben so durch. Es ist ein richtiges Arbeitsbuch. Von der Ideen- bis zur Stilfindung und Umsetzung der Ideen im eigenen Raum wird alles in einfach nachzuvollziehen Schritten erklärt. Fast so, als säße die Autorin im Wohnzimmer.
Fazit: Toller Schreibstil, tolle Ideen, super Erklärungen! Jetzt hab ich es endlich geschnallt, wie das mit dem Dekorieren und mit der Einrichtung funktioniert, so das ein Raum stimmig wird! Das Tolle daran ist: sämtliche Schritte kann man auch wunderbar auf seine Garderobe übertragen. Also weg mit diesen sinnlosen Mode-Stilfindungsbüchern, die nix bringen. Wenn man die Prinzipen des Buches verinnerlicht, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

„Haben und Sein“ von Erich Fromm
ein Klassiker der äh…Dings-Literatur in 3 Teilen. Habt ihr ja bestimmt schon alle gelesen.
Fazit: leicht lesbar, dennoch auch ganz schön fad. Eigentlich eher eine Kommentarsammlung. Wer sich mit Buddhismus und Psychologie ein bisschen auskennt wird in den ersten beiden Teilen nichts Neues lernen. Ein paar Ideen zum Weiterdenken waren dabei, aber insgesamt wars eher „naja“.

„Der Hobbit“ von J. R. R. Tolkien
Wie kam eigentlich Bilbo zu dem Ring und was hat er sonst noch so getrieben, bevor sich Frodo und Friends auf dem Weg machten? Dies alles wird in „Der Hobbit“ erzählt.
Fazit:Tja, wie sag ich es geschickt, ohne dass ich gleich 20000 Blogleser verliere? – Typische Tolkien-Literatur. Mag ich nicht. Langweilig. Genau wie Herr der Ringe. Habs nur gelesen, weil ich wissen wollte, wie der Film ausgeht. Ich finds großartig, was sich Tolkien da für ein Universum gebastelt hat und ich liebe Elben, aber es liest sich wie ein Bezirksamtsprotokoll.

„Der Schaum der Tage“ von Boris Vian
Als ich den Trailer zum gleichnamigen Film gesehen habe, wusste ich, dass ich das Buch lesen will. Wie kann man so viel Verrückts literarisch unterbringen?
Colin, ein reicher Müßiggänger mit viel Zeit und Geld, ist auf Brautschau. Eines Tages verliebt er sich Hals über Kopf in die schöne Chloe. Die beiden heiraten nach kurzer Zeit und sind sehr glücklich. Doch in den Flitterwochen erkrankt Chloe schwer an einer Seerose, die in ihrem Lungenflügel langsam aber unaufhörlich wächst. Colin gibt sein gesamtes Vermögen für Blumen aus, damit er Chloe retten kann. Doch wird es ihm gelingen?
Fazit: sehr merkwürdiger, surrealer, aber auch zärtlicher Liebesroman, in dem ziemlich viele Leute sterben. Lesenswert für alle, die sich auf experimentielles einlassen können. Irgendwie habe ich auch dauernd das Gefühl, dass das auch ein Liebesroman ist, den Männer gut lesen können.

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