Gelesen im Februar

Da die Filmliste keine Rede Wert ist (das kommt das einfach in die nächste Liste) kommt hier die kurze, feine Leseliste aus dem Februar:


„Atomic Habits“ von James Clear

Gewohnheiten und eine Lebensstilveränderungen bestehen wie Atome aus vielen kleinen Bausteinchen. Genau das ist der Ansatz: Klein anfangen – große Wirkung. In 4 Gesetzen schildert Clear die Grundzüge einer erfolgreichen Gewohnheitsänderungen – wissenschaftlich fundiert.
Fazit: Wie auch seine Blogbeiträge und Newsletter-Mails besteht das Buch aus einer Fülle an gut zu lesender Infos, die einen auf viele Ideen bringen. Ich hätte mir zwar gerne noch mehr Beispiele aus dem echten Leben gewünscht (also wie andere das machen) aber alles in allem, ist das Buch gut durchdacht und hilfreich.

The Microbiome Diet by Raphael Kellman
Das Mikrobiom scheint die neue Wunderwaffe zu sein. Vom Leaky Gut Syndrom ausgehend erklärt der Mediziner für ganzheitliche Gesundheit, wie der Darm zur Gesundheit beiträgt und warum man mit schlechten Bakterien dick und krank bleibt. Jedes Kapitel bzw. Unterkapitel wird mit Fallbeispielen aus seiner Praxis eingeleitet. Kern des Buches ist allerdings sein 21-Tage-programm zur Wiederherstellung einer intakten Darmschleimhaut, aufgeteilt in 2 Phasen.
Fazit: ganzheitlicher Ansatz mit vielen Aspekten zu chronischen krankheiten sowie einem 21 Tage-Programm zur Wiederherstellung eines gesunden Darms. Ich habe das Buch gerne gelesen und konnte viel für mich mitnehmen. Die Fallbeispiele waren motivierend und auch wenn sich vieles wiederholt (amerikanischer Sachbuchstil halt), ist es brauchbar. Seine Tipps habe ich beherzigt und mir geht es deutlich besser! Auf die Supplements, die er empfiehlt, kann man aber verzichten. Das Buch ist von 2015 und wer was aktuelles Lesen will, kann sich ja mal die Doc Fleck Bücher „Schlank!“ anschauen.

„Der Schnitt durch die Sonne“ von Dietmar Dath

6 Menschen werden ausgewählt, weil sie auf der Sonne eine Aufgabe zu erfüllen haben: Ein Koch, eine Schülerin, ein Physiker, eine Pianistin, eine Mathematikerin und ein Gitarrist. Gemeinsam sollen sie mit ihren Fähigkeiten das längst verschollene Sonnenkind auffinden, mit ihm reden und zwei gespaltene Parteien zur Einsicht bewegen, damit kein interstellarer Konflikt entsteht. Dabei ist alles anders als man denkt.
Fazit: das Buch war mir stellenweise viel zu intellektuell und mathematisch. Ich glaube nicht, dass ich es verstanden habe, aber weglegen konnte ich es auch nicht. Denn dafür waren die Dialoge und die Figuren viel zu interessant. Ich würds nicht direkt empfehlen, aber wenn dir Asimov gefällt und du mal was neues brauchst, guck dich mal nach dem Buch um.

Das wars schon! Welche Leseempfehlung hast du für den März?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*