Gelesen im Januar

Eigentlich sollte der Beitrag ja schon am Mittwoch kommen, aber das habe ich echt total verschwitzt! Dafür kann ich jetzt über ganz viele tolle Bücher erzählen, denn der Lesemonat Januar war super!

„Kraft: Der neue Weg zu innerer Stärke“ von Claudia Croos-Müller

Resilienz üben durch Körperübungen? Okay, warum nicht! Neurologin Claudia Croos-Müller hat basierend auf ihren Erfahrungen in der Schmerz- und Traumatherapie Methoden entwickelt, die leicht zu lernen und anzuwenden sind. 

Fazit: ein super nützliches Buch, leicht zu lesen und zu verstehen, weil herzlich warm geschrieben mit vielen Tipps und Übungen, die man sofort ausprobieren kann. Ich habe mir die body2brain App runtergeladen und arbeite regelmäßig damit und meine Morgen- und Abendroutine hat sich dadurch auch verändert. Sehr hilfreich.

„Die Freiheit, frei zu sein“ von Hannah Arendt

Was ist Freiheit? Und was bedeutet sie uns? Wie können wir sie eigentlich schätzen? Ist es nur die Abwesenheit von Furcht oder mehr? Darüber haben sich schon einige den Kopf zerbrochen, so auch Hannah Arendt in ihrem wiederentdeckten Essay aus den 1960er Jahren, der nichts von seiner Aktualität verloren hat.

Fazit: Kurz, knackig zusammengefasst – sehr lesenwert. Wer mal in Hannah Arendts Denke eintauchen will, kommt damit sicherlich gut klar.

„Harry Potter and the Chamber of Secrets“ von J.K.Rowling

2. Schuljahr und irgendwas mit einem blöden Keller und ner Schlange.

Fazit: las sich auch gut weg, war aber halt echt dasselbe wie Band 1. Irgendwie bin ich immer noch nicht mit irgendeinem Charakter warm geworden?! Aber ja, ich werd noch die anderen lesen, weil mir alle sagen, dass es besser wird…

„Abnehmen mit dem Darm“ von Suzann Kirschner-Bonus, Wolfgang Kruis und Ira König

Abnehmen – mit der Power der Darmbakterien! Das ist endlich mal ein guter Trend, weil es definitiv nicht schadet, sich um seine Darmflora zu kümmern. Das Buch gibt gut recherchierte und aufbereitete Informationen zum Human Microbiome Project sowie machbare Rezepte inkl. 4 Wochen Plan.

Fazit: sehr informatives Buch über die neueste Mikrobiom-Forschung und tolle Rezepte. (Die Knuspernudeln sind mein neuer Favorit) – Leider war der Menuplan für mich komplett sinnlos, weil ich von der Kalorien-Anzahl nicht abnehmen kann. Wer aber ein gutes Buch über Darmbakterien und Abnehmen lesen will, macht damit nichts falsch.

„Slim by Design: Mindless Eating Solutions for Everyday Life“ von Brian Wansink

Okay, bestimmt hast du schon mal gehört, dass du von kleinen, dunkelblauen Tellern essen sollst und das Obst in der Schale auf den Tisch stellen sollst, damit du dich besser ernährst? Aber vermutlich hast du noch nie von dem Typen gehört, der das Ganze herausgefunden hat? Genau. Der Name wird gerne in Frauenzeitschriften oder Diätbüchern unterschlagen. Brian Wansink ist Director of the Cornell Food and Brand Lab und hat auch die 100 kcal Päckchen erfunden. Seine Mission? Die Unternehmen können mehr Geld verlangen und du isst besser. Klingt seltsam, aber im Endeffekt gewinnen beide Seiten. In dem Buch erklärt er jedenfalls worauf es ankommt und das ist ziemlich interessant. Zu jedem Kapitel gibt es ein paar Infografiken und gute Zusammenfassungen. Hilifreich ist auch der Slim-by-Design-Score bei dem man abgefragt wird, wie es in der eigenen Lebenswelt aussieht. Und vielleicht setzt du dich bei deiner nächsten Diät im Restaurant doch ans Fenster…

Fazit: Der Typ macht ab und zu auch Stand-up-Comedy und so launig ist das Buch auch geschrieben. Die Tipps sind nützlich, aber zahlreich, d.h. man kann sich vielleicht nicht alles merken. Der Score in meiner Küche betrug 40 Punkte (85 sind supergut, 100 schafft laut Wansink niemand), allerdings konnte ich einige Sachen gar nicht beantworten. Lesenswert fand ich vor allem die Beschreibungen der Versuchsaufbauten und wie sie das untersucht haben :D

„Was Fische wissen: Wie sie lieben, spielen, planen: unsere Verwandten unter Wasser“ von Jonathan Balcombe

Was wissen wir eigentlich über Fische? Eigentlich nichts und doch so einiges. Verhaltensbiologe Balcombe hat das Wissen aus diversen Studien zusammengetragen und bricht eine Lanze für unsere stummen Verwandten, die alles andere als gefühllos und dumm sind.

Fazit: super!! Es ist wirklich erstaunlich, was man bisher exemplarisch über Fische herausgefunden hat und Balcombe lässt uns staunen. Von herzerwärmenden und lustigen Anekdoten bis zu skurillen Versuchen im Aquarium ist in dem Buch alles enthalten, was man für ein schönes Leseerlebnis braucht.

 

„Übungsbuch Resilienz“ von Fabienne Berg

Was ist Resilienz und wie kann man diese Fähigkeiten trainieren bzw. verstärken? In dem Buch sind 50 praktische Übungen zu den Themen Optimismus, Akzeptanz, Verantwortung, Lösungsorientierung, Loslassen, Neuorientierung, Einbindung in soziale Netzwerke, Glaube und Spiritualität enthalten. Am Ende des jeweiligen Kapitels wird man angeleitet, heilende Affirmationen für sich selbst zu finden. Abgerundet wird das ganze von geführten Meditationen auf CD.

Fazit: Umfangreiches Buch, bei dem man sich tolle Übungen zum jeweiligen Theman aussuchen kann. Ich habe zum 1.1. gleich das Sonnentagebuch für mehr Optimimus ausprobiert und muss sagen, das sich mein Fokus tatsächlich gewandelt hat. Ich schreib mein Heftchen voll und suche dann eine neue Übung aus.

 

Comics:

All Time Favorite ist immer noch Squirrel Girl und ich frag mich, warum mir das nich langweilig wird? Für immer in meinem Herzen :D

Astonishing X-Men, 1-4 von Joss Whedon und John Cassaday (2005)

Fazit: Die Comics sind gut gealtert und obwohl ich im 2 und 3 Band quasi nichts kapiert habe, katapultierten sich die Bilder so in mein Hirn, dass ich davon sogar geträumt habe. Also war es wohl ein guter Comic :D

„Mord für Mord 2: Atemstillstand“ von Roger Seitner (Autor) und Pascal Regnauld (Zeichnungen)

Okay – er nennt sich nun Robert Wilson und hat auf der Suche nach seiner Vergangenheit ein paar Bruchstücke gefunden: das Gewehr eines Scharfschützen und  ziemlich viel Geld, das überall deponiert ist. Er reist nach New York und trifft sich mit einer Frau, die ihm auch nicht bekannt vor kommt. Am selben Abend wird er verfolgt und es kommt zu einem Schusswechsel – nun ist klar: Nicht nur das FBI, die Polizei sind hinter ihm her, sondern auch die Mafia. Kann er seine Identität lüften und rechtzeitig verschwinden, bevor ihm jemand zuvor kommt?

Fazit: anfangs spannend wie der erste Teil, das Ende war aber echt schwach. Ein bisschen hoffe ich auf ein Wunder – und auf einen 3. Teil. Trotzdem toll gezeichnet und lesenswert.

So Bam! Das wars. Was hast du im Januar gelesen?

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