Gelesen im Januar

Buchrezensionen - Leseliste des Monats Januar 2016

Der erste Monat des Jahres 2016 ist rum und ich kann sagen, dass es ein toller Lesemonat war, obwohl ich überhaupt nicht viel gelesen habe!

Als Einstieg für mein Leseprojekt habe ich mit Briefen angefangen, damit ich evtl. noch eine Idee für mehr Lesestoff bekomme. (Was komplett blödsinnig ist, weil ich das Projekt ja auch mache, um meinen SUB endlich kleiner zu kriegen. Ich möchte am Jahresende bei 37 ungelesenen Büchern entscheiden, ob ich sie aufhebe oder loslasse…)

„Letters of Note – Briefe, die die Welt bedeuten“ von Shawn Usher
125 Briefe, zusammengetragen von Shawn Usher, der auch die gleichnamige Website betreibt.
Fazit: Das Buch selbst ist sperrig, weil es so groß und schwer ist, daher musste ich es daheim lesen und war extrem langsam. Aber die Briefe sind einfach toll. Eine richtige Gefühlsachterbahn. Man kann zwar darin schmökern, aber ich glaube, am Schönsten ist es, die Briefe alle hintereinander weg zu lesen. Es gibt tragische, fröhliche, traurige, verrückte, lustige und liebevolle Briefe, von Kindern, normalen Bürgern, Fans, Berühmtheiten und Psychopathen. Die Briefe sind was zum Weinen, Lachen, Dankbar sein und zum Gruseln. Einfach grandios und daher sehr sehr lesenswert! Falls du das Buch mal in der Bücherei entdeckst, nimm dir eine Viertelstunde Zeit und gucks dir mal an, ok?

Die Lesezirkel-Auswahl war:

„Die Gestirne“ von Eleanor Cotton

Neuseeland, Januar 1866: In der Hafenstadt Hokitika landet der Schotte Walter Moody und stolpert unbeabsichtigt im Raucherzimmer des örtlichen Hotels in eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln. Das Verschwinden eines reichen Mannes, eine Hure, die Selbstmord begehen wollte und eine Menge Geld, das bei einem Säufer gefunden wurde. Wie kam es da hin? Wollte die Hure wirklich Selbstmord begehen? Wer hängt da mit drin?
Bald checken die Männer, dass Moody eine Chance sein könnte, alles aufzuklären…
Fazit: Joah, wer mit 28 Jahren so ein Monumentalwerk (das Buch hat über 1000 Seiten) hinlegt und das sprachlich auch noch ganz geschickt gemacht hat, verdient meine Bewunderung. Ich musste mich anfangs beim Busfahren schon sehr konzentrieren, um der Sprachmelodie zu folgen und die Geschichte zu verstehen, aber es hat sich gelohnt. Von mir gibts ein „Lesenswert“, auch weil der Spannungsbogen schön gleichmäßig ist und man das Buch gar nicht aus der Hand legen will (aber manchmal muss, weils so schwer ist). Wer das Genre „Historisches“ mal näher erforschen möchte, kann damit anfangen :)

Das wars schon. Mal sehen wie es im Februar wird.
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3 Gedanken zu “Gelesen im Januar

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