Gelesen im Januar

Der Monat ist gleich um, Zeit für meine „Gelesen“-Liste. Diesmal hatte ich mit meiner Lektüre Glück! So kann das gerne weiter gehen :D

„Raus aus dem Schneckenhaus“ von Hans Morschitzky und Thomas Hartl
Soziale Ängste überwinden, von Schüchternheit bis zur Phobie. Mit Selbsttest und 10 Schritte Programm.
Fazit: sehr informativ und hilfreich, daher lesenswert. Wer in diesem Bereich etwas Vorbildung hat, kann auch gut selektiv lesen.

„Zungenküsse mit Hyänen“ von Else Buscheuer
Meikel, Muttersöhnchen und eine 33-jährige Jungfrau, hat die Nase voll. Er „leiht“ sich heimlich Geld von Muttern und düst ab in die Großstadt Rizz, um Reporter für den Mittagskurier zu werden. Mit dem Rückenwind des Patenonkels ergattert er sich ein gutes Thema: Den mysteriösen Tod der roten Müllerin. Durch seine Recherche gerät er immer tiefer in den Schickeria-Großstadt-Sumpf. Ob das gut geht?
Fazit:definitiv jetzt schon ein Jahreshighlight 2014. Die Geschichte ist wild! LESEN!

„Tatjana“ von Curt Goetz
Eines Tages nimmt Drehbuchautor Goetz einen älteren Hitchhiker mit, den er interessant findet. Jahre später erfährt er seine Geschichte: Der ältere Arzt deutscher Herkunft verliebte sich einst bei einem Konzert in die 13-jährige Cellistin Tatjana. Als sie erkrankt, kann sie der Arzt durch eine besondere Behandlung retten, in dem er etwas für sie erledigt…
Fazit: spannend wie ein Krimi, leider viel zu kurz. Lesenswert.

„Befreiung vom Überfluss“ von Niko Paech
-„Auf dem weg in die Postwachstumsökonomie“
Niko Paech stellt einen Gegenentwurf zum bisherigen Wirtschaftswachstum vor und erklärt, warum grünes Wachstum nicht funktioniert. Er fordert auf, Maß zu halten: industrielle Wertschöpfungsprozesse einschränken und lokale bzw. regionale Selbstversorgung stärken.
Fazit: kompakt, kurz, radikal ohne Umschweife formuliert – Pflichtlektüre! Hat mir geholfen, das Thema weiter zu durchdenken.

6 Gedanken zu “Gelesen im Januar

  1. Huhu Frau DingDong,

    besonders „Tatjana“ interessierte mich also googelte ich das mal und stellte fest, dass ich Curt Götz aus „Das Haus in Montevideo“ – welches er auch geschrieben hat – kenne und mag.
    Daher werde ich „Tatjana“ sicherlich lesen. Falls du „Das Haus in Montevideo“ nicht kennst kann ich es dir wärmstens empfehlen :-)
    Alles Liebe von Nina

  2. Danke für die Tipps. Paech hab ich mir gerade in der Bib vorbestellt und die Buscheuer steht auf dem Wunschzettel. Ich liebe ihr Buch „Ruf! Mich! An!“.

  3. Tztz, am 27. schon die Gelese-Liste posten ;-)

    Das Das Buch von Niko Paech habe ich mir notiert. Ich denke, ich habe das schon mal in meiner Bücherei gesehen.

    Sag mal, hast Du nicht “Genug” von John Naish besprochen? Werde gleich danach in Deinem Archiv suchen. Ich habe nun nämlich auf meinem Blog auch eine monatliche Gelesen-Rubrik und jemand hat vorhin dieses Buch empfohlen.

    Viele Grüße aus Franken

    Christof

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*