Gelesen im Juni

Buchrezensionen - Leseliste des Monats | Frau DingDongs Leben.

Puuuuh, diesen Monat hab ich schon wieder so viel durcheinander gelesen! Ich wollte das eigentlich gar nicht. :D Vor allem nur Sachbücher! Wird mal Zeit für nen Roman. Aber da ich im Juli Urlaub habe, muss dieses Vorhaben ja nicht lange warten.

Hier also meine Liste für den Juni

„Wie wir morgen leben werden – 15 Lebensstiltrends, die unsere Zukunft prägen werden“ von Eike Wenzel et. al
In übersichtlich gestalteten Kapiteln werden die Konsumententrends von verschiedenen Zielgruppen der nächsten Jahre beleuchtet. Dabei zeigt sich, dass man nicht mehr in klassischen Sinus-Milieus denken kann, weil sich immer mehr vermischt. Toll fand ich das ergänzende Glossar am Ende des Buches
Fazit: lesenswert, perfekt für Einsteiger. Auch wenn einige Begriffe mir mittlerweile veraltet vorkommen (das Buch ist glaub ich von 2011 oder 2012), gibt es dennoch einen guten Überblick.

„Wir sind Cyborgs – wie uns die Technik unter die Haut geht“ von Alexander Krützfeldt
Wer sind eigentlich die Leute, die sich Elektronik implantieren lassen? Warum hat das einen Nutzen? Sind das Spinner oder Pioniere? Wo hört der Mensch auf, wo fängt der Roboter an? Diese und weitere Fragen werden von Alexander Krützfeldt nicht ohne Skepsis gestellt und erhält in Interviews mit Cyborgs, Philosophen und Wissenschaftlern interessante Antworten.
Fazit: Ich mochte das Buch sehr gerne. So persönlich gefärbte Sachbücher sind ja eher selten, aber hier wird man unterhalten UND erfährt was Neues ohne schwafelig oder langweilig zu werden. Das Buch gibt nen netten Rundumschlag von den Themen Singularität, Cyborgs, Bodymodification und Transhumanismus mit ner Portion Skepsis und gesunden Menschenverstand. Und das ist wirklich lesenswert.

„Die klugen Frauen von Weimar“ von Ulrike Müller
Wenn man an Weimar denkt, denkt man: Goethe, Schiller, Liszt und Gropius. Das ist zwar ganz nett, aber auch für Frauen ein bisschen langweilig. Denn interessant sind auch Geschichten von Frauen, die Weimar als Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Regentinnen und Salondamen geprägt haben und die auch als solche dargestellt werden (und nicht nur als Beiwerk zum Genie). Mit Witz, Sinn und Verstand drückten Frauen wie Anna Amalia, Christiane Vulpius, Maria Pawlowna, Fanny Lewald, Alma Buscher und Marianne Brandt Weimar einen facettenreichen Stempel auf.
Fazit: nette, unterhaltsame Portraits, denen man anmerkt, dass sie mit viel Begeisterung geschrieben wurden. Wer in Weimar zu Besuch war, sollte sich dieses Buch unbedingt anschauen. Tolle Frauen!

„Wenn die Zukunft kommt – eine Anleitung zum langfristigen Denken“ von Magnus Lindkvist
Wie denkt man eigentlich über die Zukunft nach? Also so richtig? Soll man das überhaupt? Welche Fehler kann man dabei machen? Wie wird man Futurist? Trendforscher Lindkvist erklärt es.
Fazit: philosophisch, unterhaltsam und witzig! Daher lesenswert.

„DIY Putzmittel: Natürlich sauber“ von Tatiana Wachola
Bloggerin Tatiana Wachola („https://natuerlichmama.de/„) hat in diesem kleinen Büchlein sämtliche natürlichen Putzmittel-Alternativen versammelt, die man im Haushalt von Küche bis Bad gebraucht bzw. gebrauchen kann.
Fazit:unkomplizierte erklärte einfache Rezepte, die jeder nachmachen kann. Die Aufmachung des Buches ist sehr sympathisch, das Format passt. Wir haben uns Glasreiniger und Duschreiniger gebastelt und sind begeistert! Für kleines Geld zu haben, daher auch sinnvoll als Nachschlagewerk. Das Buch „DIY Kosmetik“ werde ich mir auch mal anschauen.

„Statt Plastik: Schöne Sachen zum Selbermachen – das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle“ von Jutta Grimm
Eigentlich muss man zu dem Buch nix erklären, der Titel ist Programm!
Fazit: tatsächlich ein super Ideenbuch für plastikfreie Alternativen von A-Z. Für DIYer ein Muss!

„Projektbuch Tierfreundlicher Garten: 40 einfache Bau- und Pflanzkonzepte“ von Bärbel Oftring
Auch hier verrät der Titel gleich den Inhalt. 40 Projekte damit sich für Vögel, Insekten, Igel, Eidechsen und Frösche im heimischen Garten wohlfühlen!
Wer seinen Garten etwas tierfreundlicher gestalten möchte, findet hier Tipps, Tricks und Bauanleitungen. Igelhütten, Trockenmauern für Eidechsen und Hecken für Vögel – alles dabei. Für mich war zwar nix Neues dabei, aber das Buch ist trotzdem sehr empfehlenswert.

So Schluss jetzt – war eh schon viel zu viel!

Was hast du gelesen? Hast du eine Buchempfehlung, die Roman + Biografie verbindet? Das wäre famos! Momentan steht auf meiner Liste nur „Love letters to the dead“ – bin gespannt.

2 Gedanken zu “Gelesen im Juni

  1. Hallo nach HH,

    ich habe (u.a.) zwei Bücher von Leo Hickman gelesen …

    Fast nackt – Mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben

    Und tschüss! – Was wir anrichten, wenn`s uns in die Ferne zieht

    Beide Bücher sind schon ein paar Jahre alt, haben aber meines Erachtens nichts an Aktualität verloren.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

  2. Hallo Frau DingDong,
    ich habe den ganzen Juni für diese Che-Guevara-Biographie gebraucht, die ich schon im Mai angefangen habe… :-/ Wenn man Schlafstörungen hat, dann ist sie wirklich gut zu gebrauchen! Ich habe mehrfach eine halbe Seite gelesen und bin erschöpft (nicht gelangweilt!) eingeschlafen.
    Jetzt möchte ich im Juli was „leichteres“ lesen. ;-)
    LG, Liz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*