Gelesen im Mai

gelesenViel gelesen (auch Comics), aber kein einziges Sci-Fi Buch.

Der Tag, an dem meine Frau einen Mann fand von Sibylle Berg
Chloe und Rasmus sind 20 Jahre verheiratet. Eigentlich ist alles gut. Aber irgendwie auch nicht. Rasmus hat eine Idee und will seiner Karriere als mittelmäßiger Theaterregisseur Bedeutung verleihen, in dem er mit Chloe in ein armes Land reist. Die Jugendlichen dort sollen schließlich Kultur mit Hilfe eines Theaterprojekts erfahren. Doch während sich die Jugendlichen nur für Bier interessieren und Rasmus immer elender zumute wird, macht Chloe Bekanntschaft mit Benny…
Fazit:ich empfehle ausnahmslos alles von Sibylle Berg und ihr könnt überhaupt nichts dagegen tun!!!

Color your style by David Zyla
David Zyla hat für seine Kostümausstattung bereits einen Emmy erhalten und kennt sich auch sonst gut mit Farbe und Mode aus. Deshalb hat er ein Buch geschrieben. Damit das jeder lernen kann. (Auch Männer, er macht viel für Männer)
Fazit: ein Buch über Farbe komplett ohne Farbe und Bilder in einem hässlichen Paperback?! Das hat mich anfangs irritiert, aber jetzt finde ich es gar nicht mehr so schlimm. David Zyla sagt, die Wunderwelt der Farben kann man sowieso nicht abdrucken. Und eigentlich muss man ja eh das Hinsehen lernen. Wer also ein gutes Buch über Farbe und Stil haben will, ist damit gut beraten. Es ist ansich leicht zu lesen, aber mit den englischen Wörtern für die unterschiedlichen Farbtöne hatte ich so meine Probleme. Ob man jetzt auch unbedingt seinen Archetyp wissen muss? Keine Ahnung, das war für mich dann doch unnötig. Trotzdem ist es ziemlich hilfreich. Denn die passenden Farben aus Haare, Haut, Auge und Adern hat man immer dabei.


Color me beautiful – reinvent yourself by Joanne Richmond

Einstieg in die Farb und Typberatung nach dem Color me Beautiful Prinzip
Fazit: ziemlich aufgeblähtes Hochglanzbuch mit wenig Neuem und viel Füllstoff, das sich auf dem Niveau einer Frauenzeitschrift bewegt. Da steht z.B. drin wie man seine Haut pflegt…die Zielgruppe des Buches, ich nehme an – alle ab 35 – wissen sowas schon längst. Das einzig Brauchbare darin sind die Farbkarten, damit man mal einen Eindruck bekommt, aber das findet man auch so im Internet.

Großstadtschamanismus: Wie wir zu uns finden, wenn die Welt sich immer schneller dreht von Vera Griebert-Schröder und Franziska Muri
Der Inhalt des Buches lässt sich ganz einfach zusammenfassen: Was ist Schamanismus? Warum brauchen wir die Natur? Und wie kriegen wir das im hektischen (Großstadt-) Alltag hin?
Dazu gibt es schöne Illustrationen und eine Empfehlungsliste mit weiteren Büchern und CDs für die schamanische Lebensart.
Fazit:ein schönes, lesenswertes Buch, mit dem es uns gelingt, uns auch in der Stadt mit der Natur zu verbinden. Ich habe mich vorher noch nie mit Schamanismus beschäftigt, daher war einiges für mich neu und einige der Wiederholungen haben mich auch nicht gestört. Es sind haufenweise Übungen drin und die Autorinnen motivieren, diese Übungen individuell anzupassen. Ob ich jetzt unbedingt einen Tanz mit meinem Krafttier mache, weiß ich noch nicht aber die Vision Quest in der Großstadt werde ich mal ausprobieren.

Die unheimliche Bibliothek von Haruki Murakami
Ein Junge geht gerne in die Bücherei. Als er eines Tages einen besonderen Titel sucht, wird er zum Bibliothekar in den Keller geschickt. Dieser grausige Typ sperrt den armen Jungen ein und gibt ihm etwas zu lesen, damit sein Gehirn besonders saftig wird. Einzige Verbündete des Jungen sind ein Typ im Schafskostüm, der unglaublich leckere Dinge kocht und ein stummes Mädchen, das sprechen kann. Gemeinsam planen sie den Ausbruch.
Fazit: schöne Grusellektüre für zwischendurch. Hat mich sehr traurig und nachdenklich gestimmt und ich musste noch lange drüber grübeln.

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