Gelesen: Schluss mit der Anstrengung! – Ein Reiseführer in die Mühelosigkeit von Barbara Berkhan

Hihi, ich hör euch schon stöhnen und sagen „boah, die Alte nervt echt mit ihrer Minimalismus-Lektüre“…
Ja, wieder einmal ein Buch darüber, wie man es sich einfacher machen kann. Und dann auch noch aus dem Jahr 2005. Weil ich es zufällig beim Stöbern in einer anderen Büchereizweigstelle entdeckt habe, musste es mit.
Barbara Berkhan ist Kommunikationstrainerin und schreibt Bücher, die sich hauptsächlich um die Frage drehen: Wie können Menschen noch besser miteinander auskommen und kommunizieren? Man merkt auch im vorliegenden Buch, dass diese Frage auch die Basis für die sehr praxisorientierten Strategien zum Thema Einfachheit ist. Nach dem Motto „Fit für’s Faulenzen“ erklärt Berkhan in verschiedenen Kapiteln in einem locker-leichten Schreibstil, was man alles tun könnte, um es sich einfacher zu machen. Es werden sogar Ideen geliefert, was man sagen könnte, um Energieräuber loszuwerden.
Anders als viele andere Bücher zum Thema Einfachheit/Minimalismus wird hier nicht ewig beschrieben, dass man viele Sachen wegwerfen soll, was ich sehr angenehm empfand. „Entrümpeln“ ist ja auch wirklich durch…
Frau Berkhan beschreibt zwar in „1000 Dinge beruhigen“, wie Kleinkram ins Haus kommt, aber sie bezieht sich eher auf Aufgaben und Gefälligkeiten für andere, die einen Rattenschwanz an anderen Aufgaben und Tätigkeiten nach sich ziehen.
Schmunzeln musste ich bei dem Kapitel „Geben Sie sich keine Mühe“, wo erläutert wird, dass „sich anstrengen“ sowieso nicht viel bringt (es gibt ja immer Leute, die sich weniger Mühe geben und genauso ans Ziel kommen) und man sich lieber fit halten sollte fürs Nichtstun. Auch mal offline sein und faulenzen.
Ganz am Ende gibt es die 50 besten Tipps als Zusammenfassung für die „Überflieger“ ;D
Fazit: leicht und locker geschrieben, mit guten Tipps, die sehr praxistauglich und umsetzbar wirken. Ganz angenehm fand ich, dass es nicht wie bei jedem anderen Minimalismus-Buch ums Entrümpeln von materiellen Sachen geht, sondern sich das Ganze auf Aufgaben, Tätigkeiten, Mitmenschen und Gedanken bezieht (Arbeitsmoral, das Wichtige beim Arbeiten erkennen, Perfektionismus usw.) Falls es irgendwo mal in deiner Nähe herumliegen sollte und du nicht viel Zeit hast oder dafür aufwenden willst, reicht es, wenn du die Zusammenfassungen am Ende liest.

5 Gedanken zu “Gelesen: Schluss mit der Anstrengung! – Ein Reiseführer in die Mühelosigkeit von Barbara Berkhan

  1. Liebe Frau Ding Dong, ich als alte Klugscheißerin mit Begeisterung für die deutsche Sprache wollte dir gerne eine Mail schreiben, aber deine Mailadresse ist einfach zu gut versteckt für mich, daher poste ich hier:
    http://marktcheck.greenpeace.at/3965.html
    Klick mal auf den wenig schmeichelhaften Titel „Apostrophenquälerei 1“. Mir sticht das jedes Mal ins Auge, wenn ich dein tolles Blog anschaue, ich konnte nun nicht mehr meine Klappe halten.. Grüße von June

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