Gelesen: Wilde Schafsjagd von Haruki Murakami

Was soll man groß zu Murakami schreiben? Ich kenne kaum Leute, die ihn lesen, aber diejenigen, die es tun finden es toll. Warum ich ihn mag, kann ich nicht genau beschreiben. Es sind vielleicht die fantastischen Elemente, die vorkommen, von denen man nicht weiß, was sie zu bedeuten haben, man aber spürt DAS sie etwas bedeuten müssen. Oder die vielen geschichtlichen Details, die mit der Realität verwoben werden. Vielleicht sind es auch die Protagonisten? Leute um die 30, die gerne rauchen und Alkohol trinken, sich aus den Kühlschrankresten etwas zu essen machen, in irgendwelche skurrilen Geschichten geworfen werden und versuchen, dort irgendwie wieder herauszukommen und dabei am Ende feststellen: „Ich bin und war einsam“.
In „Wilde Schafsjagd“ passieren solche Sachen. Ein junger Mann um die 30, von seiner Frau verlassen, (aber mit einer Freundin die zauberhafte Ohren besitzt) macht sich auf die Suche nach einem ganz besonderen Schaf. Der Roman ist ein Rätsel ohne Lösung.


Fazit: Murakami muss man gelesen haben. Vielleicht ist er für dich langweilig und nichtsagend. Vielleicht ist er aber auch erhebend, weil er dir zeigt, wie wunderschön poetisch ausgedrückte Zigaretten sein können.
Für Fans von realistischen Beschreibungen, seltsamen Ereignissen und Jazzmusik :)
Hast du was von Murakami gelesen? Was hat dir gefallen bzw. nicht gefallen?

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