Gelesen: Zeitmanagement für Faule von Shirley Seul

Eigentlich brauch ich kein Zeitmanagement-Buch mehr zu lesen, weil ich ja doch recht gut organisiert bin. Trotzdem haben mich Titel und Illustrationen angesprochen, deshalb hab ich es mal für’s Wochenende mitgenommen. Manchmal findet man doch noch einen Tipp, den man noch nicht kannte.
Auf knappen 200 Seiten wird das A und O der guten Zeitplanung erklärt, frei nach dem Grundsatz: Selbst gut organisiert sein, dann hat man mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. (= faulenzen, laut Autorin). Und ja: In dem Buch geht es um To-Do-Listen, „Nein sagen“ können, Delegieren von Aufgaben und Routinen im Alltag. Es ist kein Ratgeber für Zeitmanagement im Büroalltag sondern richtet sich eher an das Privatleben, obwohl man natürlich auch einige Tipps auf den Job übertragen kann.
Fazit: ein sehr gelungenes Buch: ich mochte die Illustrationen, die Mischung aus Fragebögen, Zusammenfassungen und Tipps und die sehr plastischen Beispiele. Der Schreibstil lässt einen geradezu durch die Lektüre segeln und eine Prise Humor ist auch dabei. Für alle, die absolut keine Ahnung von Organisation und Selbstmanagement haben, ist dies die perfekte Einstiegslektüre. Einziges Manko: Das Buch richtet sich ausnahmslos an Frauen. Das war dann doch ein bisschen zu „Frauenzeitschriftmäßig“ – aber naja, kann Mann ja auch ignorieren. Wen das stört, sollte sich mal „Zeit gewinnen mit dem inneren Schweinehund“ ansehen.

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