Gelesen: Zen rund um die Uhr von Philip Toshio Sudo

Ein kurzer Blick ins Buch – und schwupp landete es in meinem Bibliothekskorb!
Philip Tushio Sudo hat sich ja mal wirklich was Tolles ausgedacht – perfekt abgestimmte Zen-Praxis auf den ganz normalen Alltag vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. Die Kapitel teilen sich in drei Teile: Sonne – Mittag – Mond. Dieser zeitliche Rahmen wird angefüllt mit Beschreibungen zu den üblichen Tätigkeiten in diesen Tageszeiten wie Weckerläuten, Rasieren oder Einkaufen und wie man währenddessen Zen praktiziert. Es gibt ca. eine Erzählung pro Seite, manchmal sind es mehr, manchmal ist es auch nur eine halbe Seite, zwischendurch gibt interessante Illustrationen im Stil der japanischen Tuschemalerei. Das Büchlein ist mit seinen 190 Seiten schnell durchgelesen, aber trotzdem muss es nicht im Regal verstauben, weil man immer mal wieder gerne drin liest. Ergänzend gibt es weitere Lektürevorschläge vom Autor.
Fazit: Schade, dass ich es schon wieder abgeben muss. Es ist definitiv lesenswert! Wie kein anderer versteht es Sudo Zen ganz einfach mit wenigen Worten zu erklären, indem er es irgendwie überhaupt nicht erklärt. Eigentlich verrückt, aber durch dieses Buch glaube ich mehr von Zen verstanden zu haben, als von allen anderen Büchern, die ich je darüber gelesen habe. Ein leichter Einstieg für Interessierte und viel Inspiration für Fortgeschrittene.

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