Gesehen im April

Yeah, ich habs zwei mal ins Kino geschafft! Ich musste einiges an aufgezeichneten Serienfolgen nachholen, deshalb liegen die Filme aus der Bücherei „Can a song save your life?“, „The Signal“ und „Im August in Osage County“ immer noch herum…
Naja dann eben im Mai. Jedenfalls war der April sehr nach meinem Geschmack, es hat Spaß gemacht so viele sci-fi-Filme zu gucken :D

Avengers 2 – Age of Ultron
Den Avengers gelingt es nach einem heftigen Einsatz Lokis Zepter von Baron von Strucker und seinen Hydra Schergen zurückzuholen. Angefixt von der Macht des Tesserakts will Tony Stark/Iron Man ein Friedensprogramm entwickeln. Dazu will er Jarvis mit dem Tesserakt aufladen und in einen Roboter hochladen, doch das Experiment geht schief. Heraus kommt Ultron, eine gefährlich schlaue Künstliche Intelligenz, die mal eben die Welt vernichten und einen Roboterstaat errichten will. Die Avengers müssen sich also gegen eine Roboterarmee stellen, doch das sind nicht die einzigen Probleme.
Fazit: wie erwartet ein grandioser Blockbuster mit jede Menge Hulk-Action, allerdings nicht so herausragend wie der erste Teil. Man merkt dem Film schon an, dass er ein Zwischenstück ist, der den Civil War und Infinity vorbereiten soll. Das funktioniert. Man merkt den Schauspielern an, dass sie mittlerweile viel Erfahrung im Genre und miteinander sammeln konnten. Also ja klar, sehenswert!

Ex Machina
Caleb gewinnt in der Firmenlotterie. Sein Preis: Er darf Firmengründer Nathan treffen und darf 1 Woche mit ihm auf seinem abgeschiedenen High-Tec-Anwesen mitten in der Pampa verbringen. Kaum angekommen erwartet ihn die nächste Überraschung: Er darf an einem Experiment teilnehmen und die neueste Erfindung von Nathan testen. Die Erfindung heißt Ava und ist der weltweit erste Roboter mit künstlicher Intelligenz.
Fazit: absolut sehenswert, ich bin begeistert! Dieser Film berauscht einen aufgrund seiner ruhigen Erzählart, seinem tollen Sounddesign und man fährt emotionale Achterbahn. Auf der Palette war von „ach, wie schick“ bis „ach du scheisse“ alles dabei. Und die Schauspieler! Allen voran Alicia Vikander, die mich als KI total überzeugt. Domhall Gleeson als Caleb und Oscar Isaac machen ihre Sache hervorragend und als Dreiergespann loten sie das volle Spektrum an Gefühlen aus. Also hop, ins Kino! und zwar sofort!

Edge of Tomorrow – Live.Die.Repeat
Die Erde wird von einer Alienrasse („Mimics“) überfallen und beinahe ausgerottet. Es herrscht krieg und die Menschen kommen nur aufgrund fortschrittlicher Technologie einigermaßen gegen die Aliens an. Major Cage (Cruise) war in seinem früheren Leben PR-Heini und sorgt jetzt dafür, dass sich genügend junge Leute bei der Army melden, obwohl er selbst über keine Kampferfahrung verfügt. Eines Tages wird er aber doch an die Front geschickt. Er kann in letzter Sekunde einen Mimic erschießen, dessen Blut ihm in den Mund tropft.Die Granate zerfetzt ihn, er stirbt – und wacht am gleichen Tag – in der gleichen Situation wieder auf…
Fazit: ich fand den Film total sehenswert, nicht nur von der Ausstattung, sondern auch von der Dynamik des Erzählens. Er ist kein bisschen langweilig, obwohl sich natürlich aufgrund des Themas einiges wiederholt. Tom Cruise ist okay, wird allerdings von einer absolut obercoolen Emily Blunt ein bisschen überfahren. Aber das ist in Ordnung.

A long way down
Buchverfilmung (Nick Hornby)
Maureen, Martin, Jess und JJ treffen sich in der Silvesternacht auf einem Hochhaus. Jeder wollte sich eigentlich gerade in die Tiefe stürzen, aber irgendwie passt das jetzt nicht mehr, wenn jemand zu sieht und auch noch redet. Also verschieben sie ihren Tod und erledigen noch ein bisschen was. Sie schließen einen Pakt: Bis zum 14.Februar darf sich niemand umbringen. 6 Wochen durchhalten kann ja wohl nicht so schwer sein…
Fazit: sehenswert. Mir hat gut gefallen, wie mit dem Thema Freitod umgegangen wird. Die feine Balance zwischen absurden Humor und Tragik stimmt und die Schauspieler/Charaktere, so unterschiedlich sie auch sind, passen irgendwie trotzdem gut zusammen. Toller Soundtrack, schöne Geschichte und ja, bitte auch Taschentücher bereithalten.

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Ein Gedanke zu “Gesehen im April

  1. Einige Serien. Davon empfehlenswert: Bloodline, Better Call Saul (ein Ableger von Breaking Bad) und Fargo. Alles bei Netflix Deutschland.

    Film: Interstellar. Der Soundtrack von Hans Zimmer gefällt mir sehr gut. Und die Roboter fand ich auch ganz cool.

    Fernsehen: Neo Magazin Royal

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