Gesehen im April

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Code 46
Die Erde ist ökologisch verwüstet und es gibt zu viele Menschen. Einige davon leben „drinnen“ und es gibt welche, die „draussen“ leben müsssen. Zugang zu den Städten ist nur möglich mit Papieren („Papeles“) und Fortpflanzung ist nur möglich, wenn ein Gentest erfolgt ist und kein inzestiöser Fall vorliegt. Dies ist im Code 46 geregt. Versicherungsermittler William reist nach Shanghai um einem Betrug auf die Spur zu kommen. Er hat sich einene Empathie-Virus spritzen lassen, mit dem er bisher sehr erfolgreich Lügner enttarnt hat. In der Firma, in der die papeles hergestellt wird, kommt er schnell dahinter, dass diese von einer jungen Frau namens Maria geschmuggelt werden. Doch er zeigt sie nicht an, weil er sich in sie verliebt hat…
Fazit: um ehrlich zu sein habe ich den Film nicht wirklich verstanden. Klar, schöne Bilder, tolles Setting, auch der Sprachmischmasch war super durchdacht. Schauspielerisch mit Tim Robbins und Samantha Morton gut ausgestattet – aber irgendwie wusste ich hinterher nichts mit dem Film anzufangen. Der Film ist sehr kühl und schafft es leider nicht – anders als bei Gattaca – das zwischenmenschliche Drama in dem Setting auszubreiten.

Tinkerbell and the pirate fairy
Fee Zarina wird nach einem fehlgeschlagenen Experiment aus dem Feendorf verbannt. Ein Jahr später kommt sie zurück und klaut eine besondere Art Feenstaub. Ihre sechs Freundinnen, darunter Tinkerbell, verfolgen sie und wollen sie zurückholen. Doch dann gibts ein Unglück und die Talente der jeweiligen Feen vertauschen sich. Das führt zu diversen Missverständniss und dann kommen sie auch noch dahinter, warum Zarina den Staub geklaut hat – Piraten!!!
Fazit: bunt, glitzernder Elfenfilm, den man sich schon anschauen kann. Die Ideen in der Elfenstaubfabrik fand ich sehr witzig und die Stimmen von Christina Hendriks, Tom Hiddleston und Jim Carter (u.a.) machen aus dem Filmchen ne schöne Sache. Ich wollte eigentlich nur kurz reinschauen und bin dann voll drauf hängengeblieben :D

Mondbasis Alpha 1 /Space 1999
Im Jahr 1999 existiert auf dem Mond eine Basis mit mehreren hundert Menschen, die dort leben und arbeiten. Zwischen Erde und Mond gibt es regen Verkehr, denn der Mond dient auch als Atommülldeponie. Aber am 13.September 1999 gibts ein Problem und irgendwas explodiert. Der Mond driftet von der Erde weg durchs All ins Unbekannte. Eine Zeit voller Gefahren, Merkwürdigkeiten und Abenteuer beginnt.
Fazit: megatrashig natürlich, aber damals war das sicherlich der Kracher! Mein Durchhaltevermögen bei alten Serien ist deutlich höher als bei gegenwärtigen Sendungen. Die erste Staffel hat übrigens auch Peter Cushin (General Oromoff aus Star Wars) und Christopher Lee als Aliens parat! Für Trekkies mit Trash-Anspruch ein Muss. Ab Folge 15 merkt man aber, dass wohl ein bisschen mehr Geld geflossen ist. Die Ausstattung ist besser, die Dialoge nicht ganz so hohl und die Effekte sind auch nett. Die waren übrigens noch vor Star Wars dran! Und überhaupt möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, dass die Produzentin eine Frau war. Nämlich die tolle Sylvia Anderson, der wir auch die Thunderbirds zu verdanken haben.

Mission Impossible – Rogue Nation
Ethan Hunt findet nach einer Mission heraus, dass das IMF von einer Gruppe namens „Syndikat“ unterwandert wurde. Er versucht gemeinsam mit seinen Kollegen herauszufinden, was da los ist, aber die CIA sitzt dem IMF im Nacken…
Fazit: Kann man sich sparen, der Stern ist verglüht. Das einzig sehenswerte daran ist der tolle Simon Pegg. Der bringt ein paar Ecken in die glattgebügelte Hollywoodkost. Der Film ist so belanglos, ich musste den Inhalt nochmal nachgooglen. Ansonsten lieber zehnmal den ersten MI Film angucken.

Außerdem hab ich jetzt endlich mit „Jessica Jones“ angefangen und obwohl ich erst bei Folge 5 bin, muss ich sagen, dass mir die Serie doch ganz gut gefällt.

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