Gesehen im Februar

Tatsächlich hab ich es einmal ins Kino geschafft!
So gut das jetzt klingt, ich gestehe auch: ich war nicht nur lesefaul sondern auch total filmfaul. Dafür habe ich wieder mehr Serien geguckt.

Jupiter Ascending
Putzfrau Jupiter Jones (Mila Kunis) ist, ohne etwas davon zu wissen, eine Weltraum-Adelige. Sie hat Anspruch darauf einige Teile des Universums inkl. Planeten zu erben. Aber sie hat auch Feinde: Die königlichen Geschwister Balem, Titus und Kalique streiten sich ums Erbe ihrer Mutter. Jeder verfolgt dabei eine eigene Strategie. Beschützt wird sie vom Ex-Soldaten Caine (Channing Tatum).
Fazit: Handlung flop, Spezialeffekte und Ausstattung top! Im Grunde habe ich das erwartet, ich ging tatsächlich nur ins Kino um mich auf das Set-Design einzulassen. Der Matrix-Stern der Wachowskis ist meiner Meinung nach seit „Cloud Atlas“ verglüht. Die Ideen und Grundthemen, die sich hinter deren Filme verstecken sind super geeignet um zu diskutieren, aber mir reicht das nicht mehr für einen tollen Filmabend. Die Story bleibt oberflächlich und langweilig, die Dialoge lahm, die paar Witze sind flach (Damenbinde zur Wundversorgung? haha) und die Darsteller taten mir saumäßig leid. Protagonistin Mila Kunis ist nix weiter als ein hübsches Gesicht, die absolut NICHTS kann und/oder anscheinend auch nix tun darf. Eddie Redmayne reisst das Ganze noch ein bisschen raus, wirkt aber aufgrund der Farblosigkeit der anderen ein bisschen übertrieben. Hätte ein grandioses Sci-Fi-Epos werden können. Schade.

Planet der Affen – Revolution
Virus. Menschen. Affen. Probleme. Krieg.
Fazit: der Film hat mir so dermaßen gut gefallen, dass ich selbst davon überrascht bin :D Die Effekte sind so toll und es macht wirklich Spaß die Affen zu beobachten. Vor allem wenn was ohne Worte ausgedrückt wird! Andy Serkis ist einfach toll, aber das weiß ja jedes Kind :D

Serien: The Flash, Gotham und Agents of S.H.I.E.L.D.
Alles aus dem Superhelden-Franchise, was nicht im Kino verwurstet werden kann, wird anscheinend zur Serie umgebastelt. Mir solls recht sein :D
Flash und Gotham sind aus dem Hause DC, während die SHIELD-Agenten aus dem Marvel-Universum stammen.

The Flash
Barry Allen ist Forensiker bei der Polizei von Central City. Eines Tages wird er vom Blitz getroffen und erhält eine Superkraft: er ist fortan der schnellste Mann der Welt! Die Serie handelt davon, wie er mit seinen Kräften klar kommt, wie er sein Berufs- und Privatleben unter einen Hut kriegt und achja, fiese Bösewichte muss er auch noch besiegen, denn er ist natürlich nicht der Einzige der durch den Unfall Kräfte bekommen hat.
The Flash ist eine quirllige, leichtfüßige (haha) und kurzweilige Unterhaltung mit nem bisher interessanten Plot. Und nem zuckersüßen Hauptdarsteller *hüstel* (bisschen dürr ist er schon, füttern will man ihn!) Es wird zwar immer Schema F abgewickelt, so wie man es von anderer Standard-Kost serviert bekommt, aber es reicht, um dabei zu bleiben. Ein paar geheimnisvolle Verwicklungen und undurchsichtige Machenschaften gibts natürlich auch noch. Die Effekte sind auch ok. DC-Fans kommen vermutlich voll auf ihre Kosten.

Gotham
Das verranzte Gotham City, bekannt als Batmans Heimatstadt ist Schausplatz für die finsteren Machschaften des organisierten Verbrechens und der korupten Polizei. In der ersten Folge werden Bruce Waynes Eltern erschossen, Detective Jim Gordon tritt seinen Dienst an und wird ordentlich überrascht. Von Gesetzestreue weit und breit keine Spur.
Bruno Heller (Macher von „the Mentalist“) versteht sein Handwerk. Keine Ahnung wer da für das Casting zuständig war, aber die Rollen vom Pinguin, Catwoman und dem jungen Bruce Wayne sind top besetzt mit bemerkenswerten (Jung-)Schauspielern. Es macht mir einen Heidenspaß Robin Lord Taylor als Pinguin anzuschauen. Der Typ ist genial. Mir gefällt auch der Look der Serie. Verwaschene Farben, teilweise erinnern mich die Bilder an HDR Fotos. Alles in allem eine sehenswerte Krimiserie. Bin schon auf den Joker gespannt.
Fans der Serie „Mad Men“ sollten da vielleicht mal reinschauen. Völlig anders, aber die Art der Charakterentwicklung ist irgendwie ähnlich. Find ich.

Was mir allerdings auch noch aufgefallen ist: Beide Serien sind voller Kerle. Kaum weibliche Rollen, in Flash zeigen Männer deutlich ihre Gefühle. Was ja nicht schlimm ist, aber so überraschend. An so viele glasige Männeraugen muss man sich erstmal gewöhnen. ;D

Ganz anders ist die Serie Agents of S.H.I.E.L.D. – dort gibts Ninja-Technik-Hacker-Badass-Action fast nur von Frauen. Haha. Das find ich ziemlich cool, aber eigentlich bin ich ein Clark Gregg Fangirl und das ist auch der Grund, warum ich die Serie überhaupt gucke. Macht Spaß, allerdings ab und zu auch ein bisschen zäh. Angeblich soll sich das ja noch ändern, mal sehen. Tolle Spielsachen, nette Effekte, viele der Bösewichten sind auch Frauen, das ist schon cool. Letztlich dreht es sich darum, wie Agents Coulson überleben konnte, obwohl er ja von Loki in Avengers mit seinem Speer durchbohrt wurde. Ich bin gespannt!

Ja peinlicherweise wars das schon. Was hast du dir angesehen?

4 Gedanken zu “Gesehen im Februar

  1. Oha~ Das dir die Story von Jupiter Ascending nicht so gut gefallen hat finde ich jetzt echt schade. Ich wollte mir den Film auch ansehen – werde es zu 90% auch – aber irgendwie hat mir das jetzt einen Dämpfer verpasst. Haha :))

  2. Wer ist Andy Serkis?

    Okay, ich habs gerade gegoogeln. Bin einer der wenigen Menschen, die mit Herr der Ringe so gar nichts anfangen konnte. Bücher nicht, Filme nicht.

    lg Nanne

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*