Gesehen im Januar

gesehen

Trance
Bei einem Kunstraub erhält der junge Auktionator Simon einen Schlag auf dem Kopf und vergisst, wo er das geklaute Gemälde versteckt hat. Klar, dass seine Gangsterfreunde sauer werden. Hilfe versprechen sie sich von einer Psychologin, die mit Hypnose arbeitet.
Fazit: wenn mich die ersten fünf Minuten eines Films begeistern, dann kann der Rest eigentlich nur gut werden. Handwerklich hervorragend gemacht, dynamisch geschnitten, tolle Bilder, tolle Schauspieler, gute Musik und eine interessant-verwickelte Story mit ner ordentlichen Portion Action und Gewalt – für mich ein perfekter Film! Aber auf Danny Boyle und seine Kameramann Anthony Dod Mantle ist eh Verlass!

72 Stunden – the next three days
Hochschuldozent John lebt mit seiner Frau Lara und Sohn Luke ein beschauliches Leben, bis eines Tages seine Frau wegen Mordes an ihrer Chefin verhaftet wird. Sie beteuert zwar ihre Unschuld, kommt aber trotzdem ins örtliche Gefängnis, wo sie drei Jahre lang auf eine Freilassung hofft. Als klar wird, dass damit nix wird, soll sie verlegt werden. Doch ihr Mann John möchte sie befreien. Es bleiben ihm drei Tage Zeit sie rauszuholen.
Fazit: kann man sich sparen. Der Film dauert gefühlt 3 Stunden und ist eigentlich nur nervig, weil die Geschichte anfangs total langatmig ist und die Actionszenen in der zweiten Hälfte total unglaubwürdig sind, genau wie die Charaktere. Das Kind spricht nicht, protestiert nicht, Russel Crowe als moralisch verwirrter Ehemann ist blass und zeigt seine Bedenken durch Schwitzen, die Figur, die von Olivia Wilde gespielt wird, ist komplett überflüssig und was Liam Neeson in diesem Film macht, weiß ich auch nicht. Der Gute hatte wohl gerade nix anderes zu tun.

Whitehouse down
Die Handlung hab ich irgendwie vergessen, ich glaub es gab gar keine…ach nö, doch! Also so böse Kerle fallen ins Weisse Haus ein und wollen irgendwas. Ich glaub Rache oder so. Jedenfalls haben sie jede Menge Waffen und einen Hacker dabei. Ein Channing Tattum im Unterhemd will nicht nur seine Tochter sondern auch noch den Präsidenten retten.
Fazit: ich wollte bambuuumbäääng und das hab ich gekriegt, also bin ich zufrieden. Kann man sich schon anschauen, ist so ein bisschen Oldschool-Action a la „Stirb Langsam“.

Non-Stop
Ein Airmarshall wird erpresst. Der Erpresser sitzt im Flugzeug und will alle 20 Min. eine Geisel umbringen, wenn auf dem Bankkonto nicht 150 Mio. erscheinen.
Fazit: Der Film ist zugegeben ansich nix Besonderes, aber das Thema Geiselnahme/Erpressung IM Flugzeug fand ich als Katz-und-Maus-Spiel ganz gut umgesetzt. Ist ein schönes Whodunit-Filmchen mit interessanten Bildern und einem coolen Liam Neeson.

Terminator Genisys
2029 schickt John Connor, Anführer des Widerstandes gegen die Maschinen, seinen Kumpel Kyle Reese ins Jahr 1984, um seine Mutter vor dem Skynet-Terminator zu beschützen. Aber das ist nicht das eigentliche Problem, denn das passiert erst im Jahr 2017, wo verhindert werden muss, dass Skynet online geht.
Fazit: mies. richtig mieser langweiliger Müll. Standard-Hollywood-Fastfood, das man schlecht verdaut.

Downton Abbey Staffel 6
Die Zeiten ändern sich im Jahre 1925. Downton Abbey wird modern, muss Personal abbauen, neu investieren und sieht nebenbei Veränderungen heranziehen, die das ganze Dorf betreffen. Da gibt es Neuanfänge, Abschiede, Wiedersehen und Schicksalsschläge.
Fazit: Natürlich sehenswert mit wohldosierten Schicksalschlägen, die mich teilweise ganz schön schockiert haben. Gefühlsachterbahn. Und nebenbei knabbern darf man auch nicht, das bleibt einem im Halse stecken! Der Abschied ist gekommen *schnief*, man merkt der Staffel an, dass sie versuchen, eine runde Geschichte zu den anderen Folgen zusammenzuschnüren. Ich warte jetzt auf die Weihnachtsfolge.

Wieder angeguckt, weil Herr DingDong die Filme noch nicht kannte:
Ex Machina und Interstellar – meine Meinung zu beiden Filmen hat sich nicht geändert.

Hm, ich glaube nicht, dass ich jemals solche Extreme in einer #gesehen-Liste hatte. „Trance“ und „Downton Abbey“ überstrahlen die anderen Filme total. Was hast du dir angesehen?

5 Gedanken zu “Gesehen im Januar

  1. Ich habe „Jane the Virgin“ gesehen, selbstverständlich die ganze Staffel. Mega gut! Und „Gossip Girl“ geht in meiner Welt auch zum siebten Mal alle Folgen aller Staffeln ;-)

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