Gesehen im Januar

Filme und Serien, die ich gesehen habeOh yeah, gesehen hab ich auch noch was. Der Januar hatte wohl als Motto „under the sea“:

Aquaman

Arthur Curry, halb Mensch, halb Atlanter, muss sich entscheiden: Auf der Oberwelt Bier trinken und ab und zu die Welt retten oder König von Atlantis werden? Manchmal wird einem die Entscheidung jedoch von anderen abgenommen und er muss sich auf die Reise seines Lebens begeben. Gottseidank hat er gute Unterstützung. Wird er sich würdig erweisen und zum neuen König von Atlantis gekrönt werden? Kann er den Krieg mit der Oberwelt verhindern?

Fazit: 80er Jahre Lasershow unter Wasser mit hübschen Kostümen, sympathischen Darstellern, cooler Musik und kurzweiliger Story – perfektes Rezept für einen unterhaltsamen Kinoabend. Ich mochte den Film seeeehr! Für Fans von cheesy Rom-Coms, Abenteuerfilmen wie Indiana Jones und Action.

Meg

Was machen Milliardäre, denen langweilig ist? Genau! Sie sponsern Forschungsprojekte und erhoffen sich neue Möglichkeiten und noch mehr Geld. In diesem Fall unterstützt Jack Morris die Unterwasserforschung von Dr. Minway Zhang und seine Tochter Suyin, die den Mariannengraben erforschen wollen. Also taucht ein Team in der „Mana One“ hinab in die Thermokline und sie entdecken das Unglaubliche: eine völlig neue Welt. Naja und nicht nur das. Dort lebt auch der Urzeithai Megadolon und der freut sich auch auf eine völlig neue Welt. Er greift die „Mana One“ an und sie sitzen bald am Meeresgrund fest. Retten kann sie wohl nur einer, nämlich Jonas Taylor (Statham), denn der hat Erfahrung – aber zunächst keine Lust.  Und das ist erst der Anfang…

Fazit: so geht Hollywood! Jason Statham nimmt sich selbst nicht ernst und ist – obwohl Protagonist – nicht im Vordergrund. Das erstaunte mich. Genauso wie der diverse Cast. Natürlich ist die Story vorhersehbar und flach, aber es macht einfach Spaß. Sehenswert.

Hellboy I

1944 öffnen die Nazis mit Unterstützung des tyrannischen Magiers Rasputin durch ein okkultes Ritual ein Portal, um die Hölle auf Erden zu entfesseln und den Krieg zu gewinnen. Alliierte Soldaten, unter ihnen Professor Trevor „Broom“ Bruttenholm, unterbrechen jedoch die Beschwörung, wobei Rasputin durch das sich schließende Portal gesogen und vernichtet wird. Allerdings finden sie stattdessen die Ausgeburt der Hölle, einen kleinen roten teufelsähnlichen Dämon, der durch das Portal auf die Erde gelangt ist. Die Soldaten nennen ihn Hellboy, und Bruttenholm wird zum Ziehvater von „Red“.

Als junger Erwachsener ist Hellboy zu einem störrischen Dämon geworden. Wenn er nicht gerade seine Katzen knuddelt, Bier trinkt oder seine Hörner abschleift, geht er mit „Blue“, seinem telepathischen Kollegen, auf Dämonenjagd fürs FBI. Doch dann passierts: Rasputin kommt zurück und will dasselbe wie damals: Die Hölle auf Erden. Kann Hellboy ihn aufhalten? Und: Will er das überhaupt? Denn eigentlich will er lieber seine Ex-Freundin Liz zurückgewinnen, aber die hat ganz andere Sorgen…

Fazit: launig und schlecht gealtert, aber trotzdem noch sehenswert.

Hellboy II – die goldene Armee

In der Zeit vor der Zeit führten die Elfen Krieg gegen die Stadtmenschen. Die Trolle ebenso. Die Elfen gewannen nur mit Hilfe einer goldenen, ewig lebenden mechanischen Armee, die mithilfe einer Krone geführt wird. Die mächtige Armee macht die Menschen platt und Elfenkönig Balor hat ein schlechtes Gewissen. Er zerbricht die Krone in 3 Teile und versteckt die Armee an einem Geheimen Ort. Nuada, sein Sohn, geht ins Exil und vergräbt sich  jahrelang in seinem Hass. Im New York der Gegenwart gibt es aber bald eine Chance: Ein Teil der Krone kann sich Nuada bei einer Auktion klauen. Der größenwahnsinnige Elfenprinz fordert daraufhin seinen Vater auf, die Armee wiederzuerwecken, weil er nur das Schlechte der Menschen sieht und die Menschheit endlich vernichten will. Als Balor ablehnt, tötet Nuada ihn und reisst den 2. Teil der Krone ansich. Seine Schwester kann mit dem fehlenden Teil fliehen und findet unerwartete Hilfe…

Fazit: hat mir besser gefallen, als der erste Teil. Irre hübsches Setdesign mit jede Menge guter Ideen., bunt, launig und kultig. Bin gespannt was sie aus der Neuverfilmung machen.

Inside Wikileaks

WikiLeaks, die Enthüllungsplattform für Whistleblower war/ist das Ding. In dem Film wird der Anfang – und das Ende der Plattform gezeigt.

Fazit: Filme mit Gegenwartsbezug sind immer ein bisschen schwierig. Dieser hier auch. Kann man sehen, muss man aber nicht.

Coherence

Lauer Sommerabend. Freunde treffen sich zur Dinnerparty. Ein paar Spannungen, weil der eine die Ex-Freundin des anderen mitbringt, aber ok. Gibt ja Wein. Und dann ist da noch der Komet. Und zersprungende Handydisplays. Dann fällt der Strom aus und das Notstromaggreat springt an und nur noch 1 Haus in der Straße hat Licht. Das gucken sich zwei der Freunde mal an. Sie gehen los, kommen wieder. Und dann wird alles sehr sehr seltsam…

Fazit: Ich war neugierig: Ein Sci-Fi Film der innerhalb von 5 Tagen abgedreht wurde und nur in dem Wohnzimmer des Regiesseurs und draußen auf der Straße spielt? Nachts? Mit Schauspielern, die ausgewählt wurden, weil sie sich untereinander nicht kannten? Mit einem Zettel an Instruktionen satt einem echten Drehbuch? – Okay, bin dabei : sehenswerter Sci-Fi Geheimtipp mit tollen Darstellern und cooler Story, die trotz ein paar Logikwölkchen gut funktioniert. Fast so, als würde man Leuten bei einem Escape Game zusehen.

Das wars. Wie hat dir Aquaman gefallen? Was hab ich im Januar verpasst?

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