Gesehen im Januar

So, hier nun die Zusammenfassung dessen, was meine Äuglein im Januar alles erblicken durften. Ich schreibe ab jetzt ein bisschen mehr über die Filme und Serien, deshalb habe ich „gesehen“ aus dem Wochenrückblick entfernt und in die „gesehen“-Kategorie gepfeffert, damit diese 1. befüllt wird und 2. ich meinem Jahresmotto gerecht werde.

Stirb langsam 4.0
Herrlich spaßiges Action-Kino mit einem unverwüstlichen Bruce Willis. Handlung ist eigentlich Nebensache, denn: er kanns noch und nimmt sich dabei auch noch augenzwinkernd auf die Schippe. Ganz tolle, hirnrissige Abendunterhaltung, die man gut mit Menschen männlichen Geschlechts gucken kann ;) Ich freu mich auf Teil 5

Onegin
Onegin von Puschkin ist ein Drama, das in Russland jedes Kind kennt. (Sagt meine aus Russland stammende Kollegin, die mir auch diesen Film empfohlen hat.) Der Müßiggänger Onegin ist vom Großstadtleben angekotzt und nutzt die Erbschaft eines Landguts, um sich als Gutsverwalter zu versuchen. Dort lernt er den jungen Lenksy kennen, der ihn in die dortige Gesellschaft einführt. Er trifft auf Olga, Lenksys Verlobte und Tatjana, deren jüngere Schwester, die sich in Onegin verliebt und dies in einem Brief an ihn ausdrückt. Er weist sie ab und sagt ihr, dass diese „Schwärmereien“ bald vergehen werden. Jahre später ist Tatjana mit einem Offizier verheiratet und in den Adel aufgestiegen. Onegin erblickt sie auf einen Ball, verliebt sich in sie und schreibt ihr einen Brief. Aber Tatjana weist ihn ab.
Mit Liv Tyler und Ralph Fiennes, großartig fotografiert und wunderbar gespielt.

Creature Comforts, Staffel 1 und 2
Du bist Fan von „Wallace und Gromit“ und „Shaun, das Schaf“? Ja? Oh dann musst du unbedingt auch Creature Comforts gucken! Herrlich schräg und wahnsinnig witzig. Einige Folgen muss man aber auf Englisch gucken, sonst versteht man die Witze nicht. Kleiner Vorgeschmack: über Außerirdische

Game of Thrones, Staffel 1, 1. Folge
Tja, wahrscheinlich hab ich zu viel erwartet – aber ganz ehrlich: Ich fands furchtbar. Zu viel Gewalt und verrohte Sitten, schlechte Effekte, zu viele Kinder und äh…diese seltsamen Geschwister-Beziehungen sind mir irgendwie zuwider. Ich hab es auch nicht hinbekommen, mir die ganzen Namen der Charaktere zu merken, das war mir irgendwie zu unübersichtlich. Die Bücher hab ich nicht gelesen, vielleicht ist das der Grund. Bleibt also bei der 1. Folge.

Das Meer in mir
Vordergründiges Thema ist „Sterbehilfe“ – aber eigentlich geht es um das Leben. Toller Film mit tollen Bildern.

Jungfrau (40), männlich, sucht…
ganz putzig, aber wenn ich ihn nicht gesehen hätte, hätte ich vermutlich auch nix verpasst :D Ich mag aber jetzt Steve Carell.

Gabel statt Skalpell
Ein Film über die nicht unumstrittene China-Study und pro-vegane Ernährung. Eine gut gemachte, aber leider auch sehr oberflächliche Doku, die an manchen Stellen etwas langatmig ist. Leider natürlich sehr amerikanisiert, aber vermutlich lässt sich das Meiste auch auf Deutschland bzw. Europa übertragen. Mir haben die vorher/nachher Beispiele der Patienten gefallen.

Average Joe goes raw (via ninas wunderland)
Auch eine Vorher-Nachher Doku von nem Durchschnittsamerikaner, der sich 60 Tage lang mit Rohkost ernährt hat.
Ich mag ja Experimente aller Art und ganz toll, dass das auch noch gefilmt wurde (meine Lieblingsszenen? Als er beim Blutabnehmen ohnmächtig wurde. Sehr interessant, wie man dabei aussieht.), aber nun ja, auch das bleibt an der Oberfläche. Diese mit Testosteron vollgeknallten Rohkostbeachboys waren irgendwie nervig. Aber wenn ich es jetzt noch mal bedenke, fand ich auchs ziemlich witzig.

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