Gesehen im Juli

Was für ein schöner Sommmer! Hoffentlich bleibt das noch ne Weile so. Mein Hirn wird von der Sonne weichgekocht, deshalb gab es diesen Monat keine großen Dramen, sondern hauptsächlich was aus dem B-Genre :D

Das habe ich mir angesehen:

Die nackte Kanone
Leslie Nielsen als Chaos-Cop. Wer kennt ihn nicht? Bildungslücke! So schöner Slapstick-Schwachsinn wird heute nicht mehr gemacht.
Fazit: Sehenswert! Aber wenn man mehrere Teile hintereinander wegguckt, wird man ein bissl blöde…

Blue Jasmine
Jasmine Francis war einst eine angesehene New Yorker Manager-Gattin. Ihr Mann hat sie betrogen: Nicht nur mit Frauen, sondern auch finanziell. Während ihr Ex im Knast vergammelt, muss sich Jasmine nun den Herausforderungen des „normalen“ Lebens stellen. Sie zieht zu ihrer Schwester nach San Francisco und versucht sich mit Computerkursen und Nebenjobs auf ein neues Leben vorzubereiten. Doch das gelingt ihr nicht ganz so gut…
Fazit: sehenswert! Cate Blanchett ist einfach nur großartig. Ich fands auch cool, wie der Film Jasmines Geschichte in Rückblenden und Träumereien erzählt wurde.

Gambit – Der Masterplan
Kunstkritiker Harry Deane (Colin Firth) sinnt auf Rache! Sein tyrannischer Chef (Rickman) macht ihm seine Arbeit zur Hölle und so beschließt er, gemeinsam mit Freund und Kunstmaler Major Wingate einen großen Coup: Sie wollen ihm ein gefälschtes Bild von Monet verkaufen. Hilfe erhoffen sie sich von der quirligen Rodeo-Reiterin PJ Puznowski. In Harrys Vorstellung läuft natürlich alles glatt, aber das echte Leben läuft bekanntlich anders.
Fazit: witzig, toll geschauspielert, sehenswert!

Tropic Thunder
Der ehemalige Actionheld Tugg Speedman will wieder den großen Erfolg. Daher scheint es nur sinnvoll beim Vietnamkriegsepos „Tropic Thunder“ mitzumachen.
Leider ist es so, dass seine Schauspielerkollegen mit ihren Allüren dem Regisseur ziemliche Probleme bereiten. Die Produktionskosten schnellen in die Hohe und Filmkonzernboss Les Grossmann (großartig: Tom Cruise) ist nicht begeistert. Da hat Veteran und Autor Four Leaf Tayback eine Idee: Um die Stars wieder einzunorden, sollen sie mitten in der grünen Hölle ausgesetzt werden. Ein paar Spezialeffekte und versteckte Kameras und BOOM – fertig ist der Blockbuster.
Klingt ganz einfach. Nur leider stolpern die ahnungslosen Schauspieler durch ein Gebiet, das von einer Drogenbande kontrolliert wird.
Fazit: hahahah – ja, was soll ich sagen, ich bin ein einfaches Mädchen und mag Schwachsinn. Diesen Film mochte ich sehr :D

Transformers 4 – Ära des Untergangs
5 Jahre nach dem die Autobots gegen die Decepticons gekämpft haben, leben Optimus Prime, Bumblebee und Co. getarnt im Verborgenen. Sie werden gejagt und eingeschmolzen.
Cade Yeager findet einen alten Truck und es stellt sich heraus, dass es Optimus ist! Weil sein Kumpel das der Regierung meldet, werden Yeager und seine Tochter beinahe abgeknallt. Optimus hilft.
Fazit: ähm ja. An den Rest der Story, wenn es denn eine gab, kann ich mich nicht mehr wirklich erinner. Wie immer ist bei diesen Filmen die Handlung egal. Der 3D Effekt war ganz große klasse und alles explodiert und geht kaputt. Und hey, Optimus Prime reitet auf einem Dinobot! Besser gehts nicht, ich bin leicht zufrieden zu stellen. Mir hat der Film tatsächlich gefallen. Vor allem weil kein Shia Laböff dabei war.

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
Walter Mitty ist schüchtern und lebt zurückgezogen. Er arbeitet seit Jahren beim Life-Magazin in der Bilddokumentation, sein Leben ist routiniert und geordnet, aber auch ziemlich langweilig. Seine einzige Abwechslung sind seine actiongeladenen Tagträume, in der er der Held ist. Eines Tages kommt die Hiobsbotschaft: Das LIFE-Magazin soll zukunftsfähig werden und wird daher umstrukturiert. Walter steht kurz davor, nicht nur seine Lieblignskollegin Cheryl zu verlieren, sondern auch seinen geliebten Job.
Das Titelbild der letzten Ausgabe soll ein Foto des bekannten Fotografen Sean O’Connell sein, doch ausgerechnet dieses Bild ist verschwunden. Walter bekommt mächtig Ärger und nimmt seinen Mut zusammen: Er reist Sean hinterher um an das Bild zu kommen.
Fazit: schöne Geschichte, tolle Bildsprache, schöner Soundtrack. Sehenswert. Ben Stiller macht seine Sache gut.

Was hast du dir angesehen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*