Gesehen im Juli

Der Juli war mein Urlaubsmonat, deshalb habe ich mir viel draussen angesehen und weniger drinnen. Hier meine kurze Liste, die eindeutig gefärbt ist von Netflix und Hotelfernsehen :D

Ant-Man
Scott Lang, Einbrecher und nun auch Ex-Knacki hat als Arbeitsloser nicht mehr viel zu verlieren. Er erledigt einen letzten Job, weil er hofft, so seine Tochter Cassie unterstützen zu können. Doch der Einbruch lohnt sich nicht. Er findet nur einen verstaubten Anzug. Doch dieser Anzug eröffnet ihm ungeahnte Möglichkeiten…
Fazit: der beste Schrumpffilm seit „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“! Auch für Nicht-Marvel-Comic-Film-Fans ein Highlight, weil 1. grandiose Perspektiven gezeigt werden, 2. sehr viel Humor dabei ist und 3. Paul Rudd. Sehenswert, kurzweilig und hach, die Ameisen! Ganz toll visualisiert. 3D lohnt auch.

Kopfüber in die Nacht
Ed Okin (gespielt von Jeff Goldblum) ist mit seinem Leben unzufrieden. Sein Job langweilt ihn, seine Frau betrügt ihn, er kann nicht schlafen und fragt sich warum. Eines Nachts fährt er spazieren und landet am Flughafen, wo er prompt die hübsche Diana vor vier Persern rettet. Gemeinsam sind sie auf der Flucht und erleben ein echtes Abenteuer.
Fazit: laaangweilig. Sollte anscheinend eine Action-Komödie werden, was aber selbst für das Jahr 1985 viel zu lahm und schlampig geschnitten war. Eine junge Michelle Pfeiffer? Großartig! der müde Jeff Goldblum? Super! David Bowie mit Schnurrbart in einer Nebenrolle? Top! Aber es passt halt einfach nicht zusammen. Schade.

Clockwise – Recht so, Mr. Stimpson
Der disziplinierte Schuldirektor Brian Stimpson ist als erster Direktor einer staatlichen Schule zu einer Lehrerkonferenz nach Norwich eingeladen, wo er den Vorsitz eines elitären Clubs einnehmen darf. Durch seine von ihm häufig benutzte Floskel „recht so“ passiert ihm ein Missgeschick nach dem anderen: Er steigt in den falschen Zug, der Zug nach Norwich fährt ihm davon. Da er es noch rechtzeitig merkt, springt er aus dem Zug, vergisst dort sein Manuskript und probiert Plan B: Er versucht trotzdem noch rechtzeitig nach Norwich zu kommen. Aber im Stress kann er keine klugen Entscheidungen mehr treffen und stolpert von einem Unglück ins Nächste. Und das ist ziemlich witzig.
Fazit: ich sach nur: John Cleese meine Damen und Herren! Cleese und die anderen Darsteller beleben die etwas dünne Story sehr. Und der Film ist ein schönes Beispiel dafür, dass wir uns mal mehr Zeit nehmen sollten und ständige Kontrolle und Hetzen einfach nichts bringt.

Suits, Staffel 3
Der Zusammenschluss von Pearson und Darby zeigt seine Auswirkungen: Die Verhältnisse zwischen den Partnern und Kollegen sind und bleiben angespannt. Ein neuer Fall, der eine unerwartete Wendung bringt, trägt nicht unbedingt zur Entspannung bei…
Fazit: mit dem amerikanischen Rechtssystem bin ich auch nach 2 Staffeln immer noch nicht genügend vertraut um alles zu verstehen, auch bin ich wohl zu autistisch um die ganzen zwischenmenschlichen Konfliktnuancen nachzuvollziehen, aber was soll ich sagen? Ich mag die Serie trotzdem sehr, sehr gern. Die Charaktere haben klare Profile, das Set-Design gefällt mir gut und mein „bisschen verstehen“ reicht aus, um weiterzugucken. Für mich bisher die beste Staffel, was auch daran liegt, dass die Figur des Louis Litt mehr Profil und Witz bekommt. Für Fans von Mad Men.
Oh, was echt krass ist – und ich erst bei dieser Serie gemerkt habe – die Anwälte der Serie haben einen 15 Stunden Tag. Fünfzehn Stunden!!!!

Clueless – was sonst!?
Jane Austen meets Grunge – Clueless ist eine moderne Version von „Emma“, angesiedelt im Beverly Hills der 90er Jahre.
Fazit: absolut großartiger Film und immer wieder sehenswert! Der Film ist leichtfüßig und nimmt sich selbst nicht allzu ernst und bringt trotzdem alle Teenagerprobleme schön unter :D Das ist DER 90er Jahre Teenagerfilm, der sich wunderbar zu Filmen wie „Ferris Buller“ und „Eine wie keine“ gesellen kann.

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