Gesehen im Juni

Obwohl ich ja in Blogpause war/bin, hier noch der Vollständigkeit halber mein Guckliste aus dem Juni. Lieber spät als nie! Viel habe ich auch nicht geguckt, also wird das eine schnelle Nummer:

Daredevil, Staffel 1
Der blinde Anwalt Matt Murdock lebt und arbeitet in Hell’s Kitchen, einem (fiktiven) Stadtteil von New York, vergleichbar mit der Bronx. Nach einem Unfall mit Chemikalien verliert er als Kind sein Augenlicht und schärft dadurch seine anderen Sinne. Dies nutzt er natürlich aus und arbeitet tagsüber als Anwalt und nachts macht er als maskierter Rächer Daredevil den bösen Jungs die Hölle heiß.
Fazit: absolut sehenswert und sehr, seeeeehr gut. Das sag ich nicht nur als Comicfan sondern vor allem weil es eine handwerklich gut gemachte Serie ist. Echt, man freut sich über JEDE Kameraeinstellungen. Die Beleuchtung ist soo super, sehr düster, punktuelle Lichtsetzung, ein Spiel aus Licht und Schatten, was alles NOCH interessanter macht. Dazu saucoole und wahnsinnig schöne Fight-Choreographien und eine coole Story, die sich um die interessante Charaktere wickelt und sie so zeichnet. Und liebe Mädels, falls ihr denkt, das ist nur was für Kerle…*hüstel* stimmt nicht. :D

Love
Astronaut Lee Miller ist der Hausmeister der ISS. Eines Tages bricht die Verbindung zur Erde ab und er verliert jeglichen Kontakt zu anderen menschlichen Wesen. Er beobachtet die Erde und sieht Rauchsäulen auf der Erdoberflächen gen Himmel steigen und nach und nach gehen die Lichter aus. Er (über-)lebt in Isolation und Einsamkeit, Langeweile und Routine beherrschen seinen All-tag. Bei einer Reparaturarbeit in einem anderen Modul findet er das Tagebuch eines amerikanischen Hauptmannes aus dem Bürgerkrieg 1864. Weil er sich über die Abwechslung freut, fängt er an zu lesen…
Fazit: Okay, ich habe den Film nur geguckt, weil es das Debut von William Eubank ist, der mich ja mit The Signal schon so verwirrt hat. Ich wollte ihm noch mal ne Chance geben. Ansich also eine interessante Ausgangsfrage, mit der man sich mit dem Film beschäftigen kann. Dazu kommen noch andere Themen, wie z.B. zwischenmenschliche Bindungen und Liebe sowie das kulturelle Erbe der Menschheit und die daraus resultierende kulturelle Identität. Soweit so gut. Und trotzdem driftet der Film wieder in ein schwarzes Loch des Wahnsinns ab! Als ob Eubank irgendwann die Lust vergeht und alles mit seinem Werbefilmer-Lightflare-Kram übertünchen will, um möglichst schnell damit fertig zu werden. Schade. Keine Empfehlung.

Momo
Buchverfilmung des Kinderbuchklassikers von Michael Ende.
Fazit: Was soll ich sagen, obwohl der Film schon alt ist (1986 btw), hat er nix von seinem Charme verloren. Ich finde den Film gut gelungen und die kleine Radost Bokel als Momo ist einfach entzückend. Armin Müller-Stahl als Vorsitzender der Zeitsparkasse ist auch top! Kann man gut gucken.

Vermutlich bin ich der letzte Mensch der Jurassic World noch nicht gesehen hat, aber das ist mir wurscht! Ich konzentriere mich jetzt auf die kommenden Ameisen!

2 Gedanken zu “Gesehen im Juni

  1. Ja, Daredevil hat mir auch gut gefallen!

    Jurassic World habe ich mir auch nicht angetan… muss auch nicht unbedingt… Ist doch auch irgendwie die gleiche Geschichte, wie in den anderen Filmen, oder?

    Ich nehme an mit Ameisen meinst du Antman?

    Liebe Grüße,
    Julia

    1. Ja bestimmt ist es eine ähnliche Geschichte, aber ich habe extrem Lust auf einen Dinosaurierfilm! Die sind in Filmen ja stark unterrepräsentiert :D

      Und jaaaa ich meine Ant-Man!! Ich freu mich schon total. Allerdings hauptsächlich wegen der Ameisen und dann erst über das Superheldenzeugs :D Ich liebe Ameisen.

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