Gesehen im März

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Im März habe ich mir wieder einiges angeschaut:

Deadpool
Der Söldner mit der großen Klappe will sein Mädchen wieder haben. Dabei muss er sich aber erst mal mit Ajax anlegen und seinem Mädel erzählen, dass er nicht mehr der ist, der er früher einmal war…
Fazit: sehenswert und total verrückt. Die Storyline ist ansich etwas belanglos, aber es ist ein Film für Fans der Comicfigur und die kommen voll auf ihre Kosten. Immerhin haben wir ja gefühlt jaaaaahrelang gezittert. Was hatten wir Angst, dass es Mist geben könnte, nach FF hätte es ja auch richtig übel ausgehen können. Aber hat funktioniert. Und dann mutiert dieser Film auch noch zum Kassenschlager! Der Film ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Film auch mit wenig Budget klappen kann, wenn die Leute Bock drauf haben.

Wo wir gerade beim Thema sind…

Fantastic 4
Vier junge Wissenschaftler um das Genie Reed Richards schaffen es, in eine andere Dimension zu transportieren. Dabei kommt es zu einen Unfall und sie erhalten fantastische Kräfte. Doch der ebenfalls „verunglückte“ Viktor van Doom ist sauer. Keine Ahnung warum eigentlich. Das kommt im Film nicht vor.
Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht. Der Film ist nicht direkt schlecht, denn das wäre eine richtige Meinung, die tatsächlich zu viel wäre, er ist nur das grottoid hirnloseste und langweiliste was ich seit Langem gesehen habe. Und das sage ich, obwohl ich regelmäßig die #SchleFaZ gucke!
Ich kann mir aber auch gar nicht erklären, warum einige sagen „Der erste Teil des Films ist okay, aber dann gehts schief“ – das kann ich so nicht unterschreiben. Der Film ist von Anfang an einfach nur dämlich.
Hätte ne tolle Origin-Story sein können, aber sie haben es auf ganzer Linie verkackt. Alles vorhersehbar, Kate Mara hat nen furchtbaren Haarschnitt und das man DEN Marvel-Bösewicht einfach so fallen lässt, nee, darüber komm ich gar nicht hinweg. Ich glaube, die Fantastic Four sind für dieses Jahrhundert ausgelutscht. Das Thema „Superheldenfamilie“ ist für dieses Jahrhundert endgültig durch.

Babylon A.D.
Söldner Toorop (Vin Diesel) nimmt einen Spezialauftrag von Mafiaboss Gorksy an: Er soll eine junge Frau namens Aurora von Russland nach New York begleiten, keine Fragen stellen und am Ende kassieren. Begleitet wird die Aurora von einer resoluten Nonne, die auch ihre Geheimnisse hat. Auf der Reise kommt es zu einigen Zwischenfällen.
Fazit: kaum zu fassen, dass der Film an mir vorbeigegangen ist, immerhin ist er ja schon von 2008! Ich fand ihn gut, vor allem den Soundtrack. Leider driftet er am Ende etwas in religiöse-spiritistische Metaphysik ab, die ich nicht kapiert habe. Trotzdem fand ich das Setting erstaunlich realistisch. Kann man sich anschauen.

Quintett
Eiszeit, kein Erdöl. Die übriggebliebene Menschheit rottet sich zusammen, ist zu Fuß im Eis unterwegs und spielt das süchtigmachende Spiel „Quintett“. Essex, ein Robbenjäger, kehrt nach 10 Jahren in der Wildnis mit seiner schwangeren Frau in die Stadt zurück, um seinen Bruder zu suchen. Dieser wird zusammen mit Essex‘ Frau bei einem Bombenattentat getötet. Auf der Suche nach dem Mörder stellt Essex fest, dass die Lösung in dem Spiel liegen muss…
Fazit:verschwendete Lebenszeit. Daran kann leider nich mal der gutaussehende Paul Newman was ändern. Der Film ist einfach nur lahm. Trotzdem setzt er sich irgendwie im Gehirn fest.

Spy
Mauerblümchen Susan arbeitet als Analystin bei der CIA und ist die Assistentin von James-Bond-Verschnitt Bradley Fine. Als dieser jedoch ermordet wird, meldet sich Susan freiwillig, um seinen Auftrag um eine verschwundene Atombombe zu beenden.
Fazit:Ziemlich vulgäre Actionkomödie (die amerikanische Art), die aber gut unterhält und stellenweise saulustig ist. Ich mochte vor allem Jason Statham, der sollte viel öfter in Komödien zu sehen sein. Unbedingt auch das Gag-Reel auf DVD angucken :D Für Fans von „Kingsman“ und Gefluche :D Der Film ist ansich nix besonderes, aber man merkt den Schauspielern an, dass sie Spaß beim Drehen hatten, deshalb finde ich den Film sehenswert.

Daredevil, Staffel 2
Matt Murdock alias Daredevil hat sich einen Namen in Hells Kitchen gemacht. Doch seine nächtlichen Aktiviäten rufen neue Gegner auf den Plan. Und plötzlich haben sämtliche Gangs im Viertel ein Problem – Der Punisher ist da.
Doch das ist nicht alles, denn Matts Exfreundin Elektra ist in der Stadt und die hat auch was vor…
Fazit: Die Serie kann meiner Meinung nach das Niveau der ersten Staffel halten, auch wenn sie zwischendurch ein bisschen schwächelt. Grandios choreographierte Kampfszenen, ein toll gecasteter Jon Bernthal als Punisher, überhaupt tolle Charaktereinführung und -entwicklung und jede Menge Konflikte – ich liebe diese Serie und find sie daher sehenswert! Elodie Yung als Elektra hat mir auch gut gefallen. Aber Achtung: Viel Gewalt, Folterszenen und ne ordentliche Portion (Film-)Blut! Nix für schwache Nerven.

Riddick – Überleben ist seine Rache
NATÜRLICH hat Riddick wieder ein Problem: Alle hassen ihn und er wird wieder mal irgendwo in der Pampa zum Sterben liegen gelassen. Aber Riddick ist ja der MacGyver des Universums und im 3. Teil stärker und besser als je zu vor. Den Bösen wirds also schlecht gehen!
Fazit: Auch ein Film, der irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Auf Riddick ist Verlass, gewohnte – sehenswerte – Sci-Fi-Hollywood Kost. Kann man sich anschauen.

Downton Abbey – The Finale
Die letzte Folge von Downton Abbey spielt zum Jahreswechsel 1925/1926
Fazit: ein Abschied mit gemischten Gefühlen. Zu viele Happy-Ends, zu viele neu aufgemachte Schubladen, die dann auch ein bisschen unmotivert offen bleiben. Aber tja, traurig bin ich schon, dass es jetzt vorbei ist. Insgesamt war das schon eine tolle Serie, wobei mir die Staffeln 2, 5 und 6 am Besten gefielen.

Das wars endlich. Was hast du dir angesehen?

2 Gedanken zu “Gesehen im März

  1. Ich hab mir, nachdem ich vor ein paar Wochen wo ich mit Fieber im Bett gelegen bin, die alten 6 Krieg der Sterne Filme reingezogen hab, heute den ganz neuen angeschaut. Gefallen hat mir die starke Hauptprotagonistin („Will you stop holding my hand?!?!“ / „Yes, I’m the pilot.“) und der tendenziell antiheldige Hauptprotagonist, ganz Zeitgeist. Was definitiv geblieben ist, ist der Ohrwurm von Harry Potter – Kylo Ren hat mich sehr an Snape erinnert und Bill Weasley ist ein böser General.

    Außerdem hab ich mir auf youtube ein Filmchen zu schlechtem Design angeschaut und richtig Lust bekommen, dazu mehr zu lesen/schauen. Schlechtes Design ist einfach überall. Auch bei arschteuren Elektronikgeräten, die eigentlich für ihr Design gelobt werden (oder sich selber so loben).

    1. Das mit der Norman Door war wirklich super! Design ist echt wichtig und zwar bei jedem winzigen Kleinkram. Mein inneres Kind jubelt immer über intelligente Verpackungen und intuitiv bedienbare Geräte!

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