Gesehen im Mai

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Dieser Filmmonat hat mich irgendwie richtig weitergebracht. Ich will immer Bücher über Filmtheorie und Interpretation lesen und welches Handwerkszeug einen guten Film ausmachen, aber eigentlich muss man nur aufmerksam gucken. Diesen Monat hatte ich von Trash bis gut gelungen alles dabei. Story beim Film ist eben nicht alles!

Last days on Mars
Die letzten 20 Stunden auf dem Mars, danach soll die Crew zusammenpacken und wieder nach Hause düsen. Doch dann entdeckt ein Wissenschaftler endlich etwas in seinen Proben und die ganze Forschung war doch nicht umsonst. Er fährt noch mal mit ner Sondergenehmigung raus und…kommt nach einem Unfall zurück…
Fazit: ganz schön eklig. Wer nen Zombiefilm mal mit nem anderen Setting braucht, soll sich das angucken. Ich mochte Romola Garai in dem Film sehr gerne, aber im Grunde genommen wenig Sci-Fi mehr Zombie. Von der Machart her hat mir „Europa Report“ besser gefallen.

Hitmen 47
Eine Videospielverfilmung. Auftragskiller Agent 47 soll in Berlin eine junge Frau namens Katia van Dees finden. Dabei kommt ihm ein Supersoldat namens John Smith in die Quere. Wem soll Katia vertrauen? Und warum ist sie so anders als die anderen?
Fazit: keine Ahnung warum der Film so verrissen wurde, ich mochte ihn. (Ich kenn aber das Videospiel nicht) Klar, man merkt dem Film schon an, dass es ein Werbefuzzi gedreht hat, aber das fand ich gut! Tolle Bilder, die Locations in Berlin und Singapur passen zu der Charakterentwicklung, das Production Design hat mir auch gut gefallen, es waren frische Gesichter dabei und schön choreographierte (und blutige) Kampfszenen, also alles für nen tollen Popcorn-Kino-Abend.

Stadt im Meer
…ist ein Sci-Fi-Streifen aus dem Jahre 1965, basierend auf der Vorlage von Edgar Allen Poes Gedicht „City in the sea“.
Am Strand eines an der Küste gelegenen Hotels wird die Leiche eines Hotelgastes angespült. Ben, ein anderer Hotelgast, findet die Leiche und informiert die Inhaberin und ihren verrückten Künstlerfreund Harold. Wenig später verschwindet Jill. Ben und Harold finden nur eine Spur aus feuchtem Seetang. Durch eine Geheimtür gelangen sie in das innere eines Felsens und schließlich in eine Stadt unter dem Meer. Dort treffen sie einen verrückten Kapitän, der sie als Geiseln nimmt. Denn er hat ein Problem: Die Stadt im Meer ist von aktiven Vulkanen umgeben und die machen das Leben in der Stadt ziemlich ungemütlich…
Fazit: etwas uninspiriert und ziemlich langatmig, aber eigentlich ne tolle Story. Wer ne spannende Unterwasser-Action in dem Stil will, muss „Der Schrecken vom Amazonas“ gucken.

Jessica Jones – Staffel 1
Die abgehalftere alkoholsüchtige Jessica Jones war zwar früher als Superheldin unterwegs, arbeitet aber jetzt nur noch als Privatdetektivin und deckt Ehebruch oder Versicherungsbetrug auf. Nebenbei versucht sie mit ihren Seelendämonen klar zu kommen, denn ein verrückter Gedankenkontrolleur namens Killgrave hat sie missbraucht, um einen Mord zu begehen. Da es damals zu einem Unfall kam und Killgrave dadurch getötet wurde, kam Jessica frei. Doch dann erhält sie einen Fall, der viele Parallelen zu ihrer eigenen Geschichte hat und sie merkt, dass Killgrave überlebt hat…
Fazit: großartige Darsteller, allen voran David Tennant als Killgrave. Es ist wirklich erfrischend so eine düstere Serie aus einer Frauenperspektive zu sehen. Und so viele hammermäßige Cliffhanger! Da war ich manches mal ganz schön schockiert! Aber ganz famose Frauenaction, vor allem die Prügeleien. Mädels: Pflichtprogramm!

Mondbasis Alpha 1 – Staffel 2
Ja, die Alphaner dümpeln immer noch aufm Mond herum und erleben Abenteuer…
Fazit:ultra-Trash, aber ein bisschen actionreicher als die 1. Staffel. Vieles kotzt mich allerdings total an. 1. wurden Hauptdarsteller ohne Erklärung einfach so ausgetauscht, 2. fängt jeder Film mit nackter Haut oder dumpfbratzigen Grinsen von dümmlich-stilisierten Frauen an und 3. endet jedes Abenteuer mit einem „höhöhö, ham wa wieda was erlebt“-Friede-Freude-Eierkuchen-Gedöns. Das nervt! Die Dialoge sind total Banane. Naja…gut. Geguckt hab ich es trotzdem. Aber lass es einfach.

Zero Theorem
Computergenie Quohen soll sich als fähigster Entitätenknacker für „Management“ schneller und besser arbeiten. Doch die Arbeit im Büro macht ihn verrückt, er will lieber im Homeoffice arbeiten, damit er nicht „den Anruf“ verpasst, der ihm seine Berufung und den Sinn des Lebens mitteilt. Nach langer Verhandlung willigt Management ein und Quohen darf sich um ein Spezialproblem kümmern…
Fazit: der Film ist voll verrückt, aber die Ausstattung und ein supercooler Christoph Waltz sind es Wert, ihn sich anzugucken!

Captain America Civl War
Nach der Sache in Rumänien (wir erinnern uns, Age of Ultron) will die Regierung die Superhelden unter Kontrolle bringen. Tony Stark ist dafür, Cap sieht das allerdings als Angriff auf Freiheit und Selbstbestimmung und ist somit dagegen. Dun-dun-duuuhhn!
Fazit: der Film war okay, aber reicht auch als DVD.

So, fertig. Die Filmliste für Juni ist schon bereit! Was hast du geguckt?

2 Gedanken zu “Gesehen im Mai

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