Gesehen im Oktober

Okay, Star Wars IV-VI lass ich jetzt mal aus der Liste, weil diese Filme schon trölfmilliarden Mal gesehen habe und ich sie für immer und ewig gut finden werde. Ein Herbst ohne Star Wars geht irgendwie nicht. Und die Kombi Pizza und Star Wars ist unschlagbar.
Aber ich habe auch noch was anderes geguckt. Crimson Peak war ne Mutprobe, auf den „Marsianer“ habe ich mich seit Februar gefreut:

„Der Marsianer“
Im Februar habe ich über das gleichnamige Buch geschrieben, deshalb hatte ich ja große Erwartungen. Darum gehts: Bei der bemannten Mars-Mission geht etwas schief: Die Crew wird von einem Sandsturm überrascht und Crewmitglied Mark Watney (Matt Damon) wird verletzt. Weil seine Kollegen keine Vitalzeichen mehr empfangen, starten sie ohne ihn und lassen ihn zurück. Doch Mark Watney hat überlebt und es beginnt ein spannender Überlebenskampf.
Fazit:tolle Bilder, tolle Schauspieler, daher sehenswert. Auch wenn sie einen für mich wichtigen Teil des Buches nicht gezeigt haben, trifft es die Grundstimmung der Geschichte ziemlich gut. Genau wie das Buch: Für Raumfahrtnerds ein absolutes Muss!

„Crimson Peak“
Die junge Schriftstellerin Edith hatte schon immer ein Gespür für Geister. Damals als Kind wurde sie von ihrer toten Mutter vor „Crimson Peak“ gewarnt und nun erschließt sich Jahre später die grauenvollen Bedeutung dieser Worte: Obwohl ihr Vater dagegen ist, heiratet sie den charmanten Tongrubenbesitzer Thomas Sharpe und zieht mit ihm nach England. Dort angekommen, verweilt sie mit Thomas und seiner Schwester Lucille in ihrem neuen Heim. Doch im knarrzenden Haus gehen komische Dinge vor sich und Edith fängt an, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen…
Fazit:sehenswertes Gothic-Drama mit tollen Schauspielern und einer wirklich wunderbaren Ausstattung. Die Kostüme und vor allem das Haus – ein Traum! Aber: ziiiiemlich blutig und grausig. Mein erster richtiger Gruselfilm, den ich in voller Länge im Kino gesehen habe, ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich das geschafft habe :D Trotzdem ist der Film eher was für einen DVD-(Mädels-)abend.

„The Sound of Noise“
Sechs Schlagzeuger terrorisieren eine Stadt mit Geräuschen und Rhythmen, immer dabei: Ein Metronom, das sofort den Polizisten Amadeus Varnebring auf den Plan ruft, der für Ruhe sorgen will.
Fazit:auf diesen Film wurde ich durch den Arte Film „The Sound of Noise“ aufmerksam und ich wurde nicht enttäuscht! Der Film ist kurzweilig und genial. Für Fans von STOMP!

„Jacky – im Königreich der Frauen“
In der Volksrepublik Bubunne sind die Frauen an der Macht. Die Männer tragen Schleier, kümmern sich um Haus & Hof und sollen in erster Linie gut aussehen. Pflanzen essen ist verboten und Pferde sind heilige Wesen. Protagonist Jacky, ein junger Mann Mitte 20 ist unsterblich verliebt in Diktatorin Bubunne XVII, die von ihrer Mutter verheiratet werden soll. Es gibt also einen großen Ball, auf dem sich alle Junggesellen des Landes als Heiratskandidaten vorstellen sollen und Jacky wittert seine Chance! Doch sein Onkel ist nicht gerade begeistert, da er doch im Untergrund heimlich eine Revolution für die Rechte aller Männer vorbereitet.
Fazit:sehenswert und toll für Diskussionen hinterher :DDas Ende reisst es doch ziemlich raus. Ja, ein Achtung gibt es schon: Französische Komödien muss man mögen. Aber wer was mit Monty Phython Wahnsinn anfangen kann, wird an dem Film seine Freude haben.

„The LEGO Movie“
Emmet ist eine durchschnittliche Lego Minifigur, die gerne Regeln befolgt und ein normales, routiniertes Dasein führt. Durch ein Missverständnis wird Emmet für einen Helden gehalten, der als Einziger die Welt retten kann. Mäßig begeistert begleitet Emmet eine bunte Truppe anderer Helden auf einer Mission, um einen Schurken das Handwerk zu legen. Doch Emmet ist ein bisschen überfordert.
Fazit:okay, ich bin vermutlich die letzte Person auf diesem Planeten, die den Film noch nicht gesehen hat, aber auch ich habe es nun geschafft und singe die Lobeshymne mit. Der Film ist sooo super und ein Muss für alle, die gerne mit Lego gespielt haben. Also alle, oder? Die Animationen ist total gelungen, die Message ist super und man hat einiges zu lachen :D

EVA
Roboterspezialist und Emotionsexperte Alex Garel kommt nach 10 Jahren zurück in seine Heimat um dort an der Uni einen Prototypen eines Kindroboters fertigzustellen. Er zieht in das Haus seines verstorbenen Vaters und sucht nach einem geeigneten Kind, das als Vorlage für den Robotercharakter dienen soll. Dabei trifft er auf die kleine Eva und wie sich später herausstellt ist sie die Tochter seines Bruders und seiner Jugendliebe Lana. Als eines Tages sein Prototyp verrückt spielt und es zu einem Zwischenfall kommt, will Alex das Projekt unfertig fallen lassen und wieder verschwinden, doch die Verbindung zu Eva hält ihn zurück…
Fazit:sehenswertes Sci-Fi-Drama aus Spanien mit einem tollen Daniel Brühl, das durchaus Potential für Diskussionen bietet. Ein bisschen vorhersehbar ist die Handlung schon, aber dafür nicht uninteressant. Für Fans von „Gattaca“ und „Ex Machina“.

The Interview
Dave Skylark und sein Produzent Aaron sind Macher einer beliebten Late-Nightshow. Als sie erfahren, dass der nordkoreanische Staatschef Fan der Show ist, ergattern sie einen Interview-Termin bei ihm. Doch die CIA will, dass die beiden den Diktator beseitigen.
Fazit: kein Wunder, dass der Film so einen Skandal ausgelöst hat, da wird nix beschönigt oder verheimlicht und dadurch fand ich ihn auch ziemlich komisch. Und ich liiiiiiebe James Franco, der in diesem Film total durchdreht. Hat mich sehr begeistert, daher empfehle ich diesen filmischen Wahnwitz ungeniert weiter. Aber Achtung! Der Film ist zwar mit 12 gekennzeichnet, aber er ist ziemlich blutig und brutal. Auch die ganzen Schimpf- und Fäkalwörter sind eigentlich nicht wirklich für 12jährige geeignet. Naja gut, ich kenn keine 12-jährigen, aber passt da trotzdem ein bissl auf, ok? :D

Nachtrag:

John Wick
John Wick ist der beste Auftragskiller der Szene und im „Ruhestand“. Als ihm nach dem Tod seiner Frau sein schickes Auto geklaut wird und auch noch sein Hündchen getötet wird, beschließt er Rache zu üben.
Fazit: eigentlich ist der Film nix besonderes, aber je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt er mir. Es wird wenig geredet und Keanu Reeves schießt sich quer durch die Auftragskillerunterwelt zu toller Musik. Und obwohl einige Auseinandersetzungen fad choreographiert sind, hab ich Keanu den Auftragskiller in seiner Effizenz doch abgenommen. Die Lichtsetzung bei dem Film fand ich genial.

Was hast du dir im Oktober angesehen?

Ein Gedanke zu “Gesehen im Oktober

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*