Haare waschen ohne Shampoo mit der „No Poo“ – Methode

Da sich viele (auch offline-Freunde) für das Haare waschen ohne Shampoo interessierten, gibt es dazu nun einen extra Blogbeitrag. Überhaupt diese „Ohne-Shampoo“-Sache war der Grundstein für mein Mai-Experiment, weil ich mich irgendwann gefragt habe, wie sich die Menschen vorher ihre Haare wuschen, ohne all diese Duftexplosionen im Haar…

Es gibt zwei Möglichkeiten, die ich abwechselnd angewendet habe:
1. Shampoo selbst basteln mit Natron (und optional Essig-Spülung)
oder
2. einfach mit Wasser durchspülen und sich dabei den Kopf schön durchmassieren

Für 1. Möglichkeit braucht man:
Natron (gibts in der Drogerie)
Glas/Becher lauwarmes Wasser

Für die Shampoo-Lösung einen gehäuften Teelöffel in einen Becher lauwarmes Wasser einrühren. Je nach Wärme des Wassers löst sich das Natron mal gut, mal weniger gut. Trotzdem vermeide es bitte unbedingt, dass du es in heißem Wasser auflöst. Deine Kopfhaut wird es dir danken!

Dann Haare wie gewohnt nass machen, die Mischung draufkippen, ein bisschen einmassieren, evtl. kurz einwirken lassen und dann gut ausspülen.
Ich hab auch von Rezepten gelesen, wo sich die Anwender eine Paste machen. Letztlich muss man einfach nur herumprobieren. Wenn ihr nach „No Poo Method“ sucht, tauchen tausende Erlebnisberichte, Videos und Rezepte auf.

Wer mag, kann noch eine Essig-Spülung hinterherschicken, für noch mehr Glanz!
Dazu 1 TL Essig (ich habe Apfelessig genommen) auf einen Becher lauwarmes Wasser.
Für ein bisschen Homespa-Feeling kann man sich auch noch ein paar Tropfen ätherisches Öl reintun.
Und dann einfach wieder den Vorgang wie mit dem Natron wiederholen.
Gut ausspülen.

Ich habe auf die Essig-Spülung verzichtet, weil ich 1. zu faul dafür bin und 2. Herr DingDong meinte, ich rieche danach wie nasser Hund.
Meine Haare glänzen auch so ganz schön und ich konnte auch jetzt nicht sooo den gravierenden Unterschied feststellen.
Edit: Den Glanz bekommt man ohne Essig auch hin, aber durch die Essig-Spülung werden die Haare leichter kämmbar, was bei dickem Haar vielleicht von Vorteil ist.

Das sind jetzt nur die Basics, die für kurzes Haar gelten. Wenn du längeres Haar hast, musst du evtl. auch die Mischung verdoppeln.
Edit: Es kann sein, dass es eine Umstellungsphase gibt, in der deine Haare zwischen 2 und 4 Wochen einfach nur gräßlich aussehen könnten. Sagen zumindest andere Erfahrungsberichte. Kommt wohl darauf an, was man vorher zum shampoonieren genommen hat, oder? Ich nehme ein Naturkosmetikprodukt und bei mir war alles innerhalb von einer Woche erledigt. In dieser Woche gab es mal ein oder zwei Tage, wo meine Haare etwas fettiger aussahen als sonst, aber das hat sich schnell wieder gegeben.

Nach meinem Experiment habe ich mir die Haare wieder mit normalen Shampoo (Naturkosmetik-Produkt) gewaschen und die Haare wurden wie erwartet fluffig weich und schön glänzend. Leider auch mit extrem schuppiger Kopfhaut. Sie fühlen sich außerdem wieder total trocken an. Und ohne diesen tollen Halt. Mir stehen die Haare wieder komplett zu Berge, wenn ich mich mal kurz auf dem Sofa hingeschmissen habe, es ist überhaupt nichts in Form und ich fühle mich schlecht frisiert – und das nervt mich tierisch.

Ich werde also, wenn überhaupt nur 1 mal im Monat Haare mit normalen Shampoo waschen. Zumindest ist das für’s erste mein Plan. Mal sehen, wie das im Winter wird.
Übrigens ist das auch eine Möglichkeit, sich das Plastik beim Einkaufen zu sparen. (Das Natron, das ich benutze ist in Papier und Pappe verpackt)

Hast du es schon ausprobiert? Wie ist es? Oder willst du es noch ausprobieren?

57 Gedanken zu “Haare waschen ohne Shampoo mit der „No Poo“ – Methode

  1. Ich habe die Natronvariante früher mal im Pfadfinderlager praktiziert und war ganz zufrieden damit.
    Vielleicht probier ichs ja mal wieder aus. Mit meinen kurzen Haaren ahbe ich das wohl sowieso leichter.

    Mich hat Dein Artikel aber inspiriert, meinen „Duschkonsum“ erstmal zu reduzieren. Das heißt Duschen mit „Eieruhr“, da ich dazu neige zu oft, zu lange und zu heiß zu duschen.
    Ich denke meine Haut wirds mir danken und damit vielleicht auch die Bodylotion überflüssig machen.

    1. Ja, mit kurzen Haaren ist das Haare waschen ohne Shampoo überhaupt kein Problem und wenn du sowieso schon mal damit Erfahrung gemacht hast, dann probier das doch jetzt auch noch mal. Meine Haare haben eine so schöne, natürliche Textur, dass ich nun auch kein Haargel mehr brauche. Auch wieder was gespart.

      Duschwasser sparen ist natürlich auch eine gute Sache! Ich hab früher ein Spiel daraus gemacht und versucht mich jedes Mal zu unterbieten. Mein Rekord liegt mit Shampoo und Duschgel bei 5 Minuten, ohne Shampoo/Duschgel bei 3 Minuten. Wenn das kein Wasser spart, weiß ich auch nicht :D Natürlich muss man das ja auch nicht übertreiben. Man kann ja auch 10 Minuten unter der Dusche stehen und das Wasser während des Einseifens ausstellen. Hab ich auch ab und zu gemacht, wenn ich Lust auf „lange Duschen“ hatte. Da ich aber nich so gern in der Kälte stehe, hab ich es wieder aufgegeben und dusche nur noch ganz kurz.
      Ich habe während des ganzen Mai-Experiments überhaupt keine Bodylotion mehr gebraucht, im Gegenteil, meine Haut war so weich wie noch nie!

  2. ich versuche das mal mit dem Natron, hoffentlich werden meine Haare wirklich sauber. Habe recht lange Haare und habe es schon mit einem anderen Rezept ausprobiert. Leider sahen meine Haare danach fettig aus, aber ganz weich und super zum auskämmen. Das Rezept war so: 1 Ei, Eigelb, 1 Teel. Honig, 1 Teel. Öl nach Wahl und den Saft einer halben Zitrone. Das Eigelb gut verquirlen und dann den Honig und das Öl dazu tun und gut mischen. Zuletzt erst den Saft von der halben Zitrone. Ich habe aber nur das Eigelb gemacht, ob ich auch noch 1 komplettes Ei verquirlen sollte? Vielleicht war das der Fehler?

    1. Hey, toll dass du so experimentierfreudig bist! Leider kenn ich mich (noch) nicht so wirklich mit Eiern, Zitronen oder Honig im Haar aus, bis auf die Tatsache, dass man das ja hin und wieder liest. Auch bei der Natronspülung sahen meine Haare anfangs fettig aus, also nur ein klein bisschen am Ansatz, aber waren es gar nicht. So ganz erklären konnte ich mir das auch nicht.
      Ich würde erst mal generell weniger versuchen, z.b. mal die Haare normal mit Wasser spülen und dann mal ein bisschen Zitronensaft mit Wasser verdünnt hinterher. Oder Tafelessig mit Wasser verdünnt. Egal was man ausprobiert, ich glaube, man kann mit Sicherheit sagen, dass die Kopfhaut immer eine Umstellungsphase braucht…dazu muss man Geduld haben!

      Viel Erfolg!

  3. So, ich habe nun eine Woche ohne Shampoo hinter mir. Seitdem muss ich meine Haare zwar immer hochgesteckt tragen. Aber insgesamt fühlen sich Haare und Kopfhaut schon viel besser an.
    Die Geschichte mit dem Natron werde ich auch mal probieren. Ansonsten bürste ich mir meine Haare immer abends. Das soll ja helfen… und dann hoffe ich natürlich, dass meine Kopfhaut bald mal registriert, dass sie gar nicht mehr nachfetten muss. Das wäre ein Traum! Dann kann ich meine Haare auch wieder offen tragen!

  4. Hey, ich bin auch gerade dabei, es mal ohne Shampoo zu probieren. Habe mir vor 8 Tagen die Haare zu letzt mit Shampoo gewaschen, zwischendurch aber mit Wasser. Momentan fühlen sich die Haare sehr pappig an und liegen auch ziemlich platt an. Mal abwarten, wie lange es dauern wird, dass sich meine Kopfhaut umgewöhnt. Mein Ziel ist, meine Haare alle 2 Wochen mit Shampoo und 1 Mal pro Woche ohne Shampoo (also immer im Wechsel) zu waschen. Mal gucken, ob das klappt.

    1. wenn sich die Haare pappig anfühlen, spül mal mit Essig, das wirkt Wunder!
      Einen Becher warmes Wasser und einen guten Schuss Essig (ich nehm immer Tafelessig, der ist billig und relativ geruchsneutral) und dann einfach Haare spülen, diese Mischung drüber kippen und ausspülen.

  5. mache das No Poo jetzt seit 10 tagen und bin total begeistert! Ich lasse meine Haare wachsen – das Haare waschen mit Shampoo dauert immer ewig, habe dicke Haare bis die wieder gut ausgespült sind… In den letzten Monaten bin ich sehr genervt gewesen, weil meine Haare schon nach 2 Tagen wieder komplett fettig waren und eine erneute Haarwaschaktion brauchten… Dazu kam, dass meine Kopfhaut extrem juckte und ich Pickel am Kopf bekommen habe die ich aufkratzte un ddie sich entzündet haben…

    Als mir eine Freundin von No Poo erzählt hat, habe ich erstmal gedacht – na ob die Haare wirklich vernünftig sauber werden und was wenn man danach nach Essig riecht…

    Nach 3 Haarwäschen kann ich sagen: Mit dem Natron wird die Kopfhaut und das Haar angenehm sauber, ohne das man sich verätzt. Ich persönlich mag auch die Essigspülung, weil das das Haar weicher und kämmbarer macht. Mein Haar hat mehr „Spannkraft“ bekommen. Es hängt mir nicht im Gesicht, sondern fällt eher natürlich und behält nach dem Kämmen gut seinen Halt.

    Schon nach dem ersten Haare waschen war ich ganz begeistert, wie gut sich meine Kopfhaut anfühlt.
    Irgendwo habe ich gelesen man soll wirklich konsequent auf Shampoo verzichten und nicht wie die Überlegung weiter oben, da ab und zu mal wechseln… Ich glaube das macht Sinn, sonst stresst man die Haare doch immer wieder (so wie Raucher die sich ab und zu noch mal ein Kippchen genehmigen)…
    Aber ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall und ich glaube denen denen es gefällt die bleiben auch dabei…

    1. Ich glaube auch, dass man nicht mehr zurück will. Im Winter und während des Krankseins hatte ich mal einen richtigen Bad-Hair-Day und habe normales Shampoo (also mein Naturkosmetikprodukt) benutzt. Folge: Haare waren zwar glänzend und „duftig“, aber auch sooo trocken, dass sich sofort wieder Spliss gemeldet hat. Nach dem Einsatz des Shampoos habe ich übrigens über eine Woche nur mit Wasser gespült, weil einfach etwas anderes nicht notwendig war. Da ist mir erst aufgefallen, wie blödsinnig es eigentlich ist, sich jeden Tag die Haare mit Shampoo zu waschen…

  6. Ich habe schon lange nach einer Lösung für meine Haare gesucht. Ich habe mittellanges Haar, der (leider) durch viele Experimente mit Colorationen strapaziert wurde. Habe auch so viele Pflegeprodukte getestet aber es half mir nicht wirklich. Dann hab ich einfach versucht, die Haare weniger zu waschen. Jetzt wasche ich sie nur ein mal pro woche mit einem Shampoo vom Friseur (ohne irgendwelche Silikone), nehme auch dann ganz wenig davon. Und ansonsten alle 2-3 Tage nur mit Wasser. Ich muss ganz ehrlich sagen, die Haare fühlen sich ganz geschmeidig an, haben wieder einen gesunden Glanz und sogar mein Friseur sagte, dass die weniger splissig und Oberfläche viel gesunder geworden ist. Ich mache das schon seit 4 Monaten und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Was ich noch wichtig finde ist, die Haare öfters am Tag mit einer Naturhaarbürste durchzukämmen, damit die Hauteigene Fette am ganzen Haar verteilt werden.

  7. Am Anfang hat es bei mir sehr gut geklappt,schön sauber & auch weich.
    Aber jetzt bleibt der Ansatz ,und auch einige Strähnen, immer fettig.
    Meine Haare gehen ungefähr bis zur Rückenmitte & sind auch ziemlich lockig. Vieleicht reicht die Menge nicht?

    Nach einigen Tests hab‘ ich die Haare dann ganz einfach gespült und das Natron dann reingeknetet. Ein bischen besser wurde es, aber sie sind immer total verziept & auch viel aufgebauschter,als das bei mir sonst der Fall war.
    Ich find das sehr schade,denn am Anfang war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden & hatte mich auch schon gefreut jetzt gar kein Shampoo mehr zu brauchen…
    Weis jemand was ich noch machen könnte?

    1. Hallo Kari,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Sag, wie lange machst du das schon?
      Hast du mal mit Essig durchgespült und das Natron weggelassen?

      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch weiterhin experimentieren und beobachten muss.
      Momentan nutze ich nur noch Wasser und ab und zu Essig (1 mal pro Woche, wenn überhaupt). Natron nehme ich nur noch ganz selten (1-2 mal im Monat). Ich spüle aber jeden Tag meine Haare mit Wasser weil sie nach dem Aufwachen in allen Richtungen abstehen. Wenn ich sie „richtig“ wasche, dann massiere ich etwas länger meine Kopfhaut, aber auch dafür brauche ich auch nur Wasser. Wie gesagt, versuch mal ein bisschen zu experimentieren.

  8. Hallo!
    Ich hab das Buch „Alles klar mit Haut und Haar“ gelesen und war schockiert, was ich meinen Haaren mit Shampoo alles antue. Seit dem habe ich kein Shampoo mehr verwendet (1 Monat) und nur angerührte Lavaerde (ein Naturprodukt ohne chemische Zusatzstoffe) verwendet und meinen Haaren gehts echt besser. Nur sind sie recht schnell fettig, da sich die Talgproduktion noch nicht umgestellt hat. Durch das richtige bürsten, mit Wildschweinborstenbürsten, sehen meine Haar toll aus und fühlen sich geschmeidig an. Die Natron / Essig Methode werde ich mal ausprobieren, vielleicht reguliert sich so die Kopfhaut :)
    Man kann seinen Haaren auch über natürliche Mittel Farbe verpassen, z.B. mit einer Spülung aus Essig = intensiviert, Kamillentee = heller, Lorbeerblättersud = rötlich…
    Vielen Dank für den tollen Artikel!

  9. Hallo,

    Natron soll ja auch bei Übersäuerung helfen. Und überschüssige Säure (Schlacke) macht es sich gern unter der Kopfhaut bequem. Ich bade regelmäßig in Natronwasser und lasse meine Haare darin einweichen. Das erste Mal kribbelte es sogar auf der Kopfhaut, aber seitdem habe ich weniger Haarbruch und besseres Haarwachstum! Der einzige Fehler ist wohl, dass ich immer noch 2 Mal pro Woche Shampoo nehme :-( Das werde ich jetzt auch mal abstellen und stattdessen die Essigspülung testen. Danke für den Tip!!!

    1. Hallo Tinki, an das Thema Übersäuerung hab ich dabei noch gar nicht gedacht!!! Das ist interessant! Durch das Minus-1-Projekt (siehe Experimente) habe ich auch festgestellt, dass Haarpflege hauptsächlich von guter Ernährung kommt. Das Zeug mit Shampoo usw. ist dann recht unwesentlich, nur kommt man in der heutigen Zeit so selten auf diesen Zusammenhang. Wusste ich ja vorher auch nicht. Was ich aber bestätigten kann: Die Haare wachsen wie verrückt!

  10. Hi! Ich habe neulich das Buch „Organized Simplicity“ gelesen, worin die Autorin u.a. auch das Natron-Rezept fürs Haarewaschen vorstellt. Zuerst hab ich es für meine Tochter ausprobiert, die im Grunde seit 5 1/2 Jahren (sie ist 5 1/2:)) poo-free lebt, weil alle Shampoos ihr zu starkt riechen, brennen etc. und es uns irgendwie nie wichtig genug war, das Shamponieren durchzusetzen. Mit Natronwasser lässt sie wenigstens mal Wasser an die Haare und sie kommt locker mit einem Vier-Wochen-Rhythmus aus, zwischendurch nur Bürsten mit Naturborstenbürste und Abschrubbeln mit klarem Wasser und Waschlappen. Bei Kindern also kein Thema…Neugierig geworden hab ich es jetzt selbst eine Weile ausprobiert und bin vor allem erstaunt über die Griffigkeit meiner sonst so runterhängenden „Schnittlauchlocken“. Ich bin auf den Gedanken gekommen, dass sich Haare vielleicht tatsächlich so „normal“ anfühlen, und die shamponierte Version eher unnatürlich ist. Wie auch immer – eine Weile probiere ich weiter, obwohl die Welt um mich herum scheinbar noch nicht bereit ist für poo-free:)

    1. du, ich glaube mit dem natürlichen Gefühl der Haare ohne Shampoo hast du Recht…Vielleicht ist das total paranoid, aber ich glaube, die Shampoos schädigen dem Haar absichtlich, damit man möglichst viele Pflegeprodukte benutzen und kaufen muss oder öfter mal die Produkte durchwechselt.

      Ich finds übrigens super, dass deine Tochter es ganz normal findet, poo-free zu waschen. Klappt ja auch! Und das Bürsten wirkt Wunder! Die Haare glänzen wie verrückt.
      Für dein Experiment wünsche ich dir viel Durchhaltevermögen, auch wenn es dein Umfeld befremdlich findet, die Leute gewöhnen sich daran :D

  11. Hallo,

    ich spüle meine Haare jetzt immer jeden dritten Tag mit Natron. Sie wurden bisher sehr gut sauber und gestern Abend habe ich eine Olkür auf die Kopfhaut und vereinzelt in die Haare massiert. Heute morgen spülte ich meine Haare zweimal mit der Natronlösung und massierte meine Kopfhaut lange, trotzdem habe ich noch einen Ölfilm im Haar. Weiß jemand, wie ich diesen auf schonende Weise ohne Shampoo raus kriege? Vielen Dank bereits schon mal und alles gute für euch.
    MfG

    1. du musst nicht den talk rauskiegen sondern verteilen , in die haarspitzen,wenn der Talg nicht ständig entfernt wird gewöhnt sich deine kopfhaut daran nicht mehr zu viel davon zu produzieren

  12. Vielen Dank für deine Antwort. Wie war dein Urlaub?
    Mit dem Essig hatte ich es auch versucht und musste dann nach weiteren 4 schrecklich ranzigen Tagen aufgeben und mit einem Shampoo waschen.
    Ich kriege den Fettfilm (nach 4 Tagen) auch nicht mit langen Kopfmassagen runter. Da ich auf der Arbeitssuche bin, traue ich es mich auch nicht länger, denn ich fühle schon sehr ungepflegt.

  13. Hallöchen,

    also ich hab heute morgen aufgegeben und meine Haare nach dem 4. Tag mit der Natronlösung und danach mit einer Essig Zitronenspülung gespült. Sehr viel massiert, jedoch merkte ich, das sich das Fett nicht entfernen ließ.
    Meine Haare sind am Ansatz nicht fettig, jedoch riechen sie leicht nach altem Fett und das Haar selbst fühlt sich sehr talgig an, nachdem ich es wieder gekämmt habe. Soll das so sein?

    1. Puh, ob das so sein soll – keine Ahnung!:D Wenn du dich unwohl damit fühlst, dann nicht. In diesem Fall würde ich auch Shampoo nehmen und einfach ein anderes Mal einen neuen Versuch starten (falls du das überhaupt noch willst)

  14. HI,

    ja, das stimmt wohl. Ich meinte eher, ob du es mal so hattest.
    Also ich hatte sie ja nachdem sie so ölig waren, mit Shampoo gewaschen und meine Haare fühlten sich anders an. Ich habe auch das Gefühl, dass sie durch das Shampoo „weicher“ sind; obwohl ich auch ein Shampoo ohne Zusätze nehme. Wenn ich sie mit Natron spüle, sind sie griffiger, voluminöser und lassen sich besser stylen.
    Obwohl sie am Ansatz nicht fettig sind, sind sie es doch in den Längen. Komisch, denn ich hatte das Öl ja eigentlich mit dem Shampoo rausgekriegt und jetzt ist es irgendwie wieder so. Ich möchte dennoch ohne Shampoo weiter machen, vielleicht ist es ja jetzt auch die Umstellung.
    Deine Beiträge und ,,Selbstversuche“ finde ich cool.
    Vielen Dank für deine Antwort und alles liebe.

    1. achso meintest du das…
      ich habe ja relativ kurzes Haar, deshalb hatte ich wenn überhaupt nur einen fettigen Ansatz. Bei mir ist es auch so, dass die Haare griffiger sind und sich besser stylen lassen, wenn ich Natron bzw. nur Wasser nehme. Ich mag mittlerweile diese fliegenden Haare durch Shampoo nicht mehr.

      hmm..natürliches mittel gegen Läuse… puh…bei diesen biestern würde ich trotz allem immer zur chemiekeule greifen

  15. Ich habe jahrelang meine Haare mit Ei gewaschen. Zunächst nur 1x monatlich, danach graduell immer öfter, bis ich sie nur noch dann mit Shampoo wusch, wenn ich kein Ei in der Nähe hatte. Ganzes Ei verquirrlen, eventuell mit Rum oder Essig, dann in die trockenen Haare einmassieren und ausspülen.

    Der Effekt war super – ich musste meine Haare nur ca. alle 3-4 Tage waschen, sie glänzten und waren dick und gesund.

    Mein jüngster Exfreund beschwerte sich jedoch öfters über den „Wirtshausgeruch“, der seiner Meinung nach Resultat meiner Haarwäschemethode war. Ich roch zwar nichts davon, stieg aber ihm zuliebe dennoch auf Shampoo um – zumindest wenn ich wußte, er würde bei mir übernachten. Mit Shampoo [Naturkosmetikmarke!] musste ich meine Haare allerdings spätestens alle 2 Tage waschen, was natürlich mühsam war. Noch dazu waren sie weder fest, noch glänzend und fielen in Büscheln aus.

    Ich habe einige ältere Verwandte, die sich ihre Haare 3-4x im Jahr waschen (bzw. eine 90-jährige Tante hat sich ihre Haare seit ca. 7 Jahren nicht mehr gewaschen). Die haben alle wunderschöne feste Haare. Andere (ca. Gleichaltrige), die im Altersheim wöchentlich gebadet werden, haben nur noch wenige „Federn“ übrig.

  16. Hi,
    interessiere mich für die No poo Methode :) weil
    1. in den Shampoos zuuu viele Chemikalien drinne sind
    2. habe ich gehört, dass wegen solchen Produkten an Tieren
    rumexperimentiert wird
    3. außerdem finde ich, dass Shampoos total überflüssig sind, denn
    früher haben die Menschen auch ohne shampoo überlebt :D

    Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie in meinem Alter (14) ihre
    Haare mit Essig gewaschen hat, damit sie keine Läuse bekommt (damals gab es noch kein Shampoo)
    Deswegen möchte ich heute mit dem Experiment anfangen und höchstwahrscheinlich halte ich es durch, denn mein Aussehen kümmert mich nicht sehr (eher gesagt die Meinung von den anderen :D)

    1. @Michelle
      Hi! Ich find’s echt super, dass ich endlich mal jemanden in meinem Alter (du müsstest jetzt ja ungefähr 17 sein) gefunden habe, der sich auch für No poo interessiert. (Ich weiß, ist ein bissel spät…) Wie ist dein Experiment gelaufen? Hattest du Erfolg? Und welche Methode wendest du an oder hast du angewandt (ich persönlich finde die Only-Water-Methode am ansprechendsten)? Ich fänd’s echt cool, wenn du mal von deinen Erfahrungen berichten würdest (ich habe leider NOCH keine Erfahrungen)
      LG Jule

  17. Versuche, seit ein paar Wochen die Haare immer seltener zu waschen, bin nun bei alle drei Tage anstelle von jeden Tag. Einen radikalen Wechselkann ich mirberuflich nicht erlauben :-) Bisher habe ich die Zwischentage mit warmem Wasser überbrückt und heute das erste mal mit Essig und Natron. Sie sind sehr gut kämmbar und glänzen ein bisschen. Nun bin ich gespannt, wie schnell sie nachfetten!

  18. Hei zusammen :)

    Hab vor paar Tagen den Blog hier entdeckt und auch einige Videos angeschaut und mich mal mehr darüber schlau gemacht:)

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei den Shampoos schon alles mögliche probiert hatte, von Guhl über Alverde bis jetzt hin zu Aussie. Ich hab eine Duftstoffallergie und ziemliche Probleme, ein Shampoo länger als einen Monat zu benutzen, weil ich dann eine Unverträglichkeit entwickle, Pusteln bekomme und meine Kopfhaut wie ein Schlachtfeld aussieht.

    Ich hab von No-Poo davor nie etwas gehört, sonst hätte ich mir wahrscheinlich viel Geld im Investieren teurer Shampoos und Spülungen sparen können, die meine Haare nur noch mehr vergiften…

    Meine Waschroutine mit Shampoo und Spülung war jeden zweiten, spätestens jeden dritten Tag nötig, habe am Montag Abschied genommen von meinen Drogeriemarktprodukten, gestern mir Apfelessig, Kaiser Natron, Rosmarinöl und eine Wildschweinbürste aus DM besorgt und war insgesamt sogar billiger dran als ein neues Shampoo und Spülung, was sich auch auf Dauer bezahlt macht und hab mir in Amazon noch eine Haarwaschseife bestellt.

    Vorher hatte ich dann meine erste Haarwäsche was verdammt umständlich war, ich hab das Kopfüber gemacht, erst meine Schüssel mit Natron langsam über den Kopf und einmassiert, dann eine Schüssel mit Apfelessig und Rosmarinöl und zum Schluss noch eine Lösung mit Kamillentee…

    Wenn ich das irgendwann so nur noch einmal die Woche machen muss, wäre das kein Problem, aber es ist schon jedes Mal echt umständlich…

    Mich würde interessieren wie ihr das macht und ob die ersten Wochen die Haare arg furchtbar aussahen?

    Ich werde auf jeden Fall immer wieder auf Fotos festhalten wie meine Haare aussehen und hoffe ich sehe bald Erfolge und kann auf Chemie und Sulfate verzichten, kann Zeit sparen und vorallem etwas gegen die Tierversuche und Großkonzerne tun.

    Ich würde mich über Tipps, andere Blogs oder Kommentare freuen:)

    Liebe Grüße

    1. Hi Annimari,
      bestimmt hast du die alten Blogposts schon gelesen, ich antworte dir trotzdem. Also bei mir war es nicht so umständlich, ich hab nur ein bisschen Natron in einen Becher getan, den mit warmen Wasser aufgegossen und mir das auf die Haare gekippt, ein bisschen in die Kopfhaut einmassiert und mit viel, viel Wasser nachgespült. Ich trage mein Haar kurz, dann ist es wohl nicht so schlimm. Ausserdem hab ich nicht jedes Mal hinterher eine Apfelessigspülung gemacht. Manchmal habe ich auch nur ne Apfelessigspülung gemacht und keine mit Natron. Mittlerweile nutze ich gar kein Natron mehr.
      Wenn deine Haare und deine Kopfhaut eh schon vorher stark strapziert waren, würde auch bei dieser Methode lieber ein bisschen Maß halten. Der Gewöhnungsprozess dauert schon ein bisschen. Für den Anfang würde ich das Natron erstmal weglassen und nur mit Wasser waschen und hin und wieder eine Spülung mit Apfelessig und Kamillentee machen. Oder warte auf die Haarwaschseife und brauch die dann erstmal auf und steige dann auf Natron/Apfelessig um, dann ist der Übergang vielleicht auch nicht ganz so krass.

  19. Hallöchen !

    Also ich habe sehr gute Erahrungen mit Olivenölseife gemacht ! Bis jetzt benutze ich Olivenölseife von THE BODY SHOP. Ist etwas „teurer“ ca. 3 Euro… Bekomme aber noch eine Seifenlieferung, wo die Anbieterin ihre Seifen komplett selbst herstellt und nur pflanzliche Mittelchen nimmt….
    Statt eine Seifenlauge herzustellen, nehme ich das angefeuchtete Stück Seife direkt zur Hand und schrubbe (natürlich nicht zu grob :) ) über meinen Kopf. Relativ schnell schäumt die Seife auf dem ganzen Kopf und verteile und massiere! den Seifenschaum in meine Haare.

    Danch kommt eine Zitronenrinse ( selbstgepresster Zitronenaft, 1l Wasser und so 3 Esslöffel Zitronensaft dazu, abgefüllt in Sprühflasche,Sprühflasche gibts für einen Euro in Euro.Shops etc… ) in die Haare, wieder schön verteilen, kurz einwirken lassen und natürlich alles schön gründlich ausspülen (gilt natürlich auch für die Seife) …

    FAZIT: Ich habe von natur aus, feines,plattes, schnurgerades Haar… Seitdem ich so meine Haare wasche, hab ich Volumen und Glanz, den ich kaum in Worte fassen kann… Ich bin einfach nur glücklich und kann die ganzen Volumen-Produkte, die einem Volumen versprechen, in die TOnne werfen!!!! Meine Haare sind so schön fluffig und weich und trotzdem super voluminös! Ich lasse die Haare, wenns geht, immer so trocknen, Bürste sie dann über Kopf mit einer Wildschwein-Borsten- Haarbürste durch und habe danach eine Löwenmähne, die den ganzen Tag hält…..

    Ich bin allen Bloggerinnen soooo unendlich dankbar, die über ihre Erfahrungen und Hilfsmitteln berichtet haben und weiterhin berichten! Habe anfangs auch mit Natron und Apfelessigrinse angefangen und jetzt bin ich wie gesagt auf Olivenölseife und Zitrone hängengeblieben :)

    Jeder Kopf ist halt anders und jeder sollte am Anfang ruhig experimentieren, um rauszufinden, was für ihn am optimalsten ist …. Wollte die Erfahrung auch einfach mal weitergeben :)
    Meine Haare sind etwas über schulterlang und es klappt alles super !

    LG

    1. Wow, tolle Beschreibung! Schön, dass du etwas gefunden hast, was zu deinem Kopf passt! Ich nutze auch kein Natron mehr, mache aber hin und wieder eine Spülung mit Apfelessig und für den Wellness-Faktor gibts ab und zu mal Aleppo-Seife (auch aus Olivenöl), die ich mir auch so auf die Haare seife. Klappt super!

  20. Huhu, eine tolle Seite hier :-)

    Ich wasche seit Wochen nur noch mit Ei meine Haare (1 Ei, 1 Eßl. Zitrone, 1 Teel. Honig, ein paar Tropfen Olivenöl, ätherisches Öl für einen angenehmen Geruch) . Ich püriere alles mit dem Pürierstab (dann gerinnt auch bei heißem Wasser nichts mehr) und mache noch einen halben Teel. Johannisbrotkernmehl rein, dann wird die Pampe etwas dicker und läßt sich gut im Haar verteilen ;-).
    Alles ins trockene Haar, einwirken lassen,mit Wasser aufschäumen und auswaschen. Meine Haare werden wunderbar weich und fliegen nicht mehr so, ausserdem sind alle Schuppen verschwunden.
    Ach ja, ich habe lange,eher trockene, dicke Haare mit blonden Strähnen.
    Ich halte es auch für ein Gerücht das wir Shampoos und Duschgele brauchen. Da steckt eine riesen Geldmacherei dahinter, schlimm.

  21. Hallo,

    Schöne Seite! Und erfreulich ha(a)rmonisch!

    Ich wasche noch konventionell, bin also Laie und habe heute in der Zeitung einen Artikel über No-Poo gelesen.
    Im Prinzip erscheint mir die Methode mit dem Natron und selten sehr sinnvoll.

    Meine größtes Bedenken ist aber (neben angeklatschter Frisur?)–> der Geruch nach Haaren! Wie verhält es sich damit? Gerade nach dem Sport 3x/Wo mit verschwitztem Kopf, und wenn man die Waschfreqenz ja eigentlich deutlich reduzieren möchte…

    Wahrscheinlich sollte auch die ganze Familie mitmachen…
    Ich dufte einfach gerne nach „frisch gewaschen“!

    Es wäre nur so praktisch, ökologisch wertvoll und kostengünstig.

    Außerdem wäre es für mein Kind super, das nämlich total genervt ist, seit kurzem statt alle 3 Wochen alle 3 Tage waschen zu müssen. (natürlich nur, weil ich sage, es müffelt…)

    Kann jemand meine Bedenken zerstreuen?

    Bitte, bitte LG Jula

    1. Hallo Jula,
      meine Haare sind sehr dick und robust, daher hatte ich in der Umstellungsphase 4-6 Wochen einen fettigen Ansatz, der aber mit Natronwasser und ab und an Essigrinse wieder wegging. Wenn du weiches Wasser hast, brauchst du vielleicht nicht so lange.
      Zum Thema „müffeln“ – die Haare bzw. der Kopf riecht dann nach Haut und Haar, also ganz natürlich, was uns in unserer sterilen, parfümierten Glitzerplastikwelt etwas seltsam vorkommt. Aber man kann lernen es auszuhalten und annzunehmen, weils eigentlich gar nicht schlimm ist. Mein Freund fand es nicht schlimm. Ich hab auch immer noch meinen Job. Es hängt einfach viel zu viel an der Ernährung und das kommt natürlich voll durch, wenn man auf diese Industrieshampoos verzichtet. Da machen sich Essenssünden (und ich meine damit alles, was dem Körper nicht wirklich bekommt) sofort sichtbar in Form von Müffeln, Schuppen, Fett, Strohhaare usw.
      Mit normalen Shampoo trocknet man Kopfhaut und Haare so sehr aus, dass man es nur nicht merkt. Symptombekämpfung eben.

      Wenn du nicht auf Shampoo verzichten möchtest bzw. No-Poo nix für dich ist, kannst du mal in diese Richtung weiter überlegen:

      – Haarseife benutzen (z.B. Alepposeife oder spezielle Haarseife, Rasierseife geht auch, die schäumt recht gut). Die lässt sich gut handhaben und löst sich selbst auf. Alepposeife gibts im Reformhaus, Bioladen oder in der Drogerie, ist günstig und hat meistens nur einen Papierstreifen als Verpackung
      – Das normale Shampoo weiterbenutzen, aber viel seltener waschen. Vielleicht statt alle 3 Tage wirklich nur einmal pro Woche waschen? Damals haben sich die Frauen auch alle paar Wochen die Haare gewaschen. Das Fett wurde von der Kopfhaut nach unten in die Spitzen gebürstet. Frag mal Oma, was die dazu meint.

  22. Hallo!

    Ich komme aus Indien und wohne in Germany nicht zu lange. Also entschuldigen Sie bitte mein schlechtes Deutsch!

    Ihr Blog hat alle Informationen ueber die No Poo Thema, die ich suchte! Aber ich habe ein-paar Frage dazu.

    1.Welcher Natron empfehlen Sie um die Thema zu benutzen? Bis jetzt habe ich nur die kliene Dr. Oetker Natron Beutel probiert, die man im Real bekommt. Geht das oder nicht? Empfehlen Sie andere Marke was besser ist? Und wo kann ich das kaufen?

    2. Ich finde es problematik um eine Squeeze-flasche fuer das Natron-loesung zu kaufen. Ich habe schon im Real und Netto gesucht. Gibt es andereswo zu kaufen?

    Ich warte auf Ihre Antwort!

    Vielen Dank!!
    Shilpa

    1. Hallo Shilpa!
      1. Natron ist Natron. Das von Dr. Oetker geht also auch. Vermutlich ist aber Kaiser Natron von Holste günstiger? Das gibt es in Drogeriemärkten.
      2. Ich habe eine leere Spülmittelflasche benutzt, die ich gut ausgespült habe. Davor habe ich das Natron-Wasser einfach in einem Plastikbecher hergestellt und den Becher dann mit in die Dusche genommen. Glas ist zu gefährlich (mir ist zweimal ein Glas in der Dusche runtergefallen…)

      Viel Erfolg wünscht
      Frau DingDong

  23. Ein wirklich sehr informativer Blog, erstmal Lob dafür!
    Ich habe mich jetzt mal von dem ganzen Thema anstecken lassen.
    Ich habe seit Jahren einen sehr fettigen Ansatz, wenn es danach geht müsste ich alle zwei Tage waschen. Ich habe vor einigen Monaten diese „Waschphase“ immer weiter verschoben bis ich bei einmal die Woche ankam. Zwei Tage gehen, wobei ich schon am zweiten die Haare nur noch als Zopf tragen kann, ab den vierten Tag muss dann auch der Pony weggesteckt werden.
    Dazu muss ich vllt erwähnen dass ich in einem Hygienebetrieb arbeite, also 8h täglich ein Haarnetz tragen muss. Hinzu kommt der Backbereich in dem ich tätig bin, sprich nach der Arbeit habe ich am kompletten Körper, auch in den Haaren feinen Mehlstaub.
    Also eigentlich muss ich wirklich täglich waschen. Ausbürsten bringt da nicht viel.
    Wie auch immer, nun habe ich es durchgezogen und mit No Poo angefangen.
    Mittlerweile habe ich in drei Wochen zwei mal mit Natron gewaschen, allerdings fühlen sich meine Haare danach immernoch fettig an und sehen am zweiten Tag auch so aus. Der Ansatz ist platt, die Längen sehr aufgeraut und dadurch strohig und naja eigentlich voluminös aber nicht formschön ;)
    Sie sind griffig und fühlen sich nicht strohig an, fast weich, aber sehen absolut nicht so aus.
    Hat noch jemand Tipps für mich?
    Lg

    1. Hallo Sabrina,
      das mit dem „Griffig-Gefühl“ klingt schon mal gut. Halte durch!
      Ansonsten kann ich dir noch diese Ideen mit an die Hand geben:

      Hast du weiches Wasser? Dann würde ich auch mal das Natron weglassen.
      Massierst du gut deine Kopfhaut? Bei dieser Art von Haarwäsche ist das das A und O.
      Und hast du zwischendurch mal ne saure Essigrinse gemacht? (Ein Schuss Tafelessig auf einen Becher lauwarmes Wasser und über die Haare kippen)
      Wie waren deine Haare dann? Mir haben diese Rinsen das Durchhalten sehr viel leichter gemacht, weil sich die Haare dann leichter kämmen ließen.
      Anfangs habe ich alle 2-3 Tage eine Natronspülung gemacht, bis es sich gebessert hat und ich irgendwann zu faul dafür wurde. Wenn dein Wasser also nicht weich ist, würde ich evtl. mal vorsichtig damit experimentieren den Waschgang mit Natron alle 2 Tage zu machen.
      Oder auch mal ein bisschen weniger Natron nehmen, vielleicht kommt daher das strohige und die aufgerauten Längen?
      Es hat bei mir schon ganz schön gedauert, bis das Kopfhautfett endlich mal unten an den Spitzen war (habe kurzes Haar und zwei lange Strähnen an den Seiten) und als es dann soweit war, hat sich das mit dem Kopfhautfett generell reguliert.

      Viel Erfolg und Spaß beim Experimentieren,
      FDD

  24. Danke für die schnelle Antwort :)

    Ich habe hier sehr weiches Wasser, wenn ich allerdings nur mit Wasser spüle / wasche bekomme ich das Fett überhaupt nicht aus den Haaren.
    Etwas weniger Natron werde ich heute Abend mal testen. Hatte bisher einen guten Teelöffel auf ca 500ml (habe übrigens schulterlanges Haar).
    Essig habe ich noch gar nicht versucht da ich mit dem kämmen bisher keinerlei Probleme hatte, nach dem waschen einen sehr grobzinkigen Kamm und später nutze ich eine Bürste mit Wildschweinborsten, sehr zu empfehlen, macht unglaublich weiches und glänzendes Haar für zwischendurch.
    Apfelessig habe ich im Haus, würde das auch gehen? Oder ist es wichtig Tafelessig zu verwenden?
    Häufiger waschen kommst mir sehr entgegen, werde es jetzt mal testen und Bericht erstatten :)
    Ganz lieben Dank :)
    Lg

    1. Hallo Sabrina,
      Ja Apfelessig geht auch, hab ich anfangs auch benutzt, nur war mir dann irgendwann der Geruch zu heftig. Da brauchst du aber auch nicht viel und wenn du eh weiches Wasser hast, musst du es ja vielleicht gar nicht nutzen.
      Ich habe dickes, kurzes Haar. Ohne Essig hätte ich mich überhaupt nicht mehr kämmen können. Allerdings hatten die Haare richtig guten Sitz, das war super.

  25. Hallo,

    ich habe grade mit großer Begeisterung deinen Blog gelesen! :-)

    Ich bin seit knapp 2 Wochen dabei und von Anfang an begeistert. Wasche nur mit Wasser und kippe Apfelessig als Leave-In hinterher. Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, aber das Ergebnis umso besser ;-) Die Haare sind voluminöser und deutlich griffiger.

    Nun zu meiner Frage:
    Ich habe von Natur aus sehr sehr dünne Haare, die leider im Laufe der Zeit auch noch weniger geworden sind. Wahrscheinlich durch falsche Pflege und blondierungen. Weiß jemand, ob das Haarwachstum durch no poo angekurbelt wird? Lohnt es sich diesbezüglich durchzuhalten?

    Danke für eure Antworten.
    Ina

    1. Ups, der Kommentar ist mir durchgerutscht! Sorry für die verspätete Antwort.
      Aaaalso in diesem Bericht: http://www.prosieben.de/tv/taff/video/20157-no-poo-experiment-haare-waschen-ohne-shampoo-clip haben sie nachgemessen, dass das Haar tatächlich wieder stärker und kräftiger geworden ist. Ob das jetzt an „No Poo“ lag oder daran, dass sie einfach auf den ganzen Styling-Mist mit den trölfzilliarden Mittelchen verzichtet hat, ist schwer zu sagen, aber ich würde einfach mal dran bleiben und gucken was passiert. Meine Haare waren schon immer dick und sind es auch jetzt noch.

  26. Hallo zusammen,
    schön zu sehen, dass so viele versuchen von den herkömmlichen Silikon-Chemie-Shampoos weg zu kommen.
    Hier mal kurz meine Haarstory.
    Im März habe ich mein herkömmliches Shampoo verbannt und auf alverde umgestellt und dabei auch direkt vom täglichen Haare waschen und föhnen auf alle 2 Tage waschen und nicht mehr föhnen umgestellt.
    Das war schon nicht immer so einfach, weil die Haare einfach jahrelang täglich gewaschen wurden.
    Vor etwa 4 Wochen habe ich dann auch das NK-Shampoo verbannt und nutze jetzt abwechselnd, nach Lust, Laune und Zeit folgende Methoden (allerdings auch noch alle 2- max. 3 Tage).
    1) Natron und Apfelessigspülung
    2) Haarseife in Lebensmittelqualität von einer kleinen Seifenmanufaktur (+ Apfelessigspülung)
    3) Roggenshampoo in Kamillentee (habe blonde Haare) und Apfelessigspülung
    4) Waschnusssud

    Am Wochenende werde ich dann auch noch Lavaerde austesten. Darauf bin ich schon super gespannt.
    Bei so vielen Möglichkeiten ist es doch eigentlich leicht auf Shampoo zu verzichten. Jetzt hoffe ich noch mein Waschrhytmus weiter ausdehnen zu können.
    Viele Grüße an alle

  27. Danke für deine Antwort :-)

    ich bin weiterhin dabei und bleibe es auch. Es gibt Tage an denen fällt es mir leichter und an anderen schwerer, wobei die haare an den Tagen mit shampoo wohl auch nicht besser aussehen würden ;-)

    den bericht auf pro7 habe ich gesehen, aber mehr habe ich dazu bisher nicht gefunden. Bleibt wohl nur weitermachen :-)

    bin jetzt aber noch eine stufe weitergegangen und lasse nun auch Duschgel, cremes, etc. weg! habe das Buch „alles klar mit Haut und Haar“ gelesen und war so geschockt über diese ganze Inhaltsstoffe, dass ich kurzerhand alles aus meinem bad verbannt habe.

    Es ich schon eine harte Veränderung, grade da ich mein leben lang schon Kosmetika benutze! aber ich merke, dass es meiner haut besser geht! Die erste Woche war sehr hart, da die Haut wieder lernen muss sich selbst zu helfen, aber nun wird´s langsam.

    Ich bin gespannt :-)

  28. Ich wasche meine haare seit 2 monaten nur noch mit roggenmehl und war noch nie so zufrieden mit meinen haaren.
    durch blondieren und färben wurden meine langen haare (über die brust) seeeeehr strapaziert und brachen ab oder fielen mir einfach aus…
    Irgendwann bin ich dann auf nopoo gestoßen und hab die methode mit dem roggenmehl shampoo für mich entdeckt !:)

    achtung: nieeeemals ein anderes mehl ausser roggenmehl verwenden, sonst verklumpt das zeug in euren haaren und dann ist es schwer das wieder raus zu kriegen:D
    Nun zum shampoo:
    für langes haar 5El roggenmehl mit wasser verdünnen, sodass ein brei entsteht. Dann für zwei stunden stehen lassen, dass sich klümpchen mit wasser voll saugen können.
    Beim haare waschen einfach den brei ganz normal einmassieren, einwirken lassen und gründlich ausspülen!:p

    Ich mag den geruch und meine kopfhaut und meine haare lieben das shampoo! Meine haare sind griffiger und dicker geworden wieder! Meinen haarausfall hab ich auch in den griff bekommen :)
    wenn ihr wissen wollt wieso roggenmehl so gut für eure haare ist dann googeld es einfach mal, dazu gibt es zahlreiche beiträge:)
    ausserdem ist roggenmehl sehr umweltfreundlich, da man es direkt aus deutschland beziehen kann und es ohne blöde plastikverpackungen und giftigen inhaltsstoffen auskommt!

    Inzwischen muss ich mir meine haare nur noch 1 mal die woche waschen, das ist natürlich nur mit guten kämmen möglich ;)
    Vill konnte ich jemanden inspirieren? :P
    liebe grüsse

    PS: achja das blondieren und färben hab ich aufgegeben! :D

  29. Sehr interessanter Artikel. Hab mir deinen Blog in meinen Favoriten abgespeichert und bin sicher hier ein Stammgast. Hoffe du veröffentlichst in regelmäßigen Abständen solche Artikel dann hast du eine Stammleserin gewonnen :-)

  30. Mittlerweile wasche ich meine Haare nur noch mit Wasser und ich bin total begeistert. Anfangs war es zwar schwer mit langen und fettigen Haaren. Nach ein paar Wochen haben sich meine Haare umgewohnt und dürfen wieder ihrem natürlichen Rhythmus folgen. Und ich bin natürlich auch stolz es durchgezogen zu haben und unabhängig von der Massenmeinung zu sein. Und deshalb blogge ich auch regelmäßig auf http://www.haare-nur-mit-wasser-waschen.de über das Thema.

    Viele Grüße
    Sina

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