Hallo 2011!

Frohes, neues Jahr allerseits! Hoffe ihr habt euren Kater überlebt? ;D

Wow, ist das nicht toll, dass man jetzt wieder ein ganzes Jahr Zeit hat? In 365 Tagen kann man sich tolle Ziele ausdenken und darauf hinarbeiten. Ich finde es immer ein bisschen traurig, wenn man Leute nach ihren Vorsätzen fragt und diese dann ganz pampig werden und sagen „Ach, Vorsätze sind doch Blödsinn!“ oder „Das was man sich da vornimmt, hält man sowieso nicht durch“ oder „Vorsätze kann ich immer machen, da brauch ich das nicht zum Neujahresbeginn tun!“

Ja, das stimmt alles. Man braucht schon eine ordentliche Portion Motivation und Disziplin um seine Vorhaben durchzuziehen und ja: Man kann sich ständig was Neues vornehmen, da muss man nicht erst bis Silvester oder Neujahr warten. Aber warum nicht auch diesen Rückenwind des neuen Jahres ausnutzen? Ist doch toll, wenn man diesen Wendepunkt nutzen kann! Ich bedanke mich beim Universum für 2010 und lasse los. 2011 ist mein Nullpunkt und mir stehen alle Möglichkeiten offen.
Natürlich muss man sich auch gar nichts vornehmen, aber mir macht das alles furchtbar viel Spaß!

In Wirklichkeit geht es ja auch nicht um „Vorsätze“ (was soll das Wort überhaupt bedeuten?) – sondern um neue, bessere Gewohnheiten. Denn das ist es doch: Man wird sich seiner nicht so tollen Gewohnheiten bewusst und will was ändern. Und wenn man das nicht als „Gewohnheit ändern“ benennt, sondern nur als „Vorsatz“, dann kann das doch nur schief gehen!
Ich nehme mir immer ein Motto, letztes Jahr z.B. „Weg mit dem Ballast“ und das konnte körperlicher, geistiger/seelischer und materieller Ballast sein. Guter Trick, oder? :D Egal ob du nun mehr Sport machst um Gewicht zu verlieren oder Pseudofreundschaften bleiben lässt oder das Wohnzimmer entrümpelst – alles steht unter dem Motto und am Jahresende bleibt das Gefühl: „Cool, ich hab was geschafft“
Probiers mal mit einem Motto, macht Spaß!

Für dieses Jahr habe ich mir das Schlagwort „einfach“ als Motto ausgedacht, das um diese Fragen kreist:
Was muss ständig getan werden und wie kann ich diese Tätigkeit(en) vereinfachen? Wie kann ich Unnötiges und Überflüssiges verhindern? Wie kann ich meine Handlungen und Aktivitäten so vereinfachen, dass ich ohne Anstrengung durchs Leben gehe? Und: Wie wirkt sich das auf meine Persönlichkeit aus?

Die folgenden Bereiche, die alle irgendwie ineinander übergehen, möchte ich ein bisschen besser organisieren und weiter vereinfachen:

Gesundheit/Vitalität/Fitness
Berufliches
Finanzen
Beziehungen/Partnerschaft
Freizeit/Hobby
Computer/E-Mail/Information
Haushalt/Wohnung
Persönliche Entwicklung/Selbstorganisation

Und diese Bereiche fülle ich dann mit kleinen Miniprojekten, die zu den obigen Fragen und zum Motto passen.

Hab ich mir zu viel vorgenommen? Wenn ich meine Liste so durchgehe, liest es sich so, aber für mich sind die meisten Dinge dieser Liste quasi „im Vorbeigehen“ zu erledigen. Viele dieser Projekte kann man an einem Wochenende schaffen, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Ausserdem handelt es sich bei einigen Dingen nur um neue Gewohnheiten, die man im Alltag trainieren kann (also z.B. statt Kaffee mehr Tee trinken). Wenn man es runterbricht auf die wichtigsten Vorhaben, dann wären das „stricken lernen“ und „30 Min. Dauerlauf“ – weil ich das sooooo gerne möchte und gerade beim Laufen immer wieder durch Zeitmangel, kaputte Schuhe oder Krankheit die letzen Male nie am Ball bleiben konnte. Mal sehen was kommt. Wenn ich es nicht schaffen sollte – pah auch egal. Stört ja wenn dann nur mich :D
Interessiert sich jemand für meine „große Liste“? Wenn ja, dann poste ich sie auch.

Was sind deine Pläne? Hast du überhaupt welche? Oder findest du das überflüssig? Wenn ja, warum?

5 Gedanken zu “Hallo 2011!

  1. Frau DingDong!

    Da haben Sie sich ja ganz schön was vorgenommen. Die Bereiche finde ich „gut“ – mache ich auch so (sonst kriegt man da ja gar keine „Ordnung“ in die eigenen Ansprüche…). Die Frage ist: wann was bearbeiten? Wie „messe“ ich meinen Erfolg? Und auch: kann ich, wenn ich so viele verschiedene Selbstveränderungen vornehmen möchte eigentlich a) jemals fertig und b) jemals glücklich sein?

    Also, ich habe (natürlich) auch einige persönliche wie berufliche Projekte. Ich werde diese jedoch nicht alle im Netz ausbreiten, sondern mich auf einige Exemplarische beschränken. Im vergangenen Jahr habe ich bspw. aufgehört zu RAUCHEN. Ergebnis (u.a.): 12 kg zugenommen. Die sind dieses Jahr dran…

    Ich wünsche Dir viel Erfolg 2011 für Deine Persönlichkeitsmodellierung, die ich natürlich gerne verfolge!

    1. Ich bearbeite alles nach Lust und Laune (und wenn grad Geld vorhanden ist…die Laufschuhe werden die erste nötige Anschaffung sein…), meinen Erfolg „messe“ ich, in dem ich in meinem Tagebuch alles notiere (oder als Jahresrückblick im Blog, das war wirklich toll sowas zu machen!)…und ja….mit dem „zuviel“ der Vorhaben..ich weiß nicht. Mir macht das wirklich Spaß, weil ich eher der Typ „verhinderter Wissenschaftler“ bin und ich das als Lifestyle-Soziologie-Experiment/Eigenversuch betrachte. Ich bin schon längst über den Punkt hinaus, enttäuscht zu sein, wenn mal was nicht klappt, dafür mache ich sowas schon zu lange. Und mich macht es glücklich wenn ich sowas überhaupt versuche…

  2. Das mit dem Motto ist ja eine klasse Idee! Ich habe mir für dieses Jahr keine „Vorsätze“ gemacht sondern alles unter dem Aspekt „Wünsche“ notiert.
    Dadurch dass ich mir aufgeschrieben habe, was ich mir WÜNSCHE, ist es mir näher am Herzen als „VORSÄTZE“.
    Man sagt auch „der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“.

    Mir macht es auch unglaublichen Spass mir die Wünsche für dieses Jahr immer wieder durchzulesen und auch noch zu verändern, es macht ein gutes Gefühl, vor allem ist einem damit bewusst, dass man sein Leben selbst in der Hand hat und immer was ändern kann!

    :) Viel Freude und Einfachheit im neuen Jahr!

    Jean* & Louis (dem es hier so sehr gefällt, sein bester Freund ist die Sonne, innen wie aussen ;)

  3. Hi!

    „Lifestyle-Soziologie-Experiment/Eigenversuch“ ist ja ein guter Ausdruck dafür. Und das „glücklich-sein-weil-man/frau-es-überhaupt-versuch“ – juhu, ich bin nicht alleine da draußen.

    Als ich aufgehört habe zu Rauchen habe ich das erst nach meinem 3. Versuch dauerhaft geschafft (juhuhuhuhuhu: ein Jahr schon…). Aber ich habe mir nach jedem „gescheiterten“ Versuch gesagt: jeder Tag, den Du das nicht gemacht hast, was/ ist ein Guter.

    Und Hauptsache ist doch tatsächlich, dass man selbst aktiv wird. „Utopia ist kein Ziel, sondern eine Bewegungsrichtung.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*