Internet surfen, minimalistisch

Neulich las ich den Artikel „Simplify the Internet“ von Leo Babauta und hab mir gedacht: „Ey, deine Internetgewohnheiten sind ja recht überschaubar“ – zumindest, wenn man es mit der Liste vergleicht die Leo als Beispiel anführt.

Dazu kommt, dass ich vieles via Smartphone checke und ich somit abends überhaupt nicht mehr wirklich herumsurfe. Das ziellose Herumsurfen mache ich nur noch an meinen freien Tagen oder wenn ich Ideen für Blogbeiträge brauche. Obwohl es nach „Zeit verschwenden“ aussieht, ist das wohl für nen Blogger essentiell, oder wie siehst du das?

Meine Internetgewohnheiten sind mittlerweile recht unspektakulär:

  • E-Mails abrufen (2 Postfächer)
  • Twitter nutzen <3 Was für ein Spaß!
  • Instagram (Bilder gucken unterwegs)
  • Pinterest (Bilder sammeln, meistens am Wochenende)
  • librarything (nutze ich nur, um das Widget rechts zu füllen)
  • Diesen Blog pflegen (:
  • Newsseiten
  • Andere Blogs lesen

Ich benutze keine „später-lesen“ Dinger (sowas wie instapaper oder so).
Wenn ich es nicht sofort lese, interessiert es mich dann wohl doch nicht so sehr. Das ist wie mit den ungelesenen Tageszeitungen, die sich immer sofort stapeln, weil man nicht hinterher kommt. Ich will mir da auch keine Zeit nehmen, alles abzuarbeiten und den Account zu pflegen.
Andere Blogs lese ich meistens am Wochenende gemütlich bei ner Tasse Tee. Dann aber auch mal 2 Stunden nichts anderes. Und ja, ich surfe tatsächlich den Blog an. Ich sehe, wenn ihr euer Layout ändert :D Mir gefällt das. Der Blogger gibt sich ja schließlich Mühe mit dem Design.

E-Mails bekomme ich fast keine mehr. Eher sind das dann tatsächliche „Briefe“ von lieben Bloglesern oder Freunden. Ich habe auch ein paar Newsletter abonniert, aber nur für Themen, für die ich zu faul bin, regelmäßig Newsseiten zu checken oder im Netz herumzusuche. Das ist für mich Bestandteil einer einfachen Webroutine.

Instagram und Twitter checke ich fast nur noch mit Handy, das geht bestens unterwegs. Früher wollte ich abends „noch mal kurz“ an den Rechner und schon hab ich wieder ein paar Stunden versumpft.

Klar, lebensnotwendig sind Twitter, Instagram und Co. nicht, aber es macht Spaß sich über Gedanken oder Bilder zu vernetzen.
Diese Gewohnheiten sollen nur nicht meinen den Tag beherrschen.

Wie sieht deine Web-Routine aus? Folgst du einem strikten Plan oder surfst du ganz viel und kurz zwischendurch?

2 Gedanken zu “Internet surfen, minimalistisch

  1. Ich mag zenhabits.net von Leo Babauta,

    Die Seite selbst ist so minimalistisch gestaltet, dass ich meist genau seine Themen tiefergründiger durchlese, wenn mein Internet gerade gedrosselt ist, weil das Datenvolumen aufgebraucht ist. ^^

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*