Jeffersons 10 Lebensregeln

Neulich war ich zum Essen eingeladen und im Badezimmer hing das:

(Quelle: General-Anzeiger für Fürth und Umgegend, 1839)

Hier nochmal klarer:

Die zehn Lebensregeln des amerikanischen Präsidenten Thomas Jefferson

1. Nie verschiebe auf morgen, was du heute thun kannst.
2. Nie bemühe Andere mit dem, was du selbst thun kannst.
3. Verschwende nie dein Geld, ehe du es hast.
4. Nie kaufe unnütze Sachen, weil sie billig sind.
5. Hochmuth kostet uns mehr, denn Hunger, Durst und Kälte.
6. Wir bereuen nie, daß wir zu wenig gegessen haben.
7. Nichts ist mühsam, wenn wir es willig thun.
8. Wie oft haben jene Uebel uns Schmerz verursacht, welche nie eintraten.
9. Betrachte alles von der guten Seite.
10. Wenn du zornig bist, zähle zehn, ehe du sprichst, bist du aber sehr zornig, so zähle hundert.

Interessant, nicht? Wie sehen deine Lebensregeln aus?

6 Gedanken zu “Jeffersons 10 Lebensregeln

  1. Sehr interessant. Ich wollte vor einer Weile mal einen Artikel über Leitsätze schreiben, weil ich im Rahmen einer Kur an Leitsätzen zu arbeiten gelernt habe.

    Ein Beispiel für einen echt fiesen Leitsatz, den man defacto auch nicht mehr therapeutisch umformen kann ist mein Hauptleitsatz:

    „Niemand begeht einen größeren Fehler als jemand, der wenig tut, nur weil er wenig tuen könnte.“

    Das ist einer der Motoren, der mich immer wieder über meine Leistungsgrenzen treibt. Zu verdanken habe ich ihn einer Erdkundelehrerin, die sich lange vor mir selbst darüber tim Klaren war, daß ich hochbegabt bin und meine Begabung nicht nutze.
    Als ich selbst verstanden habe, daß ich meine Fähigkeiten verschwendet habe, habe ich Vollgas gegeben um alles aufzuholen…

    Soviel zum Thema negative Folgen von Lebensregeln.
    Ich habe deshalb alle Lebensregeln aufgegeben und durch zwei wesentliche ersetzt:

    – Nur das JETZT ist von Bedeutung
    – Entscheide immer nur aus Deiner inneren Mitte heraus und immer nur für Deine innere Mitte.

  2. Ja, die Lebensregeln hab ich irgendwo schon mal gelesen.. einige davon sind ja auch Sprichwörter, die man so kennt.
    Punkt zwei finde ich interessant, denn sicher hat er auch viel delegiert, aber eben nicht das, was er selbst tun konnte.

    Auf Regel vier fallen sehr viele herein, weil Sonderangebote doch sehr verlockend sind. Wie geil es sich aber anfühlt etwas nicht zu kaufen muss man erst lernen und wertschätzen.

    Meine eigenen Regeln? Ich glaube ich sollte mal welche aufschreiben.

    Eins
    “Der Kern des Glücks: der sein zu wollen, der du bist.” – Erasmus von Rotterdam

    Zwei
    Lebe so, dass du dir deine Gegenwart auch in der Zukunft wünschst. (Also die Zukunft sozusagen leben anstatt nur auf die Zukunft zuzuleben)

    Drei
    “Wenn Du liebst, was Du tust, wirst Du nie wieder in Deinem Leben arbeiten.” – Confuzius

    Vier
    „Der ideale Mensch fühlt Freude, wenn er anderen einen Dienst erweisen kann“ – Aristoteles

    Fünf
    “Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.” – Henry Ford

    Sechs
    Das was andere dir zutrauen sagt oft mehr über sie selbst aus, als über dich.

    Sieben
    “Ein Optimist weigert sich nicht, die negativen Seiten einer Situation zur Kenntnis zu nehmen. Er weigert sich lediglich, sich diesen Seiten zu unterwerfen.” – Norman Vincent Peale

    Acht
    “Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.” – Benjamin Franklin

    Neun
    Träume so oft du kannst.

    Zehn
    Lebe deine Vision. Jeden Tag ein kleines Stück davon.


    Okay, spontan zusammengeschrieben, aber diese Themen sind es, welche mich zur Zeit beschäftigen und motiveren mein Leben zu leben. Das Leben auf diesem Planeten ist einfach unglaublich interessant und wir leben in einer der spannendsten Zeiten die es jemals gab.

    LG Monkey

  3. Interessant, ja!

    Regeln 3 bis 10 würde ich so unterschreiben. Mit 1 und 2 nehme ich es nicht so genau ;)

    Ich mag zum Beispiel auch Sören Kierkegaards Lebensweisheit „Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben!“

    PS: Der Link oben zum Wikipediaartikel klappt nicht.

  4. Danke dafür!
    Ob es alle 10 waren oder nur ein Teil davon, mir sind sie neulich in einem Buch begegnet.
    Da ich mit den bekannten und erlernten 10 Geboten nicht so viel anfange kann, mache ich mir seit einigen Wochen (Vorhaben für’s neue Jahr) Notizen zu dem, wonach ich mich so „ausrichte“ … Das ist aber noch nichts „fertig“…

    Was mich aber immer wieder neu berührt, wenn ich’s höre, sind die Zeilen von Bettina Wegner:

    Ja, Gebote braucht der Mensch doch wohl um zu überleben
    also schafft er ständig neue, sie zu übergeben .

    an die Welt, die nach ihm sein wird und an seine Erben
    denn es läßt sich mit Geboten wirklich leichter sterben

    Lernte ich doch in der Schule: Keiner solle lügen
    und so war ich völlig sicher: Niemand wird betrügen

    Doch im Lauf von dreißig Jahren lernte ich verstehen
    Das Gebot kreiert man ja nur, um es zu umgehen

    Wasserpredigt – Weingelage, so stehn die Gesetze
    Und wer heut Moral noch fordert, ruft schon auf zur Hetze

    Darum sah ich mich gezwungen, eigne mir zu schaffen
    Zehn Gebote für mein Leben als die letzten Waffen:

    Aufrecht stehn – wenn andre sitzen
    Wind zu sein – wenn andre schwitzen

    Lauter schrein – wenn andre schweigen
    Beim Versteckspiel sich zu zeigen

    Nie als Andrer zu erscheinen
    Bei Verletzung nicht mehr weinen

    Hoffnung haben beim Ertrinken
    Nicht im Wohlstand zu versinken

    Einen Feind zum Feinde machen
    Solidarität mit Schwachen

    Und ich hab sie nie gebrochen bis auf ein Gebot:
    Bei Verletzung wein ich manchmal, was ich mir verbot.

    Liebe Grüße!

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