List-o-Manie: Dinge, die ich 2013 nicht mehr kaufen werde

Ein neues Jahr und gleich Zeit für eine neue Liste!
Passend zu meinem Jahresmotto habe ich mir mal überlegt, was ich dann nicht mehr kaufen darf/muss, weil ich schon genug oder zuviel habe. Ich gehe ja nie „shoppen“, aber was ich ab und zu machen, wenn ich irgendwo etwas erledigen muss, ist: herumstöbern. Und dann wandern doch die einen oder anderen Kleinigkeiten mit in die Einkaufstasche. Mir ist das vorher irgendwie nie aufgefallen, weil ich regelmäßig ausmiste, aber ja, Kleinvieh macht auch Mist. Deshalb habe ich mir diese Liste angefertigt, um mich zu erinnern, dass ich diese Dinge nicht mehr kaufen muss.

  • Tee
    Ach Tee. Ich liebe Tee. Ich bekomme oft welchen geschenkt und mein Fach in der Küche ist voll mit Teesorten aller Art. Ich trinke den Tee natürlich auch und Sorten, die ich nicht so gerne mag, nehme ich mit in die Arbeit oder verschenk sie. Trotzdem kaufe ich ab und an eine neue Sorte, für ein bisschen mehr Abwechselung. Aber jetzt reichts erstmal mit der Abwechslung.
  • Zeitschriften, Bücher, CDs, DVDs
    Gut, okay, das hab ich hier nur hingepackt, damit es voller aussieht. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt mal eine CD gekauft habe. DVDs und Bücher kaufe ich nur, wenn sie entweder in die Kategorien „Lieblingsfilme, den ich mir immer alleine ansehen kann, wenn ich krank bin“ oder – wie bei den Büchern „Künstlerunterstützungsaktionen bzw. Nachschlagewerk“ fallen. Als aktiver Büchereinutzer ist Medienkauf auch Schwachsinn. Eigentlich gehts hier nur um die Zeitschriften. Manchmal habe ich die Printprodukte zum Schmökern gekauft, wenn mein Gehirn gerade nichts anderes tun konnte. Es gibt ja auch tolle DIY-Magazine. Aber kaufen? wozu? hm. Tief im Inneren glaube ich nämlich, dass gedruckte Zeitschriften bald aussterben.
  • Nagellack
    Ähm. *räusper* ich glaube, das ist selbsterklärend.
  • Süßigkeiten
    Yeah – was ich nicht im Schrank habe, kann ich nicht essen. Da ich seit meinem Achtsamkeitsexperiment schön darauf achte, welche Süßigkeiten mir _wirklich_ schmecken und ich nur diese esse und das andere liegen lasse, wenn es mir angeboten wird, komme ich leichter davon los. Manchmal fällt mir das zwar ganz schön schwer, aber hey – Übung macht den Meister, näää?!
  • Klamotten
    Ja, das ist auch ein klein wenig gemogelt. Ich will zwar keine Klamotten kaufen, weil ich das nicht gern tue, aber wenn ich welche kaufen muss/will, dann wirds second-hand sein.
  • Bastelkram
    Ach – fast vergessen! Ich habe vor mir auch keine Bastelkram-Kleinigkeiten mehr zu kaufen. Keine Stempel, keine Glitzerpapierchen, keine Leinwände – mit ner kleinen Ausnahme: Wenn ich etwas für ein Geschenk oder ein Projekt brauche oder mir irgendwas ausgegangen ist.

Bestimmt gibts noch mehr Dinge, die mir nur gerade nicht eingefallen sind.

Was wirst du nicht mehr kaufen?

12 Gedanken zu “List-o-Manie: Dinge, die ich 2013 nicht mehr kaufen werde

  1. Finde mich, außer beim Nagellack, in deiner Auflistung selbst wieder. Tees habe ich schon sehr lange nicht mehr gekauft und so langsam merke ich, dass es weniger wird. =)
    Nur bei Büchern werde ich ab und an noch schwach. Und das trotz 3 Büchereikarten. Liegt aber auch daran, dass zwei Stadtbüchereien sind, die nicht viel Geld haben. Finde oft Bücher nicht und wenn ich die wirklich lesen möchte, kaufe ich es halt. Und oft landen die Bücher dann bei der Bücherei.

    lg daniel

    1. Zapf doch mal deinen Freundeskreis an, vielleicht können die dir bei deiner Literatur behilflich sein? Nun ja, wenn du die Büchereien mit neuwertigen Buchspenden unterstützt, tust du wenigstens für die anderen was Gutes! :D

  2. Eine Liste, was ich nicht mehr kaufen möchte, gibt es (noch) nicht. Ich stelle aber fest, dass ich Anschaffungen nicht mehr so spontan tätige.
    Häufig ist das Gefühl etwas nicht gekauft zu haben danach richtig gut. Und auch Anschaffungen, die ich mir länger überlegt habe, bereiten mir jetzt mehr Freude :) !

    Wenn ich jetzt darüber nachdenke, möchte ich auf jeden Fall die „Verpackungsmonster“ (viel dran – wenig drin) noch stärker aus meinem Haushalt verbannen. Leider falle ich im Moment noch manchmal auf sie rein :( .

  3. Da kann ich einiges unterschreiben. Ich kaufe zwar noch Bücher aber momentan eher für den Kindle, weil in unserer bescheidenen Kleinstadtbücherei nicht grad eine super Auswahl herrscht. Ich besitze nur 5 Nagellacke ;-) hab aber auch erst letztes Jahr wieder angefangen die Nägel aufzuhübschen. Aber die reichen mir auch momentan.
    Süßes kaufe ich auch immer nur 2 Packungen für eine Woche und vielleicht noch eine dritte, wenn ich Besuch erwarte. Wenns alle ist, dann muss ich damit leben.
    Meinen Tee- und Badezusatz Vorrat versuche ich erstmal aufzubrauchen bevor ich mir etwas neues gönne. Aber die duften alle so lecker…

    LG

  4. Der Post ist eine gute Idee! Ich werde mir diese Jahr nichts Neues zum Räuchern kaufen. Habe kiloweise Räucherstäbchen, -kegel und -kräuter, die alle noch verduften sollten. Außerdem gibts bis zum Dezember (Christkindlmärkte!) keine neuen Pflanzenölseifen. Ich hab sicher einen ganzen Jahresvorrat alleine im Kleiderkasten hängen, damit keine Motten reinkommen. Und es wird keine neuen Stofftiere geben. Ich hab mit *hust* 28 Lebensjahren mehr Stofftiere als ich mit 7 Jahren hatte. Und Kapuzenwesten und Aufdruck-T-shirts hab ich auch genug. :)

  5. Ich versuche momentan, alles aufzubrauchen, bevor etwas Neues in meinen Haushalt kommt. Aktuell creme ich gerade gegen diverse Lotions und Co. an ;-).

    CDs, Bücher etc. kaufe ich zu 99% gebraucht auf dem Flohmarkt oder in Secondhand-Läden.

    Was mir schwerfällt: Tee. Ich bin ein leidenschaftlicher Teetrinker und halte gerne nach leckeren – mir unbekannten – Sorten Ausschau.
    Wen es interessiert – meine neueste Errungenschaft: http://minimalismus21.de/2013/01/22/blattgenuss-diemitohne/

    LG
    M21.

  6. Süßigkeiten habe ich schon lange nicht mehr gekauft. Sowas bekomme ich immer mal wieder von Patienten geschenkt und momenten ist noch ein Dose mit den letzten Weihnachtspralinen voll.

    Nagellack habe ich auch wenig und kaufe ich sehr selten.
    Tee mag ich vor allem jetzt im Winter gerne, habe mir da aber auch mittlerweile angewöhnt erst etwas zu verbrauchen, bevor ich gleich etwas neues kaufe.

    Bei mir sind eigentlich hauptsächlich Klamotten oder Stoffe (zum Nähen von Klamotten) das Problem. Von daher habe ich mir jetzt mal vorgenommen, wenn dann mehr zu nähen und nicht fertig zu kaufen und dann vor allem solche Kleidung zu nähen, die nicht so stark im Kleiderschrank vertreten ist. Also z.B. eine Hose, Bluse oder einen Blazer und nicht den 20. Rock oder das schnelle Jerseyshirt, auch wenn das viel leichter zu nähen ist. ;)

    Bei Büchern habe ich leider auch das Problem, dass nicht alle bei uns in der Bücherei zu finden sind und ich dann schon mal was kaufen muss, wenns mich wirklich interessiert.

  7. Das mit der Liste ist eine tolle Idee! So kann man prima seine eigenen Kauf-Marotten im Blick behalten.

    Meine Liste, wenn ich drüber nachdenke ist ziemlich ähnlich:
    Keine Zeitschriften (ich kann auch Blogs lesen die haben auch Bilder),
    keine Bücher (ich habe einen ebook reader mit dem ich von der Stadtbücherei online Bücher ausleihen kann),
    kein Tee (erst mal den Tee aufbrauchen, den ich habe).

    Außerdem habe ich vorgenommen den DM erst mal zu meiden und alles was ich zu Hause habe aufzubrauchen, da ich ein echter DM-Junkie bin.
    Süßigkeiten kaufe ich mir seit kurzem auch nicht mehr und ich glaube das macht sich auf meinem Konto auch bereits bemerkbar.

  8. wie war das nochmal… wenn du etwas hinschreibst und es dadurch vielleicht sogar visualisierst manifestiert es sich noch mehr. das unbewusste kann doch mit verneinungen und weg-von-zielen nichts anfangen… ;-)

  9. Ganz im Sinne meines Vorschreibers, hier mal meine Liste, die sich nicht wirklich von deiner unterscheidet. Komisch, die Sache mit dem

    – Tee. Ein FrauenDing? Ich werde mir dieses Jahr bestimmt noch welchen kaufen. Aber erst, nachdem alles aufgebraucht ist. Und ich wette, ich werde bestimmt noch welchen geschenkt bekommen. ;)
    – Klamotten. Nur noch aus fairem Handel und bio. Ihr könnt euch denken, dieses Jahr wird nicht das Jahr des Kleiderschrankes. Oder vielleicht doch! Des Entrümpelns und Wiederbelebens?
    – KörperPflegeProdukte. Ja, ich hinke dir noch um so einiges hinterher. Aber für mich wird es dieses Jahr erstmals kein Shampoo, kein Duschgel, vermutlich auch kein weiteres Deo mehr geben. Das mit der Zahnpasta, das werd ich mir noch überlegen. Zahnbürsten werden auch regelmäßig ausgewechselt.
    -Bastelkram. Es gibt da so ein Zimmer. Ein Archiv, nennen wir es liebevoll. Alles mögliche an BastelZeug findet sich genau da. Und wenn das mal aufgebraucht ist, dann wird über was Neues nachgedacht.
    – Süssigkeiten? Seit unserem RegionalEssenProjekt und der ZuckerfreiWochen: Nur noch Süsses mit RohrohrZucker. Wieder gilt: fairer Handel und bio. Das schränkt erstmal ein, ist teurer und wird dadurch weniger konsumiert. Und durch das weniger Konsumieren sogar das Verlangen geschmälert… Vielleicht werde ich irgendwann nie wieder absolut keine Schokolade mehr kaufen und essen?? ‚leichtschockiertsei‘

  10. Guter Vorsatz von manchen Dingen nichts mehr oder zumindest weniger zu kaufen. Wäre interessant am Ende des Jahres zu erfahren, bei was Du doch schwach geworden bist.

    Eine gute Möglichkeit herauszufinden, wofür man überhaupt Geld ausgibt, ist über längere Zeit Haushaltsbuch zu führen. So habe ich mir etwa abgewöhnt ständig Zeitschriften und Zeitungen zu kaufen, in ich oft nur blätterte. Nun leiste ich mir ein oder zwei Mal DIE ZEIT oder ein gutes Magazin, das ich dann auch wirklich lese.

    Ich werde dieses Jahr keine CDs mehr kaufen. Nachdem ich die letzten beiden Jahre meine Plattensammlung und einen Teil meiner CD-Sammlung aufgelöst habe, ist nun der Rest dran. Hätte mir das als Musikliebhaber früher nie vorstellen können, aber nun habe ich eine Lösung gefunden, mit der ich die digitalisierte Musik (ohne Qualitätsverlust gegenüber der CD) auf meiner Stereoanlage hören kann.

    Viel Spaß beim wenig Konsumieren,

    Christof

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